Jutta Maria Herrmann Hotline

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Inhaltsangabe zu „Hotline“ von Jutta Maria Herrmann

Keine Polizei - never ever. So lautet die unumstößliche Maxime der Beichthotline. Aber was tun, wenn eine Anruferin ankündigt, ihr neugeborenes Kind lebendig zu vergraben? Ein schlechter Scherz, konstatiert Chris, Initiator der Hotline, als seine Freunde und Kollegen statt einer Kinderleiche eine lebensgroße Puppe auf dem Friedhof ausgraben. Dann meldet sich die mysteriöse Anruferin erneut und verkündet, dies sei erst der Anfang.

Nicht schlecht - ich persönlich fand es sehr vorhersehbar.

— Mine90

War sehr vom Klappentext überzeugt und hatte mich sehr drauf gefreut, leider konnte es mich insgesamt nicht überzeugen.

— Toniarw

Recht spannend, wenn auch ziemlich vorhersehbar, bis zum unausweichlichen Finale.

— Bluely

Gutes Debüt mit Schwächen

— VeroG

Extrem vorhersehbare Geschichte.. Leider kommt gar keine Spannung auf

— SophieNdm

Flammen aus Hass – Ein lesenswerter Psychothriller

— Nisnis

Von der ersten Seite an unglaublich spannend! Interessante Charaktere die nicht fehlerlos sind in einer unglaublichen Geschichte gefangen.

— Buecherseele79

Absolute Leseempefehlung! Ein packender Thriller mit sympathischen Charakteren und großem Suchtpotenzial.

— JS6

Die Handlung des Buches ist eine gute Idee, man könnte da viel daraus machen, jedoch gelingt es der Autorin nicht sehr gut aus der Idee eine

— Buchwesen

Ein kurzweiliger, spannender Psychothriller, der mich überzeugen konnte. Ein authentischer Fall und viele interessante Charaktere.

— MsBookpassion

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  • Gutes Thrillerdebüt mit ein paar Schwächen

    Hotline

    Steffi_the_bookworm

    17. October 2017 um 09:03

    Hotline ist ein gutes Thrillerdebüt, das mich mit einigen interessanten Ideen sehr schnell an die Geschichte fesseln konnte.Das Buch beginnt direkt sehr spannend und man ist schnell mitten im Geschehen. Der Schreibstil ist sehr flüssig und außerdem will man unbedingt wissen wie es weitergeht, so dass die Seiten nur so dahinfliegen.Der Spannungsaufbau ist bis zu einem gewissen Punkt sehr gut gelungen, allerdings wurde es dann irgendwann sehr vorhersehbar und konnte mich am Ende nur noch in wenigen Punkten überraschen. Dies hat meine Lesefreude ein wenig gebremt, jedoch konnte mich das Buch trotzdem unterhalten.Die Charaktere sind vielseitig und interessant gezeichnet, einige hätten an mancher Stelle noch ein wenig mehr Tiefe vertragen können. Wie bereits gesagt konnte mich das Buch gut unterhalten und ich würde definitiv mehr aus der Feder der Autorin lesen.

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  • Es muss nicht sein.

    Hotline

    Jules113

    24. August 2017 um 14:51

    Ich muss zugeben, dass ich mir das Buch aufgrund des Klappentextes gekauft habe.  Dieser klang wirklich vielversprechend, aber leider war es das auch schon.

    Die Figuren haben wenig Charakter und die Handlung ist sehr vorhersehbar. Ich hatte mir auf jeden Fall mehr erhofft.

  • Psychothriller?

    Hotline

    abuelita

    30. April 2017 um 08:33

    Das war leider nichts. Es begann ganz gut.. siehe auch den Amazon-Text:Keine Polizei - never ever. So lautet die unumstößliche Maxime der Beichthotline. Aber was tun, wenn eine Anruferin ankündigt, ihr neugeborenes Kind lebendig zu vergraben? Ein schlechter Scherz, konstatiert Chris, Initiator der Hotline, als seine Freunde und Kollegen statt einer Kinderleiche eine lebensgroße Puppe auf dem Friedhof ausgraben. Dann meldet sich die mysteriöse Anruferin erneut und verkündet, dies sei erst der Anfang ...flachte aber sehr, sehr schnell ab. Nach viel zu kurzer Zeit weiss man auch bereits, wer der Täter ist und sogar das Motiv erkennt man. Das ist viel zu früh und der Spannung eben nicht förderlich.Die Personen, die ebenfalls sehr eindimensional gezeichnet sind, handeln oft seltsam und manche Gedankengänge sind abstrus, wie leider vieles in der Handlung.Das Ende ist dann wirklich der Hammer….aber mehr dazu kann ich nicht sagen. Macht Euch selbst ein Bild.

