Jutta Profijt Allein kann ja jeder

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Inhaltsangabe zu „Allein kann ja jeder“ von Jutta Profijt

Die schrägste Truppe, seit es Hausbesetzer gibt!Ellen (46), Kim (13), Rosa (71), Konrad (72), Hans (56) und Mardi (14): Was haben diese Menschen miteinander zu tun? Sie wohnen alle unter einem Dach! Aus der Not heraus haben sie eine heruntergekommene Villa besetzt und versuchen nun, jeder auf seine Art, mit der Situation klarzukommen. Zwei von ihnen sind Mütter und zwei sind Töchter. Eine Person wird schmerzlich vermisst und eine ist nicht das, was sie vorgibt. Drei sind verliebt, und eine ist eigentlich gar nicht da. Geheimnisse gibt es hier viele – und nebenbei muss auch noch ein Mord aufgeklärt werden.

Sehr kurzweiliges Buch über eine 3-Generationen-WG, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnte.

— Reinschrift
Reinschrift

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    Allein kann ja jeder
    abuelita

    abuelita

    18. March 2017 um 13:12

    Ellen (46), Kim (13), Rosa (71), Konrad (72), Hans (56) und Mardi (14): Was haben diese Menschen miteinander zu tun? Sie wohnen alle unter einem Dach! Aus der Not heraus haben sie eine heruntergekommene Villa besetzt und versuchen nun, jeder auf seine Art, mit der Situation klarzukommen.Zwei von ihnen sind Mütter und zwei sind Töchter. Eine Person wird schmerzlich vermisst und eine ist nicht das, was sie vorgibt. Drei sind verliebt, und eine ist eigentlich gar nicht da. Geheimnisse gibt es hier viele – und nebenbei muss auch noch ein Mord aufgeklärt werden. (amazon)Ein kurzweiliger und amüsanter Lesespass.Durch die klischeehaft überzeichneten Personen – was sicher nicht jeder lustig findet – empfand ich es als sehr komisch. Die an den Haaren herbeigezogene Geschichte ist einfach nur absurd und ziemlich abgedreht, aber gerade das fand ich hier lustig.

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  • Bäume raus, Bücher rein – LovelyBooks räumt das Bücherregal

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes
    LaLeser

    LaLeser

    Wir räumen unser Bücherregal! Habt ihr schon den Weihnachtsbaum vor die Tür gestellt, die Geschenke verstaut und wieder Platz geschaffen, den ihr am liebsten mit neuen Büchern füllen möchtet? Unser Büro hat jedenfalls einen Neujahrs-Putz dringend nötig! Die Bücherregale sind vor tollem Lesestoff am Überquillen und es wäre doch schade, wenn all die schönen Bücher nicht gelesen werden! Deshalb haben wir unsere Bücherregale ausgeräumt und möchten euch mit den Schätzen, die sich dort verborgen haben, glücklich machen!So funktioniert es:Stöbert durch die verschiedenen Genres und Bücher, die wir in den Unterthemen aufgeführt haben. Wenn ihr Bücher entdeckt, die ihr gerne lesen und rezensieren möchtet, teilt uns diese Titel sowie das entsprechende Genre in eurem Bewerbungsbeitrag mit. Ihr könnt euch selbstverständlich auch für mehrere Bücher aus mehreren Genres bewerben!Bewerbt euch bis zum 11.01.2017 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button* und nennt uns das Buch/die Bücher (mit entsprechendem Genre), welches/welche ihr gerne lesen und zu dem/zu denen ihr gerne eine Rezension verfassen möchtet! Am Donnerstag, dem 12. Januar, losen wir aus, wer von euch welches Buch bzw. welche Bücher gewinnt und teilen euch die Gewinner hier im Unterthemen "Und die Gewinner sind..." mit. Solltet ihr gewonnen haben, verpflichtet ihr euch, bis zum 1. März 2017 eine Rezension bei LovelyBooks zu allen Büchern, die ihr gewonnen habt, zu schreiben. Postet die Links zu euren Rezensionen bitte ins zugehörige Unterthema in dieser Aktion!Bitte beachtet, dass es sich bei den Büchern auch um Leseexemplare handeln kann! Außerdem verschicken wir in dieser Aktion die Bücher nur innerhalb von Deutschland. Wenn ihr nicht in Deutschland wohnt – nicht traurig sein! Die nächste tolle Aktion, bei der ihr mitmachen könnt, kommt schon bald! Bitte habt Verständnis hierfür und bewerbt euch nicht für diese Aktion.Wenn ihr Fragen zum Ablauf oder zur Aktion allgemein habt, stellt diese bitte im Unterthema "Fragen zur Aktion"!Wir freuen uns, wenn ihr dabei seid und unseren Büchern eine neue Heimat gebt! Ganz viel Spaß beim Stöbern! 

