Jutta Wilke Florentine - oder wie man ein Schwein in den Fahrstuhl kriegt

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Inhaltsangabe zu „Florentine - oder wie man ein Schwein in den Fahrstuhl kriegt“ von Jutta Wilke

Florentine ist vor allem eines: ziemlich verfressen. Sie macht nicht mal vor Mamas Blumenbeet halt – und weil das mächtig Ärger geben könnte, muss Clemens sie dringend verstecken, am besten bei seinem Freund Erdal. Der Balkon dort ist groß genug, und zwischen acht Geschwistern, dem immermüden Opa und der fernsehsüchtigen Oma fällt Florentine bestimmt nicht weiter auf. Außerdem gibt es bei Erdal garantiert genügend Reste zum Auffuttern. Aber wie, bitte schön, bekommt man ein Schwein in den Fahrstuhl?

Zum Vorlesen holpprig, die Geschichte hat uns auch nicht so gepackt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Rezension zu "Florentine - oder wie man ein Schwein in den Fahrstuhl kriegt" von Jutta Wilke

    Florentine - oder wie man ein Schwein in den Fahrstuhl kriegt

    Susanne_Boeckle

    10. June 2012 um 09:30

    Ein Schwein steht im Garten des Reihenhauses und frisst Mamas Dahlien. Clemens-Hubertus traut seinen Augen nicht. Und warum sehen seine Eltern das Schwein eigentlich nicht? Die sind wieder mal nur mit sich selbst beschäftigt. Clemens ist ratlos. Wo soll er nur mit einem Schwein hin? Das Schwein verfolgt Clemens bis zu seiner Schule. Auf dem Schulhof erfährt er, es heißt Florentine und stammt aus dem Zirkus. Und dann hilft ihm ausgerechnet sein Schulkamerad Erdal, ein türkischer Junge, zu dem er bisher kaum Kontakt hatte. Zusammen schaffen sie das Schwein Florentine nach der Schule in die graue Hochhaussiedlung, wo Erdal wohnt, und verstecken sie auf dem Balkon im siebten Stock. Vorher muss sie aber in den Fahrstuhl und das ist gar nicht so einfach. Die Jungen schaffen es aber und Erdals türkische Großfamilie nimmt Florentine vorläufig auf. Clemens muss nur noch seine verhassten Klavierstunden bei dem doofen Herrn Birnsack absagen. Der hat das Schwein auch noch gesehen, au weia. Wird der jetzt Alarm schlagen? Dann stellt sich zu Clemens‘ großem Schrecken heraus, dass Florentine gesucht wird und in den Schlachthof soll. Das muss Clemens unbedingt verhindern und so ganz nebenbei gerät er auch noch in ziemliche Gefahr … „Florentine oder wie man ein Schwein in den Fahrstuhl kriegt“ ist ein rasantes Lesevergnügen für Jung und Alt. Es geht um den alltäglichen Wahnsinn eines Zehnjährigen, um Tierliebe, um neue Freundschaften, Multi-Kulti und ein paar Verbrecher finden auch noch Platz in der Geschichte. Es ist also von allem was dabei, was einen Kinderroman für 8 – 10jährige spannend und unterhaltsam macht. Mir hat das Buch sprachlich und stilistisch gut gefallen. An einigen Stellen habe ich herzhaft gelacht und ich kann das Buch nur wärmstens weiter empfehlen.

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  • Rezension zu "Florentine - oder wie man ein Schwein in den Fahrstuhl kriegt" von Jutta Wilke

    Florentine - oder wie man ein Schwein in den Fahrstuhl kriegt

    Angela2011

    07. June 2012 um 21:37

    "Florentine ist vor allem eines: ziemlich verfressen. Sie macht nicht mal vor Mamas Blumenbeet halt – und weil das mächtig Ärger geben könnte, muss Clemens sie dringend verstecken, am besten bei seinem Freund Erdal. Der Balkon dort ist groß genug, und zwischen acht Geschwistern, dem immermüden Opa und der fernsehsüchtigen Oma fällt Florentine bestimmt nicht weiter auf. Außerdem gibt es bei Erdal garantiert genügend Reste zum Auffuttern. Aber wie, bitte schön, bekommt man ein Schwein in den Fahrstuhl?" "Florentine oder wie man ein Schwein in den Fahrstuhl kriegt" ist ein wunderschönes Buch von der Autorin Jutta Wilke für Kinder ab 9 Jahren. Hinzu kommen die Zeichnungen von dem Kinderbuchillustrator Patrick Wirbeleit. Die Geschichte rund um Clemens, Florentine und Erdal haben meinem fast 7-jährigen Sohn und mir sehr gefallen. Wir mussten so oft laut loslachen, das ich auch manche Sätze nochmals vorlesen musste. Jeden Abend haben wir immer ein bis zwei Kapitel gelesen, wobei mein Sohn es hin und wieder auch an kleinen Stellen getan hat. Das Vorlesen meines Sohnes hat mir am meisten Freude bereitet, da er eher "lesefaul" ist. Jutta Wilke hat einen leicht zu lesenden Schreibstil, was mir besonders wichtig ist in Kinderbüchern, wobei diese dann auch eher dazu animiert werden, es mit dem lesen auch mal selber zu probieren. Auch die Zeichnungen in dem Buch tragen dazu bei, das sie damit noch mehr Freude am lesen haben. Ihre Charaktere hat Jutta Wilke meiner Meinung nach auch sehr schön ausgearbeitet. Vorallem hat es mir gut gefallen, was Clemens für eine große Entwicklung in dem Buch gemacht hat. Man erlebt als Leser mit, wie er anfangs leicht überfordert wirkt in der fremden Kultur, bzw. in der Familie seines Freundes Erdal. Als Einzelkind hat man es ja auch öfters mal schwer, und deshalb fühlt er sich später dort auch sehr wohl. Ihm tut es gut, um einiges mehr beachtet zu werden (in Erdals Familie), wie in seiner eigenen. Denn seine Eltern sind meistens mit anderen Dingen mehr beschäftigt, als ihm mal richtig zuzuhören. Jutta Wilke zeigt dem Leser der Geschichte auch, dass man keine Vorurteile gegen Menschen aus anderen Kulturen haben sollte, denn man muss sich immer seine eigene Meinung bilden. Eine Freundschaft entsteht doch aus Sympathie und Vertrauen, und hat nichts mit fremder Kultur zu tun, denn meistens lernt man doch auch dazu, wenn man sich offen gegenüber anderer Kulturen zeigt. Fazit 5/5 Sternen