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  • LeseMaus liest

    Hotline

    Zickemausi

    11. February 2017 um 18:46


    🐁🐁🐁🐁🐁
    336 Seiten


    Jutta Maria Herrmann
    Hotline


    Eine Clique, eine Beicht-Hotline und eine mysteriöse Anruferin...
    Daraus entsteht eine spannende und fesselnde Story, die mich durch die Seiten fliegen ließ. 
    Die Autorin werde ich mir für die Zukunft merken. 

  • Ein sehr verstörendes, tiefgründiges und psychologisch ausgefeiltes Thrillerdebüt

    Hotline

    ClaudiasWortwelten

    12. December 2016 um 14:26

    Ich bin schon lange neugierig auf die Bücher von Jutta Maria Herrmann und habe mich deshalb sehr gefreut, dass ich bei einem Gewinnspiel ihr Debüt Hotline mit einer persönlichen Widmung der Autorin gewonnen habe. Ich konnte es kaum erwarten, endlich mit dem Lesen zu beginnen und war von der Geschichte schon von der ersten Seite an so gefangen, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Anfangs hat mich dieser Thriller ein bisschen an Sorry von Zoran Drvenkar erinnert. Die Beicht-Hotline hat durchaus ein paar Parallelen zu der Agentur für Entschuldigungen in Drvenkars Thriller, unterscheidet sich allerdings in einem ganz entscheidenden Punkt und war mir deshalb ein bisschen sympathischer, da es den vier Freunden eben nicht darum geht, die Vergehen ihrer Klienten zu entschuldigen, sondern ihnen nur daran gelegen ist, dass sich die Anrufer ihre Sünden von der Seele reden können. Im Grunde handelt es sich dabei um eine Art Telefonseelsorge, denn Chris, der die Idee zu dieser Beicht-Hotline hatte, ist davon überzeugt, dass jedes Vergehen seine Ungeheuerlichkeit verliert, wenn man versucht, es in Worte zu fassen und dies der erste Schritt zur Einsicht sei. Da sich die vier Freunde aber immerhin nicht anmaßen, Absolution zu erteilen, konnte ich diesen Grundgedanken durchaus nachvollziehen. Fragwürdig ist jedoch der unumstößliche Grundsatz, niemals die Polizei einzuschalten, selbst wenn die Anrufer schwerste Verbrechen gestehen. Damit befinden sie sich jedoch in Übereinstimmung mit der nicht minder fragwürdigen Beichtpraxis der Kirche, denn nach geltendem Kirchenrecht darf das Beichtgeheimnis selbst dann nicht gebrochen werden, wenn ein Mord oder eine andere schwere Straftat gebeichtet wurde. Aber es soll ja nicht um theologische Grundsatzdiskussionen oder um meine Vorstellungen von Schuld und Sühne gehen, sondern um das Buch. Was mich ebenfalls sehr an Drvenkars Sorry erinnert und mir ausgesprochen gut gefallen hat, ist, dass die Kapitel, die aus der Sicht der unbekannten Anruferin erzählt werden, in der zweiten Person Singular geschrieben sind, der Leser also direkt angesprochen wird. Da es sich dabei um die Täterin handelt, also um eine Frau, die nicht nur ankündigt, ein neugeborenes Kind lebendig begraben zu wollen, sondern noch weitaus Schlimmeres vorhat, ist es für den Leser äußerst befremdlich, von ihr direkt angesprochen zu werden, denn diese vertraute Anrede erzeugt eine Intimität, die etwas irritierend ist. Noch verstörender war für mich, dass ich ihre Gedanken, ihren Hass und ihre Wut manchmal geradezu erschreckend nachvollziehbar fand. Durch die Vertrautheit und diese unmittelbare Nähe erhält man tiefe Einblicke in ihre Psyche, spürt die Verletzungen und Demütigungen, die ihr zugefügt wurden und kann auch nachfühlen, warum sie ihren Schmerz niemals abstreifen konnte. Trotzdem spürt man natürlich auf jeder Seite die Bedrohung, die von dieser Frau ausgeht, sodass diese Nähe zur Antagonistin mitunter auch als sehr unbehaglich ist, denn man ahnt recht schnell, dass ihr Hass auf einen der vier Freunde geradezu bizarre Formen annehmen wird. Die Geschehnisse werden aus der Sicht der Täterin und abwechselnd aus der Perspektive jeder der vier Hauptprotagonisten erzählt. Dabei wird die Lebensgeschichte jedes einzelnen beleuchtet, was mir sehr gut gefallen hat, denn die Autorin hat sehr interessante und vielschichtige Figuren geschaffen und sie sehr präzise und psychologisch tiefgründig ausgearbeitet. Jeder der vier Freunde hat mit seinen eigenen Dämonen der Vergangenheit zu kämpfen und steckt in einer recht schwierigen Familien- oder Beziehungskonstellation. Die individuellen Schicksale der Akteure waren teilweise sehr ergreifend und auch ihre Beziehungen untereinander bergen enormes Konfliktpotential. Das heißt jedoch nicht, dass sie mir alle gleichermaßen sympathisch waren. Nur Rick und Paula vermochten es, mir so ans Herz zu wachsen, dass ich mit ihnen mitfühlen konnte und hoffte, wenigstens sie blieben von den perfiden Racheplänen der mysteriösen Anruferin verschont. Doch die versteht es äußerst geschickt, die wunden Punkte jedes Einzelnen aufzuspüren und sich für ihre Zwecke zu Nutze zu machen. Obwohl sich ihr Hass eigentlich nur auf einen der vier Freunde richtet, sollen nun alle für seine Verfehlungen büßen. Leider war mir recht früh klar, wer von ihnen dieser Frau in der Vergangenheit so viel Leid zugefügt hatte und auch, wer die Täterin ist. Allerdings war nicht vorhersehbar, welch grausame Formen ihr Plan noch annehmen wird und ob es ihr gelingt, ihn bis zum Ende auszuführen, sodass die Spannung trotzdem auf einem hohen Level gehalten werden konnte. Auch die Arglosigkeit der vier Freunde, die sich der Gefahr, in der sie schweben, häufig gar nicht bewusst sind, trägt dazu bei, dass die Geschichte bis zum Ende fesseln kann. Allerdings ist es ein sehr ruhiges Buch. Die Spannung resultiert nicht aus brutalen oder tempogeladenen Szenen, sondern aus der atmosphärisch dichten Erzählweise der Autorin, dem psychologisch ausgefeilten Plot und den verstörenden Einblicken in die Seele einer zutiefst verletzten Frau, die vor nichts zurückschreckt, um sich für ihr verlorenes Lebensglück zu rächen. Mir hat Hotline sehr gut gefallen, weil ich die eher gemächlichen und dafür tiefgründigen Psychothriller den brutalen und actiongeladenen vorziehe und mich die gut ausgearbeiteten Charaktere und Jutta Maria Herrmanns Erzählstil absolut überzeugen konnten.