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  • Spannend, humorvoll und die Liebe darf auch nicht fehlen

    Allein kann ja jeder
    janaka

    janaka

    24. February 2017 um 20:55

    *Inhalt* Die Rentnerin Rosa hat sich mit ihrem Freund Robert einen schönen Ruhesitz ausgesucht. Doch dann kommt alles anders, als man denkt. Robert stirbt und der Ruhesitz ist futsch!!! Sie sind einem Betrüger ins Netz gegangen. Nun muss sie aus ihrem Haus raus. Zu ihrer Tochter Ellen kann sie auch nicht, denn auch sie muss auch aus ihrem Haus raus. Kurzentschlossen besetzt sie die heruntergekommene Villa, die noch auf dem Grundstück steht, auf dem der Ruhesitz geplant war. Nach und nach kommen weitere betrogene hinzu… und auch Ellen zieht mit ihrer Tochter Kim ein. *Meine Meinung* In dem Buch "Allein kann ja jeder" erzählt uns die Autorin Jutta Profijt mit witzigen und ironische Worten wie die verschiedensten Menschen versuchen ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Mit viel Witz und Humor aber auch mit einer gewissen Ernsthaftigkeit wird hier ein Mord aufgeklärt, ein Fall von Stalking entpuppt sich als die Rettung vor einem Verbrecher und auch erkennt der Leser, dass man sich nicht immer auf den ersten Eindruck verlassen kann. Der flüssige Schreibstil macht das Buch zusätzlich noch kurzweilig, ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Und die Spannung kommt auch nicht zu kurz, schließlich will man ja wissen, wer Robert umberacht hat. Die Charaktere sind ab und zu etwas überspitz dargestellt, eine kiffende Oma, ein vermeintlich pedantischer Leerer und alle habe ihre Geheimisse. Ellen bekommt die meisten Sympathiepunkte, ich konnte mich mit ihr identifizieren und konnte somit fast alle ihre Handlungen nachvollziehen. Sie ist eine starke Frau, die arbeiten "geht" und für sich und ihre Tochter sorgt, was nicht immer einfach ist. Kim kommt in die Pubertät. Im Haus erfährt Ellen endlich mal, dass es auch schön ist, wenn man umsorgt wird. Konrad Schmitt ist die gute Seele der Villa, er kauft ein und kocht… und das sind ja schon zwei Punkte, die einem im täglichen Leben extrem helfen. Und auch alle anderen Charaktere sind wunderbar beschrieben, sie fügen sich gut in die Geschichte und sind nicht nur sympathisch. *Fazit* Diesen unterhaltsamen Roman kann ich jedem empfehlen, der Geheimnisse mag und die Menschen nicht auf den ersten Augenblick beurteilt. Dieser Roman vereint humorvolle Szenen, Spannung, komplizierte Mutter-Tochter-Verhältnisse und sogar etwas Liebe. Dieses Buch hat mich gut unterhalten und bekommt von mir 5 Sterne.

