Jutta Rebmann Als Frau in die Luft ging

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Inhaltsangabe zu „Als Frau in die Luft ging“ von Jutta Rebmann

Die (unvollständige) Sammlung von Frauen, die als Pionierinnen der Luftfahrt in die Geschichte eingingen. Lesenswert

— Bellis-Perennis

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    Als Frau in die Luft ging

    Bellis-Perennis

    ... mit diesem und ähnlichen Sprüchen mussten die frühen Pilotinnen erst umgehen lernen. Die Autorin zeichnet das Bild von mehr als 15 Pionierinnen der Luftfahrt. Die Dokumentation beginnt bei den Ballonfahrerinnen wie Sophie Blanchard und endet mit Amelia Earhart. Während die ersten Aviatikerinnen noch als Zirkusattraktion bestaunt und oft bewundert wurden, legte man (ja eigentlich „Mann“) den Frauen die fliegen wollten, riesige Steine in den Weg.  Selbst in Amerika, das immer „Land der unbegrenzten Möglichkeit“ gilt, hatten es die Frauen schwer. Allerdings brauchten sie zum Fliegen keine amtliche Bestätigung, daher konstruierte etwa Blanche Raiche ihr eigenes Fluggerät und – flog. Als erste Pilotin gilt die Französin Raymonde de Laroche. Sie erwarb die begehrte Lizenz am 08. März 1910. Manche, wie deutsche Melli Beese, gründeten wegen der zahlreichen Schikanen eigene Flugschulen und bauten eigene Flugzeuge. Andere wie später Hanna Reitsch, Melitta Schiller, Elly Beinhorn und Beate Uhse schlossen den Pakt mit dem Teufel und flogen alles, was die deutsche Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg so aufgeboten hat. Hanna Reitsch ordnet der Besessenheit vom Fliegen alles unter, auch die Menschlichkeit und ein Gewissen. Sie ist „Hitlers Fliegerin“, hochdekoriert und dennoch angefeindet. Sie beschließt Ende April 1945 in einem waghalsigen Manöver den Diktator aus dem eingeschlossenen Berlin zu evakuieren, was aber misslingt. Nach dem Krieg wird sie sich als politisch naiv darstellen und „von nichts gewusst haben“. Sie kommt zwar einige Monate in Internierungslager, wird aber recht bald (1947) als „Nichtbetroffene“ entnazifiziert. Ob sie politisch wirklich so desinteressiert und naiv war? Möglich, denn sie baut auf Einladung des indischen Premierministers Pandit Neruh in den 1950er, ein Leistungssegelflugnetz Luftflotte auf. In den 1960ern baute sie für dem Präsidenten Ghanas Kwame Nkrumah ebenfalls eine Segelflugschule auf. Vier Jahre lange leitete sie diese Schule und diente dem Machthaber als Pilotin. Eine ebenfalls glänzende Pilotin ist Melitta Schiller (verheiratet mit Alexander Schenk Graf von Stauffenberg), hochbegabt und – in den damaligen Zeiten höchst gefährlich – Jüdin. Ihre Biographie wird hier leider ausgespart. Sie wird nur in ein paar dürren Worten nebenbei erwähnt. Auch Elly Beinhorn darf hier nicht unerwähnt bleiben. Sie ist es , die nach dem schrecklichen Unfalltod ihres Mannes, dem Rennfahrer Bernd Rosemeyer das Fliegen als Therapie benutzt. Auch sie fliegt in Görings Luftwaffe alles, was Flügel hat. Sie fliegt am liebsten alleine und Langstrecke.    Nicht zu vergessen auch Amelia Earhart, die wie viele ihrer Fliegerkolleginnen den Traum vom Fliegen mit ihrem Leben bezahlten. Ob die Überreste wirklich die Earharts sind, die auf der unbewohnten Pazifikinsel Nikumaroro gefunden wurden? Noch heute ist es nicht ganz selbstverständlich, wenn Passagierflugzeuge von Pilotinnen geflogen werden. Diese Sammlung an Biographien der frühen Pilotinnen erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ist aber eine schöne und sachliche Aufarbeitung mit diesem Thema. Viele Fotos ergänzen die Lebensgeschichten der Frauen, die in die Luft gingen. Eine Biographie von Melitta von Stauffenberg, habe ich letztes Jahr gelesen. Die von Elly Beinhorn (Alleinflug) folgt noch.

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