Jutta Richter

 4 Sterne bei 140 Bewertungen

Lebenslauf

Jutta Richter, Jahrgang 1955, veröffentlichte bereits als Schülerin ihr erstes Buch. Heute lebt sie als freie Autorin im Münsterland und in Hamburg und schreibt für Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Zu ihren Veröffentlichungen zählen Romane und Erzählungen sowie Hörspiele, Theaterstücke, Lieder und Gedichte. Zuletzt veröffentlichte sie im Hanser Verlag die Erzählung Der Hund mit dem gelben Herzen und Es lebte ein Kind auf den Bäumen. Der Tag, als ich lernte die Spinnen zu zähmen erschien im Herbst 2000 und wurde schon kurz nach Erscheinen mit dem "Luchs" in der ZEIT ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Jutta Richter

Cover des Buches Ich bin hier bloß der Hund (ISBN: 9783423625517)

Ich bin hier bloß der Hund

(22)
Erschienen am 01.09.2013
Cover des Buches Hechtsommer (ISBN: 9783423252850)

Hechtsommer

(15)
Erschienen am 23.07.2008
Cover des Buches Frau Wolle und der Duft von Schokolade (ISBN: 9783446260528)

Frau Wolle und der Duft von Schokolade

(5)
Erschienen am 24.09.2018
Cover des Buches Hinter dem Bahnhof liegt das Meer (ISBN: 9783423623575)

Hinter dem Bahnhof liegt das Meer

(4)
Erschienen am 01.07.2008
Cover des Buches Annabella Klimperauge (ISBN: 9783423623100)

Annabella Klimperauge

(4)
Erschienen am 01.06.2007
Cover des Buches Der Hund mit dem gelben Herzen (ISBN: 9783446249554)

Der Hund mit dem gelben Herzen

(4)
Erschienen am 24.08.2015
Cover des Buches Hexenwald und Zaubersocken (ISBN: 9783423625067)

Hexenwald und Zaubersocken

(4)
Erschienen am 01.03.2012

Neue Rezensionen zu Jutta Richter

Cover des Buches Ich bin hier bloß der Hund (ISBN: 9783893533879)
Sillivs avatar

Rezension zu "Ich bin hier bloß der Hund" von Jutta Richter

Silliv
Hundesicht

Ein Kinderbuch, das zeigen soll, wie sich ein Hund fühlt in einigen Situationen. "Anton" erzählt auch noch Geschichten über sein Leben in Ungarn, bzw. Weisheiten von seinem Onkel. 

Das Leben des Hütehunds in einer 3-köpfigen Familie mit Katze.

Ganz o.k.

2 Sterne von mir, von meinem SUB befreit.         

Cover des Buches Als ich Maria war (ISBN: 9783446235915)
Aischas avatar

Rezension zu "Als ich Maria war" von Jutta Richter

Aischa
Mitleid ist zu wenig

„Als ich Maria war“ von Jutta Richter und Jacky Gleich ist ein Bilderbuch, das mit seinem ernsten Ton auffällt – allerdings weniger durch gelungene Umsetzung als durch eine problematische Darstellung von Ausgrenzung. Obwohl sowohl Autorin als auch Illustratorin vielfach ausgezeichnet sind, überzeugt mich dieses Buch insgesamt nicht.

Erzählt wird aus der Ich-Perspektive eines kleinen Mädchens, das in der Schule gemobbt  wird. Erst in der zweiten Hälfte wird deutlich, dass sie eine Person of Colour ist – ein erzählerischer Kniff, der zunächst interessant wirkt, sich aber als fragwürdig erweist. Denn ihr Schwarz-Sein ist im Buch nicht positiv oder empowernd besetzt, sondern verstärkt ihr Anderssein und ihre Isolation. Die eigentlichen Probleme – Diskriminierung und Rassismus – werden nicht klar benannt, stattdessen scheint das „Besonders-Sein“ des Kindes selbst das Problem zu sein.

Besonders irritierend finde ich, dass die Ich-Erzählerin trotz ihrer Perspektive durchgehend Objekt und Opfer bleibt. Sie hat keinen Namen, oft nicht einmal ein Gesicht, keine hörbare Stimme nach außen. Sie wehrt sich nicht: nicht gegen das Mobbing, nicht gegen die Entscheidungen der Erwachsenen, nicht gegen die Rollen, die ihr aufgezwungen werden. Sie schweigt und erträgt – bis hin zur Rolle des Schafs, die sie im Krippenspiel spielen soll. Diese Passivität wird nicht hinterfragt, sondern erscheint normal.

Auch die Erwachsenenfiguren enttäuschen: Die Mutter bietet keine wirkliche Unterstützung, der Lehrer erscheint autoritär und unsensibel. Das Mädchen bleibt allein mit ihren Erfahrungen. Ihre einzige aktive Handlung ist das Schreiben eines Wunschzettels an das Christkind – Hoffnung wird hier ausschließlich ins Religiöse, nicht ins eigene Handeln oder in solidarische Beziehungen verlagert.

