Jutta Wilke Dornenherz

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Inhaltsangabe zu „Dornenherz“ von Jutta Wilke

Seit dem Unfalltod ihrer Schwester vor einem Jahr ist Anna wie gelähmt und droht, sich ganz und gar darin zu verlieren, den Eltern die verstorbene Tochter ersetzen zu wollen. Bei einem Streifzug über den Friedhof wird sie von einer geheimnisvollen schwarzen Katze angelockt, die sie zu einer längst vergessenen Lichtung führt. Die Wege sind mit Moos bewachsen. Efeu rankt über die verwitterten alten Grabsteine. Und inmitten all dessen erblickt Anna mit einem Mal eine Engelsstatue umgeben von einem Meer aus weißen Rosen. Wie magisch angezogen, tritt sie näher an den Engel heran und berührt eine der weißen Blüten zu seinen Füßen. Nicht ahnend, dass sie damit eine schicksalhafte Wendung in Gang setzt …

Eine sanfte melancholische Atmosphäre umgibt dieses Buch.

— Kumosbuchwolke
Kumosbuchwolke

Wunderschön

— JulaF
JulaF

schönes Schmökerchen für zwischendurch

— Tigerkatzi
Tigerkatzi

Herzschmerz und zeichnerisches Glück.

— EnysBooks
EnysBooks

Das Cover ist echt wunderschön,der Inhalt konnte mich aber nicht überzeugen.Die Geschichte war sehr schwammig und nicht abwechslungsreich...

— Sternschnuppi15
Sternschnuppi15

Ein wirklich schönen Roman. Leicht und flüssig zu lesen. Das Cover gefällt mir sehr gut.

— Katinka17
Katinka17

Parallelen, Vergangenheit - wie werde ich mit dem Tot meiner Schwester fertig! Ein ganz guter Roman

— Claire20
Claire20

Eine sehr bewegende Geschichte, aus der man meiner Meinung nach noch etwas mehr rausholen hätte können.

— Cari93
Cari93

Gute Botschaft, aber das Drumherum eher dürftig. Für meinen Geschmack zu übertrieben und melodramatisch. Nette Unterhaltung, aber nicht mehr

— Elchdame
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Bewegend, mysteriös und einfach schön

— Kartoffelschaf
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    Dornenherz
    Mondfinsternis

    Mondfinsternis

    23. August 2017 um 18:58

    CoverDas Cover des Buches spricht einen sofort an. Wenn man den Umschlag entfernt kommt eine Katze zum Vorschein, die meiner Meinung nach nicht oft in diesem Buch vorkommt aber dennoch eine große Rolle spielt.Die Geschichte„Dornenherz“ Die Geschichte handelt von Anna, ein Mädchen, die ihre Schwester, durch einen Autounfall vor einem Jahr verlor. Anna hat so große Schuldgefühle und versucht für jeden Ruth zu ersetzen. Ein Jahr nach dem Tod ihrer Schwester begibt sie sich auf einen anderen Friedhof und möchte wieder einer alten Leidenschaft , dem Malen nachgehen. Durch eine Katze wird sie an ein Grab gelockt, auf dem ein wunderschöner Rosenengel steht. Von dort an ändert sich grundlegend ihr Leben. Sie findet wieder Schritt für Schritt zu sich selbst . Allerdings ist dies auch ein schwerer und schmerzhafter weg.Ein großes Lob an die Autorin, Anna Wilke. Sie hat ein Buch voller Gefühle geschrieben. Solche Gefühlsausbrüche habe ich schon lange nicht mehr erlebt. Mir liefen die Tränen. Man hat mit getrauert, gehofft und geliebt. Ein wunderschönes Buch, das ich jedem empfehlen kann und somit von mir 5 Sterne.

