Jutta Mehler

 3.8 Sterne bei 130 Bewertungen
Autor von Saure Milch, Milchschaum und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Heumilch
Neu erschienen am 11.10.2018 als Taschenbuch bei Emons Verlag.

Alle Bücher von Jutta Mehler

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Jutta MehlerSaure Milch
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Saure Milch
Saure Milch
 (18)
Erschienen am 24.03.2016
Jutta MehlerMilchschaum
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Milchschaum
Milchschaum
 (14)
Erschienen am 22.02.2011
Jutta MehlerMilchrahmstrudel
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Milchrahmstrudel
Milchrahmstrudel
 (12)
Erschienen am 08.03.2012
Jutta MehlerHonigmilch
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Honigmilch
Honigmilch
 (14)
Erschienen am 21.09.2010
Jutta MehlerMagermilch
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Magermilch
Magermilch
 (12)
Erschienen am 13.10.2011
Jutta MehlerMord und Mandelbaiser
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Mord und Mandelbaiser
Mord und Mandelbaiser
 (10)
Erschienen am 24.10.2013
Jutta MehlerMord mit Streusel
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Mord mit Streusel
Mord mit Streusel
 (8)
Erschienen am 17.09.2014
Jutta MehlerEselsmilch
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Eselsmilch
Eselsmilch
 (10)
Erschienen am 17.09.2012

Neue Rezensionen zu Jutta Mehler

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baerins avatar

Rezension zu "Zwei Frauen und ein Mord" von Jutta Mehler

Kriminelle Machenschaften auf dem Land!
baerinvor 3 Monaten

Eva lebt mir ihrer Nichte Felizitas in einem kleinen Dorf in Niederbayern. Nach dem Tod ihres Mannes musste sie ihre Gastwirtschaft aufgeben und beherbergt nun dort Flüchtlinge. Doch ihre Arbeit als "Good Mama" hat sie wieder aufgegeben, da es Probleme mit einer Gruppe von Asylanten gab. Sie kümmert sich aber trotzdem noch um sie und als einer ihrer Schützlinge ermordet aufgefunden wird, stellt sie Nachforschungen an. Die Polizei unternimmt nicht viel - sie kommt in diesem Krimi nicht sehr gut weg! Auch Felizitas stellt viele Fragen und bringt sich dadurch in gefährliche Situationen.

Dieser spannende Krimi widmet sich einem aktuellen Thema: den Flüchtlingen und ihrer Lage. Das Ganze wird sehr interessant, witzig und flüssig erzählt. Eva und ihre Nichte sind sehr gut charakterisiert. Dieser Band soll der erste einer neuen Reihe von Jutta Mehler sein. Ich habe alle Fanni Rot-Bände sehr gerne gelesen und auch diese Reihe verspricht sehr spannend zu werden.

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abuelitas avatar

Rezension zu "Zwei Frauen und ein Mord" von Jutta Mehler

eine neue Serie....
abuelitavor 6 Monaten

Nun, manchmal ist es seltsam: ich bin ein absoluter Fan der Reihe mit Fanni Rot, und bereits die Krimis dann mit Hilde, Thekla und Wally mochte ich nicht mehr. Dieser neueste Krimi von Jutta Mehler soll wohl auch eine Serie geben mit der Protagonistin Eva Brunriedl und ihrer Nichte Felicitas, Zita genannt. Ich war – und bin es immer noch ! – sehr gespannt, ob mich diese Reihe dann wieder so begeistern kann ! Momentan bin ich noch eher zwiespältig….


Eva Brunriedl, ehemalige Wirtin des Dorfgasthauses in Zirnding, hat nicht nur die Räumlichkeiten für Asylanten bereitgestellt, sondern auch sich selbst als Betreuerin. Von manchen wird sie „Good Mama“ genannt und das geht so lange gut, bis eine neue Gruppe sich eben nicht mehr diesem doch bayrisch-energischem Diktat der weissen Mama beugen will….und Eva wirft alles hin .