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  • Allein kann ja jeder

    Allein kann ja jeder
    anne_fox

    anne_fox

    06. June 2016 um 22:25

    Ein herzlicher Roman um die Rentnerin Rosa, eine ehemalige Schauspielerin, Lebenskünstlerin und bekennende Kifferin. Sie verliert ihr Haus an einen Betrüger der sich mit dem Geld vom Acker macht. Auch ihr Nachbar Robert ihrem langjährigen Liebhaber ergeht es nicht anders, er wollte mit Rosa zusammen in das gleiche Objekt ziehen. Doch Robert wird tot in seinem Haus von Rosa aufgefunden. Ein Mord? Rosa möchte nur zu gerne wissen was hier passiert ist und beginnt mit ihren Nachforschungen. Doch erst muss sie aus ihrem Haus, das schon einen neuen Besitzer hat. Auf dem Grundstück wo das neue Objekt entstehen sollte, steht noch eine alte Villa, die Rosa aus ihrer Sicht als Anteilseignerin vom Grundstück nun einfach besetzt. Auch ihre Tochter Ellen muss wegen Scheidung mit ihrer Enkelin Kim aus dem gemeinsamen ehelichen Haus. So zieht auch Ellen notgedrungen in die Villa ein. Dazu kommen auch noch zwei andere betrogene Mitinhaber die sich ebenfalls als Hausbesetzer dort einquatieren. Eine herrliche Kombination, die sich alle untereinander zusammenraufen und sich in der großen Villa breit machen. Dann lebt noch ein illegaler Junge versteckt im Keller der Villa, den Kim heimlich versorgt. Doch die Ermittlungen der Polizei um den Tod Roberts und auch um den Tod des Betrügers der einige Zeit später im Rhein aufgefunden wird, gehen weiter. Sogar Rosa wird verdächtig. Eine humorvolle Geschichte, die zum Schluss eine ganz überraschende Wendung nimmt. Die Lektüre war sehr unterhaltsam, kurzweilig, amüsant und durch den flüssigen Schreibstil der Autorin auch angenehm zu lesen.

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  • Kurzweilig

    Allein kann ja jeder
    Reinschrift

    Reinschrift

    09. May 2016 um 06:48

    Sehr kurzweiliges Buch über eine 3-Generationen-WG, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnte. Zwar sind alle Charaktere überzeichnet, aber ich möchte ja auch kein Buch über den normalen Alltag lesen, sondern lasse mich gerne in eine fiktive Welt entführen. Und wenn man dann die eigene Elterngeneration vor Augen hat, wünscht man sich eine bekiffte Oma Rosa, die den Alltag einfach bunter macht.Ich freue mich auf den zweiten Teil!

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  • Eine ungewöhnliche Truppe ...

    Allein kann ja jeder
    angi_stumpf

    angi_stumpf

    07. February 2016 um 19:18

    Die Geschichte: Die 71-jährige Rosa freut sich schon auf den bevorstehenden Umzug in ein neues Zuhause, zusammen mit ihrem Nachbarn und Partner Robert, doch dann findet sie diesen ermordet auf. Der nächste Schlag trifft sie, als sie erfährt, dass ihre neue Wohnung noch gar nicht gebaut wurde: sie wurde Opfer eines Betrügers und wird demnächst obdachlos sein. Auch Rosas Tochter Ellen (46) hat ähnliche Probleme: ihr Ex-Mann setzt sie mit ihrer 13-jährigen Tochter Kim einfach auf die Straße, weil er das gemeinsame Haus dringend verkaufen will. Am Ende landen sie alle in einer alten Villa, die sie sich mit einigen anderen Bewohnern teilen, die ebenfalls Betrugsopfer geworden sind und nun ohne Bleibe und Geld dastehen. Wie typische gesetzesbrüchige Hausbesetzer wirken sie allerdings nicht, eher im Gegenteil. Die ungewöhnliche Truppe hält trotz einiger Unstimmigkeiten fest zusammen, sie kochen und essen gemeinsam und versuchen, ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen. Dabei hat fast jeder der Mitbewohner ein Geheimnis und nur einige davon kommen ans Licht. Derweil läuft auch noch die Suche nach Roberts Mörder auf Hochtouren und bald taucht leider eine weitere Leiche auf … Meine Meinung: Eigentlich hatte ich ein sehr humorvolles Buch erwartet, aber es war dann doch eher eine wunderbare Mischung aus allem Möglichem, die mich super unterhalten hat: Spannung, Emotionen, Humor und viele Geheimnisse, die auch am Ende noch nicht alle gelüftet wurden. Die Charaktere fand ich zwar nicht alle uneingeschränkt sympathisch, aber Ellen und “Schmittchen” führen die Rangliste auf jeden Fall an. Ellen ist für mich auch die glaubwürdigste Figur, ihre Handlungen konnte ich am ehesten nachvollziehen. Ihre Mutter Rosa ist oft sehr anstrengend und mir etwas zu egoistisch. Kim ist eben ein typischer Teenager, aber sie hat auch ein großes Herz, was sich schön im Umgang mit dem obdachlosen Mardi zeigt. Dann gibt es noch einige Männer in der Story, die alle sehr geheimnisvoll wirken, aber durchaus auch nicht unsympathisch. Der bereits erwähnte Konrad Schmitt ist so was wie die gute Seele des Hauses: er kauft ein, ergreift die Initiative beim Kochen, kümmert sich um alles Mögliche und steht immer für Harmonie ein. Doch auch er verbirgt etwas, genau wie Hans, der sich bestens mit Computertechnik auskennt und damit für allerhand Überraschungen sorgt. Ein bisschen liest sich das Buch ja wie ein Krimi, obwohl es nicht diesem Genre zugeordnet wurde. Es hat mir sehr gefallen, dass so viele Geheimnisse in der Story stecken, über die man sich als Leser ständig Gedanken machen kann. Leider fehlen Hinweise, so dass man einfach auf die Auflösung warten muss und die gibt es am Ende nicht für alle offenen Fragen. Doch die Autorin schreibt bereits an einer Fortsetzung, die hoffentlich noch dieses Jahr erscheinen wird. Die Story ist gut durchdacht und konnte mich wirklich fesseln. Es passiert ziemlich viel, hauptsächlich geht es dabei um die Erlebnisse von Ellen, Rosa und Kim. Aber die anderen Protagonisten werden sicher auch im nächsten Teil noch eine größere Rolle spielen, wenn es an ihre Geheimnisse geht. Besonders auf die Hintergründe von Mardi bin ich gespannt. Fazit: Ein spannendes, emotionales und unterhaltsames Buch mit vielen ungewöhnlichen Charakteren und vielen Geheimnissen, das ich in kürzester Zeit verschlungen habe. Jetzt warte ich ungeduldig auf die Fortsetzung!

