Jutta Oltmanns Das Geheimnis der Inselrose

(16)

Lovelybooks Bewertung

  • 23 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(2)
(9)
(5)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis der Inselrose“ von Jutta Oltmanns

Ein großes Frauenschicksal auf der Insel Wangerooge »Suche junge Frau mit gutem Leumund für eine Stellung auf der Insel Wangerooge, die absolute Bindung erfordert. Angehörige willkommen.« Für Wemke aus Jever ist die Annonce ein Glücksfall. Die Waise zieht 1854 mit ihrer kleinen Schwester auf die Nordseeinsel. Als sie sich in den jungen Jeels verliebt, bekommen beide die Abneigung der Insulaner zu spüren. Wemke muss mit dem ungewöhnlich begabten Mann das Geheimnis seiner Herkunft lüften, das seine Mutter mit ins Grab nahm. Kann eine neue Liebe den windverwehten Spuren der Vergangenheit standhalten?

Stöbern in Historische Romane

Die schöne Insel

Schön erzählte exotische Geschichte.

Svensonsen

Marlenes Geheimnis

Ein bewegender Familienroman, der ein wichtiges Kapitel der deutsch-tschechischen Geschichte aufgreift.

ConnyKathsBooks

Möge die Stunde kommen

Neues von den Familien Clifton und Barrington

Langeweile

Das Erbe der Tuchvilla

Geniale Fortsetzung. Die Geschichte nimmt einem mit in eine vergangene Zeit. Hoffentlich erscheint auch ein Teil 4 der Geschichte.

Murmeli

Nachtblau

historisch angehauchter Roman um die Entstehungsgeschichte des bekannten Delfter Porzellans

TeleTabi1

Der Jasmingarten

der Fokus liegt hier leider zu sehr auf geschichtliche und politische Ereignisse, als auf der eigentlichen Handlung

Engel1974

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eine Suche nach den Wurzeln und nach dem eigenen Glück auf Wangerooge

    Das Geheimnis der Inselrose
    LettersFromJuliet

    LettersFromJuliet

    14. February 2014 um 14:26

    Meine Meinung Mir hatte “Tochter der Insel” von Jutta Oltmanns schon ganz gut gefallen und ich war sehr gespannt auf dieses Buch, wobei es mich vom Klappentext jetzt nicht sooo angesprochen hat. Bislang konnte mich Ostfriesland nicht reizen, aber die Landschaftsbeschreibungen haben wir sehr gut gefallen und jetzt würde ich mir furchtbar gerne mal Wangerooge anschauen. Die Inselbewohner kennen die Gefahr, die das Meer ausüben kann und dann halten sie zusammen. Sie helfen sich gegenseitig und sie geben nicht auf, auch wenn das Meer mal wieder Häuser zerstört hat. Ich finde das sehr bewundernswert. Auf der einen Seite der Zusammenhalt und auf der anderen Seite diese Stärke. Leider plätschert die Geschichte meistens so vor sich hin. Manchmal wird es etwas spannender, wenn Jeels etwas von seiner verstorbenen Mutter erfährt, aber ansonsten ist es ein sehr ruhiges Buch. Erst als es zu der großen Sturmflut kommt überschlagen sich die Ereignisse und man kann es nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende war dann richtig klasse. Wir haben es mit unterschiedlichen Charakteren zu tun, wobei diese ganz klar entweder gut oder böse sind. Das war mir dann etwas zu sehr schwarz-weiß gemalt, denn jeder noch so böse Mensch hat auch seine guten Seiten. An die Namen musste ich mich am Anfang etwas gewöhnen, da sich mir so nicht geläufig sind und wenn ich ehrlich bin, sie mir auch nach dem Buch nicht besonders gefallen. Sie wirken alle recht hart und kalt auf mich Die Autorin schildert wunderbar das Leben der Klassengesellschaft. Zum einen gibt es den Kurbetrieb, wo die reiche Hofrätin schaltet und waltet, damit es ihren gut betuchten Gästen an nichts fehlt. Zum anderen gibt es die Inselbewohner, die leider auf die Hofrätin angewiesen sind, wenn sie überleben wollen. Diese Unterdrückung hat mich sehr schockiert, denn ich wusste gar nicht, dass es so etwas auf den Inseln gab. Natürlich gibt es verschiedene Beispiele dafür wie die Reichen die Armen unterdrücken und sie von sich abhängig machen wollen, aber ich war mir nicht bewusst, dass es so etwas auch in den Kurbetrieben gab. Sollte nämlich das große Kurhaus voll belegt sein, dann hat die Hofrätin den Inselbewohnern Gäste zugewiesen. Dass die Inselbewohner sich dann in ihrem eigenen Haus einschränken müssen, ist den hohen Herrschaften natürlich absolut egal. Und sollte es sich ein Inselbewohner mit der Hofrätin (übrigens ist das eine ganz unsympathische Person) verscherzen, dann bekommen sie keine Gäste mehr zugeteilt, was zu Geldproblemen führt. Unsere Protagonistin Wemke hat vor kurzem ihre Eltern verloren und muss sich nun um ihre kleine Schwester kümmern. Sie kann nicht in Jever bleiben und da kommt ihr die Zeitungsanzeige genau richtig. Sie gibt ihr Leben auf, nur um ihrer Schwester eine Zukunft bieten zu können. Sie lässt sich in etwas hereinziehen und ihr fehlt der Mut dagegen vorzugehen. Natürlich hatten es alleinstehende Frauen damals nicht leicht, trotzdem wirkt sie auf mich wie ein kleines schüchternes Reh. Letztendlich steht diese Entscheidung und auch sie selbst sich und ihrem Glück mit Jeels im Weg. Genau da habe ich dann mitgefiebert, ich wollte dass sie ihr Glück finden kann, was vor allem durch die Hofrätin gar nicht so einfach ist. Diese Frau muss überall mitmischen, ihre Meinung sagen und über alles bestimmen. Nach dem Tod seines Ziehvaters erfährt Jeels, dass er von der Insel Wangerooge kommt und möchte mehr über seine richtige Familie erfahren. Dabei stößt er auf das ein oder andere Familiengeheimnis und deckt längst vergessen Verbrechen auf. Diese Suche nach Informationen hat den größten Teil der Spannung in diesem Buch ausgemacht. Insgesamt war es ein nettes Buch, was ich jetzt nicht nochmal lesen müsste, aber ich werde mir ganz bestimmt noch die anderen Bücher von Jutta Oltmanns anschauen, da ihr Schreibstil mich überzeugt hat. Fazit Eine Suche nach den Wurzeln und nach dem eigenen Glück auf Wangerooge. Dabei dürfen wir Wemke und Jeels begleiten, wobei die beiden noch nicht wissen, dass sie mitten in eine Sturmflut gehen. Ein eher ruhiges Buch mit netten Charakteren, der ein oder anderen Überraschung und vielen Informationen über das Leben der Inselbewohner.

    Mehr
  • Wie der Duft einer Rose

    Das Geheimnis der Inselrose
    Calantha

    Calantha

    25. March 2013 um 14:11

    Das Buch spielt um das Jahr 1850, an der Nordsee, als der Tourismus in dieser Region begann. Es ist hauptsächlich ein historischer Liebesroman.  Das Lesen des Buches ist wie der Duft einer Rose und somit ganz genau wie das wundervoll gelungene Cover. Das Leseerlebnis ist seicht und sanft. Man kann sich der malerischen Landschaft hingeben und träumen. Danach verfliegt der Duft jedoch auch schnell wieder. Es ist ein schönes Buch. Schön. Leider aber auch nicht mehr, was nicht unbedingt schlecht ist. Das Buch ist zb. hervorragend als Urlaubslektüre geeignet und kann auch mal ohne große Konzentration nebenbei gelesen werden. Was fehlt ist ein bisschen das Besondere. Alles wirkt ein bisschen zu malerisch. Die Charaktere sind eher stereotypisch und der Sprachstil ist sehr einfach gehalten. Wahrscheinlich hat die Autorin versucht die Epoche der Romantik unterschwellig einzubringen, daraus ist dann leider eher etwas geworden, was man schon fast als oberflächlich bezeichnen kann. Gerade wenn man tatsächlich Werke liest, die in dieser Epoche geschrieben wurden, fällt Einem ein sehr großer Unterschied auf. Ganz abgesehen davon, dass bereits zu dieser Zeit die Epoche am Ausklingen war. 

    Mehr
  • Rezension zu "Das Geheimnis der Inselrose" von Jutta Oltmanns

    Das Geheimnis der Inselrose
    Blackie

    Blackie

    23. July 2010 um 22:57

    Mir hat es auch sehr gut gefallen und ich kann mich noch gut an die Geschichte erinnern, auch, wenn es bestimmt einige Wochen her ist, seitdem ich das Buch gelesen habe. Wemke und Jeels haben auf mich sehr sympathisch gewirkt und natürlich haben mich auch die wunderbaren Landschaftsbeschreibungen der Insel angesprochen. Ich habe mich richtiggehend "friesisch" gefühlt, obwohl ich noch nie auf Wangerroge war. Aber nach dem Roman habe ich ernsthaft überlegt! Ein wenig klischeehaft war die Geshcichte zwar, aber dadurch lebte sie auch in meinen Augen - zum Beispiel hätte ich die liebe Frau Hofrätin liebend gerne bei jedem ihrer Auftritte erwürgt. Ich denke, es ist ein wunderschöner Schmöker für oder neben der Urlaubszeit, der Liebhaber historischer Bücher genauso anspricht, wie auch Leser, die gern Familiengeschichten mögen. Und für alle anderen lohnt sich ein Blick natürlich erst recht.

    Mehr