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  • Freunde, die nichts verbindet, Morde ohne Motiv, ein lähmender Schluss - reicht das?

    Hotline

    VeroG

    03. August 2016 um 15:51

    Erst mal: Es ist kein Thriller, schon gar kein Psychothriller. Es handelt sich hier um einen Krimi. Einen Lokalkoloritkrimi, genau genommen.Die Geschichte um eine Beichthotline ist originell, doch sie schwächelt an einigen Stellen. Da sind einmal die erscheckend blass geschilderten Protagonisten. Keiner davon überzeugt oder ist auch nur sympatisch. Oft dachte ich: Warum sind die eigentlich befreundet? Die haben doch nichts gemeinsam.Die Morde sind in zwei Fällen völlig unverständlich. Ermordet, weil sie mit den Protas befreundet sind? Oder weil sie zufällig dem Mörder über den Weg laufen? Hm. Ein überzeugendes Motiv ist das nicht gerade.Besonders ärgerlich: Die ohnehin nicht sonderlich spannende Handlung erfährt ihre Auflösung gut 50 Seiten vor Schluss. Und dann folgt noch eine sehr langatmige Erklärung, warum das alles so war, was der Leser mittlerweile längst mitbekommen hat.Fazit: Gute Idee, Ausführung verbesserungsfähig.

