Unter deutschen Betten

von Justyna Polanska 
3,5 Sterne bei75 Bewertungen
Unter deutschen Betten
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Positiv (38):
CorneliaPs avatar

interessant und lustig

Kritisch (9):
Taluzis avatar

Ich erwarte bei dem Untertitel „eine polnische Putzfrau packt aus“, dass irgendwas brisantes ans Tageslicht kommt, nicht nur alltägliches.

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Inhaltsangabe zu "Unter deutschen Betten"

Die polnische Putzfrau Justyna Polanska plaudert aus, was sich unter deutschen Betten befindet. Täglich macht sie Bekanntschaft mit den 'schmutzigen Geheimnissen' ihrer Kunden. Sie weiß genau, wer auf coolen Macho macht, daheim aber in Bärchenwäsche schläft. Oder wer der eigenen Frau den liebevollen Ehemann vorspielt, vor der Putzfrau aber schon mal die Hosen runterlässt. Justyna Polanska hat lange höflich geschwiegen. Jetzt packt sie aus, wie es in den Schlafzimmern Deutschlands wirklich aussieht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426783979
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:10.01.2011

Rezensionen und Bewertungen

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    abuelitas avatar
    abuelitavor 6 Monaten
    Fehlkauf


    Erhofft hab ich mir ein Buch a la Mikka Bender „ist Nebensaison, wird nicht mehr geputzt“, das ich wirklich köstlich fand.


    Das hier ist eher eine Art Lebensgeschichte der Autorin. Der Titel ist, wie gesagt, sehr irreführend, denn ich hatte mir wirklich lustige Geschichten erwartet, nicht aber eine Ansammlung von „hier schrecklich, bei uns gut“ und auch der Lebenslauf der Autorin hat mich so nicht interessiert – wenn ich eine Biographie möchte, dann kaufe mich mir eine und möchte sie nicht verpackt in einem vermeintlichen lustigen Buch finden.

    Zudem fehlen mir dann in meinen Augen doch wichtige Infos - wo wurde denn nun letztendlich Deutsch gelernt, nachdem es bei der ersten Stelle nicht mehr bezahlt wurde und somit die Schule flach fiel? Und konnte sich die Autorin - des Deutschen absolut nicht mächtig wie sie mehrmals betont - wirklich all die ganzen bösen Schimpfworte solange merken und wer was wann sagte, BIS sie dann Deutsch konnte - und das Buch schrieb ? Kommt mir - vorsichtig gesagt- seltsam vor. 

    Wie es unter deutschen Betten aussieht? Vermutlich nicht viel anders als unter polnischen, belgischen oder sonstigen Betten.

    Hier kommt einiges an Pauschal - Aussagen und Klischees zum Tragen und zudem – und so etwa ärgert mich dann immer am meisten – widerspricht sich die Autorin ab und zu selber. So z.B. macht sie anfangs des Buches dreimal im Jahr Urlaub (wow! Das kann ich mir nicht leisten…) – später ist es dann aber nur noch einmal im Jahr. „Das Handy ist im Urlaub NIE an“ – aha, und später: "ausnahmsweise hatte ich das Handy an" …und das dann auch ausgerechnet am Strand noch ? Aha.....

    Weiter ausholen mag ich nicht, lest es und guckt selber, ob IHR es amüsant und authentisch findet…ich nicht….

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    Taluzis avatar
    Taluzivor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ich erwarte bei dem Untertitel „eine polnische Putzfrau packt aus“, dass irgendwas brisantes ans Tageslicht kommt, nicht nur alltägliches.
    lasst es einstauben

    Dieses Buch von Justyna Polanska stand schon ewig bei mir im Regal. Nun habe ich es endlich gelesen.

    Justyna kommt in jungen Jahren nach Deutschland und verdient ihren Lebensunterhalt mit Putzen. Sie gibt Einblick in ihre Arbeit in deutschen Haushalten und erklärt den Unterschied zwischen Deutschen und Polen.

