Jutta Siorpaes Wo ist die Leiche?

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Inhaltsangabe zu „Wo ist die Leiche?“ von Jutta Siorpaes

Eine Frau liegt tot in ihrem Bett. Bei der Obduktion vor Ort wird schnell klar: Sie ist ermordet worden – und keiner will’s gewesen sein. Aber Professor Holzer von der Innsbrucker Gerichtsmedizin lässt sich nicht täuschen. Er weiß, wonach er am Tatort suchen muss. Mit kriminalistischem Spürsinn blickt er hinter die Kulissen einer gar nicht heilen Welt. Professor Franz Josef Holzer war Gerichtsmediziner aus Leidenschaft und ein begnadeter Kriminologe, der im Bestreben, dem Täter auf die Spur zu kommen, keine Mühe scheute. Während seines USA-Aufenthalts bei Karl Landsteiner, dem „Vater der Blutgruppen“, erlernte er ab 1933 die kriminalistischen Methoden der US-Behörden am Tatort, die den hiesigen damals noch weit voraus waren, und brachte sie nach Innsbruck. 1950 bis 1974 war er Vorstand des Gerichtsmedizinischen Instituts der Universität Innsbruck und machte es weit über die Grenzen berühmt.

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  • Rezension zu "Wo ist die Leiche?" von Jutta Siorpaes

    Wo ist die Leiche?
    sternthaler75

    sternthaler75

    27. September 2011 um 08:42

    Wo ist die Leiche? Das ist so ziemlich die erste Frage, die der Herr Professor Holzer am Telefon stellt, wenn er angerufen wird. Als Gerichtsmediziner in Innsbruck wird er oft zum Fundort der Leiche gerufen, damit er vor Ort bereits die ersten Details in sich aufnehmen kann. Für die Zeit um 1965 geht er dabei schon sehr gründlich vor. Viele Fotos nimmt er auf, damit ihm die Kleinigkeiten nicht entwischen, die er auf den ersten Blick vielleicht nicht wahrnimmt. Sein Assistent Kirchbichler unterstützt ihn dabei soweit wie möglich, denn der Herr Professor ist recht eigensinnig, was seine Arbeit und sein Vorgehen betrifft. So auch diesmal: Er wird in's Tiroler Unterland gerufen, um den unerwarteten Tod der Gastwirtin Maria zu untersuchen. Der ortsansässige Doktor ist sich in seiner Diagnose nicht sicher, denn mit 38 zu sterben, ist schon recht ungewöhnlich. Meine Meinung Also ehrlich, ich habe dieses Buch genossen. Es handelt in den 60er Jahren, in der alles noch etwas ruhiger zuging. Ohne Computer, ohne Handy, ohne großartigen Schnickschnack geht Professor Holzer zur Sache, und aufgrund seiner langjährigen Erfahrung hat er viele Ideen und Sichtweisen, die ihn letztendlich an sein Ziel bringen. Die Autorin Siorpaes hat gründlich recherchiert und läßt so einen tiefen Einblick in das Leben und Wirken Holzers zu. So erfährt man auch etwas über seinen beruflichen Werdegang und kann sich ein rundes Bild über ihn machen. Insgesamt ist das Buch einfach zu lesen, die Geschehnisse interessant beschrieben und die Personen glaubhaft dargestellt. Durch die Einblicke in die gerichtsmedizinischen Tätigkeiten werden entsprechend viele Details vermittelt, ohne dass das Gesamtbild überladen wirkt. Unterm Strich Ein fiktiver Kriminalfall, der mit dem wahren Handeln des Professor Holzer interessant dargestellt und gelöst wird.

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  • Rezension zu "Wo ist die Leiche?" von Jutta Siorpaes

    Wo ist die Leiche?
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. May 2011 um 23:23

    Eine Leiche wird gefunden und Professor Holzer wird mitten aus seinem netten Familienabendessen fortgerufen. Zusammen mit seinem Team macht er sich auf den Weg und wird in einen spannenden Fall gezogen. Nicht zu ernst gehen die Ermittler ans Werk und entdecken ein wirklich spannendes Szenario... Vergesst CSI, hier kommt Professor Franz Josef Holzer! Professor Holzer ist vielleicht nicht für jeden ein Begriff. Wer ist also dieser Mann, dass man ihm nun sogar Bücher widmen will? Prof. Holzer war einer der bekanntesten Gerichtsmediziner in Österreich. Darüber hinaus war er aber auch in Italien, Spanien und Deutschland bekannt. Als leidenschaftlicher Ermittler schien er "nur" für seine Arbeit zu leben. Das das so war, zeigt sich in den Szenen, in dem Prof. Holzer dann doch einmal mit seiner Familie interagieren muss. Jutta Siorpaes erzählt in ihrem Buch von einem wahren Fall, wobei einiges auch Fiktion ist. Dabei führt sie einen in die spannende Welt der Obduktion und zeigt einem, wie wirklich ermittelt wurde. Das schafft sie aber auf einer sehr neutralen Ebene, sodass der Leser nie das Gefühl bekommt, etwas ekliges Lesen zu müssen. Viel mehr ist es spannend in die ganzen Abfolgen und Handlungen reingezogen zu werden. Ohne Effekthascherei, wie es bei den angesagten Serien gang und gebe ist, schafft die Autorin es, einem die Gänsehaut herbei zu zaubern. Das das Buch besonders ist, merkt man auf jeden Fall am Format. Das Buch, ein Hardcover, hat die Größe eines Schreibheftes, fast so, als würde man eine Fallmappe in die Hände kriegen, samt Blut natürlich! Das Papier ist sehr hochwertig, man hat also hier wirklich etwas Besonders vor sich. Einzig die fehlende Absätze machen einen kirre. Aber das wird vielleicht in Fall zwei ja berücksichtigt. So oder so, Wo ist die Leiche, ist ein spannendes Werk und ich kann es nur empfehlen. Eine ganz besondere Widmung an einen bemerkenswerten Mann.

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