Justina Robson

 3.9 Sterne bei 72 Bewertungen

Alle Bücher von Justina Robson

Sortieren:
Buchformat:
Justina RobsonLila Black - Willkommen in Otopia
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Lila Black - Willkommen in Otopia
Lila Black - Willkommen in Otopia
 (30)
Erschienen am 13.08.2007
Justina RobsonLila Black - Unter Strom
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Lila Black - Unter Strom
Lila Black - Unter Strom
 (22)
Erschienen am 10.12.2007
Justina RobsonLila Black - Elfentod
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Lila Black - Elfentod
Lila Black - Elfentod
 (12)
Erschienen am 01.12.2009
Justina RobsonMappa Mundi
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Mappa Mundi
Mappa Mundi
 (2)
Erschienen am 01.01.2003
Justina RobsonTransformation
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Transformation
Justina RobsonDie Verschmelzung
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Verschmelzung
Justina RobsonNatural History
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Natural History
Natural History
 (0)
Erschienen am 28.12.2004
Justina RobsonMappa Mundi
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Mappa Mundi
Mappa Mundi
 (0)
Erschienen am 05.09.2006

Neue Rezensionen zu Justina Robson

Neu
thursdaynexts avatar

Rezension zu "Lila Black - Elfentod" von Justina Robson

Abgetaucht in der Feenwelt
thursdaynextvor 5 Jahren

Und wieder ist Lila Black in einer der an Ontopia angrenzenden Welten unterwegs.

War es in Band 1 Alfheim die Elfenwelt, im zweiten Band Dämonia, sucht sie wegen der „Mottenplage“ in Ontopia, die Malachi nicht in den Griff bekommt, die Feenwelt auf.

Robson verknüft hier uralte Mythen und Sagen geschickt mit ihrer Geschichte, erweitertund verändert sie.

Düster wird es und archaisch. Es geht ans Eingemachte.

Kein Wunder, hat Lila zusätzlich zu ihrem Kobold im Ohr (Ohrring) , der sie zwingt allen unangenehmen Wahrheiten zum Zwecke der Selbsterkenntnis ins Auge zu sehen und zu Tath der sie „bewohnt“ nun auch noch zwei Ehemänner. Da kann Frau schonmal ein wenig selbstmitleidig werden. Die rasante Handlung lässt dazu glücklicherweise wenig Zeit und  das ist gut so.

Ihre Umwandlung die bereits in Bd 1 begonnen hat setzt sich fort. Anders als erwartet, wie so etliches in dieser weitgefasst angelegten Serie.

Denn „Elfentod“ ist nicht das Ende von Lilas Höllentrip der Selbsterkenntnis. Auch der ontopische Geheimdienst ist nicht so menschenfreundlich selbstlos wie man das im Allgemeinen von Geheimdiensten erwartet.

Bei weitem nicht. Es geht immer tiefer in die Welten, die Psyche und Kultur ihrer Bewohner und deren Verknüpfungen. Neue Elemente tauchen auf, bekannte Charaktere verabschieden  oder verändern sich. Die Ambivalenz der feeischen Natur tut ein Übriges um Leser zu fesseln.

Allein Teazle, Lilas Killerdämon Ehemann ist immer gleichbleibend er selbst, seine Beweggründe sind hochinterressant. Faszinierend wie komplex Robson diese Fantasy angelegt hat. Schade dass in Band 3 beim Lektorat ein wenig geschludert wurde, die Fehler sind allerdings geringfügig und daher zu verschmerzen.

Erheblich lästiger ist, dass es noch zwei weitere Bände gibt, die von Blanvalet noch nicht auf deutsch veröffentlicht wurden.

„Chasing the dragon“ (Bd 4) und „Down to the bone“

Die Geschichte hat mich gepackt. Gelungene High Fantasy. Aufhören ist keine Option mehr, also muss halt auf Englisch weitergelesen werden.

MIST ! Würde das Brot sagen und ich kann da nur beipflichten.

Das wird kein Zuckerschlecken, aber für Lila ist es das auch nicht.

Solidaritätslesen sozusagen. Die Story ist es wert und ich bin schlicht neugierig wie alle Fäden zusammengeführt werden.

Durchhaltevermögen ist angesagt. Ich hoffe es wird  belohnt.

Die ersten drei Bände sprechen dafür. Es gilt Welten zu retten!

Klare Leseempfehlung an Fantasyliebhaber mit Stehvermögen.

Kommentieren0
17
Teilen
thursdaynexts avatar

Rezension zu "Lila Black - Unter Strom" von Justina Robson

Magische Technik Welten - Cyber Fantasy mit Lila Black
thursdaynextvor 5 Jahren

„Wie kann man Disco nicht mögen?“, sagte Zal.“Disco ist eine der großen vereinigenden und befreienden Kräfte der modernen Musikgeschichte, die Rassen-, Klassen- und Geschlechtergrenzen überbrückt.Außerdem klingt es fantastisch. ich sage euch, wessen Seele nicht tanzt wenn sie Disco hört, der ist ein Wichser“.

 

 

Agentin Black verweigert den Dienst.

Und sie hat einen Kobold der behauptet ein verzauberter Dämon zu sein.

„Nur wenige besitzen meinen Intellekt, meine verborgenen magischen Kräfte oder mein Einsicht“, sagte Thingamajig voller Bescheidenheit.

 

Die Welt ist in Band 1 nur sehr kurzfristig gerettet worden, eher gar nicht, denn die Risse in den Universen breiten sich aus. Zal reist nach Zoomenon und erschafft einen halbbewußten Golem.