    Dieses Buch war für mich leichte Unterhaltung für zwischendurch. Mal musste ich schmunzeln, mal habe ich gelangweilt die Seiten umgeblättert, z. B. beim Kapitel „Potente Putztipps“. Das fand ich überflüssig. Schließlich wollte ich keinen Putzratgeber lesen, sondern wissen, was sich unter deutschen Betten abspielt.

    Des weiteren erwartete ich bei dem Untertitel „eine polnische Putzfrau packt aus“, dass irgendwas brisantes ans Tageslicht kommt, dem war aber nicht so, nur alltägliches und klischeehaftes.

    Viele Anekdoten hätte man auch kompakter Zusammenfassen können.

    Der Schreibstil war schlicht, keine komplexen Sätze oder schwierige Wörter. Es gab viele einfache Dialoge zwischen Jusyna und ihren Kunden

    Ich hatte mir mehr versprochen, mehr Witz, mehr Dreck hinter der deutschen Fassade und mehr Unterhaltung.

    Leichte Unterhaltung mal für Zwischendurch.

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    SchwarzeRoses avatar
    SchwarzeRosevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Wird nicht jedermanns Sache sein, aber ich fand es gut!!!!
    Ekelfund

    Als Putzfrau würde ich nicht gerne arbeiten wollen. Was Justyna Polanska in ihrem Buch "Unter deutschen Betten" schreibt, lässt einen sich vor Ekel schütteln.

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    Keksisbabys avatar
    Keksisbabyvor 4 Jahren
    nicht der Kracher und vor allem ohne Lacher

    Justyna Polanska kommt aus Polen nach Deutschland, um hier mehr zu verdienen, als das in Polen offensichtlich möglich ist. Dabei muss sie sich mit anzüglichen, knickrigen und/oder chaotischen Kunden herum ärgern und wird zu dem auch noch Zielscheibe von fremdenfeindlichen Äußerungen. Sie nimmt das Ganze aber mit Humor und macht das Beste aus dem was sie unter deutschen Betten findet.

    Ich hatte mir wirklich mehr von diesem Buch versprochen. Ich dachte es wäre irgendwie… lustiger. Ja klar sind einige Anekdoten zum Schießen und in manchen Verhaltensweisen meiner Mitbürger, fand ich ein Quäntchen meiner eigenen Spießbürgerlichkeit wieder, aber Putztipps habe ich nun wirklich nicht gebraucht. Zumal es die ja zuhauf im Internet zum Nachlesen gibt, da mussten nicht noch fast 10 der ohnehin schon mageren 220 Seiten für Fleckenentfernertipps geopfert werden. Aber solange ich davon ausging, dass es sich bei Justyna um eine reale Person handelte, hatte ich Hochachtung vor ihrem Schneid, ihrer positiven Lebenseinstellung und ihrem Humor. Jetzt wo ich weiß das es sich lediglich um das Pseudonym eines deutschen Schriftstellers handelt, bin ich etwas enttäuscht, aber dann passen auch die eloquent neckischen SMS-Duelle mit Justynas schwulem Kunden wieder besser ins Bild.

    Im Endeffekt war es eine nette Urlaubslektüre, aber der große Kracher bzw. die großen Lacher blieben aus.

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    E
    Exonikvor 4 Jahren
    Achtung Fake!

    Der Autor, Holger Schlageter, der unter dem Pseudonym „Justyna Polanska“, siehe z.B. Wikipedia, seine „Putzfrauengeschichten“ verbreitet, zählt wohl zu den naiven, jungen Pseudointellektuellen dieser geschundenen Republik.

    Er missbraucht den Namen einer fiktiven, polnischen Putzfrau aus Breslau (heute Wrocław), um auf angebliche Missstände der ausländischen Reinigungskräfte in der Bundesrepublik hinzuweisen. Dabei entlarvt er sich doch selbst indem er den edlen, aufklärerischen Gutmenschen mimt und einen auf „Saubermann“ macht.

    Er hätte sich bestimmt auch einen anderen ausländischen Pseudonym zulegen können, aber mit einem polnischen Pseudonym lässt es sich besser „literarische“ Karriere machen, zumal „polnische Witze“ sich längst unter den linken Pseudointellektuellen etabliert haben, beispielsweise bei Harald Schmidt und Co...

