Leserpreis 2018
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juttahammer

vor 1 Jahr

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Tonga soa! [sprich: Tungasua] – Herzlich Willkommen!

Herzlich Willkommen in meiner Leserunde. Ich möchte hier das Buch „Schildkröten haben keinen Außenspiegel“ vorstellen in dem ich meine Erfahrungen und Erlebnisse aus drei Jahren als vazaha (Fremde) in Madagaskar erzähle.

 

Zum Inhalt des Buches:

36 Monate Madagaskar, 20 besenderte Schildkröten, fünf Campmitarbeiter, eine madagassische Großfamilie, unzählige Mückenstiche und andere Begegnungen mit den unterschiedlichsten Bewohnern der Insel im Indischen Ozean.
Madagaskar ist das El Dorado der Biologen, doch abseits der Regenwälder gibt es mindestens ebenso spannende Dinge zu erforschen. Wieso sollten kleine Kinder in einem madagassischen Dorf nicht mit Kartoffeln spielen? Warum würden Schildkröten von einem Außenspiegel profitieren? Und wie fühlt es sich an, mit einem verstorbenen König zu sprechen?

Wenn Du eine Antwort auf diese Fragen bekommen und noch mehr über Madagaskar erfahren möchtest, dann sei doch einfach in dieser Leserunde dabei.

 

Zu mir:

Ich bin in einem niedersächsischen Dorfidyll aufgewachsen. Damals konnte niemand ahnen, dass es mich in die große weite Welt verschlagen würde. Ich habe etwa drei Jahre auf Madagaskar gelebt, geschrieben und fotografiert. Neben der Forschungsarbeit zur Brutbiologie der madagassischen Strahlenschildkröte blieb mir noch genug Zeit, das Land und seine Bewohner kennenzulernen. Heute lebe ich im Hamburger Großstadtdschungel.
Mit dem Erlös dieses Buches unterstützte ich ein Schildkrötenprojekt in Madagaskar.

 

Kleine Leseprobe gefällig?

Möchtest Du vorab ein bisschen stöbern und in das Buch reinlesen? Dann schau doch mal auf unter dem folgenden Link, dort gibt es eine kleine Leseprobe meines Buches.

https://www.bod.de/booksample?json=http%3A%2F%2Fwww.bod.de%2Fgetjson.php%3Fobjk_id%3D2050090%26hash%3Dae2be212ecf6dfdb83e81fbfc9f38de3

 

Wenn Du mit mir auf diese Lese-Reise gehen möchtet, dann beantworte mir doch bitte die folgende Frage:

Was fällt Dir als erstes zu Madagaskar ein?

Schreib mir Deine Antwort bis zum 11.11.2017, es gibt 10 Leseexemplare (Print) zu gewinnen. Und natürlich freue ich mich über Deine anschließende Rezension, Rückmeldungen und Kommentare.

 

Misaotra betsaka! [sprich: Misautscha bezaka] – Vielen Dank!

Autor: Jutta Hammer
Buch: Schildkröten haben keinen Außenspiegel
1 Foto

Doreen_Klaus

vor 1 Jahr

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Die Pinguine aus dem Zeichentrick Film. Nein, im Ernst. Meer, Strand, Dschungel, Gewürze, fremde Gerüche, exotische Speisen. Die Geräusche der Natur müssen der Hammer sein.

Buecherwurm1973

vor 1 Jahr

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Eine Kollegin von mir ist gerade auf Madagaskar. Sie engagiert sich dort für ein Projekt.

Madagaskar ist für mich eine einmalige Planzen- und Tierwelt, die Farben sollen eindrucksvoll sein und ich stelle mir, dass es auch sehr gut riecht, da auf der Insel zahlreiche Gewürze wachsen.