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  • Hausbesetzung

    Allein kann ja jeder
    Insel56

    Insel56

    14. December 2015 um 10:13

    Rosa (71), Ellen (46), Kim (13), Hans (56) und Konrad (72) werden unfreiwillig zu Hausbesetzern, da sie alle obdachlos geworden sind. Während Rosa mit ihren 71 Jahren kiffend den Tag begeht und durch Immobilienbetrug, nun gar keine Immobilie mehr hat, hat ihre Tochter Ellen mit pubertierender Tochter Kim ihr Heim durch ihren Ehemann verloren. Hans und Konrad sind auch Opfer des großen Immobilienbetrugs. Desweiteren ist Omas Nachbar und Freund, mit dem sie zusammenziehen wollte, ermordet worden. Hans ist zu dem auch eine gescheiterte Existenz, der gleichzeitig der Lehrer von Kim ist und Konrad hat auch einiges zu bieten. Dann kommt noch der ermittelnde Kommissar ins Spiel und das Leben und die Liebe nehmen ihren Lauf. Das Buch ist teilweise von der Geschichte sehr überladen. Was ist es nun ein Liebesroman, ein Krimi, ein Roman über die Asylproblematik oder Immobilienspekulanten oder über Mutter-Tochter-Beziehungen oder.... Hmmm, es ist von allem etwas und das war mir persönlich zu viel, denn gerade, wenn ich von der einen Sache mehr erfahren wollte, dann fing der andere Teil wieder an. Es schreit geradezu nach Fortsetzung, denn ich möchte wissen, wie die Liebesgeschichten weitergehen, welche Geheimnisse Mardi, Hans und Konrad haben....würde auch wieder ein chaotischer Roman werden. Aber wissen würde ich es doch sehr gerne....Also 3 1/2 Sterne von mir....