    Fazit: Mit diesem Machwerk versucht sich ein junger Pseudointellektueller auf Kosten von ausländischen Reinigungskräften zu profilieren. Das ist erbärmlich!

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    Anchesenamuns avatar
    Anchesenamunvor 5 Jahren
    Rezension zu "Unter deutschen Betten" (J. Polanska)

    Zum Inhalt: 
    Justyna Polanska - Der Name ist natürlich nur ein Pseudonym. - kam mit Anfang 20 von Polen nach Deutschland, arbeitete dort erst als Au-Pair, dann als Bedienung und letztendlich als selbstständige Putzfrau. Seit nunmehr über 10 Jahren putzt sie in deutschen Haushalten und hat dort schon vieles erlebt. Einige dieser Erlebnisse hat sie in diesem Buch verarbeitet.

    Meine Meinung:
    Wenn man sich die Rezensionen bei Amazon anguckt, stellt man fest, dass das Buch viel Stoff für Diskussionen geliefert hat und die Autorin auch jede Menge negativer Kritik einstecken musste. Viele Leute - egal, ob Deutsche oder Polen - fühlen sich über einen Kamm geschert, manchen stößt sauer auf, dass Justyna Polanska ihr Geld illegal verdient usw.usf. Ich versuche meine Meinung unabhängig von diesen Diskussionen wiederzugeben.

    Zuerst einmal zu Schreibstil und Aufbau: Das Buch ist einfach gehalten, in einer Umgangssprache, die jeder versteht. Warum auch nicht? Das soll sicherlich nicht zeigen, dass die Autorin als Putzfrau oder Ausländerin sich nicht gewählt ausdrücken könnte (Zumal ich gelesen habe, dass sie wohl auch Ghostwriter hatte.), vielmehr ist das Buch Unterhaltungsliteratur und muss hier nicht mit anspruchsvollen Werken konkurrieren. Gehalten ist es in einzelne, meist kurze Kapitel (1-4 Seiten). Bei mir ist das ja immer so eine psychische Sache... wenn die Kapitel kurz sind, dann lese ich viel länger bzw. mehr, weil ich nicht gerne mitten im Kapitel aufhöre, und dann denke ich mir: "Ach, das nächste Kapitel ist auch so kurz, das geht noch... und das geht auch noch..." Weiß jemand, was ich meine? ;-) Jedenfalls bin ich dementsprechend schnell mit dem Buch fertig gewesen.

    Inhaltlich hat mich das Buch nicht so überzeugt. Die absoluten Kracher blieben aus, der "gnadenlos authentische Blick hinter die Fassade der sauberen Deutschen" hat mich nicht beeindruckt. Wirklich schlimme oder erstaunliche Sachen waren nicht dabei, auch wenn sich die Autorin tatsächlich einiges an üblen Dingen hat gefallen lassen müssen in all den Jahren. Andererseits wissen wir ja alle, wie scheinheilig gerade die Reichen und Schönen sind. So verwunderlich ist es also nicht, dass gerade Richterinnen, Polizeiobermeister und andere Gutverdiener es nötig haben, eine Putzfrau schwarz anzustellen oder sich aus irgendwelchen unsinnigen Gründen weigern, das erarbeitete Gehalt vollständig auszuzahlen. Dass die Leute eine Putzfrau behandeln, als sei sie minderbemittelt, sie ignorieren, herumkommandieren,... das konnte ich mir auch schon denken. Denn eine Putzfrau steht auf der sozialen Leiter nunmal leider ganz weit unten, und das darf ich sagen, denn sowohl meine Mutter als auch meine Schwester sind Putzfrauen (gewesen). Man kann sich auch denken, dass irgendwelche feinen Herrschaften zuhause den größten Saustall haben. Trotzdem ist es natürlich ein "Boah"-Gefühl, das alles mal aus Sicht einer Putzfrau zu erfahren, und manchmal habe ich mich auch fremdgeschämt oder war einfach nur fassungslos angesichts der Dreistigkeit mancher Menschen. Wenngleich ich nicht denke, dass Justyna Polanskas Erfahrungen "typisch deutsch" sind, sondern dass dies wohl jede Putzfrau in jedem Land so erlebt haben wird.