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Tinkers

vor 11 Monaten

• Kapitel 4 bis 8: Das Leben in Ifaty-Mangily (S. 33 bis 59)

Aus einem deutschen "morgen" wurde dann doch ein afrikanisches "irgendwann später" :)

Den zweiten Teil fand ich sehr interessant. Ich hab schon viel von den madagassischen Gepflogenheiten gelernt.

Ich finde es super wie vorurteilslos Du diese fremde Kultur beobachtest. Und das spüren auch die Madagassen, die Dich ja offenbar ganz schnell als Ehrengast betrachten, denn welche Frau darf schon bei einer Beschneidungszeremonie dabei sein? Logo ist das für unser europäisches Verständnis erstmal ein Schock, aber Kulturen zu erkunden erfordert nunmal, dass man sich offen mit Neuem oder Fremdem auseinandersetzt.

Witzig fand ich den Seitenhieb, als Du erwähnst, dass dich die Familie als "ihre Weisse" präsentiert. Ja, der Weiße ist in den afrikanischen Schubladengedanken erstmal der Reiche. Aber sind wir doch mal ehrlich. Denkt nicht auch 99% der Weißen bei Afrika an Armut?

Oha, das Zahnproblem von Madame Solange ist übel. Aber auch jeder andere würde sich vielleicht nach einer zahnärztlichen Beratung umentscheiden bzgl. des Behandlungswegs.

Der Madagasse feiert also irgendwie immer. Haha, irgendwie witzig. Aber ich finde es äußerst sympathisch. Afrika ist für mich sowieso Lebensfreude. Und wieso sollte man nicht in jeder Gelegenheit einen Grund suchen das Leben zu genießen und die Familie zusammen zu halten? Wie oft nehmen wir uns denn noch Zeit für Familie und Zusammenhalt???

Das Thema Beschneidung ist natürlich ein zweischneidiges Schwert. Darüber kann man viel diskutieren. In meiner Wahrnehmung finde ich die männliche Beschneidung nicht schlecht, da es sich ja überwiegend auch um ein hygienisches Problem handelt. Obwohl ich diese Art und Weise des für den kleinen Jungen schockierenden Prozederes nicht so berauschend finde. Da gibt es ja nun auch andere Möglichkeiten.
Mit dem Thema der weiblichen Beschneidung habe ich mich selbst viel auseinander gesetzt und ich bin auch stolzes Mitglied von Target e.V.. Dort kämpfen wir sehr erfolgreich dagegen, dass Mädchen verstümmelt werden. Wer da mehr Infos möchte, kann gerne das Thema anschubsen.

Ich werde später noch die vorigen Beiträge lesen und auf das ein oder andere näher eingehen.

Tinkers

vor 11 Monaten

• Kapitel 9 und 10: Stadtleben und Urlaub (S. 60 bis 95)

Dieser Abschnitt brillierte besonders durch die sehr informativen Fotos.
Anhand von Bildern kann man sich noch viel besser vorstellen, wie das Leben auf Madagaskar so abläuft.
Natürlich hab ich schon die Seite auf Facebook geadded und bin gespannt, was da noch so alles erscheint.

Die Story mit der Fahrschule fand ich sehr amüsant. Ich habe besonders in Südafrika nicht verstanden, wer an den Kreuzungen Vorfahrt hat. Irgendwie der, der als erstes da war... aber woher wissen das die im Stau, wenn alle gefühlt gleichzeitig ankamen. Dann wird einfach gehupt und gefahren. Dann gehts wohl auch um Fahrzeuggröße... Aber beneidet hab ich die Fahrer da nicht. Schon gar nicht, wenn man mit einem deutschen Führerschein ausgestattet ist, der einem ja jede Sekunde seines eigenen Handelns vorschreibt ;)

Die Story mit dem Gewitter war atemberaubend, im wahrsten Sinne des Wortes.