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  • die Covergestaltung fängt die Atmosphäre ein

    Dornenherz
    Kumosbuchwolke

    Kumosbuchwolke

    12. August 2017 um 17:44

    MeinungMit der Einleitung beginnt Anna ihre Geschichte und das traf mich mit einer Wucht. Ohne Umschweife wird der Leser mit der Tatsache konfrontiert, dass Ruth, Annas Schwester gestorben ist. Eine beklemmende, bedrückende, emotionale Stimmung baut sich damit auf. Besonders gut unterstützt wird diese Stimmung durch die kurzen Sätze, mit denen das Buch geschrieben ist.Anna erzählt wie ihr Leben und das ihrer Eltern nach dem Tod von Ruth weitergeht. Dabei wird schnell deutlich, dass es kein angenehmes Leben ist und dass gerade Anna von Schuldgefühlen zerfressen ist. Sie setzt alles daran ihre Schwester zu ersetzen, was zur Folge hat, dass sie selten auf ihr Herz hört und dabei einfach das Wesentliche vollkommen aus den Augen lässt. Nämlich sich selbst.Dass sie ihren Eltern die Tochter ersetzen möchte, ist eine Sache, die ich vollkommen nachempfinden kann, aber dass sie auch Ruths Freund Leon die Freundin ersetzen mag, ist mir etwas befremdlich. Zeigt aber ganz deutlich die Verzweiflung, die Anna mit sich herumträgt. Ein Jahr nach der Beerdigung ihrer Schwester lernt sie den jungen Friedhofsgärtner Phil kennen und fühlt sich zu ihm hingezogen. Anna ist hin und hergerissen zwischen Pflichtbewusstsein Leon gegenüber und ihren eigenen Gefühlen.Aufgrund dessen, das die Grundthematik von Dornenherz der Verlust eines geliebten Menschen und Trauer ist, kann ich Anna nicht objektiv beurteilen. Zu oft schwankte ich, zwischen Verständnis und entnervtes Augenrollen. Für meinen Geschmack ließ sich Anna oft in Selbstmitleid und Melancholie fallen. Zu oft betonte sie, sie wolle eine Sache ja eigentlich, aber es wäre nicht richtig, wenn sie egoistisch wäre, da dies falsch sei, und ließ es dann auch bleiben. Dieses Hin und Her kam manchmal mehrmals hintereinander und genau das, brachte mich dazu entnervt mit den Augen zu rollen. Es gelang mir nicht, eine tiefe Bindung zu Anna herzustellen. Mit den anderen Figuren war es das gleiche, sie waren zwar da, aber sie haben mich nur auf halber Strecke abgeholt.Auch wenn, an einigen Stellen viele Wiederholungen auftauchten ließ sich Dornenherz schnell und einfach lesen. Anfänglich hielt ich die Geschichte für vorhersehbar, ein klein wenig ist sie das auch, aber das Ende hat mich dann doch positiv überrascht und ich kann damit gut leben.FazitDer Tod eines geliebten Menschen ist kein einfaches Thema, dennoch hat es Dornenherz geschafft, dass es nicht schwer auf mir lastete und ich habe auch nicht so sehr mit Anna gelitten, dass mir die Tränen kamen, dennoch hat es mich auf eine sanfte melancholische Art berührt und umgeben. Die wunderschöne und aufwendige Gestaltung des Umschlages und des Buches wurden meiner Meinung nach auch wunderbar in die Handlung transportiert. Poetisch und künstlerisch. Die Charaktere haben mich zwar nicht sehr tief berührt. Trotzdem hatte ich einen guten Lesegenuss für ein paar Stunden. Hin und weg bin ich noch immer von der Gestaltung, die sollte man sich ruhig etwas genauer anschauen. 3 Sterne._____________________________________________________© Coverrechte: liegen bei den einzelnen Verlagen und/oder Autoren© Cindy Raschdorff kumosbuchwolke.blogspot.de

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  • Der Tod ist nicht das Ende.

    Dornenherz
    JulaF

    JulaF

    01. February 2017 um 16:12

              In dem Buch Dornenherz geht es um das Mädchen Anna, was den tragischen Tod ihrer Schwester vor einem Jahr nicht überstanden hat. Schuldgefühle blagen sie, weil sie denkt sie verantwortlich für den Tod. Doch an dem Tag ein Jahr nach Ruth' s Tod bringt sie es nicht über das Herz mit zum Friedhof zugehen stattdessen bleibt sie zuhause. Aber dort fängt sie an wieder sie selber zu seien richtig zu leben und zu malen. Dafür sucht sie sich einen besonderen Platz aus und erblickt einen geheimnisvollen Engel.  Ein sehr gut geschriebes Buch über das weiterleben nach dem Tod eines Nahe stehenden. Ich finde die Geschichte sehr spannend und einfallsreich. Auch fällt einem der besondere Schriftstill ins Auge.         