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  • Nichts als heiße Luft

    Hotline

    Lee-Lou

    20. July 2016 um 20:04

    Klappentext: Keine Polizei - never ever. So lautet die unumstößliche Maxime der Beicht-Hotline. Aber was tun, wenn eine Anruferin ankündigt, ihr neugeborenes Kind lebendig zu vergraben? Ein schlechter Scherz, behauptet Chris, Initiator der Hotline, als seine Freunde und Kollegen statt einer Kinderleiche eine lebensgroße Puppe auf dem Friedhof ausgraben. Dann meldet sich die mysteriöse Anruferin erneut und verkündet, dass sei erst der Anfang ... Persönliche Meinung: Eine Geschichte, die nicht hält, was sie verspricht! Trotz weniger Protagonisten besitzt diese Geschichte keinen Plot. Es scheint so, als würde die Autorin einfach schreiben, schreiben, schreiben... bis ihr irgendwann unerwartet doch etwas einfällt, womit sie die Geschichte vorantreiben kann. Bis das jedoch passiert, geht jede Figur ihren ganz eigenen Problemen nach und es ist wichtig zu erfahren, wie intensiv jemand mit einem Löffel in seinem Tee rührt und das einem Schuppen auf den Schultern landen, während man sich am Kopf kratzt. Ich verstehe auch nicht, wieso dieser Roman als "Psychothriller" bezeichnet wird. In meinen Augen ist er - wenn überhaupt - ein ganz leichter Thriller. Vielleicht gut geeignet für jemanden, der/die sich erst an dieses Genre heranwagen möchte. Hotline ist der erste "Psychothriller" von Herrmann... gut. Hält man sich das vor Augen, ist die Geschichte okay. Nach 170 Seiten habe ich allerdings keine Lust mehr. Diese Geschichte ist (für mich) eher langweilig als spannend und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die restlichen 160 Seiten mich total vom Hocker hauen. Sowas würde ich einem Sebastian Fitzek, Cody McFadyen, Jack Ketchum, Michael Robotham ,... und damit die Damen nicht zu kurz komme: einer Karen Rose, Tess Gerritsen ... zutrauen, aber keiner Person, die sich an diesem Genre erst versuchen möchte. Tut mir leid!

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  • Flammen aus Hass – Ein lesenswerter Psychothriller

    Hotline

    Nisnis

    27. June 2016 um 18:35

    Die vier Freunde Chris, Paula, Konrad und Rick betreiben als Gemeinschaftsprojekt eine Beicht-Hotline. Eines Tages meldet sich eine anonyme Anruferin und kündigt an, ihr neugeborenes Kind lebendig zu begraben. Zunächst gehen die vier von einem verdammt üblen Scherz aus, doch bald müssen sie erfahren, dass es die Anruferin ernst meint. Ricks und Paulas erste Recherchen führen sie auf einen Friedhof, auf dem sie eine Babypuppe aus einem Kreis von Grablichtern ausgraben. Als sich die mysteriöse Anruferin erneut bei der Hotline meldet, kündigt diese an, dies sei erst der Anfang.Die Autorin:Mitte der Achtziger strandete die Saarländerin Jutta Maria Herrmann in Berlin, studierte Germanistik und Filmwissenschaften, sympathisierte mit der Hausbesetzerszene und stürzte sich ins Nachtleben. Sie war u.a. als Buchhändlerin, Putzfrau, Sekretärin, Synchrondrehbuch-Autorin und Veranstalterin von Punkkonzerten tätig. Heute arbeitet sie für eine Tageszeitung und lebt mit ihrem Mann, dem Autor Thomas Nommensen, vor den Toren Berlins. Ihr Psychothriller „Hotline“ ist im Knaur Verlag erschienen. (Quelle: Droemer Knaur Verlag)Reflektionen:Hotline ist der Debütroman von Autorin Jutta Maria Herrmann, den ich längst gelesen haben wollte. Ohne Umschweife und wunderbar schnörkellos startet die Geschichte und ich bin prompt inmitten des Geschehens, als eine geheimnisvolle Anruferin erschreckende Ankündigungen tätigt.Die Thematik geht unter die Haut, denn wer ist nicht betroffen, wenn ein Neugeborenes lebendig begraben werden soll. Dieser Umstand allein treibt mich schon zügig durch die Seiten. Da der Schreibstil von Jutta Maria Herrmann sehr angenehm und leicht zu lesen ist und ihre Sprache im Ausdruck klar und unverblümt auf meiner Wellenlänge agiert, kann ich das Buch nur schwer aus der Hand legen.Jutta Maria Herrmann hat mit den vier Hauptprotagonisten Konrad, Chris, Rick und Paula überwiegend sympathische Protagonisten erschaffen. Die authentischen Charaktere werden dadurch unterstrichen, dass nicht alle Handlungen und Gedankengänge der Figuren sympathisch rüber kommen und sie so sehr menschlich wirken. Ecken und Kanten hat hier jeder und jeder hat auch ein sehr persönliches, sorgenvolles Päckchen zu tragen. Alle Viere besitzen eine Lebensgeschichte, innerhalb derer das Motiv für die angekündigte, grausame Tat der mysteriösen Anruferin zu finden sein könnte. Die Verknüpfungen der einzelnen Lebensgeschichten, die im Haupterzählstrang zusammen laufen, fand ich sehr gelungen.Die Perspektiven springen maßvoll und geschickt von Figur zu Figur und jeweils von der Vergangenheit zur Gegenwart. Dadurch knistert die Spannung gleichbleibend gut, auch wenn ich mir davon noch ein bisschen mehr gewünscht hätte. Für mich gab es ein paar Längen, über die ich aber sehr gern hinweg gelesen habe.Überrascht hat mich gegen Ende eine Wendung, die mir kurz den Atem raubte, denn damit hatte ich nicht mehr gerechnet. Wunderbar angenehm fand ich es, dass die Autorin am Ende Offenes auflöste und so eine harmonische Geschichte erzählte.Ich kann es kaum abwarten, Jutta Maria Herrmanns zweiten Psychothriller „Schuld bis du“ zu lesen.Fazit und Bewertung:Ein empfehlenswerter Psychothriller mit interessanten und sympathischen Charakteren, der mich sehr gut unterhalten hat.

