Jutta Oltmanns

 3.6 Sterne bei 75 Bewertungen
Autor von Die Dufthändlerin, Das Geheimnis der Inselrose und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Die Lerche des Himmels
Erscheint am 10.12.2018 als Taschenbuch bei Heyne.

Alle Bücher von Jutta Oltmanns

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Jutta OltmannsDas Geheimnis der Inselrose
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Das Geheimnis der Inselrose
Das Geheimnis der Inselrose
 (17)
Erschienen am 01.02.2010
Jutta OltmannsDie Dufthändlerin
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Die Dufthändlerin
Die Dufthändlerin
 (17)
Erschienen am 12.09.2016
Jutta OltmannsTochter der Insel
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Tochter der Insel
Tochter der Insel
 (12)
Erschienen am 12.12.2011
Jutta OltmannsWindstochter
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Windstochter
Windstochter
 (6)
Erschienen am 10.03.2014
Jutta OltmannsDie Friesenrose
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Die Friesenrose
Die Friesenrose
 (6)
Erschienen am 04.05.2009
Jutta OltmannsDie Rückkehr des Kreuzfahrers
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Die Rückkehr des Kreuzfahrers
Die Rückkehr des Kreuzfahrers
 (4)
Erschienen am 01.04.2006
Jutta OltmannsDie Schattensucherin. Eine gefahrvolle Reise in das spätmittelterliche Emden. Roman
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Die Schattensucherin. Eine gefahrvolle Reise in das spätmittelterliche Emden. Roman
Jutta OltmannsDas Geheimnis der Inselrose: Historischer Roman.
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Das Geheimnis der Inselrose: Historischer Roman.

Neue Rezensionen zu Jutta Oltmanns

Neu
Leuchtturmwaerterins avatar

Rezension zu "Die Dufthändlerin" von Jutta Oltmanns

Der Duft von Blüten und Liebe.
Leuchtturmwaerterinvor einem Jahr

"Die zarten, leichten Düfte, aber auch die sinnlich-schweren, ließen einem das Herz weit werden und streichelten die Seele."

Inhalt:
Leer um 1700: Die junge Josefine wächst in der Apotheke ihres Vaters zwischen Schmelztiegeln, Mörsern und wunderlichen Rezepturen auf und ist eine Meisterin in der Kunst des Duftmischens. Eines Tages erhält sie von Zar Peter dem Großen eine Einladung nach St. Petersburg. Josefine soll der schwermütigen Zarin mit einem magischen Duft zu neuem Lebensmut verhelfen. Doch am Zarenhof gerät sie in eine Intrige, die sie in höchste Gefahr bringt.

Autorin:
Jutta Oltmanns, geboren 1964, schreibt neben ihrer Tätigkeit bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen historische Romane. Ostfriesland ist zugleich Inspiration und Schauplatz ihrer Bücher. Sie lebt mit ihrem Lebensgefährten und zwei Söhnen in Warsingsfehn, wo sie an ihrem nächsten großen Roman arbeitet.

Meinung:
Die junge Apothekerstochter Josefine versteht sich auf das Mischen von Parfüms und erhält eine Einladung nach St. Petersburg, um Zarin Katharina einen Duft zu mischen. 
Zu Beginn ist das Buch luftig locker, leicht und man hat scheinbar einen Hauch von Duft in der Nase. Es plätschert recht ruhig dahin und man hat einfach Freude daran Josefine in ihrem Alltag zu begleiten.
Doch je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr ersehnt man sich ein paar Steine, die der guten Dufthändlerin in den Weg geworfen werden. Doch wenn man das erwartet, wird man enttäuscht. Die Geschichte plätschert tatsächlich 400 Seiten einfach so dahin. Letztlich ist nur der Grund der Rückreise aus St. Petersburg etwas mit Spannung versetzt, und man hofft, dass alles gutgehen wird.
Das Ende ist so vorhersehbar, wie das ganze Buch.

Schreibstil:
Zu Beginn hat man gleich das Gefühl von umher wabernden Düften und wunderbaren Blüten und Kräutern, die man nicht nur in der Fantasie, sondern auch in der Nase hat. Die Sprache ist angenehm, passend zur Geschichte und macht das Ganze sehr authentisch. 
Leider fehlt auf langer Sicht die Spannung und so plätschert die Geschichte einfach vor sich hin.