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  • Eine Liebesgeschichte und ein früheres Leben

    Dornenherz
    Naechtedurchleser

    Naechtedurchleser

    20. July 2016 um 17:00

    Als ich „Dornenherz – Jedem Ende wohnt ein Anfang inne“ zum ersten Mal in der Hand hielt, war ich begeistert von der tollen Covergestaltung. Der transparente Schutzumschlag macht das Buch zu einem echten Hingucker im Bücherregal! Auch innen ist das Buch schön gestaltet – die Gedichte, die jedes Kapitel einleiten, fügen sich sehr gut in die Geschichte ein. Das Buch beginnt ein Jahr nach Ruths Tod und wird aus der Perspektive von Anna, Ruths Schwester, erzählt. Diese hat sich seit dem Tod ihrer Schwester immer weiter zurückgezogen und leidet sehr unter dem Verhalten ihrer Eltern ihr gegenüber. Dauernd hat sie das Gefühl, sie würden ihr die Schuld am Unfall ihrer Schwester geben. Deshalb versucht Anna, ihrer Schwester ähnlicher zu werden, indem sie sich z. B. die Haare kurz schneidet und eine Beziehung mit dem Freund ihrer Schwester führt, die sie nicht glücklich macht, weil sie Leon nicht liebt. Am ersten Todestag ihrer Schwester greift Anna zum ersten Mal seit einem Jahr wieder zu ihren Zeichensachen und geht auf einen Friedhof um zu malen. Dort findet sie nicht nur eine Engelsstatue, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht, sondert trifft auch auf Phil, zu dem sie sich sofort hingezogen fühlt. Unterbrochen wird Annas Geschichte von kurzen Kapiteln, die im Jahr 1882 spielen und aus der Sicht von Johanna, einem Mädchen, das unglücklich verlobt ist, erzählen. Schnell werden die Parallelen zwischen Annas und Johannas Leben sichtbar. Beide sind nicht glücklich in ihren Beziehungen und verlieben sich in einen anderen Jungen. Und beide sehen gleich aus, denn Johanna, so stellt es sich heraus, stand ihrem Geliebten Model für die Engelsstatue, die Anna so fasziniert. Immer wieder hat Anna Erinnerungen an Johannas Leben und man schließt daraus, dass es sich wohl um ein/ihr früheres Leben handeln muss. Leider hat die Geschichte meiner Meinung nach zu früh geendet. Nach gut 200 Seiten ist das Buch zu Ende und es hätte noch so viel zu erzählen gegeben. Man erfährt nicht viel über dieses andere Leben, über die Zusammenhänge zwischen den beiden Mädchen und auch nicht, wie Anna damit umgeht, Johanna, die ja genauso aussieht wie sie selbst, auf einem Foto aus dem 19. Jahrhundert entdeckt zu haben. Ich hätte es schön gefunden, wenn diese Aspekte noch weiter ausgearbeitet wären worden. Nichts desto trotz hat mir „Dornenherz“ und die darin erzählte Liebesgeschichte sehr gut gefallen und wer Jutta Wilkes andere Bücher genauso gerne mag wie ich, sollte auch dieses Buch im Regal stehen haben.

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  • Da bist Du ja endlich...

    Dornenherz
    Trucks

    Trucks

    10. January 2016 um 14:01

    … raunt ein Engel auf einem Friedhof der jungen Anna zu. Er hat auf sie gewartet scheinbar. Doch das kann doch nicht ihre verstorbene Schwester Ruth sein... Spricht sie durch den Engel zu ihr ? Anna gibt sich die Schuld an Ruth´s Tod, der ihre Familie entzweite und versucht nun, Ruth in der Familie zu ersetzen und diese so vielleicht doch noch zusammenzuhalten. Dass das von Vornherein zum Scheitern verurteilt ist, kann man sich denken... In einem weiteren Erzählstrang lernen wir Johanna kennen, deren Leben beileibe nicht leicht ist. Gerade ihre Mutter verlangt ihr viel ab und ist sehr streng mit ihr. Ich war gespannt, wie die beiden Erzählstränge zusammenhängen und fand in Jutta Wilke eine Autorin, die das nicht nur meisterhaft verknüpfte, sondern mich auch so fesselte, dass ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen habe. Sie hat einen locker- leichten Stil, der aber nicht amateurhaft oder anspruchslos wirkt, sondern einfach nur angenehm lesbar. Das Buch war wie erwartet recht spannend und kurzweilig geschrieben. Genau das richtige für „Zwischendurch“: es unterhält gut, aber man braucht keine große Konzentration, dem Geschehen zu folgen. Ein Jugendbuch durch und durch, das aber auch älteren Lesern gefallen könnte. Mir hat es das jedenfalls.