Tinkers

vor 11 Monaten

• Kapitel 11 bis 14: Das Leben in und um den Nationalpark Tsimanampetsotsa (S. 96 bis 124)

Die Schildkröten haben es auch endlich geschafft aufzutauchen... aber so ist das in der Natur, man muss geduldig sein :) Vorallem mit diesen getarnten Gesellen, die sicherlich vorziehen nicht in Menschennähe zu leben.

Meine Schildkrötenstory jetzt in Botswana war witzig. Safarierfahrene leben nach dem Motto: Don't expect anything and you'll find everything and more! Aber wenn Du mit Erwartungen losfährst, wirst Du enttäuscht. Für mich bewahrheitet sich das jedes Mal. Ich habe das Safarigesetz verinnerlicht und versuche es Safarineulingen zu lehren. Nichts geht mir mehr gegen den Strich als die Einstellung, dass man an möglichst einem Tag die Big 5 sehen will. 1. Wildnis ist keine Show und 2. Big 5 ist Großwildjagdsprache. Ja, es ist faszinierend wenn man Großwild gegenübersteht und ja es gehört zu Afrika. Aber wer seinen Geist öffnet und auch die zahlreichen kleinen, "hässlichen" oder schwer zu entdeckenden Tiere sieht, der ist erst wirklich auf Safari angekommen. Aber ich drifte ab.
Unsere Gruppe wollte gerne verschiedene Tiere sehen, logo. Ich machte also morgens Scherze, dass wir heute Schildkröten finden, weil ich meine Schildkrötensocken angezogen hab. Prompt kamen Sprüche wie: Zieh mal Leopardsocken an oder Nashornsocken... Egal, ich hatte Schildis an den Füssen.
Wir fahren raus und bestaunen alles was uns vor die Linse flattert, machen Rast an einem Gate um Wasser aufzufüllen. Und plötzlich latscht in ca. 30m Entfernung eine wunderschöne Leopardschildkröte über den Weg. Die sofort hintrampelnden Gäste konnte ich etwas abbremsen und ihnen verklickern, dass ihre Stampfaktionen und von vorne zum Tier rennen nur dafür sorgen, dass da ein Panzer mit eingezogenem Tier liegen wird. Also langsam, respektvoll und mit genug Restdistanz dem Tier nähern, dann hat man eine Chance auf ein gutes Foto;) Alle waren erstaunt, dass mein Witz vom Morgen vom Schicksal erhört wurde und wir tatsächlich ne Schildkröte gefunden haben. Noch erstaunlicher war, dass wir 2 Stunden später im Busch noch eine große weibliche und einen dazugehörigen kleineren Mann entdeckt haben, die offenbar am anbendeln waren. Es war tatsächlich Schildkrötentag.

Da ich ja nun bekanntlich absoluter Naturfreak bin, hat mich natürlich deine Berichterstattung total fasziniert. Gerne hätte ich noch mehr biologische Details erfahren, aber das würde den Rahmen des Buches sprengen. Die Details finde ich ja dann auch in der Fachliteratur.

Die Kletteraktion war super. Ich würde zwar mit meinem übergewichtigen Hintern da schwer hochkommen, aber ich bin jemand mit Willen, also würde ich da auch irgendeine Lösung finden. Aber richtig geklettert im Sinne von KLETTERN war ich noch nie.

Hammer-Adventures, haha... ich liebe Wortwitz!!!

Ich freue mich auf den Rest des Buches.

juttahammer

vor 11 Monaten

• Kapitel 9 und 10: Stadtleben und Urlaub (S. 60 bis 95)

Tinkers schreibt:
Dieser Abschnitt brillierte besonders durch die sehr informativen Fotos. Anhand von Bildern kann man sich noch viel besser vorstellen, wie das Leben auf Madagaskar so abläuft. Natürlich hab ich schon die Seite auf Facebook geadded und bin gespannt, was da noch so alles erscheint.