Charaktere:
Josefine ist eine sehr taffe junge Frau, die ihren Weg geht und kein Blatt vor den Mund nimmt. Sie ist mir sofort sympathisch gewesen.
Die beiden Apotheker Bertram und Meinhardus sind grandios im Zusammenspiel, leider kommen sie im Doppelpack zu selten vor. Da hätte ich mir mehr Sticheleien gewünscht.
Die anderen Nebencharaktere sind schön beschrieben und passen gut ins Gesamtbild.

Mein Fazit:
Wer einen unaufgeregten, netten historischen Roman lesen möchte, ohne vor Spannung in die Kissen zu beißen, der ist mit diesem Buch genau an der richtigen Adresse.
Für meinen Geschmack ist es leider etwas zu seicht und es hat sich an einigen Stellen wirklich gezogen.

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Losnls avatar

Rezension zu "Die Dufthändlerin" von Jutta Oltmanns

Verschenktes Potenzial
Losnlvor 2 Jahren

Eine junge Duftmischerin,

eine Reise nach Russland

und eine geheime Liebe

Inhalt


 Leer um 1700: Die junge Josefine wächst in der Apotheke ihres Vaters zwischen Schmelztiegeln, Mörsern und wunderlichen Rezepturen auf und ist eine Meisterin in der Kunst des Duftmischens. Eines Tages erhält sie eine Einladung von Zar Peter dem Großen. Josefine soll der schwermütigen Zarin mit einem magischen Duft zu neuem Lebensmut verhelfen. Doch am Zarenhof von St. Petersburg, gerät sie in eine Intrige, die sie in höchste Gefahr bringt.

Meinung

Josefine lebt bei ihrem Vater und arbeitet gemeinsam mit ihm und ihrem Onkel in der Apotheke. Sie führt für die damalige Zeit, ein sorgenfreies, behütetes Leben.

Josefine ist sehr klug, besitzt einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn und trägt ihr Herz auf der Zunge. Als sie einen Wanderapotheker bloß stellt, lernt sie Henk kennen. Dieser ist im Auftrag des Zaren unterwegs und soll Josefine und ihren Vater auf der Reise zum Zaren begleiten. Alle gehen davon aus, dass der Zar es auf das Kuriositäten - Kabinett des Vaters abgesehen hat. Denn der Zar möchte Russland mit aller Macht zum Fortschritt bewegen und die Traditionen hinter sich lassen, was so manchen Russen aufstachelt.

Bald stellt sich jedoch heraus, dass Josefine der schwermütigen Zarin, mit ihren kreierten Düften helfen soll. Das Wohlergehen der Zarin ist von großer Bedeutung, denn nur sie ist in der Lage, ihren Mann im Zaum zu halten und ihn auf den rechten Weg zu lenken.

Auf der Reise kommen sich Henk und Josefine näher. Gemeinsam retten sie den kleinen Straßenjungen Petre vor dem sicheren Tod. Beide schließen das Kind sofort ins Herz und kümmern sich rührend um sein Wohlbefinden.

Das Kuriositäten - Kabinett von Josfines Vater, bestehend aus Sammelsurien aus aller Welt, übernimmt in der Geschichte eine wesentliche Rolle. Denn in diesem sieht der Zar einen Fortschritt für sein Land und möchte dieses unbedingt in St. Petersburg präsentieren.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und lässt sich gut lesen. Durch ausschweifenden Passagen blieb die Darstellung der Charaktere aber leider sehr fad und es fehlte mir eindeutig die Tiefe.

Dennoch konnte mich die Autorin vor allem mit ihrem fundierten Wissen über Zar Peter, den historischen Zusammenhängen und den Einblick in das Leben des russischen Volkes in der damaligen Zeit, überzeugen.

„Vielleicht ist es gerade das, wovor sich die Menschen hier fürchten. Ihre Welt – das ist Russland mit seinen bekannten Regeln, mit seinen Grenzen. Wenn dies nicht alles ist, dann gerät ihre Welt aus den Fugen, und wer will das schon?“ ( S. 414 )
Fazit

Dieser historische Roman „ Die Dufthändlerin“, konnte mich unterhalten. Doch leider kann ich ihn dennoch nur bedingt weiterempfehlen, da hier etwas mehr Tiefe und Spannung gutgetan hätte.

