Jutta Richter

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Ich bin hier bloß der Hund

Ich bin hier bloß der Hund

 (17)
Erschienen am 01.09.2013
Hechtsommer

Hechtsommer

 (14)
Erschienen am 23.07.2008
Frau Wolle und der Duft von Schokolade

Frau Wolle und der Duft von Schokolade

 (4)
Erschienen am 24.09.2018
Hexenwald und Zaubersocken

Hexenwald und Zaubersocken

 (4)
Erschienen am 01.03.2012
Annabella Klimperauge

Annabella Klimperauge

 (3)
Erschienen am 01.06.2007
Der Hund mit dem gelben Herzen

Der Hund mit dem gelben Herzen

 (3)
Erschienen am 24.08.2015
Otto war nicht begeistert

Otto war nicht begeistert

 (2)
Erschienen am 25.09.2017

Neue Rezensionen zu Jutta Richter

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Rezension zu "Frau Wolle und der Duft von Schokolade" von Jutta Richter

Was für ein tolles Buch! Ein märchenhafter Hit, und für Kinder sehr spannend ...
Damarisvor 8 Monaten

Jutta Richters Geschichten sind mir vordergründig aus ihren Bilderbüchern bekannt. Ich empfinde sie als sehr eigen und besonders. Umso gespannter war ich natürlich auf ihr neuestes Kinderbuch. Märchenhaft sieht "Frau Wolle und der Duft von Schokolade" aus, und vielleicht sogar ein bisschen unheimlich. Genau so hat mir das Buch auch meine Tochter (9) beschrieben, die es vor mir, und innerhalb weniger Tage, gelesen hatte. Eigentlich wollte ich nur mal kurz reinlesen, mal schauen, was da so auf mich zukommt ... und steckte sofort mitten in einem Abenteuer, mit dem ich nicht nur unglaublich viel Spaß hatte, sondern vor Spannung auf den Nägeln kaute.

Merle erzählt die Geschichte in der Ich-Form, das was sie gemeinsam mit ihrem Bruder Moritz erlebt. Die Kinder wohnen bei der Mutter, der Vater ist weit weg. Wo genau, weiß man nicht. Nur, dass beide Kinder ihn schrecklich vermissen. Der einzige "Kontakt" besteht über einen Weltempfänger, ein Radio, in dem Merle und Moritz die Stimme des Vaters hören können, wenn dieser auf Sendung ist.
Und nun ist es so, dass die Mutter ihre Arbeit und die Kinder immer schlechter unter einen Hut bekommt. Darum soll eine Nachtfrau auf Merle und Moritz aufpassen. Und das ist ausgerechnet Frau Wolkenstein, vor der alle Kinder des Ortes Angst haben. Sobald Frau Wolkenstein bei Merle und Moritz zu Hause ist, beginnt für diese ein Abenteuer, mit dem sie niemals gerechnet hätten.

Ich wurde wach, weil der Weltempfänger rauschte. Ich wurde wach, weil Moritz auf meiner Bettkante saß. Ich wurde wach, weil irgendwas anders war. [...]
"Du musst nachsehen", wiederholte er. "Weil ... ich kann das nicht, ich hab Angst! Und die Tür sieht ganz anders aus als unsere Zimmertür."
Moritz leuchtete mit der Taschenlampe die Tür an. Als ich einschlief, war sie weiß gewesen.
Diese Tür aber war schwarz. - S. 46/47


Die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen. So stark, dass ich das Buch nicht zur Seite legen wollte. Das lag zum einen an der realistisch-zeitlosen Szenerie und der gleichzeitig sehr vereinnahmenden und exquisiten Sprache die die Autorin hier wählt, zum anderen aber auch an dem märchenhaften Abenteuer, in das die Kinder geraten. Für mich fühlte es sich ein bisschen an wie bei Alice im Wunderland: geheimnisvoll, wunderlich und sogar etwas verrückt. "Frau Wolle und der Duft von Schokolade" ist düster und manchmal gruselig. Für mich völlig okay, überrascht war ich aber nicht, als meine Tochter mir erzählte, dass sie sich fast schon zu sehr gefürchtet hat. Die Geschichte wird durch atmosphärische Bilder unterlegt, die diesen Eindruck noch verstärken können.
Überrascht war ich allerdings am Ende, als klar wird, dass die Geschichte noch nicht abgeschlossen ist, sondern ein Fortsetzung folgen wird. Diese ist auch unbedingt angebracht, ich habe noch so viele Fragen. Zu Frau Wolkenstein, ihrer Verbindung zur Murkelei, usw. Ich freue mich jetzt schon!