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    • 2
  • Wenn Fehler zum Verhängnis werden

    Hotline

    Buecherseele79

    08. June 2016 um 15:58

    Oberstes Gebot bei der Beicht-Hotline- nie die Polizei rufen, egal was der Anrufer einem anvertraut.Die in der WG lebenden Freunde Chris, Rick, Paula und Konrad leiten auch gemeinsam diese Beichthotline.Am Anfang noch der Hit am Telefon pendeln sich die Anrufe langsam ein was sich jedoch mit einem bestimmten Anruf ändert.Eine Frau gibt an dass sie ihr Baby auf dem Friedhof lebendig begraben wird, Rick überspringt das oberste Gebot und ruft die Polizei die jedoch nicht viel dazu tut.Auch Chris ist von Rick seinem Tun nicht begeistert.Dann ruft die Frau wieder an und gibt an dass sie diesmal auf jeden Fall ein Baby lebendig begraben wird...Rick und die schwangere Paul fahren zum Friedhof und finden eine Spielbabypuppe vergraben vor.Dann überschlagen sich die Ereignisse als Rick seine Mutter verschwindet, Konrad in Gefahr gerät, Chris zu einem angeblichen Geschäftstreffen fliegt und Paula sich mit der falschen Person anfreundet.Denn einer von ihnen hat sich grosse Schuld aufgeladen und nun müssen alle Freunde zusammen dafür büßen...auch bis zum Tod....Nachdem ich bei der LR "Schuld bist du" mitlesen durfte musste ich unbedingt das erste Buch der Autorin lesen.Und ich wurde nicht enttäuscht.Die Geschichte spielt in der Gegenwart und auch die Thematik um diese Beicht-Hotline finde ich sehr spannend und interessant.Die Charaktere im Buch sind mir unglaublich sympathisch gewesen und man kam auch mit den Ereignissen nicht durcheinander.Die Autorin hat auch hier wieder grosses Talent bewiesen einen Spannungsbogen zu spinnen der immer weiter aufgebaut wird und man dieses Buch nicht aus der Hand legen kann.Gegen Ende war mir zwar klar wer der Täter ist aber das hat diesem Buch trotzdem keinen Abbruch getan.Ich spreche ganz klar eine Leseempfehlung aus und behalte die Autorin auf jeden Fall im Blick :)