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  • Buchverlosung zu "Dornenherz" von Jutta Wilke

    Dornenherz
    Aleshanee

    Aleshanee

    So schnell vergeht die Zeit - jetzt ist schon mein 4. Adventsgewinnspiel ist gestartet!

    Schaut auf dem Beitrag auf meinem Blog vorbei *hier* und beantwortet dort die Gewinnspielfrage - schon seid ihr im Lostopf!
    (Nur wer auf dem Blog kommentiert ist mit dabei!)

    Am 4. Advent wird dann ausgelost und der Gewinner auf meinem Blog bekannt gegeben - ich drücke allen die Daumen ;)

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  • Buchverlosung zu "Dornenherz" von Jutta Wilke

    Dornenherz
    Sommerregen

    Sommerregen

    Hallo!

    Auf meinem Blog starte ich eine Buchverlosung, bei der es 4 Bücher zu gewinnen gibt!
    Schaut doch mal vorbei- es kann jeder mitmachen!

    -> klick

    Viel Glück,
    Sommerregen

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  • Anna und die tote Schwester

    Dornenherz
    Islaender

    Islaender

    21. July 2015 um 14:35

    Anna hat ihre Schwester vor einem Jahr verloren und ihre Familie droht daran zu zerbrechen ebenso wie Anna selbst. Anna besucht nach einem Jahr den Friedhof und spürt etwas, während sie sich fragt, warum sie nicht schon längst hergekommen ist. So geht die Geschichte los und gleichzeitig wird die Geschichte von Johanna erzählt, die im 18. Jahrhundert lebte und in deren Geschichte Anna sich hineinfühlt, als sie die weiße Rose nebst Katze auf dem Friedhof entdeckt und dabei Phil, der sich hier als Hilfsgärtner Geld verdient, kennenlernt. Der zeiliche Rahmen, in dem die Geschichte von Anna erzählt wird, ist nur sehr kurz und so fällt der Roman ganz anders aus, als ich es erwartet habe, und so kann ich auch nicht noch mehr erzählen, ohne den interessierten Lesern alles vorweg zunehmen. Nur soviel, der Roman bedient sich einer vergangenen Geschichte, hat übersinnliche Tendenzen und gleichzeitig geht es Trauer, die die zurückgebliebenen zu verarbeiten haben. Es gibt jedoch Licht....soviel sei jedoch auch verraten.

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  • Die eigene Identität finden

    Dornenherz
    Claire20

    Claire20

    29. May 2015 um 10:40

    Das Cover des Buches fand ich ansprechend und den Titel interessant, sodass ich mir die LP durchgelesen habe und hohe Erwartungen an das Buch hatte. Eine Überraschung war, das hinter dem transparenten Schutzumschlag anstelle des Enges auf dem Buch eine Katze auftaucht. :) Anna hatte eine Schwester, die vor einem Jahr beerdigt worden ist - Ruth. Anna gibt sich dafür die Schuld, da ihre Schwester bei einem Autounfall ums Leben kam als sie Anna abholen wollte. Von diesem Gedanken kommt Anna nicht los und verliert sich selbst über die Zeit immer mehr in der Vorstellung ihre Schwester ersetzten zu müssen. Hierfür kommt sie auch mit Leon, Ruths Freund, zusammen. Am Todestag ihrer Schwester will sie nicht mit ihren Eltern und Leon zusammen zum Grab, stattdessen fährt sie auf einen anderen Friedhof und fängt wieder an zu zeichnen. Auf diesem Friedhof führt sie eine Katze zu einer Engelsstatue und sie begegnet Phil, einem jungen Gärtner. Der Roman ist in 19 Abschnitte auf ca. 215 Seiten gegliedert. Jeder Abschnitt beginnt mit einem Gedicht. Nun sind die ersten 14 Abschnitte noch jeweils in die Erzählung von Anna - jetzt - und Johanna - damals - unterteilt. Die Gesichte wird aus der Ich-Perspektive erzählt. Bei der Namensgebung der Figuren ist auffallend, dass Anna in JohANNA enthalten ist ebenso wie Leon in Leonard und Phil in Philipp. Somit wird die Vergleichbarkeit der früheren Leben noch einmal deutlich. Ehrlich gesagt, hatte ich von diesem Buch etwas mehr erwartet, aber es wurde nicht erfüllt. Selbst kann man Überlegungen anstellen wie das ganze Endet und einzelne Parallelen ziehen, die aber nicht alle aufgelöst - eigentlich gar nicht aufgelöst werden. Das Ende des Romans finde ich etwas abrupt und überstürzt, ein Epilog wäre dabei schon hilfreich gewesen. Dennoch ist der Roman nicht schlecht, da die Idee dahinter schön ist; leider nur nicht optimal umgesetzt. Die Geschichte konnte mich leider nicht recht fesseln, obwohl einzelne Passagen sehr gut waren, z. B. mein Lieblingsabschnitt Seite 70-81, hier erfährt man auch eine Legende über die Bedeutung von roten und weißen Rosen.

