Justyna Polanska Unter deutschen Betten: Eine polnische Putzfrau packt aus

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Inhaltsangabe zu „Unter deutschen Betten: Eine polnische Putzfrau packt aus“ von Justyna Polanska

»Mein Name ist Justyna. Ich komme aus Polen. Ich bin Putzfrau. Ich sehe, wie es wirklich aussieht im Leben der Leute. Und was mir da manchmal begegnet, hätte ich nicht für möglich gehalten …« Täglich macht Justyna Bekanntschaft mit den »schmutzigen Geheimnissen« ihrer Kunden. Sie weiß genau, wer ein teures Auto vor der Tür hat, aber nicht genug im Kühlschrank, um satt zu werden. Wer auf coolen Macho macht, daheim aber in Bärchenwäsche schläft. Oder wer der eigenen Frau den liebevollen Ehemann vorspielt, vor der Putzfrau aber schon mal die Hosen runterlässt. Lange hat Justyna höflich geschwiegen, doch jetzt packt sie aus …

Kam mir vor, als würde eine Frau, die ihren Job hasst, sich hier einfach mal über alles beschweren wollen, um sich selbst besser zu fühlen.

— DrunkenCherry
DrunkenCherry
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  • Wenn die Putzfrau gerne lästert...

    Unter deutschen Betten: Eine polnische Putzfrau packt aus
    DrunkenCherry

    DrunkenCherry

    10. February 2017 um 02:59

    Ich hatte mir von dem Buch einen humorvollen Einblick in das Leben einer Reinigungskraft versprochen. Bekommen habe ich aber einen eher unsympathischen und wenig lustigen Erfahrungsbericht einer verbitterten Frau. Es beginnt mit Justynas Ankunft in Deutschland. Die arme Polin, die sich eine bessere Zukunft erträumt. Ich muss sagen, dass es mir anfangs wirkich noch gut gefallen hat. Die 220 Seiten haben viele Absätze und lesen sich locker, flockig weg. Doch vieles in diesem Buch scheint eher eien Art Lückenfüller zu sein. Zum Beispiel erzählt Justyna seitenlang von ihrer Hochzeit in Polen. Das wäre ganz nett, wenn ich mehr von ihrem Mann wüsste, aber alles war so oberflächlich beschrieben, dass es mir eigentlich egal war, ob sie heiraten oder nicht. Dann gibt es in der Mitte des Buchs unendlich viele Putztipps. Mag in so einem Buch zwar ganz passend sein, erschien mir hier aber, als wollte man eine angemessene Seitenzahl für ein Buch erreichen. Und dann fing die Dame an, von ihren zahlreichen Kunden zu erzählen. Nachdem sichs chon lange eine "In Polen ist alles besser, aber ich bin trotzdem in Deutschland,w eil ich hier mehr verdiene"-Mentalität abgezeichnet hatte, bekam ich jetzt das Gefühl, dass die Dame eigentlich recht unzufrieden mit ihrem Job ist. Auch, wenn sie es nach außen hin gern anders darstellt. Es wird über alle Kunden hergezogen. Das sind keine netten Anekdoten, das ist fieses Lästern, das wirklich nicht sympathisch und auch sehr überheblich ist. Sie beschreibt, dass sie von ihren Kunden gerne auf Augenhöhe betrachtet werden würde - vermittelöt aber den Eindruck, als wäre sie selbst so viel besser als ihre Arbeitgeber. Nein, das war kein Buch, das mir gefallen hat. Schde eigentlich, denn die Idee fand ich ganz witzig.

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