Justin Scott

 4,2 Sterne bei 41 Bewertungen

Lebenslauf

Justin Scott ist ein Bestseller-Autor von Thrillern, Krimis und historischen Romanen. Er wurde für seine Krimis bereits mehrmals für den renommierten Edgar Allan Poe Preis nominiert. Er lebt mit seiner Frau Amber in Connecticut, USA.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Justin Scott

Cover des Buches Todesrennen (ISBN: 9783641152055)

Todesrennen

(9)
Erschienen am 29.01.2015
Cover des Buches Blutnetz (ISBN: 9783641151775)

Blutnetz

(7)
Erschienen am 29.01.2015
Cover des Buches Sabotage (ISBN: 9783641151966)

Sabotage

(6)
Erschienen am 29.01.2015
Cover des Buches Die Rückkehr der Bestie (ISBN: 9783734106408)

Die Rückkehr der Bestie

(5)
Erschienen am 16.09.2019
Cover des Buches Die Gnadenlosen (ISBN: 9783734101441)

Die Gnadenlosen

(4)
Erschienen am 14.09.2015
Cover des Buches Unbestechlich (ISBN: 9783734103209)

Unbestechlich

(4)
Erschienen am 19.09.2016
Cover des Buches Meeresdonner (ISBN: 9783442383641)

Meeresdonner

(2)
Erschienen am 21.04.2014
Cover des Buches Teufelsjagd (ISBN: 9783734105166)

Teufelsjagd

(2)
Erschienen am 18.06.2018

Neue Rezensionen zu Justin Scott

Cover des Buches Unbestechlich (ISBN: 9783734103209)
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Rezension zu "Unbestechlich" von Clive Cussler

TanteGhost
Prohibition und ihre Folgen

Irgendwie war die Zeit schon interessant. Ein Volk lässt sich doch nicht einfach Alkohol wegnehmen und hält still. 


Inhalt: Wir sind im Jahr 1921 und befinden uns mitten in der Prohibition. Damit sind auch die illegalen Geschäfte in vollem Gange, die mit der illegalen Beschaffung von Alkohol zu tun haben.

Die Van Dorn Agency hilft bei der Bekämpfung des Alkoholschmuggels und all seiner Begleiterscheinungen. Dabei wird Van Dorn persönlich angeschossen und landet im Krankenhaus. Er ist ausgeknockt und Isaac Bell muss die Geschäfte übernehmen, was er fast selbstverständlich macht und das auch noch mit Bravour.

Isaac stellt Leute ein, schnüffelt hier und scheucht da auf. Am Ende deckt er er eine ganze Menge rivalisierender Truppen auf, die alle auf ihre Art ihr Geld mit dem illegalen Alkohol machen wollen.


Fazit: Mein Ebook stammt aus der 1. Auflage dieses Buches und aus dem Jahr 2016. Es handelt sich hier um den wohl letzten Band aus der Reihe von und mit Isaac Bell. - Zumindest, was mein Wissensstand angeht. Ich weiß aber auch, dass Clive Cussler Senior wohl inzwischen verstorben ist und vermute, dass sein Sohn unter dem selben Namen auch Bücher schreibt. Bleibt nur die Frage, ob er die Reihen seines Vaters weiterführt oder dann doch eigene Sachen macht. - Das habe ich noch nicht in Erfahrung bringen können. Hoffe aber, dass ich da eventuell noch schlauer werde.


Die Handlung startet quasi direkt mit einer Schießerei, bei der der Chef der Van Dorn-Agenten direkt mal ins Krankenhaus befördert worden ist. Leider fehlte mir dann im Anschluss etwas über die Medizin der damaligen Zeit. - Der Patient überlebt, aber was genau wie möglich gemacht worden ist oder wo die Schwächen der damaligen Zeit lagen, hätten hier durchaus noch eine interessante Komponente der Story gehabt.

Dann ist mir immer wieder der Begriff “Bootlegger” begegnet. Das hatte ich noch nie gehört und musste den Duden erst einmal fragen, was das sein sollte. Ein Bootlegger ist am Ende nichts weiter als ein Alkoholschmuggler. Eine männliche Person, die illegal Schnaps brennt und diesen dann verkauft.

Die Handlung selber ist dann ein wilder Mix aus Ermittlungen, Schießereien und dem Verfolgen von dem, was die Schmuggler so anstellen.

In jedem Fall sind mir jede Menge Namen um die Ohren geflogen, dass mir Hören und Sehen vergangen ist. Ich habe ab einem gewissen Punkt nur noch drüber gelesen, dem Verstehen keine große Aufmerksamkeit mehr gewidmet, weil ich dann eben nur zum Ende kommen wollte.

Fakt ist jedenfalls, dass die schon damals alle möglichen Raffinessen angewandt haben und mir ist immer mal wieder die Spucke weggeblieben, als es um die Trick der Schmuggler ging. Ich glaube nicht, dass Herr Cussler sich das alles an den Haaren herbeigezogen hat. Da gibt es sicherlich genug Möglichkeiten, da zu recherieren und die Wahrheit zu schreiben.


Das Buch hatte eine angenehme Länge und ist im typischen Cussler-Stil geschrieben. Recherchiert hat er für den Stoff sicher einiges und dann leider auch den einen oder anderen Fachbegriff eingefügt. Mit Motoren und technischen Raffinessen hat er es ja in jedem seiner Bücher.

Abwechslung bot dieses Buch, weil man als Leser mehr aus Sicht der Schmuggler mitbekommen hat. Das hat nicht nur die Masse an Namen erhöht, sondern auch die Sichtweise auf die Handlung ein wenig verwirrend gestaltet.

Ich habe das Buch gelesen, finde aber, dass Cussler durchaus schon bessere Bücher und auch Reihen geschrieben hat. Diese hier ist jetzt für mich, zum Glück, abgeschlossen und ich hoffe darauf, dass die nächste wieder besser wird.


Dieses Buch ist absolut kein unbedingtes Muss. Dadurch, dass die Teile der Reihe alle abgeschlossen und eine Story für sich sind, kann man dieses Buch auch gut weglassen und hat nicht wirklich etwas verpasst.

Cover des Buches Die Rückkehr der Bestie (ISBN: 9783734106408)
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Rezension zu "Die Rückkehr der Bestie" von Clive Cussler

TanteGhost
Ein historisch Bekannter taucht wieder auf

Spannend, was sich Herr Cussler für diesen Mörder so alles ausgedacht hat. Der historische Bezug macht es noch spannender.


Inhalt: Alles beginnt mit der vermissten Tochter aus gutem Hause. Der Vater meldet sich in der Detektei, für die Isaac Bell tätig ist und möchte, dass sie gesucht wird. – Isaac selber ist für vermisste Töchter eigentlich nicht zuständig, nimmt sich diesem Fall aber an.

Leider dauert es nicht lang, bis er herausfinden kann, dass das arme Mädchen, kurz bevor er es ausfindig machen konnte, ermordet wurde. Und dann ist dieser Mord nicht einmal ein Einzelfall, sondern fördert eine ganze Reihe weiterer Verbrechen an Frauen zutage. – Ist Jack the Ripper wieder aktiv?!

Isaac Bell ermittelt hier in der Theaterwelt und reist sogar als „Engel“ mit einer Inszenierung mit. Allerdings kann ihm der entscheidende Durchbruch erst dann gelingen, als auch seine Frau Marion mit der Partie ist. 


Fazit: Neues Buch, neues Glück. Der monatliche Clive Cussler stand an und ich habe mich richtiggehend darauf gefreut. – Eine Bestie sollte zurückkehren und ich war hart am Überlegen, welch Bestie hier mal irgendwie lebend entkommen ist. Aber das musste wohl die Lektüre bringen.


Am Ende bin ich wieder mitten in einem so typischen Fall von Isaac Bell gelandet. In einer Welt, in der Frauen ihre Ehemänner noch bitten müssen, wenn sie arbeiten wollen und wo die Eisenbahn noch das Transportmittel Nummer eins war, beginnt alles mit einer zunächst harmlosen Vermisstenmeldung eines Mannes, der seine Tochter sucht.

