Jutta Oltmanns Tochter der Insel

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Inhaltsangabe zu „Tochter der Insel“ von Jutta Oltmanns

Aufbruch in ein fernes, weites Land
Wangerooge 1854. Als ihre Großmutter plötzlich stirbt, steht die junge Waise Lea ganz alleine und völlig mittellos da. Von ihrer Zwillingsschwester Rebekka, die vor zwei Jahren nach Amerika ausgewandert ist, hat sie nie wieder gehört. Als Lea auch noch erfährt, dass ihre große Liebe Immo sich mit einer anderen Frau verlobt hat, beschließt sie, Rebekka in Amerika zu suchen. Die weite Reise und das Leben im wilden Westen werden Lea für immer verändern, aber wird sie ihre Heimat wirklich vergessen können?

Nette Geschichte um die junge Insulanerin LEA, die ihr Glück sucht

— makama

Ein schönes Buch,ich konnte nicht wieder aufhören zu lesen

— Goldammer

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  • Ruhige Auswandersaga, die bestimmt noch mehr Potenzial gehabt hätte

    Tochter der Insel

    LettersFromJuliet

    27. January 2014 um 12:17

    Meine Meinung Bei dieser Auswandersaga war ich wirklich skeptisch, ob sie mir gefallen wird. Bislang konnte mich dieses Thema nicht so reizen, aber jetzt möchte ich unbedingt noch andere Bücher in dieser Richtung lesen. Die beiden Zwillinge sehen sich zwar äußerlich zum Verwechseln ähnlich, aber von der Art her sind sie recht verschieden. Lea ist eher die Ruhige, während Rebekka aufbrausend sein kann. Lea bleibt am Anfang unscheinbar und ich hätte nicht gedacht, dass sie den Mut aufbringt nach Amerika zu reisen. Für Frauen war es zur damaligen Zeit ziemlich schwierig, vor allem auf eigenen Beinen zu stehen und erst recht auszuwandern. Kein Wunder also, dass sie Lea einer Notlüge bedient, die ihr das Leben aber auch schwierig machen kann. Ich konnte Immo nicht viel abgewinnen und war froh, dass Lea in Amerika jemand trifft, der viel besser zu ihr passt. Dort wartet ein ganz anderes Leben auf sie, doch die Vergangenheit lässt sie nicht los. Das Ende des Buches konnte ich absolut nicht nachvollziehen und ich hätte mir etwas anderes erhofft. Es passt auch nicht wirklich zum Rest der Geschichte, was sehr schade war. Durch den gelungenen und recht einfach gehaltenen Schreibstil kommt man zügig durch das Buch, wobei mir die Spannung gefehlt. So war die Handlung recht gleichbleibend, aber ich hätte mir mehr Höhen und Tiefen gewünscht. Wer allerdings ruhigere Bücher mag, der wird wahrscheinlich begeistert sein. Fazit Ruhige Auswandersaga, die bestimmt noch mehr Potenzial gehabt hätte. Gelungener Schreibstil, ganz nette Charaktere, aber mit einem abstrusen Ende.

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  • Rezension zu "Tochter der Insel" von Jutta Oltmanns

    Tochter der Insel

    HelgaR

    21. August 2012 um 22:47

    Die 17-jährigen Zwillingsschwestern Rebekka und Lea leben 1852 auf Wangerooge bei ihrer Großmutter. Die Mutter ist bei der Geburt der beiden gestorben, den Vater kennen sie nicht und die Großmutter tyrannisiert sie, wo es nur geht. Die beiden Schwestern sind wie Tag und Nacht. Rebekka ist temperamentvoll und eine Träumerin und Lea ruhig und bodenständig. Rebekka hat die Nase voll und flieht mit ihrem Freund Arne nach Amerika. Sie verspricht Lea, sie bald nachzuholen. Zwei Jahre später hat Lea noch immer nichts von Rebekka gehört und dann stirb die Großmutter. Der Finanzbeamte teilt ihr mit, dass ihre Großmutter sich mit ihrem Vermögen verkalkuliert hat und ihr somit nichts mehr gehört. Lea liebt ihren Jugendfreund Immo, der hat sich aber in eine andere Frau verliebt und ist somit auch außer Reichweite. Was soll sie jetzt noch auf Wangerooge? Sie beschließt, Rebekka in Amerika zu besuchen. Zu ihrer großen Überraschung fallen ihr die Briefe von Rebekka in die Hände, die ihre Großmutter unterschlagen hat. Das ist eine Fügung des Schicksals, denn Rebekka schickt ihr im letzten Brief ein Schiffsbillett, damit sie zu ihr kommen kann. Lea bricht alle Brücken hinter sich ab und fährt nach Amerika, über New Orleans und St. Louis bis in das kleine Präriestädtchen Quincy. In Quincy ist leider nicht alles so, wie sie es sich vorgestellt hat. Es ist ein kleines Dorf und sie wird nicht gerade mit offenen Armen empfangen. Das Leben ist nicht einfach, sie muss hart arbeiten, um überleben zu können, aber sie ist unabhängig und selbstbewusst. Auch wenn es mit der Zeit besser wird, die Sehnsucht nach Wangerooge bleibt immer. Ein schöner Auswandererroman, den man ganz locker zwischendurch lesen kann. Man erfährt einiges über das harte und einsame Leben in der Prärie, aber leider blüht auch der Sklavenhandel und es gibt viele Flüchtlinge. Die Personen sind mir etwas zu oberflächlich dargestellt und die Geschichte selbst könnte auch mehr Tiefgang haben, aber für ein paar unbeschwerte Stunden ist es genau richtig.

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