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  • Dornenherz

    Dornenherz
    Lindenblomster

    Lindenblomster

    27. May 2015 um 11:41

    Anna hat vor einem Jahr ihre Schwester bei einem Unfall verloren und fühlt sich deswegen schuldig. Zu Hause ist nichts mehr wie vorher. Ihre Eltern vergleichen sie unwillkürlich und sind selber in der Trauer gefangen. Dann ist da noch der Freund ihrer Schwester, welcher jetzt ihr Freund ist und sie auch mit der Schwester vergleicht. Am Todestag will Anna nicht mit auf den Friedhof und stößt damit der Familie vor den Kopf. Als sie sich doch auf den Weg macht, findet sie einen vergessenen Weg, welcher zu einem Engel führt. Dort fühlt sie sich wohl und verspürt seit langem wieder den Wunsch zu malen. Aber da ist noch Phil, welcher den Grabstein pflegt und auch Blumen gepflanzt hat. Er kennt Annas Geschichte nicht und geht ganz unvoreingenommen mit ihr um. Anna fühlt sich bei ihm wohl und langsam entwickelt sich eine Freundschaft. Parallel zur Geschichte um Anna, gibt es die Geschichte warum der Engel dort steht und für wen er gemacht wurde. Es ist eine unerfüllte, ja verbotene Liebe im 19 Jahrhundert. Es geht in diesem Jugendbuch um Schuld, Verlust und Liebe und Lügen. Durch die Liebe von Phil findet Anna sich endlich selbst wieder. Als ihre Eltern ihr die wahren Umstände des Unfalls erklären, kann Sie auch damit besser umgehen. Endlich kann sich Anna ihrem eigenen Leben widmen. Ich ging von einem Fantasy Buch aus, dies ist es aber nicht. Jutta Wilke hat die Gefühle und Ängste gut rüber gebracht. Die Widersprüche in Anna konnte ich gut nachvollziehen. Der Verlust eines Menschen in der Familie wurde gefühlvoll erklärt und ich konnte den Schmerz fühlen. Schön waren die Gedichte am Beginn der Kapitel und die Parallelgeschichte passte sehr gut dazu. Da diese Geschichte in kursiv geschrieben war, konnte man den Unterschied erkennen. Ein gute Jugendbuch um Verlust und Liebe, eher für Mädchen geeignet.

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  • Dornenherz

    Dornenherz
    Cari93

    Cari93

    13. March 2015 um 10:35

    Als Annas Schwester bei einem Autounfall ums Leben kommt, bricht für Anna eine Welt zusammen... Ruth wollte selie von einer Party abholen, weil Anna den Bus verpasst hatte und so quälen Anna auch unglaubliche Schuldgefühle... Da ist noch Leon - Ruths Freund, mit dem plötzlich Anna zusammen ist... Plötzlich begegnet Anna Phil, der in ihr nicht die tote Schwester sieht, so wie die anderen. ... für Anna nimmt das Leben eine unerwartete Wendung. .. An sich finde ich das Buch sehr romantisch geschrieben. Es zeigt, dass man sein eigenes Leben nicht aus den Augen verlieren darf. .. Teilweise hat mich der Roman jedoch nicht vollständig in den Bann gezogen. ..

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  • Buchverlosung zu "Dornenherz" von Jutta Wilke

    Dornenherz
    Yuina

    Yuina

    17. December 2014 um 16:07

    Hallo zusammen,

    im Rahmen des Blogger-Adventskalenders "24 Türchen - 24 Blogs" gibt es auf meinem Blog noch bis Montag 1x "Dornenherz" von Jutta Wilke oder alternativ einen Lockwood-Thermobecher zu gewinnen!