Die Bestie, die hier wieder zurückkehren soll, entpuppt sich nicht als ein Täter, der fliehen konnte, sondern als Jack the Ripper, der einst in London Prostituierte und gefallene Mädchen umgebracht hat. Er hat seine Tätigkeit wieder aufgenommen und treibt sein Unwesen nun in der Welt von Theater und Musical, wo er mit viel List und Tücke die jungen Frauen an sich bindet und reinlegen will.

Die Handlung ist sehr interessant gestaltet, weil der Leser immer mal wieder erzählt bekommt, was der Mörder gerade anstellt, als Bell ihm noch nicht so wirklich auf der Fährte ist. – Ich muss mal sagen, dass er wirklich sämtliche Register gezogen hat, um der Mädchen habhaft zu werden.

Isaac Bell verliert seinen Perfektionismus wieder mehr, was ihn menschlicher und realer wirken lässt. Er macht Fehler, er ärgert sich darüber und somit kann es mehr Opfer geben, die man dann am Ende bedauern kann. – Das macht alles viel glaubhafter, als wenn ihm immer alles zu hundert Prozent gelingen würde.

Der Epilog war dann auch wieder komplett nach meinem Geschmack. – Es geht viele viele Jahre in die Zukunft, nach Abschluss des Falles und der Leser erfährt, was aus dem Film geworden ist und dass der Protagonist seinen Lebensabend noch erleben durfte. – So schön!!!


Aufgrund der vielen Namen, die mir irgendwann nur so um die Ohren geflogen sind, habe ich leider kein Kopfkino gehabt. Aber spannend war die Handlung trotz allem. Diese damaligen Ermittlungen, das Aufkommen des Wissens um die Fingerabdrücke und die ganze damalige Technik, haben mich wie in einem historischen Krimi fühlen lassen. – Die Tatsache, dass die Ehefrau des Ermittlers immer wieder mit von der Partie ist, hat den Ermittler selber wieder sehr bodenständig und menschlich wirken lassen.

Zwischendrin habe ich irgendwie nur gelesen, um es gelesen zu haben. Das Interesse ging leider ein wenig verloren, aber das kam dann wieder, als es sich dem Finale genähert hat. Zwischendrin habe ich es als dummes Geplänkel empfunden, was hier so noch alles geschrieben stand.


Dieses Buch ist sehr gut lesbar, auch wenn man die chronologische Reihenfolge nicht beachtet. Alles, was man wissen muss, wird erklärt und somit kann ein gutes Bild entstehen, was sehr interessant ist.

Cover des Buches Meeresdonner (ISBN: 9783442383641)
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Rezension zu "Meeresdonner" von Clive Cussler

TanteGhost
Ein Detektiv im Filmgeschäft

Genau so habe ich mir die Anfänge von Hollywood vorgestellt.


Inhalt: Isaac und seine Langzeitverlobte geben sich auf einem Schiff endlich das Jawort. Doch wer eine friedliche Hochzeitsfeier erwartet, liegt hier falsch. Stattdessen rutscht Isaac schon am Rande seiner Hochzeit in seinen nächsten Fall, der ihn in die Welt des Films bringt.

Hollywood steckt mit den Stummfilmen noch in den Kinderschuhen, aber man versucht immer wieder und unermüdlich, endlich Ton in den Film zu bringen. Genau das stellt sich aber als nicht so einfach heraus. – Ein Wissenschaftler hat aber genau dieses Rätsel gelöst und wird seit dem verfolgt. Seine Erfindung hat Potential und soll von den falschen Leuten geklaut werden. – Isaac Bell tritt in die Rolle des Beschützers und muss nebenbei das Rätsel lösen, was die Nazis mit genau dieser Erfindung wollen.

Ganz nebenbei lernt er die Welt des Films kennen und seine Frau in ihrer Faszination noch besser verstehen.