Hi Tinkers,

ich habe mich ert gewundert wer mich da über Facebook kontaktiert, und dann habe ich mich sehr gefreut. Ich habe noch so viele Bilder und auch Videos, die müsste ich alle mal sortieren und die besten rauspicken.

Jetzt über Weihnachten bin ich erstmal ein bissl versunken, umso mehr freue ich mich, dass Du hier fleißig postest.
An Madagassischen Straßenkreuzungen hat meiner Meinung nach immer der Vorfahrt, der das größte Auto hat. Besonders schlimm finde ich es in der Hauptstadt, die besteht auch engen Gassen, viele nur einspurig, und irgendwie ist da immer Stau. Freie Fahrt gibt es nur nachts. Da würde ich freiwillig gar nicht fahren wollen.

Auch auf längeren Strecken wird es schnell öde. Weil man immer mit Schlaglöchern rechnen muss, kann man nicht sehr schnell fahren. Ich empfehle daher auf jeden Fall einen Fahrer zu engagieren, falls man in Mada ein Auto mietet. Der Fahrer bekommt außerdem vor Ort viel besser mit, falls unterwegs etwas ist (Straßensperre...)

juttahammer

vor 11 Monaten

• Kapitel 11 bis 14: Das Leben in und um den Nationalpark Tsimanampetsotsa (S. 96 bis 124)
@Tinkers

Ja, das trifft es ganz wunderbar. Man muss viel Geduld mitbringen und vor allem respektvoll auf die Tiere zugehen, besser noch den Tieren erlauben die Distanz selber zu bestimmen. Es ist ganz schön schwierig eine Schildkröte von vorne zu fotografieren, weil die so schnell wie möglich abdreht. Glaubt man kaum, wenn man es nicht selbst versucht hat.
Jede meiner Untersuchungstiere war da sehr individuell. Eine hat sich sogar von mir sttreicheln lassen und es offensichtlich genossen. Andere durfte ich nicht mal am Panzer berühren. Aber mal im Ernst, wer von uns möchte denn auch immer direkt angefasst werden?!?
Das haben die madagassischen Kinder im Dorf mit mir übrigens auch gemacht, die waren neugierig, wie sich helle Haut anfühlt. Und manche Kinder hatten richtig Angst vor mir. Das ging dann meist ganz schnell in Staunen und Lachen über, weil ich ein paar Grimassen geschnitten und mit den Kindern rumgealbert habe.

Im Norden Madagaskars gibt es übrigens winzige Chamäleons. Da gibt es tolle Fotos wie ein solches Chamäleon auf der Spitze eines Streichholzes sitzt. Die entdeckt man nur mit viel Glück und einem guten Guide. Daran musste ich bei Deiner "Ich will Wildlife sehen"-Geschichte denken. Wir übersehen so oft die kleinen Dinge, dabei sind die mindestens genau so spannend.

juttahammer

vor 10 Monaten

Plauderecke

Wichtige Info für alle Schildkrötenfans:

Am 16. Januar bin ich live ab 9:05 Uhr zu Gast im ZDF, in der Sendung Volle Kanne. Meine Redezeit wird leider nur einen kleinen Teil der Sendung ausmachen, dabei könnte ich noch so viel erzählen...
Der Promi-Gast an diesem Morgen ist übrigens Hannes Jaenicke.
Also schaut doch mal rein.

PS: Weitersagen erwünscht! ;-)

Buecherwurm1973

vor 10 Monaten

Plauderecke

juttahammer schreibt:
Wichtige Info für alle Schildkrötenfans: Am 16. Januar bin ich live ab 9:05 Uhr zu Gast im ZDF, in der Sendung Volle Kanne. Meine Redezeit wird leider nur einen kleinen Teil der Sendung ausmachen, dabei könnte ich noch so viel erzählen... Der Promi-Gast an diesem Morgen ist übrigens Hannes Jaenicke. Also schaut doch mal rein. PS: Weitersagen erwünscht! ;-)

Vielen Dank für die Info!

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