    Bei Interesse schaut doch einfach mal vorbei:

    http://sweetscentstories.blogspot.de/2014/12/turchen-nr-15-literarische-leckereien.html


  • Dornenherz

    Dornenherz
    scarlett_ohara

    scarlett_ohara

    06. December 2014 um 21:28

    Wow, was für ein zauberhaftes Buch! Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen, weil ich nicht aufhören konnte. Und so will ich denn auch schnell die Rezension schreiben, solange es noch in meinem Kopf nachhallt. Dieses Buch erzählt zwei Geschichten in zwei verschiedenen Zeitebenen. Beide Male heissen die Hauptfiguren (Joh)Anna und Phil(ipp); nur einmal findet das Geschehen 1883 und einmal in der Gegenwart statt. Im Jahre 1883 sind Johanna, Tochter aus gutem Hause, und Philipp, Maler und Bildhauer, sehr ineinander verliebt. Doch Johanna ist Leonhard versprochen, dem Sohn eines guten Freundes ihres Vaters. Und zu allem Unglück will die Familie nach Amerika auswandern, weil die Geschäfte in Deutschland sehr schlecht gehen. Johanna geht mit an Bord der "Cimbria", mit einem Blumentopf mit einer weissen Rose als einzige Erinnerung an Philipp. Doch das Schiff sinkt, und kaum jemand überlebt das Unglück. Philipp erschafft eine Statue: einen Engel mit einer Rose in der Hand, der die Züge seiner verstorbenen, geliebten Johanna trägt. Eben jene Engelstatue entdeckt Anna auf dem Friedhof. Diese ist umgeben von weissen Rosen, und sie zieht Anna magisch an.Sie beginnt, den Rosenengel zu zeichnen, der ihr sogar ziemlich ähnlich sieht. Dabei nimmt sie zum ersten Mal seit einem Jahr wieder ihre Zeichenutensilien zur Hand. Denn vor einem Jahr ist ihre ältere Schwester Ruth bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Anna gibt sich selbst die Schuld an diesem Unfall, denn Ruth war unterwegs, um sie abzuholen, da sie den Bus verpasst hat. Diese Schuldgefühle nehmen ihr jede Kraft zum Leben. Und unbewußt wird sie immer mehr zu Ruth, um ihrer Familie die tote Tochter zu ersetzen; sie hat sogar Ruths Freund Leon "übernommen" und ihre langen Haare abgeschnitten. Doch dann begegnet sie Phil am Rosenengel und erfährt von der Geschichte der unglücklichen Liebe des Bildhauers. Phil jobbt neben seinem Studium als Friedhofsgärtner, und er hat die weissen Rosen am Fusse des Engels gepflanzt. Er besitzt sogar ein kleines Büchlein mit Rosengedichten. Anna verliebt sich in ihn, doch sie will es nicht wahrhaben. Vielmehr versucht sie, ihre Rolle als Ruth weiterzuspielen und ihre Beziehung mit Leon weiterzuführen. Phil erhält unterdessen die Chance, ein halbes Jahr in England zu studieren. Doch dann stösst Anna zufällig in einem Museum auf die Geschichte der "Cimbria" und entdeckt ein Foto von Auswanderern, auf dem auch Johanna mit der weissen Rose zu sehen ist. Und ihr wird klar, dass sie endlich ihr Leben leben muss, wieder zu Anna werden muss und vor allen Dingen Phil wiederfinden muss. Das Ganze ist wirklich wunderschön von der Autorin erzählt. Man kann diese traurige Stimmung im Elternhaus von Anna förmlich spüren. Diese Geschichte entwickelt einen starken Sog, dem sich der Leser nicht entziehen kann. Dazu hat Frau Wilke an den Anfang jeden Kapitels ein Rosengedicht gestellt; eine ganz tolle Idee. Diese wunderschönen Gedichte fügen sich nahtlos in die Geschichte ein und unterstreichen die spezielle Poesie dieses Buches. Und ein grosses Kompliment an die Gestalterin des Bucheinbandes. Das ist wirklich sehr gelungen und passt fantastisch zu diesem Buch. Die Buchdeckel werden von Rosen geziert, und vorne sieht man dazu die Engeslsstatue mit der Rose in der Hand. Dazu gibt es einen transparenten Schutzumschlag, auf dem der Engel noch einmal seitenverkehrt abgebildet ist, so dass sich die beiden Engel beim Anlegen des Umschlages anschauen, Das spiegelt wunderbar die zwei Zeitebenen des Buches wieder. Ausserdem finde ich es sehr interessant, dass es die Cimbria und ihren Untergang wirklich gegeben hat. Und wenn ich mal in Hamburg sein sollte, werde ich mir dann bestimmt das Auswanderer-Museum mal anschauen. Einen klitzekleinen Kritikpunkt hätte ich dann doch noch: es wird von der Autorin zum Schluss nicht aufgelöst, ob es zwischen Johanna und Anna doch eine verwandschaftliche Beziehung gibt, was aufgrund der Ähnlichkeit zwischen Anna und dem Engel ja irgendwie angedeutet wird. Das würde ja dann bedeuten, dass Johanna unter den wenigen Überlebenden des Untergangs der "Cimbria" gewesen wäre. Aber vielleicht gibt es ja noch ein weiteres Buch, in dem Johannas Geschichte weitererzählt wird. Fände ich toll. Zusammenfassend gibt es von mir eine absolute Kaufempfehlung für dieses Buch. Ich hatte aufgrund der Leseprobe doch ein bißchen was anderes erwartet, bin aber trotzdem komplett überwältigt worden. Und damit ist auch bewiesen, dass es nicht nur etwas für Jugendliche ist, sondern auch für junggebliebene Erwachsene, die eine gute Geschichte zu schätzen wissen.