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Tanasyas avatar

Rezension zu "Die Dufthändlerin" von Jutta Oltmanns

Die Dufthändlerin von Jutta Oltmanns
Tanasyavor 2 Jahren


Klappentext:
Leer um 1700: Die junge Josefine wächst in der Apotheke ihres Vaters zwischen Schmelztiegeln, Mörsern und wunderlichen Rezepturen auf und ist eine Meisterin in der Kunst des Duftmischens. Eines Tages erhält sie von Zar Peter dem Großen eine Einladung nach St. Petersburg. Josefine soll der schwermütigen Zarin mit einem magischen Duft zu neuem Lebensmut verhelfen. Doch am Zarenhof gerät sie in eine Intrige, die sie in höchste Gefahr bringt.


Beurteilung:
Josefine lebt bei ihrem Vater und ihrem Onkel ein glückliches, außergewöhnlich freies Leben. Sie ist mutig, taff, schlau und nicht auf den Mund gefallen. Als sie verbal auf einen Scharlatan losgeht, der vor der Apotheke ihres Vaters ein „Wundermittel“ verkauft, fällt sie Henk auf. Henk ist im Dienste des Zaren von Russland, was Josefine dato aber noch nicht weiß.
Umso überraschter ist sie, als sich herausstellt, dass ihr Vater und sie zum Zaren eingeladen sind und Henk ihre Begleitung sein wird. Als Grund für die Einladung vermuten Josefine und ihr Vater das Kuriositäten-Kabinett ihres Vaters. Es ist allen bekannt, dass der Zar eine Schwäche für Kuriositäten aller Art hat. Er will sein Reich in den Fortschritt und weg vom Aberglauben führen, was den traditionsbewussten Russen aber insgesamt ein großer Dorn im Auge ist.
Es stellt sich jedoch heraus, dass der eigentliche Grund für Josefines Aufenthalt die schwermütige Zarin ist. Nachdem ihr Säugling, ein Junge, verstorben ist, hat sie jegliche Lebenslust verloren und hofft, das Josefine, der ihr Ruf voraus geeilt ist, ihr einen Duft mischen kann, der ihr hilft über ihren Schwermut hinwegzukommen und sie aus ihrer inneren Starre zu befreien. Denn ohne ihre ganze Kraft ist auch der Zar verloren. Nur sie vermag es, ihn auf dem rechten Weg zu halten und ihn selbst und andere vor seinem ungezügelten Temperament zu schützen.

Dazu entwickelt sich zwischen Henk und Josefine eine zarte Liebesgeschichte. Auch sind sie durch den kleinen Petre verbunden, einem Waisenjungen. Auf der Reise zum Zaren entdeckt Henk diesen in einer misslichen Lage und nimmt sich seiner an. Sowohl Henk, als auch Josefine schließen den kleinen Jungen schnell in ihr Herz.

Eine große Rolle in diesem Roman spielen auch die Kuriositäten. Von ausgestopften Tieren, über besondere Fossilien bis hin zu eingelegten, missgebildeten Embryonen ist alles zu finden. Es ist eine geradezu makabere Faszination, die Peter den Großen zu ihnen hinzieht.

Im Laufe der Geschichte tauchen immer mehr Intrigen und Unstimmigkeiten des Russischen Hofes auf, die Josefine mit ihrem losen Mundwerk in Gefahr bringen.

Alles in allem ist der Roman beständig geschrieben und gut recherchiert. Ich hätte mir aber etwas mehr Emotionen und Spannung gewünscht.
Die oft bemängelten langen Passagen des Duft-Kreierens fand ich persönlich toll, da ich mich sehr für Düfte und deren Wirksamkeit interessiere.


Dennoch konnte mich das Buch nicht packen, was ich sehr schade fand.
Ich fand es insgesamt eher etwas langatmig und hatte immer wieder Lust anderes zu lesen, da mir das gewisse Etwas fehlte. Möglicherweise war es auch nur der falsche Zeitpunkt dieses Buch zu lesen oder das Russische Zarenreich ist einfach nicht mein Thema.
Ich würde das Buch jedem empfehlen, der auf der Suche nach einem Buch ist, das einem beim Abtauchen aus dem Alltag hilft und in eine ganz andere Welt entführt. Besonders wenn man sich für Düfte interessiert und mehr über Peter den Großen erfahren möchte, wäre es ein passendes Werk.
Mein Exemplar steht nun im Regal und möglicherweise werde ich es in einem Jahr nochmals lesen…

3 von 5 Blumen



Eure Melo

PS.: Vielen Dank an Randomhouse für dieses Rezensionsexemplar! Link zum Buch: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Die-Dufthaendlerin/Jutta-Oltmanns/Heyne/e452198.rhd


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