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  • Unterhaltsamer Generationenroman

    Allein kann ja jeder
    PrinceXL

    PrinceXL

    27. November 2015 um 14:12

    Im Zentrum der Hausbesetzertruppe stehen die unkonventionelle Rosa, ihre alleinerziehende Tochter Ellen und deren dreizehnjährige Tochter Kim. In dieser Drei-Generationen-Konstellation steckt jede Menge Konfliktpotential. Rosa, die sich gerne bei einem Joint entspannt, ist so gar nicht die Mutter, die sich Ellen gewünscht hat. Sie kümmert sich mit Vorliebe erst mal um sich selbst und spannt die anderen gern für ihre Interessen ein. Ellen dagegen braucht Ordnung und Disziplin, um für sich und Kim zurecht zu kommen. Darauf steht Kim naturgemäß überhaupt nicht, sie hat wie für eine Schülerin üblich genug damit zu tun, erwachsen zu werden. Als Rosas Freund und Nachbar ermordet wird und der geplante Kauf einer gemeinsamen Eigentumswohnung sich als Betrug erweist, beginnt die geordnete Welt der Protagonisten durcheinander zu geraten. Denn es tauchen darauf hin noch weitere Geschädigte auf, und zusammen versuchen sie, das verlorene Geld wieder zu beschaffen. Dabei hat jeder von ihnen seine eigene Geschichte und Geheimnisse... Das Cover und der Titel des Buchs suggerieren ein eher leichtes, unbeschwertes Lesevergnügen. Und obwohl Mord und Betrug eine Rolle spielen, wird diese Erwartung durchaus erfüllt. Der Schreibstil ist flüssig, es war für mich nicht anstrengend, der Geschichte zu folgen. Der Plot hat mir gut gefallen, die Wendungen der Story und die Auflösung des Mordes sind einfallsreich (einen Gärtner gibt es erst gar nicht). Dabei ist der Inhalt nie grausam, die Stimmung ist eher wie bei einem ZDF-Fernsehfilm. Die Beziehungen zwischen den Akteuren stehen im Mittelpunkt und sind meist amüsant und unterhaltsam. Mein Fazit: Ein sehr kurzweiliges, angenehm unterhaltendes Buch mit einer einfallsreichen Story. Für mich eine empfehlenswerte Sommerlektüre mit sympathischen Charakteren. © Marcus, buecherkaffee.de

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  • Allein kann ja jeder

    Allein kann ja jeder
    zitroenchen76

    zitroenchen76

    22. November 2015 um 09:32

    Rosa, eine unkonventionelle 71 jährige. Raucht gerne einen Joint, eher egoistisch, macht gerne Yoga. Sie verkauft mit ihrem Nachbarn und Freund ihre beiden Doppelhaushälften um in ein schönes altersgerechtes Appartement zu ziehen. Diese Bauphase II ist leider ein Betrug. Und der Freund liegt ermordet in seinem Haus. Rosa pleite und obdachlos besetzt die alte Villa Zucker auf dem Baugrundstück der Bauphase II. Sie gehört ja schließlich ihr. Konrad Schmitt 72, ebenfalls betrogener der Bauphase II zieht sofort mit in die Villa... Ellen, Rosas Tochter wird mit ihrer Tochter Kim vom Exmann aus dem Haus geworfen. Der Ex hat seine Neue geschwängert und deswegen braucht er Geld und entzieht seiner Exfrau und Tochter das Wohnhaus. Ellen streng korrekt, diszipliniert und liebenswert ist leicht überfordert und landet bei Mutter Rosa in der Villa und erfährt nach langen Jahren endlich wer ihr Vater ist.... Kim, Tochter von Ellen, mitten in der Pupertät, unglücklich verliebt in Tarik, bald zerstritten mit der besten Freundin will sie zum Film. Sieht sich einem Stalker gegenüber und einem Gast im Keller "Mardi". Außerdem muß sie nun mit Mutter, Oma und Physiklehrer in der Villa leben. Hans, Physiklehrer von Kim. Früher Soldat, nun Lehrer, verwitwet. Anhand des Covers und der Leseprobe habe ich auf einen echt lustigen Roman gehofft. Die 280 Seiten waren flüssig und toll zu lesen. Aber der rote Faden des Buches ging leider an mir vorbei. Mein Eindruck: zuviele Themen in einem Buch. Geht es nun um den Mord? Geht es um den Betrug? Sollen wir verstehen, daß Familie zusammenhalten muß? Daß man gemeinsam alles erreichen kann? Daß Andrea so wichtig für die Story ist, kommt fast zu kurz, welchen Sinn hat Leo. Was passiert mit Mardi? Wie geht's mit Ellens neuer Liebe weiter? Plötzlich ist der Mord endlich geklärt und das Buch hört auf. Die Ausschnitte aus Ellens Kitschroman fand ich schön aber leider auch unnötig. Hatte eine andere Story und mehr Lacher erwartet. Sehr gelungenes Cover.