    Ich teile die Meinung vieler Amazon-Rezensenten nicht unbedingt, dass die Autorin arrogant ist. Sie verhält sich ihren Kunden gegenüber doch idR. sehr freundlich und lässt sich vieles - meiner Meinung nach auch ZU vieles - gefallen. Natürlich kommen da ab und an irgendwelche Klischees über Polen oder Deutsche vor, aber ich hatte nie das Gefühl, die Autorin möchte diese bestätigen, ganz im Gegenteil. Auch weiß sie durchaus zu differenzieren: Es gibt auch genügend nette Deutsche, die faire Arbeitgeber sind. Aber wer möchte schon sowas Unspektakuläres lesen? Natürlich sind es die Arschlöcher und Perversen, die die besten Stories liefern.

    Einen roten Faden hat das Buch nicht. Die Geschichten werden völlig willkürlich durcheinander erzählt. Da hätte man vielleicht ein bisschen mehr Struktur reinbringen können. Manche Sachen fand ich auch einfach nicht interessant. Z. B. das Kapitel mit den Putztipps. Sicherlich hilfreich, wenn man sie denn mal gerade braucht, aber dafür gibt es andere Quellen. Z. B. der Blog der Autorin, auf den sie auch verweist, allerdings trotzdem erstmal 13 Seiten lang ihre besten Putztipps zusammenfasst, von denen mir allerdings einige wirklich ein bisschen zu... nun ja... elementär erscheinen, z. B. dass man gegen Wollmäuse unter Möbelstücken durch reglemäßiges Saugen ankommt, "indem man einfach die Bürste vom Staubsauger abmacht und das Rohr unters Bett schiebt"...

    Einige Sachen finde ich auch überflüssig. Z. B. einen einseitigen SMS-Austausch mit einem ihrer schwulen Kunden, der völlig belanglos für den Leser ist. Andere Kapitel müssten nicht unnötig in die Länge gezogen werden. Wie z. B. der nervige Typ, der Justyna unbedingt zum Nacktputzen überreden möchte. Sie wimmelt ihn ab, lässt sich aber erstmal auf Diskussionen ein und schreibt darüber 3 Seiten lang. Oder der nette, hübsche Mann, der sich dann als Schwuler herausstellt. Für Justyna Polanska damals eine große Sache, denn in Polen hat man starke Vorbehalte gegen Schwule. Aber eigentlich völlig unspektakulär für den Leser. Man wartet bei vielen Geschichten auf einen Höhepunkt, der aber einfach nicht kommt. Dazu noch zwischendurch Geschichten über die Anfangszeit der Autorin in Deutschland, u. a. ihr Liebeskarussel, bis sie ihren jetzigen Ehemann kennenlernte. Vielleicht nicht völlig uninteressant, aber eigentlich hat das in diesem Buch nichts zu suchen.

    Ein bisschen sauer aufgestoßen hat mir das natürlich auch, dass Justyna Polanska schon seit über 10 Jahren ihr - scheinbar nicht ganz unüppiges - Gehalt komplett schwarz verdient. Eigentlich wollte sie sich nur genug Geld zusammensparen, um dann studieren zu können. Das hat sie aber scheinbar auch nach 10 Jahren noch nicht getan, obwohl sie scheinbar durchaus gut von ihrem Schwarzgeld leben kann. Immerhin ist der Autorin klar, dass es nicht ganz korrekt ist, was sie da tut. Sie gibt an, dass sie einmal pro Woche einer alten Frau unentgeltlich im Haushalt hilft und das als ihren Beitrag zum deutschen Sozialsystem ansieht. Das ist dann doch etwas lächerlich. Ich verstehe durchaus, dass man als Putzfrau schlecht verdient und nach Zahlung all der Abgaben kaum was übrig bleibt, wenn man selbstständig ist. Meine Schwester hat jahrelang als Putzfrau in Privathaushalten geputzt, sie hat geackert wie eine Blöde und kam dann doch nach Abzug der Steuern und Versicherungen gerade mal auf Null raus. Aber gerade eben, weil es solche Leute wie Justyna Polanska gibt, die die Preise für Putzfrauen drücken, haben ehrlich arbeitende Menschen keine Chance, von dieser Tätigkeit leben zu können. Natürlich trifft das noch mehr auf die Leute zu, die sich gerne den Luxus einer Haushaltshilfe leisten, aber nicht bereit sind, ein paar Euro mehr pro Stunde zu zahlen, damit diese auch von ihrem Verdienst nach Abzug der Sozialabgaben leben kann und deshalb nur die billigeren Schwarzarbeiter einstellen wollen. Es wundert mich eigentlich sehr, dass Justyna Polanska nach so langer Zeit und nicht spätestens nach Erscheinen ihres Buches (Pseudonym hin oder her) erwischt wurde. Doch ich schweife zu sehr ab...

