Jutta Mehler

 3,7 Sterne bei 173 Bewertungen
Autor*in von Saure Milch, Honigmilch und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jutta Mehler

Jutta Mehler, Jahrgang 1949, hängte frühzeitig das Jurastudium an den Nagel und zog wieder aufs Land, nach Niederbayern, wo sie während ihrer Kindheit gelebt hatte. Seit die beiden Töchter und der Sohn erwachsen sind, schreibt Jutta Mehler Romane und Erzählungen, die vorwiegend auf authentischen Lebensgeschichten basieren, sowie Kriminalromane.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jutta Mehler

Cover des Buches Saure Milch (ISBN: 9783897056886)

Saure Milch

 (22)
Erschienen am 24.03.2016
Cover des Buches Milchschaum (ISBN: 9783863583675)

Milchschaum

 (14)
Erschienen am 15.11.2013
Cover des Buches Milchrahmstrudel (ISBN: 9783897059634)

Milchrahmstrudel

 (13)
Erschienen am 08.03.2012
Cover des Buches Honigmilch (ISBN: 9783863580278)

Honigmilch

 (15)
Erschienen am 12.12.2011
Cover des Buches Magermilch (ISBN: 9783897058989)

Magermilch

 (12)
Erschienen am 13.10.2011
Cover des Buches Mord und Mandelbaiser (ISBN: 9783954511686)

Mord und Mandelbaiser

 (12)
Erschienen am 24.10.2013
Cover des Buches Mord mit Streusel (ISBN: 9783954513963)

Mord mit Streusel

 (10)
Erschienen am 17.09.2014
Cover des Buches Eselsmilch (ISBN: 9783954510061)

Eselsmilch

 (12)
Erschienen am 17.09.2012

Neue Rezensionen zu Jutta Mehler

Cover des Buches Mord mit Liebesperlen (ISBN: 9783740815899)
RenaMs avatar

Rezension zu "Mord mit Liebesperlen" von Jutta Mehler

Jutta Mehler - Mord mit Liebesperlen
RenaMvor 5 Monaten

Ein weiterer Krimi aus der Feder der niederbairischen Autorin, Jahrgang 1949, mit den drei umtriebigen alten Damen Hilde, Thekla und Wally auf der Pirsch. Und wieder hat mich an dem zwar sehr unterhaltsamen, wenn auch recht seichten Roman dieser sehr unrealistische Aspekt gestört, dass drei Privatpersonen – noch dazu in derart fortgeschrittenem Alter – so ohne weiteres ermitteln können (und das diesmal sogar mit dem Segen der Polizei) und dass alle Befragten dann auch noch stets bereitwillig Auskunft geben.

Da hilft es auch nicht, dass die Figuren gut ausgearbeitet sind oder die Handlung flott voranschreitet. Im Vorgängerband zogen sich die drei Seniorinnen immerhin noch den Unmut des ermittelnden Kommissars zu, doch diesmal werden sie geradezu beauftragt. Ein solcher Widerspruch zur Realität verdirbt dann doch etwas den Spaß an der Lektüre.

Worum geht es: In einem ausgebrannten Wohnmobil werden die Leichen eines Ehepaars gefunden. Die Beiden waren flüchtige Bekannte von Thekla und ihrem Mann. Schnell stellt sich heraus, dass sie ermordet wurden. Weil das Ganze sich im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Tschechien zuträgt, die Mordopfer regelmäßig nach Tschechien reisten, ohne dass jemand wusste, warum und weil der deutsche Kommissar dort nicht ermitteln darf, ergreifen die drei Damen die Initiative.

Bei ihren Ermittlungen begegnen sie einem sympathischen älteren Herrn, der Wally heftig den Kopf verdreht und den Hilde nicht nur deswegen heftig verdächtigt. Bis die Täter am Ende überführt werden, gibt es noch weitere Tote, fahren die Drei über kaum befahrbare Straßen im tschechischen Grenzgebiet und geraten selbstverständlich auch in Lebensgefahr.

Die Geschichte ist mir dann doch etwas zu plump. Dazu kommt noch ein gehöriger Infodump, denn die Autorin wird nicht müde, immer wieder längere Passagen einzufügen, die sich wie ein Reiseführer lesen. Da wird ausführlich die Geschichte einer Kirche, eines Staudamms und anderer Sehenswürdigkeiten erzählt, da werden die Historien von Städten, Grenzübergängen und ähnlichem im Detail beschrieben. Wenn dies wenigstens unterhaltsam geschähe, aber leider wirkt es auf mich extrem belehrend. Das hätte man den Leserinnen ersparen können.