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  • Humorvoll, und doch irgendwie skuril - diese "Villa-WG"

    Allein kann ja jeder
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    28. September 2015 um 11:39

    Was macht eine jung gebliebene Siebzigjährige, wenn sie mit der Tatsache konfrontiert wird, dass sie keine neue Bleibe hat, nachdem sie ihr Haus verkauft hat? Dann noch mit der Tatsache konfrontiert wird, dass ihr lieber Nachbar Robert tot in seinem Haus nebenan liegt? Sie will bei ihrer Tochter Ellen einziehen, doch diese wird von ihrem Ex-Mann unter Druck gesetzt, aus dem noch gemeinsamen Haus auszuziehen, da er ein sehr großzügiges Kaufangebot nicht ausschlagen will. Ellen, Heftroman-Autorin, lebt mit der 13-jährigen Tochter Kim zusammen. Rosa findet heraus, dass sie als auch Robert und noch einige andere mehr von dem Immobilienunternehmen betrogen wurden. Das ganze Geld war futsch und keine Immobilie in Sicht. Bauabschnitt II existierte nur auf dem Papier. Doch sie wäre nicht Rosa, in jungen Jahren schon Hausbesetzerin, um das auf sich beruhen zu lassen. Sie findet heraus, dass auf dem Grundstück, welches ihr ja zusammen mit einigen anderen gehört, eine alte verfallene Villa steht. Zum Abriß bereit. So findet sich ein bunter Haufen Menschen zusammen, um die Villa zu besetzen und richten sich einigermaßen häuslich ein. Auch Ellen und Kim finden dort Platz. Umso erstaunter war Kim, dass auch ihr Physiklehrer Herr Seefeld zur Truppe gehörte. Konrad Schmitt ist die "Mutter der Villa". Geschickt verwöhnt er alle. Doch auch er hat ein Geheimnis, dass allerdings auch am Ende der Story offen bleibt. Was aber hat es mit dem Jungen im Keller auf sich, auf den Kim zufällig stößt? Für mich eine blasse Nebenfigur, die sich die Autorin hätte sparen können. Dann wäre da noch Leo, ein ehemaliger Kollege vom verstorbenen Robert. Ein komischer Typ, ein Weichei. Andrea, ein Superstar im Fernsehen und Roberts Tochter, war mir von Anfang an unsympathisch. Ihr Verhalten auch gegenüber Ellen, die ja mehr als eine Freundin für sie war, doch halt ... lest selbst. Das Geheimnis um die beiden Frauen wird zum Ende aufgelöst. Natürlich gibt es auch eine Liebesgeschichte. Ein hartnäckiger Kommissar, der sich in Ellen verliebt bzw. umgekehrt, und dann auch noch ihre Mutter Rosa verhaftet ☺ Jede wichtige Charaktere ist so beschrieben, dass man von ihnen ein Bild vor Augen hat. Wie sich diese bunt gemischte Wohn- und Interessengemeinschaft durchs Leben schlägt, den vermeinten Mord an Robert aufklären will sowie die Suche nach dem Immobilienbetrüger, das alles ist ein wirklich guter Roman geworden. Bemerkenswert fand ich die Figur Seefeld. Als sich herausstellt, dass die 13-jährige Kim gestalkt wird, führt er mit den Schülern ein hochinteressantes Experiment durch. Er hackt sich in alle Smartphones, kennt ihre Daten, Passwörter usw. Fand ich wirklich gut. "Allein kann ja jeder" perfekte Leseunterhaltung. Was unwichtig bzw. überflüssig meiner Meinung nach war, sind die einzelnen Abschnitte aus dem derzeitigen Heftroman-Manuskript, an dem Ellen arbeitete. Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt.

