Jutta Allmendinger Das Land, in dem wir leben wollen

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Inhaltsangabe zu „Das Land, in dem wir leben wollen“ von Jutta Allmendinger

Einmalige Einblicke in die deutsche Seele: Wie wollen wir leben?
In ihrem Buch untersucht Allmendinger, wo unser Land heute steht und was wir für die nächsten Generationen bewahren wollen. Aus den überraschenden Erkenntnissen leitet sich eine Agenda ab, wie wir angesichts der großen Herausforderungen, die auf uns zukommen, gemeinsam eine lebenswerte Zukunft nach unseren Vorstellungen gestalten können.
Wie wollen Menschen in Deutschland leben? Was wünschen sie sich für die Zukunft, für das Leben ihrer Kinder? Wo suchen sie Veränderung, wo halten sie an Traditionen fest, wo gibt es gesellschaftliche Blockaden? In ihrer einmaligen, groß angelegten »Vermächtnisstudie« schaut die Soziologin Jutta Allmendinger den Deutschen in die Seele und fragt nach ihren Werten und Wünschen, Hoffnungen und Sorgen im Hier und Jetzt und für die Zukunft. Das Land, in dem wir leben wollen zeigt, dass wir in Fragen von Familie, Karriere, Gesundheit und Technik oft anders denken, wünschen und fühlen, als wir annehmen.
Nominiert für den Deutschen Wirtschaftsbuchpreis 2017.

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  • Gute wissenschaftliche Arbeit, jedoch sehr zäh

    Das Land, in dem wir leben wollen

    melli_2897

    01. November 2017 um 16:09

    Ein schlechtes Omen: für das Lesen dieses Buchs habe ich mehrere Wochen (ja nun fast schon Monate) gebraucht, weil ich mir nur gelegentlich dazu bewegen konnte ein oder zwei Kapitel zu lesen. Das sagt eigentlich schon fast alles über meine Einstellung dem Buch gegenüber aus, dennoch möchte ich natürlich genauer werden, um einen groben Einblick für die zu schaffen, die an der Thematik interessiert sind.   Der Anfang hat mich eigentlich erst mal positiv überrascht. Die Durchführung der Studie wird genauestens dokumentiert vorgestellt und jede noch so kleinste methodische Frage wird im Detail erklärt. Dementsprechend war ich von der Korrektheit und der Einhaltung aller wissenschaftlichen Standards sehr beeindruckt. Nach einigen Kapiteln legte sich meine ursprüngliche Begeisterung wieder, als mir klar wurde, dass dieser "Methodik"-Teil sich viel länger zog, als ich es erwartet hatte. Ich hatte den Eindruck, dass hauptsächlich die Ergebnisse der Studie vorgestellt wurden ohne viel - nennen wir es mal - journalistisches Drumherum. Verstehen Sie mich bitte jetzt nicht falsch: dass die Ergebnisse der Studie präsentiert werden, war ja der Beschreibung deutlich entnehmbar. Trotzdem hat mir hier ein Unterhaltungseffekt gefehlt. Ich hatte nicht das Gefühl, "Wow-Ergebnisse" zu lesen, die an und für sich so beeindruckend sind, dass man wenig Rahmenerzählung benötigt. Viel eher fand ich mich wieder in einem Meer an Einzelergebnissen und Prozentzahlen, über die man schnell den Überblick verliert.   Ich würde das Buch als gute Forschungsarbeit beschreiben, die für ihre gründliche Methodik in wissenschaftlicher Hinsicht viel Lob verdient. Leider ergibt nicht jede gute Forschungsarbeit zugleich auch ein unterhaltsames Buch.

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  • Die Zukunft nahm

    Das Land, in dem wir leben wollen

    StMoonlight

    29. August 2017 um 14:40

    „Wie stellst du dir die Zukunft vor?“ Eine Frage die jeder anders beantwortet und die eben deswegen auch so spannend ist. Zumindest fand dieses Jutta Allmendinger. In einer sogenannten „Vermächtnisstudie“ die sie 2015, zusammen mit mehreren Instituten durchgeführt hat, hat die Autorin eben genau diese Frage gestellt. Und zwar über 3100 Mal! Im Abstand von einem Jahr wurden die 14 bis 80 jährigen Teilnehmer erneut befragt, um zu überprüfen, in wie weit und ob überhaupt sich die Wünsche der Menschen geändert haben. Für mich persönlich gab es jetzt hier eher weniger neue Erkenntnisse, was aber vermutlich daran liegt, dass ich Umfrageergebnisse aller Art regelmäßig verfolge. Für alle die keine Lust auf Statistiken und Diagramme haben, bietet dieses Buch aber einen tollen Überblick. Obwohl es sich hier um ein Sachbuch handelt, schafft Allmendiger alles so flüssig und mit Leben zu erzählen, dass ich beim Leser eher das Gefühl hatte, dass es sich hier um eine tolle Zukunftsgeschichte, als um eine wissenschaftliche Auswertung handelt. Die knapp 300 Seiten verflogen förmlich. Sehr schön ist auch die Verständlichkeit. Hier wird nicht mit Fachausdrücken um sich geworfen, sondern genauso geschrieben und erklärt, dass auch ein Laie versteht, worum es eigentlich geht. Das schöne, was ich aus diesem Buch mitnehme: Die Menschen heute haben zwar durchaus Ängste, generell blicken Sie aber positiv in die Zukunft. – Und wer könnte die Welt besser machen, als Menschen die selbst anpacken und positiv in die Zukunft blicken? ;-)

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  • Sehr überraschende Erkenntnisse

    Das Land, in dem wir leben wollen

    WinfriedStanzick

    03. July 2017 um 12:41

    „Wie die Deutschen sich ihre Zukunft vorstellen.“ Darüber mehr zu erfahren, als es in herkömmlichen Befragungen möglich ist, war das Ziel einer von der ZEIT unterstützten Befragung von insgesamt 3100 Menschen im Alter zwischen 14 und 80 Jahren in ganz Deutschland. 2015 zum ersten Mal befragt, wurden sie ein Jahr später erneut kontaktiert und interviewt.Durch eine neue und ungewohnte Fragetechnik ging es nicht nur um aktuelle Einstellungen und  Befindlichkeiten wie bei vielen anderen Umfragen, sondern um Vorstellungen  und Visionen von Menschen aller Alters- und Bildungsstufen von ihrer eigenen Zukunft, der ihrer Kinder und auch der des ganzen Landes.Sehr überraschende Erkenntnisse kamen so heraus, die Jutta Allmendinger in diesem Buch beschreibt, das aufgebaut ist wie ein Lesebuch, weil es auf alle demoskopisch-theoretischen Einlassungen verzichtet und nur sehr wenige Anmerkungen im Anhang listet.Sie fasst zusammen: „Die Menschen in Deutschland bewegen sich. Die meisten sind optimistisch, blicken zu ersichtlich nach vorn und helfen den neu Angekommenen beim Einstieg ins neue Leben. Vielen jedoch rauben Unsicherheit und Angst vor der Zukunft die Kraft zur Veränderung. Sie brauchen Respekt, Rat, Orientierung und helfende Hände.“Diese Hände, so sagt sie, müssten vor allem die austrecken, „ die in den Ressorts die Weichen stellen und die bei genügend großem Handlungsspielraum wirklich helfen.“Eine große Aufgabe nicht nur für die neue Regierung nach der Wahl im September, sondern für alle nachgeordneten Stellen und Verwaltungen, und für die mit den konkreten Menschen in ihren Sorgen und Nöten befassten Menschen.

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