    Alles in Allem ein Buch, das man mal eben schnell gelesen hat und das sicherlich ganz gut unterhält. Ob man dafür unbedingt 8,99 € ausgeben möchte, muss man selbst entscheiden. Aber wenn es einem gerade in die Hände fällt, z. B. in der Bücherei oder in einem Tauschregal, kann man es auf jeden Fall mal mitnehmen und reinschmökern.

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    Theresis avatar
    Theresivor 6 Jahren
    Rezension zu "Unter deutschen Betten" von Justyna Polanska

    Die unglaublich witzige 'Karriere' von Justyna hat es zu einer wahren Freude gemacht zu lesen. Ich konnte es garnicht mehr aus der Hand legen und schwubb waren die etwas mehr als 200 Seiten auch schon durch.
    Ich hätte nie erwartet, dass es solche Geschichten wirklich gibt. Das Buch stimmt von vorne bis hinten.

    Witzig Spritzig

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    Minervas avatar
    Minervavor 7 Jahren
    Rezension zu "Unter deutschen Betten" von Justyna Polanska

    Ob Justynas Berichte wirklich so geschehen oder übertrieben dargestellt wurden, bleibt offen.
    Ihre Abrechnung mit den oft hart angeworbenen Kunden kommt in einfacher und oft abgehakter Sprache daher, was so sicherlich ihre polnische Herkunft unterstreichen soll.
    Das Buch ist recht kurzweilig - ich hatte es bereits in einem Tag gelesen. Viele Seiten sind mit simplen Haushalts- und Putztipps überfrachtet. Diese Seiten waren auch nur halbvoll mit Text, was jedoch auch daran liegen kann, das ich das Buch als eBook gelesen habe. Daher war es recht schnell gelesen.
    Die Tipps hätte ich nicht in diesem Buch erwartet, da mir vielmehr die Berichte über die "dreckigen Deutschen" interessiert haben. Jedoch wird hier nur über ein paar wenige Kunden erzählt - zum Vergleich: der Bericht über ihre eigene Hochzeit fällt hingegen weit umfangreicher aus.
    Fazit:
    Ich hätte ganz andere, ausführlicherer Berichte erwartet und fand sie leider nicht. Jedoch war das Buch amüsant und sehr kurzweilig. Es ist ein gutes Mitbringsel für jemanden der selbst eine Perle beschäftigt.

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    Sokratess avatar
    Sokratesvor 7 Jahren
    Rezension zu "Unter deutschen Betten" von Justyna Polanska

    Unterhaltsam und auch hin und wieder befremdlich wenn man das, über was Justyna Polanska schreibt, für Wahrheit hält. In kurzem, fast dokumentarischem Stil erzählt die Autorin von ihrem Leben als Putzfrau in deutschen Haushalten, in denen man materiell so begütert ist, dass man sich eine Putzfrau leisten kann. Dass diese dann immer wieder gerne auch für andere Dinge „angeworben“ wird, ist fast ein offenes Geheimnis.

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    Querbeetleserins avatar
    Querbeetleserinvor 7 Jahren
    Rezension zu "Unter deutschen Betten" von Justyna Polanska

    Ganz nettes Buch für zwischendurch mal zu lesen,wenn man es nicht liest,hat man auch nichts verpasst.
    Eine polnische Putzfrau berichtet über ihre Erlebnisse in den verschiedenen Haushalten,in denen sie putzt und wie die Leute sie behandeln.

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