Jutta Blume

 3.6 Sterne bei 8 Bewertungen
Jutta Blume

Lebenslauf von Jutta Blume

Jutta Blume, 1972 in Berlin geboren, schrieb schon als Kind gerne Romananfänge. Sie studierte Landschaftsplanung an der TU Berlin und wechselte nebenbei zum Genre der Kurzgeschichte. Längere Reisen und Auslandsaufenthalte führten sie nach Mittel- und Südamerika sowie nach Madrid, wo sie – wie auch in Berlin Neukölln - Deutsch als Fremdsprache unterrichtete. 2003 absolvierte sie das Zusatzstudium Wissenschaftsjournalismus an der FU Berlin und ist seither als freie Journalistin tätig. 2004 erschien ihr erster (ganzer) Roman „Revolutionsfußball“. Sie lebt als freie Journalistin, Autorin und Kleingärtnerin in Berlin.

Alle Bücher von Jutta Blume

Ruf der Pflanzen

Ruf der Pflanzen

 (8)
Erschienen am 15.09.2014
Revolutionsfussball

Revolutionsfussball

 (0)
Erschienen am 22.09.2005

Neue Rezensionen zu Jutta Blume

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winterdreams avatar

Rezension zu "Ruf der Pflanzen" von Jutta Blume

Langweilig geschrieben
winterdreamvor 4 Jahren

Inhalt:

In dem Buch geht es um eine junge Schwarze, Ife, die als Sklavin auf einer Zuckerrohrplantage als Heilerin arbeitet. Eines Tages hat sie die Möglichkeit zu fliehen und tut dies auch. Im Wald trifft sie auf die Freien, die sie allerdings wieder zurückschicken. Dann fährt sie mit einem Weißen, Sandquist nach Santa Domingo. Er will dort einen botanischen Garten anpflanzen und dafür braucht er Ifes Hilfe. Doch Sandquist ist sehr krank und Ife versucht, ihn mit ihren Heilkünsten zu retten. Doch wird sie es schaffen und wie wird das Leben von Ife wohl weitergehen?

 

Cover:

Das Cover passt zum Buch. Es ist eine Blume darauf und im Hintergrund ist geschriebener Text zu sehen, was im Buch aufgegriffen wird.

 

Mein Fazit:

Ich muss leider sagen, dass ich mich etwas schwer getan habe, mit der Rezension. Mir hat das Buch anfangs gar nicht so schlecht gefallen, obwohl man da auch schon erst mal mit der Situation der Sklavin auf der Plantage klarkommen musste. Aber im Laufe des Buches wurde die ganze Geschichte einfach immer langweiliger und zum Schluss hatte ich gar keine Lust mehr, das Buch weiter zu lesen. Es waren auch einfach viel zu viele Begriffe über Pflanzen. Die Namen hatte ich größtenteils noch nie gehört und wenn ich sie nicht kannte, wurden sie auch oftmals nicht beschrieben. Da muss man sich dann schon wirklich damit auskennen. Die Autorin hat zwar flüssig geschrieben, aber mich konnte sie leider überhaupt nicht packen. Die Geschichte hat mich nicht gefesselt. Anfangs konnte ich mich in die Charaktere ganz gut hineinversetzen, wenn auch etwas holprig, aber hinterher konnte ich leider auch das nicht mehr. Ich hätte es besser gefunden, wenn die ganze Geschichte nach dem Tod von ihrem Meister geendet hätte. Für die Aufmachung des Buches und die flüssige Schreibweise möchte ich trotzdem gerne 2 Sterne vergeben. Leider hat es nicht zu mehr gereicht.

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milapferds avatar

Rezension zu "Ruf der Pflanzen" von Jutta Blume

Ruf der Pflanzen
milapferdvor 4 Jahren

Ife wächst auf einer Zuckerrohrplantage in Guinea auf. Doch sie ist schon immer ein freier Geist gewesen und träumt von einer Flucht. Als eines Tages ein schwedischer Gelehrter sie freikauft und mit ihr auf eine Expedition zur Bestimmung der Pflanzenwelt aufbricht, wittert sie die Chance auf ein besseres Leben. Doch sie bleibt dem Gelehrten treu und verlässt mit ihm Afrika, um mit ihm zusammen einen botanischen Garten aufzubauen. Nachdem der Gelehrte einer Krankheit erliegt, flieht sie nach England. Die Überfahrt verdient sie sich indem sie Texte abschreibt, die auf die Situation von irischen Sklaven auf Schiffen aufmerksam macht. Doch anstatt ihre eigene Geschichte auch zu verbreiten, verschreibt sie sich wieder den Pflanzen. Und so botanisiert sie ihr ganzes Leben mit ihrer Auftraggeberin die Fauna von England und Irland. Ihre Tochter Kesi, ein Freigeist durch und durch, kämpft in London und Paris um die Abschaffung der Sklaverei und die Frauenrechte. Ifes ständige Sorge um ihre Tochter begründet sich schon nach ein paar Jahren, denn Kesi wurde in ein Gefängnis gebracht.

Ife ist eigentlich ein freiheitsliebender Mensch, der in ihrem Leben als Sklavin ständig von Fluchtgedanken geprägt war. Jedoch gelingt es ihr nicht, nachdem sie frei und nicht mehr versklavt ist, als freier Mensch zu leben. Ständig denkt sie, dass sie nicht genug ist für die Aufgabe, oder dass sie ihrem Auftraggeber ohne Zweifel zu dienen hat. Sie ist in ihrem denken ein Sklave geblieben. Ganz anders ihre Tochter Kesi, die sich nicht anpassen lassen will, die für Frauenrechte kämpft und die sich traut in Männerberufen zu arbeiten. Sie hat viel von ihrem Vater, einem irischen Freiheitskämpfer, der Ife für den Kampf gegen die Großgrundbesitzter in Irland ausgenutzt hat.