Die Bildsprache verstärkt die Problematik: Die Hautfarbe des Mädchens wird durch vollständige Nacktheit betont, was stereotype Assoziationen reproduziert. „Schwarz“ wird nicht als politische Selbstbezeichnung oder Identität reflektiert, sondern lediglich als Farbbeschreibung genutzt – ohne Kontext, ohne Einordnung, ohne Stärkung.

Am Ende bleibt unklar, ob sich für das Mädchen etwas verändert. Für Schwarze Kinder bietet das Buch keine positive Identifikationsfigur, für weiße Kinder erzeugt es vor allem Mitleid – und auch das ist keine wünschenswerte Perspektive.

So bleibt „Als ich Maria war“ ein deprimierendes Buch, das Ausgrenzung zeigt, ohne ihr etwas entgegenzusetzen. Es stellt Leid aus, statt Handlungsmöglichkeiten oder Unterstützung sichtbar zu machen – und verschenkt damit die Chance, wirklich stärkend oder aufklärend zu wirken.

Cover des Buches Der Anfang von allem (ISBN: 9783499252907)
Tilman_Schneiders avatar

Rezension zu "Der Anfang von allem" von Jutta Richter

Tilman_Schneider
schön

Jutta Richter überzeugt auch in diesem kleinen Roman. Es ist quasi der Anfang von allem. Mit vielen Symbolen und biblischen Bildern erzählt sie uns eine wunderbare kleine Geschichte. Eine kleine Perle! Auch immer eine richtig schöne Sache für ein Geschenk, für einen besonderen Menschen und alle die tolle Geschichten mögen.