Alles in allem ein klassischer Krimi, mit einigermaßen sympathischen Hobbydetektivinnen, ein Genre, das ich eigentlich besonders mag. Nur hier ist der Roman nicht gänzlich gelungen.

Jutta Mehler - Mord mit Liebesperlen
emons, Juli 2022
 Taschenbuch, 237 Seiten, 13,00 €

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Cover des Buches Milchsterne (ISBN: 9783740813314)
countrywomans avatar

Rezension zu "Milchsterne" von Jutta Mehler

Leichte Kost mit kurzer Spannung zum Schluss
countrywomanvor 9 Monaten

Mein 1. Fanni Rot-Band. Er konnte mich nicht ganz überzeugen. 

Spannung war nur zum Schluss kurz vorhanden. Und die "Alleingänge" von Fannis Gedanken fand ich persönlich etwas störend. Nicht vom Inhalt sondern von der Umsetzung.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach und damit leicht zu lesen. Einmal hat mich der Ausdruck gestört, dass ist bei mir als Hauptsache in Erinnerung geblieben. Es ging um "pinkeln gehen", nicht in einer wörtlichen Rede, sondern im Lesetext. Irgendwie kam mir es unpassend vor und passte vom Stil nicht.

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Cover des Buches Kalte Milch (ISBN: 9783740806644)
Zirbis avatar

Rezension zu "Kalte Milch" von Jutta Mehler

Ungewöhnlich schwach
Zirbivor einem Jahr

Diesmal kann ich leider nicht mehr als zwei Sterne für die bisher so charmante und nette Krimireihe geben. Tatsächlich wurde ich diesmal etwas enttäuscht und muss zugeben, dass mich Fanni und Sprudel nicht in den sonst gewohnten Bann ziehen konnten. 

Es fehlte mir insgesamt an Spannung - ich fands ziemlich vorhersehbar. Und auch die Dialoge, die Ermittlungsarbeit... waren ungewohnt fade. Viele Details wurden abgeschnitten - blieben dann aber ungeklärt stehen.  ACHTUNG SPOILER  Mich hätte es noch interessiert, was Sigi noch für Geheimnisse hatte. Das wurde leider nicht erwähnt. Auch fand ich, dass es unglaublich viele Zufälle gab, die teilweise einfach unglaubwürdig waren. (Die Sabrina gibt natürlich super gerne Auskunft an Fremde am Telefon, ihre Mutter weiß über alles bestens Bescheid und scheut sich ebenfalls nicht munter drauf los zu plaudern, auch die Kosmetikerin mutiert zur Plaudertasche und teilt sich im Wellnessbereich ausgiebig mit...) War mir an manchen Punkten zu viel. 

Vermutlich eine Kleinigkeit - dich mich persönlich aber enorm gestört hat - diese Emoticon-Sache. Hab ich überhaupt nicht verstanden, fand ich auch ehrlicherweise super nervig. Fannis Kopfstimme reicht mir schon - das genügt für mich völlig. Das dann noch mit Emojis zu ergänzen und auf gefühlt jeder Seite das passende - teilweise auch unpassende - Emoji zu beschreiben (ausgiebig) fand ich too much. 

Fanni find ich, hat sich von Buch zu Buch ein bisschen ins negative gewandelt. Manchmal find ich sie einfach zu "egoistisch" und der sanfte Sprudel zieht halt der Liebe wegen mit. Ja, seine Entscheidung. Aber irgendwie find ich, dieses "koste es was es wolle drauf los" einfach manchmal unsympathisch. Auch ihre Heimlichkeiten, die von Buch zu Buch mehr werden, stoßen mir auf. Finde ich gehört sich einfach nicht, wenn man gemeinsam ermittelt und auch einfach eine vertrauensvolle Beziehung pflegt. Gibt auch keinen Grund, dass Fanni es verheimlicht, wenn sie angegriffen und verletzt wird. Aber vielleicht hab ich das auch einfach nicht verstanden. 

Um auch ein paar gute Punkte zu erwähnten, möchte ich nicht vergessen zu schreiben, dass natürlich der Schreibstil flüssig uns wie gewohnt einfach gehalten war. Die Personen waren gut beschrieben und es waren interessante Menschen dabei. Wer noch kein Fanni Buch gelesen hat, kommt sicherlich mit den vielen Familienmitgliedern ein bisschen durcheinander. 

Joah, ich weiß nicht - insgesamt war ich einfach enttäuscht und kann deshalb leider nur wenige Sterne vergeben. Schade, denn ursprünglich war die Reihe einfach unglaublich charmant und sympathisch.  

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