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  • Rezension zu Hotline

    Hotline

    KruemelGizmo

    Keine Polizei - never ever. So lautet die unumstößliche Maxime der Beicht-Hotline, aber was tut man, wenn eine Anruferin ankündigt ihr Baby lebendig zu vergraben? Chris, Initiator der Hotline, hält es für einen schlechten Scherz, als seine Freunde und Kollegen statt einer Kinderleicht eine lebensgroße Puppe auf dem Friedhof ausgraben. Dann meldet sich die mysteriöse Anruferinerneut und verkündet, dies sei erst der Anfang...Hotline ist das Thrillerdebüt der Autorin Jutta Maria Herrmann.Chris und seine WG-Freunde Konrad, Rick und Paula betreiben zusammen eine Beicht-Hotline, deren Grundsatz lautet: niemals die Polizei einschalten! Als Rick aber eine Anruferin in der Leitung hat, die ihm ankündigt ihr Neugeborenes lebendig zu begraben, zweifelt er doch sehr an diesem Grundsatz. Doch als Rick und die hochschwangere Paula eine Puppe anstelle eines Babys auf dem Friedhof ausgraben, halten sie es für einen üblen Scherz, aber ein ungutes Gefühl bleibt bestehen. Für die Anruferin ist dies aber erst der Anfang,  denn sie hat einen genauen Plan, der für die WG-Freunde lebensgefährlich werden kann.Ich muss zugeben, dass ich auf den ersten Seiten ein paar Eingewöhnungsprobleme hatte. Das Buch ist im Präsenz geschrieben und die Sätze am Anfang wirkten sehr kurz auf mich, das stoppte ein wenig meinen Lesefluß. Aber ein paar Seiten später war ich schon so in der Geschichte drin, dass es mir erst nicht mehr bewusst auffiel und mich dann begeisterte.Die Autorin schafft es einen stetig ansteigenden Spannungsbogen aufzubauen, obwohl mir doch sehr schnell klar war wer die Anruferin war. Natürlich fand ich dies schon ein wenig schade, aber die Ereignisse um die vier WG-Freunde nahmen mich so gefangen, das ich nur so durch die Seiten flog, weil ich unbedingt wissen musste was als nächstes geschieht. Im Laufe der Geschichte erfährt man auch immer mehr über die einzelnen Protagonisten,  die in ihren Charakteren und Lebenseinstellungen recht unterschiedlich sind und einem dadurch mal mehr mal weniger sympathisch sind.Das Buch entwickelte sich Seite für Seite immer mehr zu einem Pageturner, und vor allem das Finale und der Schluss konnte mich so richtig begeistern. Mein Fazit:Ein wirklich spannender Thriller, der für mich zum Pageturner wurde. Leseempfehlung für Thrillerfans! 

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    • 6

    BookfantasyXY

    30. May 2016 um 07:55
  • Leider kaum Spannung und langweilige Charaktere

    Hotline

    XTheRisingOneX

    16. May 2016 um 11:48

    Inhalt:>>Einer von euch hat Schuld auf sich geladen, und ihr müsst nun alle dafür büßen...<< Keine Polizei - never ever. So lautet die unumstößliche Maxime der Beicht-Hotline. Aber was tun, wenn eine Anruferin ankündigt, ihr neugeborenes Kind lebendig zu begraben? Ein schlechter Scherzt, konstatiert Christ, Initiator der Hotline, als seine Freunde und Kollegen statt einer Kinderleiche eine lebensgroße Puppe auf dem Friedhof ausgraben. Dann meldet sich die mysteriöse Anruferin erneut und verkündet, dies sei erst der Anfang...Meine Meinung:Leider kam für mich beim Lesen absolut keine Spannung auf. Die Charaktere bleiben flach und langweilig, auch, weil bei 330 Seiten einfach viel zu wenig Zeit bleibt, sie kennenzulernen. Die gewählte Sprachform in der Perspektive der Täterin ist absolut irritierend. Selbst der Schluss und der Cliffhanger kann bei mir keine Emotionen wecken.  Insgesamt hätte die Story an sich spannend sein können, wenn sie dementsprechend geschrieben und mit Charakteren ausgestaltet gewesen wäre, mit denen man sich identifizieren kann.Schade, da wäre mehr drin gewesen...