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  • Leserunde zu "Allein kann ja jeder" von Jutta Profijt

    Allein kann ja jeder
    dtv_Verlag

    dtv_Verlag

    Die schrägste Truppe, seit es Hausbesetzer gibt! Ellen (46), Kim (13), Rosa (71), Konrad (72), Hans (56) und Mardi (14): Was haben diese Menschen miteinander zu tun? Sie wohnen alle unter einem Dach! Aus der Not heraus haben sie eine heruntergekommene Villa besetzt und versuchen nun, jeder auf seine Art, mit der Situation klarzukommen. Zwei von ihnen sind Mütter, und zwei sind Töchter. Eine Person wird schmerzlich vermisst, und eine ist nicht das, was sie vorgibt. Drei sind verliebt und eine ist eigentlich gar nicht da. Geheimnisse gibt es hier viele – und nebenbei muss auch noch ein Mord aufgeklärt werden. Ein herrlich turbulenter Mehrgenerationen-Roman rund um eine besetzte Villa. Die Autorin Jutta Profijt selbst wird bei der Leserunde dabei sein! Für die Bewerbung möchten wir von euch wissen, ob ihr schon einmal in einer WG gewohnt habt - ob mit Familie, Partner, Kommilitonen oder Freunden - und welche Erfahrungen ihr dabei gemacht habt!

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    • 603
    Jutta_Profijt

    Jutta_Profijt

    20. August 2015 um 07:22
    Chirise schreibt Oh.. der Heftchenroman wär toll gewesen.. aber ich habe mich auch schon bei den Abschnitten köstlich amüsiert :)

    Da geht es dir wie mir :-)

  • 3-Generationen-Hausbesetzer

    Allein kann ja jeder
    gaby2707

    gaby2707

    Rosa Liedke ist auf einen Betrüger herein gefallen und steht nun ohne Haus und Geld da. Ihrer Tochter Ellen Feldmann mit Tochter Kim geht es nicht viel anders. Ihr Exmann will das gemeinsame Haus verkaufen und nun stehen auch die Beiden praktisch auf der Straße. Da entdeckt Rosa eine alte Villa, die noch bewohnbar scheint. Und genau dort ziehen die 3 mit zwei anderen "Obdachlosen" ein... Ich habe schon lange keinen so heiteren, humorigen Roman mehr gelesen, bei dem aber auch die Ernsthaftigkeit nicht zu kurz kommt. Die Protagonisten sind prägnant und mit ihren vielen Eigenarten und Eigenheiten sehr farbenfroh beschrieben. Am besten hat mir hier Oma Rosa gefallen mit ihrem ganz eigenen Charakter, der mir immer wieder ein Schmunzeln auf´s Gesicht gezaubert hat. Aber auch die Beschreibung der Sorgen und Nöte einer allein erziehenden Mutter mit ihrer pubertierenden Tochter, die aber auch ihr eigenes Leben noch auf die Reihe bringen will, finde ich sehr gelungen. Insgesamt ist die Geschichte nachvollziehbar, wenn auch etwas schräg. Aber wenn man so eine Oma bzw. Mutter hat, bleibt manches Fettnäpfchen, das es zu umschiffen gilt nicht aus. Auch die anderen Protagonisten dürfen beim Gesamtbild der Geschichte nicht fehlen. Wie der Klappentext zum Ende schon sagt: Die schrägste Truppe, seit es Hausbesetzer gibt! Und diese Truppe hat mich absolut begeistert und mir einige sehr humorvolle Lesestunden geschenkt.