Lilas Feindeskreis erweitert sich ebenso stetig, parallel zu ihren Ein- und Ansichten der Welten Alfheim, Ontopia, und Dämonia., Nicht zu vergessen Tath, der Dunkelelf und Nekromant, der immer noch in Lila haust. Sie sind wie ein langjähriges Ehepaar, das sich nicht besonders schätzt.

Lila macht sich alleine auf nach Dämonia um Antworten auf ihre Fragen zu finden und erhält sie, auch auf solche,  die sie nie gestellt hatte um letztendlich noch mehr unbeantwortet Fragen zu finden.....

Eine faszinierende, hedonistisch archaische Welt dieses Dämonia. Garant für hochkarätig, eskapistisches Leseverweilen welches an Sartres  Stück „Bei geschlossenen Türen“ erinnert.

Nur spaßiger, weil rasanter und lehrreicher und weil man wirklich aus dieser Hölle gestärkt hervorgehen und sie hinter sich lassen kann.

Die Hölle ist Selbsttäuschung.

 

 

Diesen Weg hat Lila angetreten. Es ist ein weiter Weg. Gut für die Leser!

 

Band 2 setzt tatsächlich noch einen drauf. Mich hat die Reihe gepackt.

Alles drin, Überraschungseffekte, Witz, kleinere Weisheiten, ein wenig Philosophie gute Charaktere und Stil.

Nicht zu vergessen: Ein gelassener Cliffhanger.

 

Fazit:

Feine Fantasy mit Köpfchen.

 

Kommentieren0
17
Teilen
thursdaynexts avatar

Rezension zu "Lila Black - Willkommen in Otopia" von Justina Robson

Feiner magischer SciFantasy perfekt kredenzt
thursdaynextvor 5 Jahren

Lila BlackWillkommen in Otopia , Name und  Titel lassen auf Trash schließen , das Cover

tut sein Übriges – aber Zadie Smith (http://de.wikipedia.org/wiki/Zadie_Smith), eine von mir geschätzte Autorin die zurecht schon etliche Literaturpreise eingeheimst hat, lobt kryptisch auf dem Klappentext „Eine Autorin mit echtem Weitblick.“

 

Also zugegriffen am Grabbeltisch, zumal die versprochene Verheißung eines neuen Fantasy Zeitalters, ebenfalls auf dem Klappentext, vielversprechend klingt.

 

So liess ich mich auf die Reise nach Otopia ein und YEPP ! es war gut.

 

„Nach der Explosion im texanischen Superzyklotron irgendwann im verlorenen Jahr 2015 entdecken Wissenschaftler ein Loch im Raum - Zeit – Gewebe über dem Ort der Katastrophe.“ 

 

Seitdem gibt es verschiedene Sphären, magische Welten samt ihren Bewohnere, den Elfen, Feen, Dämonen und vielfältigem weiteren Wesen. Die Grenzen sind mehr oder minder durchlässig, je nach diplomatischem Geschick und Bereitschäft der jeweiligen Bewohner. Die Welt der Menschen hat sich völlig verändert es ist ein unfassbar faszinierendes Mutlikulti. 

Lila Black, eine durch Unfall verstümmelte Spionin, jetzt ein Cyborg, befindet sich auf Undercovereinsatz. Zum ersten Mal nach dem Unfall allein auf sich gestellt. Psychisch noch immer extrem angeschlagen. Technisch hochgradig upgepimpt ist sie zugleich Opfer und  diplomatische Hoffnung und Allkampfwaffe zur Lösung des sich abzeichnenden Konflikts mit der Elfenwelt Alfheim. Sie ist offizieller Bodygard des lästigen, aber leckeren und geheimnisvollen  Elfen Zal.  Leadsänger der No Shows der die in Stein gemeisselte Meinung der Musikbranche durch seinen Erfolg seit Erscheinen seiner ersten Single komplett torpedierte.

„Elfen rocken nicht“, sagte Jelly und prägte damit ohne es zu ahnen eines der brühmtesten Zitate der Popmusikgeschichte und den Spruch, der ihn bis auf´s Totenbett verfolgen würde.

...................„Sie singen wie Katzen mit Feuerwerkskörpern im Arsch.“ ...........................

 

 

Justina Robson schreibt, großartig. Witzig, actionreich, spielt vituos mit sämtlichen Fantasy Klischees, erfindet eine völlig eigenständige magische SciFi Welt lässt ihrer Protagonistin und den Nebenfiguren Raum sich zu entwickeln, lotet sie aus und gönnt ihr eine große Dosis andersartiger Erotik.

Nebenbei rettet sie mal kurz die Welt und spielt DAS SPIEL mit ihrem musikalisch sehr beschlagenen unduchsichtigem Lieblingself.

 

Wer Lara Croft zwar mochte, aber immer ein wenig flach fand, charakterlich natürlich, dürfte bei der rothaarigen, silberäugigen, motorradfahrenden Cyborg Agentin  besser aufgehoben sein. Allein schon der verzweigte Plot, die diversen Schauplätze und Szenerien und das Eintauchen in Justian Robsons Genremixwelten lohnen das Lesen. Kitsch wird durch feinen Humor und Ironie ersetzt.

Übliche Fantasyzutaten ausgefeilt aufgemischt und neu verteilt. Der Terminator zum Kuscheltierchen degradiert und James Bond wäre am Ende gerührt.

 

Angenehmen Aufenthalt in Ontopia.


3 Hochachtungsvolle Dodos

 

Kommentare: 2
15
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 97 Bibliotheken

auf 12 Wunschlisten

von 6 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks