Jutta Oltmanns Durch das Meer der Zeit

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Inhaltsangabe zu „Durch das Meer der Zeit“ von Jutta Oltmanns

Eine Zeitenwanderer Geschichte die bei mir in der Nähe spielt

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  • Rezension zu "Durch das Meer der Zeit" von Jutta Oltmanns

    Durch das Meer der Zeit

    marion_gallus

    26. August 2010 um 21:07

    Die Ostfriesin Inse, Anfang 20 verfügt über die Gabe des zweiten Gesicht. Sie hat Visionen, Vorahnungen, die immer genauso eintreffen, wie sie die Geschehnisse voraussieht. Durch ein Inserat lernt sie die Heilpraktikerin Sarah kennen, die auf Grund ihrer Gabe unbedingt ihrer Hilfe benötigt. Inse soll in die Vergangenheit reisen und ein junges Mädchen vor dem Scheiterhaufen retten, da ihr Überleben für die Menschheit in der Jetztzeit äusserst wichtig ist. Die beiden Frauen freunden sich an, recherchieren ausgiebig über die Zeit in die sie reisen soll, in die Mitte des 16. Jahrhunderts. Dies gelingt mithilfe einer Kräutermixtur und einem Schmuckstück, dass in dem Jahr in dem man "landen" will gefertigt sein muss (es wird in der Hand gehalten). Inse macht sich also auf die Reise um das Mädchen zu retten..... Nun, die Geschichte ist nett aber für mich eindeutig ein Abklatsch der Highland-Saga von Diana Gabaldon. Die Protagonistin Inse ist ebenso störrisch, selbständig und mutig wie Gabaldons Claire und ihr männlicher Gegenpart zu Jamie ist ebenso mutig, stark und tapfer - allerdings ist er der dunkle Typ. Zufällig ist eben dieser Mann, in den sich Inse prompt verliebt auch aus ihrer Zeit. Er ist durch eine enttäuschte Wissenschaftlerin in das Mittelalter befördert worden. Obwohl es manchmal schon beinahe trieft vor schmalzigen Liebesworten- oder Gedanken ist die Geschichte an sich angenehm zu lesen. Einfach geschrieben und nicht kompliziert. Es gibt Grafen, Burgherren, Religion, Hexenverfolgung und vor allem Geschichte. Und genau das ist es, was mir an diesem Buch gefallen hat. Hier wurde sehr gut recherchiert und die Geschichte des Mittelalters der Stadt Emden wurde ausführlich rübergebracht. Der "Zauber" (wie ihn die Autorin nennt), den das Mittelalter trotz vieler schlechter Dinge hatte, kam eindeutig rüber. Sie hat sehr ausführlich über die Stadt, die Religionsprobleme, die Hexenverfolgung, die Handwerkskünste, die Mode der damaligen Zeit und die Kunst des Schmuckfertigens geschrieben. Das fand ich wirklich richtig gut. Viele Figuren gab es wirklich, die Orte ebenso und das hat die Autorin auch im Nachwort sehr gut erläutert. Fazit: eine nette, (für mich) abgekupferte Story, die wirklich zu schön und triefend war - aber verpackt in sehr interessante historische Begebenheiten. edit: Ich habe vergessen, dass es in der Geschichte leider sehr viele, störende Rechtschreib-/Tippfehler gab. LG Marion

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  • Rezension zu "Durch das Meer der Zeit" von Jutta Oltmanns

    Durch das Meer der Zeit

    Bokmask

    08. August 2009 um 21:22

    Autor: Oltmanns, Jutta Titel: Durch das Meer der Zeit Originaltitel: Verlag: Moments Original: Erschienen: 2004 Original Erschienen: Seiten: 346 ISBN-10: 3899961188 ISBN-13: ? Cover: TB Preis: 6,00 € Inhaltsangabe: Zitat: Die junge Ostfriesin Inse ter Fehn verfügt über die seltene Gabe des zweiten Gesichts. Immer wieder wird sie von beängstigten Visionen heimgesucht. Durch eine Zeitungsannonce lernt Inse die Heilpraktikerin Sarah Kuper kennen, deren Geschichte sich so unglaublich anhört, wie es Inses Visionen sind. Mit Sarahs Hilfe macht sich Inse aus der Gegenwart auf zur einer Abenteuerreichen Rettungsaktion in das spätmittelalterliche Emden, um ein junges Mädchen vor dem Scheiterhaufen zu bewahren und damit die Zukunft nicht unmaßgeblich zu beeinflussen. Unerwartete Hilfe erfährt Inse von dem Emdener Goldschmied Derk Raveling. Inse und Derk sind fasziniert voneinander. Um jedoch ihren Auftrag zu erfüllen, muss Inse Derk auf Abstand halten und in die Gegenwart zurückkehren. Doch wie sich nach und nach herausstellt, hat Derk seine ganz eigenen Vorstellungen… Quelle: Klappentext des Buches Meine Meinung Dieses Buch ist der Debutroman der Autorin, und aufmerksam geworden bin ich darauf durch eine Rezension im Leserattenforum. Da dieses Buch als vergriffen gilt, war ich froh es doch noch gefunden zu haben. Inse sieht in ihren Visionen Menschen in Weiß, die krank sind. Und sie weiß nicht, was soll es bedeuten. Nach ihrer Bekanntschaft mit Sarah entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen den beiden Frauen. Sarah will schon fast nicht mehr, dass Inse die Zeitreise antritt. Doch Inse ist so gespannt darauf, dass sie die Reise doch wagt. Im Mittelalter trifft sie zu Anfang auf drei sehr nette Menschen die ihr den Einstieg dort sehr erleichtern. Denn noch muss sie aufpassen, dass sie sich nicht verplappert mit Wissen das sie noch gar nicht haben durfte. Das Abenteuer geht seinen Weg und Inse ist mitten drin. Auch eine kleine Romanze darf dort nicht fehlen und wird ganz liebevoll Stück für Stück weitergesponnen. Die Protagonisten werden einem leider nur unzureichend vorgestellt, was sich auch im Laufe der Geschichte nicht ändert. Die neu hinzukommenden Figuren werden nach und nach in die Geschichte eingegliedert, so dass man sich nicht überfahren fühlt und die Mitwirkenden immer einzuordnen weiß. Geschichtlich gesehen kommt bei der Story einiges rüber was damals in Ostfriesland passierte, was so in keinen Geschichtsbüchern zu lesen ist. Wer interessiert sich schon fürs mittelalterliche Ostfriesland. Im Großen und Ganzen war mir persönlich die Geschichte zu oberflächlich geschrieben, alles lief zu glatt. Hätte mir ein paar Windungen gewünscht die das Ganze etwas spannender gemacht hätten. Ich will nicht sagen, dass vieles Vorhersehbar war. Aber so in die Richtung ging es dann doch. So aalglatt, denke ich, verläuft so ein Abenteuer selten. Dieses Buch bekommt 3,5 Sterne von 5 von mir

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