Fazit ...
Es kommt nicht oft vor, dass mich ein Kinderbuch so stark für sich einnimmt, wie das bei "Frau Wolle und der Duft von Schokolade" der Fall war. Niemals hätte ich nach einem ersten Leseblick erwartet, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen kann. Sprachlich brillant und sehr mitreißend, dabei aber immer geheimnisvoll und märchenhaft-spannend, könnte es sein, dass sich die junge Zielgruppe ziemlich gruseln wird. Am Ende ist die Geschichte noch nicht fertig erzählt, sie wird weitergehen. Hoffentlich bald!

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Rezension zu "Frau Wolle und der Duft von Schokolade" von Jutta Richter

Merle, Moritz und die Welt der reimenden Spitzzahntrolle
Pepamovor 9 Monaten

Die Geschwister Merle und Moritz leben mit ihrer Mutter am Hasenweg. Auf dem Weg zur Schule müssen Merle und Moritz jeweils am schwarzen Laden von Frau Gesine Wolkenstein vorbei. Frau Wolkenstein ist eine alte Frau mit unheimlichen Augen und Gerüchte erzählen, dass in ihrem Laden schon Kinder verschwunden sind. Eines Tages kommen die Geschwister nach Hause und erfahren von ihrer Mutter, dass diese in der kommende Zeit Nachtdienst haben wird. Aus diesem Grund hat sie eine Nachtfrau, die während ihrer Abwesenheit auf die Kinder aufpassen wird, gesucht und gefunden. Merle und Moritz sind alles andere als erfreut, denn sie fühlen sich alt genug und brauchen keinen Babysitter. Doch leider sieht ihre Mutter das etwas anders. Als es am Abend an der Tür klingelt, sind Merle und Moritz entsetzt, weil ausgerechnet Frau Wolkenstein ihre Nachtfrau sein soll. Dank Schokolade findet Moritz Frau Wolkenstein ganz nett, doch Merle bleibt weiterhin misstrauisch. Eines Nachts wachen die Kinder auf und entdecken in ihrem Zimmer eine fremde Tür mit der Aufschrift Murkelei. Als sie diese öffnen, gelangen sie in die Welt der Spitzzahntrolle. Die Trolle sprechen nur in Reimen und wollen die Kinder mit Hilfe von Schokolade ebenfalls in Trolle verwandeln. Merle und Moritz fliehen, entdecken dabei eine neue Welt und erleben ein Abenteuer.
Eine fantasievolle Geschichte, welche die Autorin, wie sie im Nachwort erwähnt, in Erinnerung an ihre Kindheit geschrieben hat. Die Kinder geraten in eine spannende und gefährliche Märchenwelt, deren Geheimnisse jedoch nicht restlos aufgedeckt werden. Denn das Buch endet mit dem Bild einer Tafel, auf welcher «Fortsetzung folgt» steht. Dennoch eine empfehlenswerte Geschichte, welche mit farbenfrohen Illustrationen untermalt wird. 

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Rezension zu "Frau Wolle und der Duft von Schokolade" von Jutta Richter

Fantastische nächtliche Abenteuer in der Mukelei
Ramgardiavor 10 Monaten

Die alleinerziehende Krankenschwester muss zukünftig in Nachtschicht arbeiten und deshalb sucht sie für ihre Kinder eine Nachtfrau. Es meldet sich ausgerechnet Elfriede Wolkenstein die Inhaberin des schwarzen Ladens, an dem die Kinder schnell vorbei laufen, weil er die Kinder verschlingt. Nachts haben Merle und Moritz immer der Stimme ihres Vaters aus dem Weltempfänger gelauscht.  Elfriede Wolkenstein ihnen am Abend Kakao mit Sahne und danach müssen beide ins Bett. Doch in der Nacht geschieht etwas unheimliches, die  Zimmertür führt in die Murkelei. Von diesem Land hat ihnen ihr Vater immer erzählt, ein gefahrenreiches Land. Dort wohnen die Spitzzahntrolle, die die Kinder zwingen wollen Schokolade zu essen, damit sie sich ebenfalls in Trolle verwandeln. Zum Glück liegen die Geschwister am nächsten Morgen wieder in ihrem Bett, stellen aber fest, dass das kein Traum war und Gesine Wolkensteingenau weiß, was geschehen ist. Sie ist es auch die den Kindern Tipps gibt, damit sie ihre Abenteuer in der Murkelei gut überstehen. Das Buch endet mit einem Schild "Fortsetzung folgt" und auf diese Fortsetzung bin ich schon sehr gespannt.

Jutta Richter hat sich an ihre Kindheit erinnert, in der ihr Vater Falladas "Geschichten aus der Murkelei" weitergesponnen hat. Ich finde sie hat dieses Fantasieland schön in diese moderne Geschichte eingebunden. Es ist schon sehr spannend und gefährlich, was die Kinder da nachts erleben.

140 Seiten umfasst das Buch, also für gute Erstleser leicht zu schaffen und die anderen müssen es sich vorlesen lassen. Spannend geschrieben mit Bildern, die die Geschichte gut begleiten. Ich fände eine vorläufiges Ende besser, so hat es was von Dailysoaps.

 

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