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  • Die besten Bücher sind die, die Nachts ausgelesen werden

    Hotline

    JS6

    10. May 2016 um 17:49

    https://lesenlieben.wordpress.com/2016/04/14/jutta-maria-herrmann-hotline/Der Thriller hat mir vom Anfang bis zum Ende unheimlich gut gefallen. Die Charaktere waren mir sehr sympathisch und auch die Idee der Beicht-Hotline finde ich originell. Ich wäre am liebsten direkt mit eingestiegen. Die Hauptcharaktere des Thrillers sind Chris, Rick, Konrad und Paula. Sie alle leben zusammen in einer WG in Berlin und arbeiten auch zusammen bei der Beicht-Hotline, die von Chris ins Leben gerufen wurde. Die Vier sind wirklich authentisch und wirken wie die netten jungen Leute von neben an, ich konnte mich sehr gut mit ihnen identifizieren und  hab sie schon nach kurzer Zeit in mein Herz geschlossen. Von den Charakteren und der Umgebung her, war das für mich eine echte „Wohlfühlatmosphäre“.  Die Handlung hat mich recht schnell gepackt, sodass ich das Buch nicht mühelos aus der Hand legen konnte, sondern mitgefiebert und gerätselt habe. Der Thriller hat zwei Handlungsstränge, einmal die Hauptcharaktere bei der Beicht-Hotline und dann die Sicht des Täters, in der der Leser immer direkt mit einem persönlichen „Du“ angesprochen wird. Schon nach wenigen Seiten hatte ich eine Ahnung, in welche Richtung der Thriller geht und mir stellten sich die Nackenhaare auf. Ich würde sagen, der Thriller ist definitiv nichts für zarte Gemüter, je weiter ich las, desto mehr gefror mir das Blut in den Adern. Ich hab schon ziemlich viele Thriller gelesen, die Besten wurden allesamt nachts ausgelesen, wie auch dieser. Allerdings habe ich mich bei keinem so gegruselt wie bei dem Thriller von Jutta Maria Herrmann. Ich saß gegen Ende senkrecht im Bett. Absolute Leseempefehlung! Ein packender Thriller mit sympathischen Charakteren und großem Suchtpotenzial.

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  • Ein Psychothriller der gar kein Psychothriller ist, sondern höchstens ein spannender Roman/Drama.

    Hotline

    Buchwesen

    07. March 2016 um 19:55

    Der Klappentext des „Psychothrillers“ verspricht Spannung und in Kombination mit dem Cover finde ich es sehr ansprechend und war gespannt dieses Debüt zu lesen. Aber leider wurde nicht gehalten was versprochen wurde. Denn für mich ist es kein Psychothriller, dafür ist es nicht spannend genug, die Handlung plätschert so dahin und es ist schon sehr früh klar, wer der Täter ist und was das Motiv des Täters ist. Es geht nachher beim Lesen nur noch darum zu erfahren wie die Hauptpersonen auf die Lösung. Die Hauptpersonen haben alle ein schweres Schicksal hinter sich, z.B. die schwangere Paula, sie wurde mit 4Jahren von ihrer Mutter auf der Parkbank sitzen gelassen und darunter hat sie sehr gelitten. Aha! Da erwartet man weitere Infos und denkt es hat mit der Handlung etwas zu tun. Nein. Hat es nicht, wird auch nicht weiter drauf eingegangen. Genauso wie die schwangere Mutter des Partners von Paula, die ihn extra in ein Cafe bittet um ihn das mitzuteilen, denkt man auch es hat was mit der Handlung zu tun, gibt es dazu eine spannende Wendung? Nein! Das ist eine Szene im Buch die total sinnlos ist und bei der man sich fragt, wieso das überhaupt erwähnt wird, hätte man sich auch sparen können. Die Hauptpersonen werden gut und lebhaft beschrieben, jedoch sind diese mit Klischees durchzogen dass es nur so trieft. Sie sind vollgepackt mit schlimmen Schicksalen, die im Grunde aber überhaupt nichts aussagen und daher ohne Relevanz sind. Die Autorin benutzt mehrere Erzählstränge, dadurch liest sich das Buch sehr flüssig, sie hat einen guten Schreibstil, sie ist eine gute Autorin jedoch schafft sie es für mich leider nicht in die Kategorie Psychothriller, ich denke Sie wäre eine gute Romanautorin. Interessant ist dass Sie auch die Sicht des Täters mit einbringt und das auch noch in der „Du“ Perspektive, das fand ich sehr gelungen. Die Handlung des Buches ist eine gute Idee, man könnte da viel daraus machen, jedoch gelingt es der Autorin nicht sehr gut aus der Idee eine spannende Geschichte zu spinnen, da sie sehr voraussehbar ist. Mit anderen Psychothrillern kann dieses Debüt leider nicht mithalten, dafür fehlt diesem Buch Spannung und Tiefe. Das Ende voraussehbar und Klischeehaft. Trotzdem liest sich das Buch sehr flüssig und wenn man es mit dem Gedanken im Hintergrund liest dass es eher ein Roman ist, dann passt es auch eher zusammen. Man darf nicht mit mitreißender Spannung und düsteren Abgründen rechnen. Am Ende wird noch mal eine Szene eingebaut, die vermuten lässt dass es eine Fortsetzung zu diesem Buch geben wird, jedoch würde ich es nicht lesen wollen.