Gespräche aus der Community

DieBuchkolumnistins avatar
DieBuchkolumnistin
Im Jahr 2011 hat sich hier bei LovelyBooks viel getan - viele Autoren, Mitglieder, Verlage und Buchliebhaber sind zu uns gestossen und wir durften mit Euch viele tolle Aktionen rund um fabelhafte Bücher organisieren. Wir bedanken uns bei Euch für Eure Beiträge, Eure Liebe zu Büchern und dass Ihr uns in den vergangenen 12 Monaten mit vielen Ideen und Motivation auch bei allen Erweiterungen unterstützt habt. Wir wünschen Euch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest mit - natürlich - vielen Buchgeschenken sowie einer schönen Zeit mit Euren Familien. Wer eventuell an diesem Weihnachten nicht ganz so reich mit Büchern beschenkt wird, für den haben wir ja nun schon 23 Türchen mit Literaturgeschenken gefüllt und für das 24. Türchen haben wir uns etwas ganz Persönliches überlegt: Wir vergeben ein persönliches Buchpaket vom LovelyBooks Team - unsere 8 Lieblingsbücher aus dem Jahr 2011 - signiert und mit nettem Gruß von jedem von uns im jeweiligen Lieblingsbuch: ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- http://www.lovelybooks.de/mitglied/miadonna/ Lieblingsbuch 2011: "Satori" von Don Winslow Satori ist der Moment, in dem man ganz ohne Anstrengung (so wird es im Buch beschrieben) plötzlich alle Mechanismen des Lebens ganz klar vor sich sieht, der Moment, in dem sich alle großen Fragen des Lebens auflösen und es nur noch glasklare Antworten gibt. (Ja, das hätte ich auch gerne mal). Viele Menschen meditieren, oder machen sonstige Übungen, um diesen Zustand zu erreichen, aber Satori hat man, oder hat man nicht. Nikolai Hel hat diese Momente ab und zu. Das Leitmotiv für den Helden ist es also Klarheit zu erlangen, wer er ist, wer die anderen sind, was er möchte, was die anderen anstreben. Die asiatische Philosophie wird kombiniert mit Kampfkunst (ich liebe Bruce Lee, Drunken Master etc) und einer sehr genialen Agentengeschichte, die im kalten Krieg angesiedelt ist mit allem, was ein guter Agententhriller ausmacht (versoffene und äußerst grausame Gegenspieler, bei denen man nie weiß, ob sie gerade Freund, oder Feind sind). Außerdem erfährt man, welche Rolle im kalten Krieg der Drogenhandel gespielt hat und fiebert mit, wenn der Held 'Nikolai Hel' versucht seine Haut und die seiner Geliebten zu retten. Ich finde die Kombination der Themen, die Tiefe, in der die Themen behandelt werden, wie die Figuren gezeichnet sind, die Spannung, einfach die ganze Geschichte richtig klasse! und gebe mehr als 5 Punkte und die vergebe ich vielleicht nur 2 x im Jahr! Eine echte Leseempfehlung! ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- http://www.lovelybooks.de/mitglied/Daniliesing/ Lieblingsbuch 2011: "Sieben Minuten nach Mitternacht" von Patrick Ness "Sieben Minuten nach Mitternacht" ist mein Buch das Jahres, weil es mich am meisten berührt hat. Denn es erzählt eine Geschichte - untermalt durch tolle Illustrationen - die einerseits sehr traurig ist, andererseits aber auch ganz viel Hoffnung macht. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- http://www.lovelybooks.de/mitglied/doceten/ Lieblingsbuch 2011: "Adams Erbe" von Astrid Rosenfeld Astrid Rosenfeld erzählt eine tragische Geschichte mit einer solchen Leichtigkeit, dass der Leser sich ständig zwischen bitteren Tränen und einem amüsierten Lächeln bewegt. Selten hat mich ein Buch so berührt, wie Adams Erbe und daher ist es perfekt dazu geeignet, sich an kalten Wintertagen das Herz zu wärmen. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- http://www.lovelybooks.de/mitglied/kultfigur/ Lieblingsbuch 2011: "Grau" von Jasper Fjorde Jasper Fforde hat mit "GRAU" eine unglaublich interessante und faszinierende postapokalyptische Welt erschaffen, in die man als Leser immer weiter hineingezogen wird und von der man unbedingt wissen möchte, wie sie entstanden ist. "GRAU" ist etwas völlig Neues, regt zum Nachdenken an und ist darüber hinaus auch noch gesellschaftskritisch. Alles in allem also das perfekte Buch und ich freue sehr auf die Fortsetzung. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- http://www.lovelybooks.de/mitglied/caylith/ Lieblingsbuch 2011: "Der dunkle Thron" von Rebecca Gablé Ein grandioser historischer Roman, der das Mittelalter lebendig werden lässt. Ein absolut spannendes Buch, die Charaktere wirken unglaublich greifbar und man lernt nebenbei noch viel über die englische Geschichte. Wer bisher noch kein Gablé-Buch gelesen hat, wird nach diesem Roman viel vorhaben. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- http://www.lovelybooks.de/mitglied/malano/ Lieblingsbuch 2011: "Der Beobachter" von Charlotte Link Schon seit Jahren bin ich Fan von Charlotte Link und habe mich von daher sehr über ihren neuen Roman gefreut - und wurde glücklicherweise auch nicht enttäuscht. Sie bindet den Leser so an die Handlung, dass man bereits nach mehreren Seiten alles um sich rum vergisst und völlig versinkt. Man folgt den blutigen Spuren des Täters und hetzt gespannt von Seite zu Seite - absolute Leseempfehlung mit Gänsehautgarantie. Denn Charlotte Link lässt uns zwar gut unterhalten zurück, aber dennoch auch verunsichert: könnte uns das nicht auch passieren....? ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- http://www.lovelybooks.de/mitglied/Herberth/ Lieblingsbuch 2011: "Ich bin hier bloß der Hund" von Jutta Richter Der Titel allein sagt schon alles. Ich mache die ganze Arbeit bei LovelyBooks, habe tolle Ideen, bin für die Mittagsentspannung zuständig und motiviere täglich alle Mitarbeiter, aber bedankt sich mal jemand? Bekomme ich mehr als täglich ein Stück vom Frühstücksbrötchen? Ab und zu mal eine nachlässige Streicheleinheit? Die können von Glück reden, dass ich soviel Verantwortungsgefühl besitze... Ach was, es ist ein tolles Team, ich hab sie gern... feiert schön und schenkt Euren lieben tierischen Familienmitgliedern auch ein bisschen Zeit und Liebe, sie haben es verdient! Wau! ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- http://www.lovelybooks.de/mitglied/DieBuchkolumnistin/ Lieblingsbuch 2011: "Anatomie einer Affäre" von Anne Enright Anne Enright hat einen wunderbaren Stil. Ich hätte mir am liebsten alle wundervollen Sätze dieses Buches herausgeschrieben, dann hätte ich aber fast den ganzen Roman kopieren müssen. Sie zeichnet mit unromantischen und dennoch ehrlichen und wunderschönen Worten das Bild einer alltäglichen Liebe, wie sie auf einmal da ist, wie sie sich aufbaut, trägt und andere Formen annimmt und wie die Menschen lernen damit umzugehen. Ich habe den Roman an einem Sonntag Vormittag am Stück durchgelesen und danach im Herzen behalten. Es hat mich nicht mehr losgelassen. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Wenn Ihr dieses von uns persönlich zusammengestellte Buchpaket inklusive Widmungen haben wollt, dann postet uns bis zum 31.12.2011 einfach einen netten Weihnachtsgruß. Was auch immer Ihr uns zum Ende des Jahres sagen wollt, was Euch zu LovelyBooks einfällt - welche schönen Anekdoten Ihr hier erlebt habt, welche Bücher Ihr entdeckt und welche Tipps Ihr weitergegeben habt. Wir wünschen Euch alles Gute in den kommenden Tagen und freuen uns sehr gemeinsam mit Euch in 2012 neu durchzustarten!
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