Fazit: Der monatliche Clive Cussler stand an. Dieses Mal den achten Band mit Isaac Bell. Dem ermittelnden Überflieger vom Anfang der 19er Jahre.

Das Buch stammt aus dem Jahr 2014 und spielt laut Cover dann wohl auf dem Wasser. Auf dem Cover ist ein Schiff, der Titanic nicht unähnlich, abgebildet, welches sich gerade durch eine raue See zu kämpfen scheint. – Mal sehen, was das wieder werden soll. Ich war sehr gespannt.


Was die Handlung dieser Reihe angeht, hab eich mich irgendwie an den wilden Westen gewöhnt und war hier schon richtiggehend überrascht, als das Thema plötzlich ein ganz anderes wurde. Als ich es bisher so erlebt habe. – Aus dem wilden Westen wurde mal eben der Dschungel des Filmgeschäftes.

Der Protagonist bekommt in jedem Fall endlich die ehelichen Fesslen angelegt und die Hochzeit ist alles andere als konventionell. In jedem Fall war es aber geschickt eingefädelt, die Hochzeit im Prinzip als Aufhänger für den Fall zu benutzen, der schon auf dem Schiff beginnt und dann durch das führt, was mal Hollywood werden soll.

Überrascht hat mich hier die nicht sehr rühmliche Rolle von Edison. Dieser wird in der Handlung fast als Berufsdieb und gewerblicher Verbrecher hingestellt. – Es kann gut sein, dass da ein Kern Wahrheit dran ist. Aber das hießt nicht, dass ich das schön finden muss.

Bis der Verbrecher identifiziert und unschädlich gemacht worden ist, wirkt die Handlung ziemlich gestreckt und mit vielen kleinen Fakten und Storys angereichert. Aber das endgültige Ende fand ich dann doch reichlich unkonventionell mit dem Zeitraffer von mehreren Jahren dazwischen.


Die Handlung wird in stellenweise wirklich ellenlangen Schachtelsätzen erklärt. Das mag für den Autor vielleicht bequem gewesen sein, weil er so viele Informationen in wenig Text packen konnte. Für den Leser, also mich, erforderte das aber in jedem Fall ein sehr aufmerksames Lesen, um nicht die Hälfte zu verpassen.

Das Kernthema war in jedem Fall sehr interessant. Diese aufkommende und sich veränderte Filmbranche war wirklich sehr gut beschrieben und dargestellt. Dazu noch das Schiff, dessen Name ich mit der Titanic in Verbindung gebracht habe. Ein wirklich rundum gelungenes Gesamtpaket, welches mich sehr faszinieren konnte.

Die vielen Namen haben mir am Ende das Lesen wirklich sehr erschwert. Ich komme mit den ganzen Namen einfach nicht klar und wenn sie dann so geballt auf einen einprasseln, dann habe ich mit meiner Namensschwäche einfach nur komplett verloren. – Ich habe trotzdem verstanden, was gerade mit wem passierte und wo und zu wem ich die Szene verorten soll. Das hat dann ganz einfach der Ort der Handlung oder eben das Verhalten der jeweiligen Person ergeben. Ich konnte gut und böse unterscheiden, was in diesem Fall ausgereicht hat.

Kopfkino war vorhanden, wenn auch nur stellenweise. Die Szenen in denen gekämpft wurde, habe ich nicht so deutlich gesehen. Aber wenn es um das Geschehen rund ums Filmgeschäft ging, hatte ich ein wunderbar farbenprächtiges Kopfkino vor meinem geistigen Auge. Allerdings haben da auch die gesellschaftlichen Konventionen und die Leute selber eine große Rolle gespielt und mir schon irgendwie Einblicke in damalige Gepflogenheiten gewährt. Das war sehr interessant.


Für Fans von Clive Cussler gehört das Buch einfach dazu. Für die, die dieses werden wollen, stellt es eine gute Einstiegsmöglichkeit dar. Der Protagonist bekommt von seiner Umgebung fast den Rang abgelaufen.

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