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  • Melancholisch, schöner Roman

    Dornenherz
    Heane

    Heane

    28. November 2014 um 10:07

    "Die richtigen Entscheidungen. Wir müssen Entscheidungen treffen. Immer wieder. Natürlich. Aber gibt es überhaupt ein Richtig oder Falsch? Oder gibt es einfach nur Konsequenzen, mit denen wir nach jeder Entscheidung leben müssen" (S. 176) Anna ist nicht Ruth. Aber sie versucht es verzweifelt zu sein. Seit dem tragischen Unfalltod der älteren Schwester ist in Annas' Leben alles verkehrt. Die einst glückliche Familie versinkt in Trauer, Schmerz und Schuldgefühlen und kann sich gegenseitig nicht mehr helfen. Am ersten Todestag von Ruth, rebelliert Anna und weigert sich mit zum Friedhof zu fahren. Stattdessen will sie auf einen anderen weitläufigen Friedhof um vielleicht wieder zu zeichnen. Gezeichnet hat sie seit Ruths' Tod überhaupt nicht mehr. Auf der Suche nach einem passenden Motiv stößt Anna auf einen verwitterten Steinengel mit einer Rose in der Hand. Ihn als Motiv zu wählen stößt eine Kette von Veränderungen in Annas' Leben an und kein Stein bleibt auf dem anderen. Mit "Dornenherz" erzählt uns Jutta Wilke auf berührende Art und Weise wie der Tod eine Familie ins Unglück stürzt und wir begleiten die Charaktere auf ihrem schmerzhaften Weg zurück ins Leben Die Schwester zu verlieren ist tragisch, aber jeden Tag aufzuwachen und versuchen in ihren Schuhen zu laufen ist - unmöglich. Glaubhaft erzählt die Autorin wie Anna mehr und mehr sich selbst verliert und den Kontakt zu anderen Menschen erst recht. Besonders schön sind die vielen Rosengedichte, die Jutta Wilke zusammengetragen hat um der Geschichte die richtige Atmosphäre zu verleihen. Ein klassisch, schönes, melancholisches Buch für alle die gerne in Romantik gewürzt mit einem Hauch Mystik eintauchen möchten. Ihr werdet es nicht bereuen.

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  • Zeit rieselt durch die Finger

    Dornenherz
    peggy

    peggy

    20. November 2014 um 16:39

    Als Ruth stirbt ist es Anna als wenn auch ein Teil von ihr gestorben wäre. Als sie auf dem Friedhof eine Engelsstatue findet in einem Meer aus Rosen beginnt eine Schicksalhafte Wendung. Träume, die weiter reichen als das Leben. eine Schicksalhafte Geschichte über die verlorene Liebe, den Tod und zweite Chancen. Spannend und bewegend wird die Geschichte zweier Mädchen aus unterschiedlichen Epochen erzählt. Ein Buch das man in einem Rutsch ließt.

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