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    • 2
  • Generationen-WG

    Allein kann ja jeder
    92libero

    92libero

    02. August 2015 um 19:03

    Allgemeine Infos: Kategorie - Frauen/Liebesroman Titel - Allein kann ja jeder Autor - Jutta Profijt Verlag - dtv Seitenanzahl - 336 ISBN - 9783423260602 Preis - 14.90 € Buchgestaltung & Eindruck: Das Buchcover gefällt mir. Das Bild auf dem Cover ist illustriert und zeigt unteranderem die drei Personen aus der Geschichte auf einer Dachterasse. Die Schriften sehen gut aus, vor allem die Titelschrift hat einen handschriftlichen / „lockeren“ Stil. Was mir auch sehr gut gefällt, ist das die Schrift schön weiterverarbeitet wurde und so auch haptisch einiges hermacht. Insgesamt finde ich, dass das Buchcover gut zum Inhalt passt. Inhalt & eigene Meinung: Das Buch handelt von einer Wohngemeinschaft die quasi zusammengewürfelt ist. Es leben die Personen Ellen (46), Kim (13), Rosa (71), Konrad (72), Hans (56) und Mardi (14) zusammen unter einem Dach! Das Buch fand ich witzig und spannend. Der Schreibstil dieser Autorin ist humorvoll und einfach schön, es hat Spaß gemacht diesen „Krimi“ zu lesen. Die Geschichte war angenehm zu lesen und ich konnte mir auch alles gut vorstellen zudem war die Geschichte so aufgebaut das es von Anfang an nicht langweilig war, sondern durch die ganz unterschiedlichen Personen aufgelockert und interessant und durch die Situation spannend wurde. Dieses Buch habe ich gerne gelesen, denn es hatte etwas von einem Krimi, war aber auch humorvoll und an einigen Stellen ziemlich lustig. Die Personen, die Orte oder die Situationen wurden sehr schön beschrieben.

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  • Lustig und spannende Mehrgenerationen-Komödie

    Allein kann ja jeder
    line91blog

    line91blog

    02. August 2015 um 18:39

    Ich lese normalerweise nur sehr selten Krimis. Aber diese Mehrgenerationen-Komödie in der der Mord an Rosas Lebensgefährten Robert allgegenwärtig und doch nicht auf jeder Seite im Mittelpunkt steht ist echt super gemacht! Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, man kann sie sich bildlich vorstellen, auch wenn ein paar ihrer Geheimnisse ungeklärt bleiben. Zunächst. Dank der Leserunde mit der Autorin weiß ich, dass im Sommer 2016 ein Folgeband erscheinen wird. Wobei auch dieser Band hier in sich abgeschlossen ist und man kein offenes Ende hat. Nur ein paar Gemeinnisse eben. Ich werde den Folgeband auf jeden Fall lesen! So oft musste ich schmunzeln oder auch herzhaft lachen. Vorallem die diversen Beziehungen der Villa-Besetzer untereinander. Und Rosa ist echt eine Nummer!! Einerseits total selbstständig (oder egoistisch), dann wieder faul, sehr hippie mäßig und lustig, abgedreht irgendwie, aber für mich als Leser sehr liebenswürdig. Keine perfekte Mutter und Oma, aber ich mag sie! Eigentlich gefielen mir alle Charaktere, selbst Kim, obwohl mir diese am Anfang mit ihren Zickereien und Getue ziemlich auf die Nerven ging. Und wer ist nun der Mörder? Tja, ich verrate nichts! Auch das war gut geschrieben, ich war zwischenzeitlich auf der richtigen Fährte, habe dann aber wieder meine Meinung geändert und konnte also nicht vorhersehen wer es letztlich gewesen war. Spannend und lustig, absolute Lese-Empfehlung!!

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  • Allein kann ja jeder

    Allein kann ja jeder
    rena1968

    rena1968

    29. July 2015 um 07:52

    --Inhalt-- Ellen (46), Kim (13), Rosa (71), Konrad (76), Hans (56) und Mardi (14): Was haben diese Menschen miteinander zu tun? Sie wohnen alle unter einem Dach! Aus der Not heraus haben sie eine heruntergekommene Villa besetzt und versuchen nun, jeder auf seine Art, mit der Situation klarzukommen. Zwei von ihnen sind Mütter, und zwei sind Töchter. Eine Person wird schmerzlich vermisst, und eine ist nicht das, was sie vorgibt. Drei sind verliebt und eine ist eigentlich gar nicht da. Geheimnisse gibt es hier viele – und nebenbei muss auch noch ein Mord aufgeklärt werden. -- Meine Meinung -- Eine witzige Story , vollgepackt mit verschiedenen Charakteren , ein Haus und jede Menge zum schmunzeln . Rosa ist schon eine Nummer für sich und ich mochte Sie von Anfang an . Der Schreibstil ist leicht und flüßig zu lesen. Von Anfang an war ich voll in der Geschichte drin . Die Idee von verschiedenen Generationen unter einen Dach hat mir sehr gut gefallen. Witzig erzählt ,, wurde mir beim Lesen nicht langweilig. Die Spannung baute sich langsam auch und hielt sich dann auch bis zum Ende. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen . 4 von 5 Sternen

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