Dann aber wird einer ihrer Schützlinge ermordet – und die Polizei, die hier so oder so eher als Looser-Truppe und ziemlich lächerlich dargestellt wird, tut: nichts. Also muss Eva wohl selber ran, um zu ermitteln, zumal auch Zita versucht, den Tod von Innocent aufzuklären und sich in große Gefahr begibt…

Drogen, illegale Giftmüllentsorgung, Steuerbetrug ……in diesem Sumpf stochern die beiden Frauen herum und da ist es kein Wunder, dass auch Ihnen nach dem Leben getrachtet wird. Die Flüchtlinge sind involviert in das Geschehen, aber je weiter der Roman voran schreitet, desto klarer wird ersichtlich, dass viele Vorurteile schlicht und einfach falsch sind. Das hat sie sehr gut gemacht, die Autorin.

Der Fall selber wird auch spannend im Laufe der Seiten und ich habe bis zuletzt im Dunklen getappt, was den Bösewicht angeht.

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Daniel_Allertseders avatar

Rezension zu "Zwei Frauen und ein Mord" von Jutta Mehler

Ein ganz toller Kriminalroman!
Daniel_Allertsedervor 6 Monaten

Meine Meinung

Endlich wieder ein Krimi der in Niederbayern spielt – ein Kriminalroman mit bayerischem Charme, bayerischen Dialogen im Dialekt und dem typisch bayerischen Gedankengut: Jutta Mehler, eine nicht Unbekannte im Kriminal-Milieu, begann mit »Zwei Frauen und ein Mord« ihre neue Brunriedl-Reihe um Eva Brunriedl und ihrer Nichte Felizitas »Zita« Brunriedl.

 

Nichts geht um einen herrlich leichten Niederbayern-Krimi, und nichts geht um einen Krimi mit einem ernsthaften Thema. Jutta Mehler hat mich wahrlich überrascht! Mein erster Krimi aus der Feder dieser erfolgreichen Autorin war schier interessant und spannend konstruiert. Gehen wir mal ins Detail: Die Sprache von Frau Mehler war durchweg verständlich und sehr gut aufgebaut. Die Autorin besitzt einen flüssigen Schreibstil mit einer Sprachebene, die ich der Parataktischen zuordnen würde; schöne, leicht fließende Sätze mit einer Prise Humor und einem Schuss bayerischem Charme. Die Dialoge wurden sehr ausgelassen und altbekannt niederbayerisch aufgebaut; mit »eingedeutschten«, bayerischen Ausdrücken und einem sehr charmanten Sinn fürs Freche. Der Sprachstil also war weitaus mehr als angenehm: Es war wie eine spannende Erzählung eines Freundes; wie ein ausgeklügeltes Stammtischgespräch mit ordentlichen Synonymen und einer sehr abwechslungsreichen Mischung aus Dialogen und den Schilderungen des auktorialen und personalen Erzählers. Jutta Mehler hat in ihrem neuesten Buch sehr auf das strikte Eingrenzen des Settings geachtet; heißt, der Kriminalroman spielt nur in Zirnding, dem fiktiven Ort, den die Autorin für ihre neue Reihe erschaffen hat. Besonders authentisch und sympathisch war hierbei der sehr interessante Konflikt unserer Hauptperson: Eva nämlich besitzt eine ehemalige Gastronomie mit großem Festsaal und vielen wichtigen Räumlichkeiten. Ein nicht nur karitatives Engagement: Eva beherbergt eine geringe Zahl von Flüchtlingen, schlüpft in die Rolle der »Good Mama« und kümmert sich rund um die Uhr um die Flüchtigen aus afrikanischen Ländern. Dabei hat Frau Mehler die Schützlinge ihrer Hauptfigur mit in den Konflikt stark miteingebaut – und dieser Konflikt hat es wirklich in sich; denn Frau Mehler setzt anfangs sehr auf die Flüchtlinge, doch je mehr wir uns dem Ende nähern, umso weiter entfernen wir uns von den klischeehaften Anspielungen, dass Flüchtlinge sich gegenseitig ausmerzten oder Fremdenhass im Dorf herrscht. Nein, Frau Mehler geht hierbei auch auf ein aktuell brisantes und nicht auszulöschendes Thema ein, welches sie gekonnt in einen sehr spannenden und gut geschriebenen Krimi verpackt hat.

Fazit

Ein äußerst empfehlenswerter Niederbayern-Krimi mit einem waghalsigen Konflikt und einer Gleichung aus Sprachstil, Atmosphäre, Spannung, Figuren und Pointe, die perfekt aufgegangen ist. Alle Achtung – ein sehr überzeugender Anfang einer neuen Reihe!

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