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  • Spannend, kurzweilig und authentisch

    Hotline

    MsBookpassion

    17. February 2016 um 09:45

    Chris, Rick, Konrad und Paula leben gemeinsam in einer WG in Berlin. Sie führen gemeinsam das Projekt der "Beicht-Hotline", eine Art Telefonseelsorge. Die Menschen können bei ihnen jeglichen Ballast abladen oder anrufen, wenn sie einfach jemanden zum reden brauchen. Oberstes Gebot der Beicht-Hotline: Niemals die Polizei einschalten! Doch als Rick von einer Frau angerufen wird, die droht ein Baby lebendig zu begraben, kann er nicht tatenlos zusehen. Als die Polizei ihm nicht helfen kann, da noch nichts passiert ist, macht er sich selbst auf die Suche. Schon bald meldet sich die verrückte Frau erneut und prophezeit: "Jemand von euch hat Schuld auf sich geladen und dafür müsst ihr alle büßen!" Mit "Hotline" ist Jutta Maria Herrmann ein spannender, kurzweiliger Psychothriller gelungen. Obwohl der Beginn noch etwas holprig und zäh daher kommt, so wird man dafür ab der Mitte des Buches vollständig entschädigt. Dann passiert alles Schlag auf Schlag und die Spannung hält sich bis zum Schluss. Die WG ist ein interessanter Zusammenschluss aus unterschiedlichen Charakteren. Alle haben - neben der Haupthandlung - auch noch ihr eigenes Päckchen zu tragen. Allerdings war mir persönlich das etwas zu viel "negative Vergangenheit" auf einmal. Denn es fehlte schlicht die Zeit und der Raum um sich mit allen Figuren und deren Hintergründen gleichermaßen zu befassen, vieles wurde nur angerissen und nicht weiter erklärt. Dadurch wirkten die Figuren auf mich teils etwas konturenlos und blass. Rick, den wir die meiste Zeit begleiten, war mir am sympathischsten und von ihm hat sich auch ein relativ deutliches Bild abgezeichnet. Die Handlung an sich wirkte auf mich durchdacht und auch durchaus realistisch. So schlimm das wirken mag, aber so abwegig fand ich die Auflösung nicht. Könnte mir gut vorstellen, dass sowas tatsächlich passieren kann. Der Schreibstil ist einfach, schnell und flüssig zu lesen. Es gibt immer mal wieder einen Perspektivwechsel in die Du-Form, der mir persönlich sehr gut gefallen hat. Dadurch war man noch involvierter in das ganze Geschehen. Besonders gut gefallen haben mir die kurzen Kapitel, die vor allem gegen Ende die Spannung hoch gehalten haben. Alles in allem ein Psychothriller, der mich trotz leichter Startschwierigkeiten überzeugen konnte. Wenn auch die Figuren teils etwas blass blieben, so besteht trotzdem eine Verbindung zwischen ihnen und der Geschichte, die auch ohne weitere Hintergründe realistisch und authentisch bleibt. Ab der Mitte des Buches ließ mich die Geschichte nicht mehr los. Eine klare Empfehlung für kurzweilige, spannende Stunden. 

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  • Hotline

    Hotline

    RobinBook

    03. September 2015 um 12:44

    Die Geschichte selbst und der leicht lesbare Stil der Autorin machten es mir ziemlich leicht, in das Buch hineinzukommen und für einige der Hotline-Mitarbeiter Sympathie zu empfinden. So dauerte es auch nicht lange und ich fieberte mit, als es sowohl durch den Anruf einer geheimnisvollen Dame als auch durch private Probleme ungewohnt aufregend wurde. Der Leser musste jedoch ganz schön aufpassen, denn jede Menge Familien- und Beziehungskonflikte traten gleichzeitig auf, zudem spielten auf einmal etliche geborene und ungeborene und Spielzeug-Babys eine Rolle. Zwischendurch trugen Texteinschübe einer im Dunkeln bleibenden Person ihren Teil zur Verwirrung bei. Es fließt etliches an Blut, bevor es am Ende zu einer logischen Aufklärung aller vorher geschickt verwirrten Fakten kommt.

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