Grundsätzlich ist die Sprache gut verständlich. Kesis Geschichte wird ausschließlich in Briefen erzählt, die sie ihrer Mutter schreibt. Das lockert die Sache ein bischen auf und hat mir gut gefallen. Allerdings ist die Geschichte in meinen Augen zwar interessant aber überhaupt nicht spannend. Ich musste mich von Seite zu Seite kämpfen, weil eigentlich nichts passiert. Deshalb gebe ich schweren Herzens "nur" 3 Sterne.

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3
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Sabrinaslesetraeumes avatar

Rezension zu "Ruf der Pflanzen" von Jutta Blume

Spannend, unterhaltsam, mit einem Ende, dass sehr Geschmackssache ist
Sabrinaslesetraeumevor 4 Jahren

Als Ife von dem Pflanzenforscher Sandquist von ihrer Plantage weggekauft wird und fortan nun ihm dienen muss ändert sich ihr Leben drastisch. Der Forscher fasst Vertrauen zu ihr und bringt ihr nicht nur lesen und schreiben bei sondern lässt sie auch bei seiner Forschungsarbeit mithelfen. Für Ife eine grandiöse Entwicklung denn sie liebt und lebt mit Pflanzen schon ihr ganzes Leben lang. Doch letzt endlich ist sie nur eine Sklavin, die in ein fernes Land gezerrt wird und für den Forscher arbeitet. Kann sich ihr Leben wirklich verbessern oder ist es nur die nächste Station voller Demütigung in Ifes Leben?

Das Buch hat mir insgesamt ganz gut gefallen. Das Cover ist sehr hübsch gestaltet. Man wird zwar nicht wirklich aus dem Bild schlau, aber es erklärt sich im Laufe des Buches. Die Passionsblume ist ein gutes Symbol für Ife, dann für sie sind ja Pflanzen ihre Passion. Der Titel hat sich mir leider im Laufe des Buches nicht wirklich erschlossen.
Ife ist als Protagonistin sehr sympathisch. Sie ist kämpferisch, gibt nie auf, hat aber auch die Fairness Dingen, die sie nicht kennt eine Chance zu geben und verteufelt nicht alles, was der Sandquist tut, obwohl sie nur seine Sklavin ist. Sie ist einfach sehr menschlich dargestellt mit all ihren Sehnsüchten, Hoffnungen, Ängsten und Träumen.
Die Geschichte an sich fand ich von der Idee her ganz gut und auch mal wieder ein ganz anderes Terrain. Auch das Botanik einen große Stellenwert hat finde ich etwas außergewöhlniches, vor allem da keine Kenntnisse in diesem Bereich vorausgesetzt werden, wie ich aus zuverlässigen Quellen (meiner eigenen Unkenntnis) bestätigt bekommen habe.
Der ganze Schreibstil gefällt mir gut, auch, dass es immer wieder Briefwechsel gibt, wobei diese mir zwischenzeitlich leider etwas zu viel werden und sämtliche direkte Handlung verdecken. Insgesamt war das Buch aber sehr spannend und hat mich total gefesselt. Auch wenn es mir am Ende dann so gar nicht mehr zugesagt hat, würde ich es wohl aber dennoch weiterempfehlen, denn die Art, wie das Ende gestaltet ist, ist einfach Geschmackssache und meiner wars halt nicht. Daher gibt es von mir dieses Mal

4 von 5 Punkten.

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Gespräche aus der Community

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MetaEbenes avatar

Ein packender historischer Roman über eine starke Frau, die nach Selbstbestimmung sucht in einer Welt im Umbruch...


Liebe Leserinnen und Leser,
neben mir liegen 10 frisch gedruckte Exemplare meines ersten historischen Romans „Ruf der Pflanzen“, die der Vergangenheitsverlag für die Leserunde zur Verfügung gestellt hat. Ich freue mich schon auf den Austausch mit euch.

Darum geht es:
Geschichte aus einer neuen Perspektive zu erzählen, war die Idee, die nach und nach in diesem historischen Roman Gestalt angenommen hat. Dabei ging es auch darum, diejenigen lebendig zu machen, die in Schulbüchern und Lexika kaum zu Wort kommen. Und so entstand die Protagonistin Ife, eine schwarze Sklavin auf einer Zuckerrohrplantage in Guyana. Aus ihrer Sicht erscheint der Forschungsreisende Sandquist, der mit einem Mal auf der Plantage auftaucht, ziemlich verrückt. Er nimmt unermessliche Strapazen auf sich, nur um Pflanzen zu sammeln. Er presst sie in Büchern, zerpflückt ihre Blüten und gibt ihnen merkwürdige Doppelnamen. Auch Ife kennt sich mit Pflanzen aus, aber sie dienen ihr zur Behandlung Kranker und sind Teil ihrer spirituellen Welt.
Die Begegnung der Sklavin mit dem Botaniker wird zum Ausgangspunkt für eine abenteuerliche Odyssee durch die Karibik und Europa im Zeitalter der Aufklärung, eine Welt, die allerorten im Umbruch ist. Auch wenn es Ife alles andere als leicht hat, sucht sie sich selbstbewusst ihren Weg.

Eine Leseprobe findet ihr hier.

Um in den Lostopf zu springen, beantwortet bitte folgende Frage: Gibt es eine Pflanze, die eine ganz besondere Bedeutung für euch hat?
winterdreams avatar
Letzter Beitrag von  winterdreamvor 4 Jahren
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