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  • Rezension zu "Florentine - oder wie man ein Schwein in den Fahrstuhl kriegt" von Jutta Wilke

    Florentine - oder wie man ein Schwein in den Fahrstuhl kriegt

    joshi_82

    31. May 2012 um 19:47

    Jutta Wilke hat es wieder geschafft, mich zu begeistern und das schafft sie selbst mit Kinderbüchern. Meine beiden Jungs sind dafür leider noch zu klein, aber auch ich habe dieses Buch mit Freude gelesen. Clemens-Hubertus ist der Ich-Erzähler dieser Geschichte, der es nicht leicht hat in seinem jungen Leben. Er hasst seinen Namen, seine Eltern nehmen ihn kaum wahr, da sie zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind und zu allem Überfluss ist sein bester Freund Niklas auch noch nach Amerika gezogen. Und dann sieht er plötzlich das Schwein in seinem Garten stehen und sein ganzes Leben wird auf den Kopf gestellt. Er fängt an zu schwänzen, freundet sich mit seinem türkischen Mitschüler Erdal an, mit dem er vorher kaum ein Wort gesprochen hat, lernt dessen Familie kennen und mit ihr gleich noch eine für ihn vollkommen fremde Kultur. Doch nicht nur das erlebt Clemens in diesem Abenteuer, denn mit Zirkusschwein Florentine kommt noch so einiges auf ihn zu. Was mir hier besonders gut gefallen hat ist die Art, wie Jutta Wilke Clemens´ Gedanken beschrieben hat. Man merkt wirklich, dass Jutta selbst Kinder hat. Viele seiner Eindrücke kann man sehr gut nachvollziehen, schließlich war man ja selbst mal Kind, auch wenn es schon eine Weile her ist. Oftmals hat mich seine kindliche Unschuld und Naivität zum Schmunzeln gebracht, etwa wenn er mutmaßt, dass das Schwein vielleicht ein Außerirdischer ist, der unseren Planeten auskundschaften will. Auch die sich langsam entwickelnde Freundschaft zweier so unterschiedlicher Jungen (sei es jetzt vom Wesen oder der Kulter her) hat die Autorin sehr schön beschrieben. Die Zeichungen von Patrick Wirbeleit runden dieses wunderbare Buch noch ab und passen perfekt zur Geschichte. Spannend, rasant und mitreissend, witzig und herzerwärmend ist dieses Buch wunderbar für Kinder ab 9 Jahren geeignet. Deswegen werde ich es für meine Kinder auf jeden Fall aufheben und ich bin mir sicher, sie werden genauso davon begeistert sein, wie ich es bin.

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  • Rezension zu "Florentine - oder wie man ein Schwein in den Fahrstuhl kriegt" von Jutta Wilke

    Florentine - oder wie man ein Schwein in den Fahrstuhl kriegt

    Lesegenuss

    19. March 2012 um 10:23

    Clemens-Hubertus, ein normal heranwachsender Junge, lebt mit seinen Eltern in einem Haus mit Garten. Und da steht es nun eines Abends, das Schwein im Garten und frisst Mamas Dahlien. Doch wie so oft, beide Eltern sind so intensiv mit anderen Dingen beschäftigt, dass sie ihrem Sohn nicht richtig zuhören. Und so nimmt die Geschichte ihren Lauf. Wohin mit dem Schwein Florentine, welches Clemens von nun an überall hinfolgt, selbst bis zur Schule. Was wäre gewesen, wenn Clemens Freund Niklas noch hier wohnen würde? Aber nein, der ist ja weggezogen und somit kommt Clemens auch nicht auf die Schnelle an die Telefonnummer von der NASA. Niklas war ein Weltraumfreak, der hätte die bestimmt sofort gewusst. Jetzt aber wohnte eine Familie mit zwei Mädchen in dem Haus, wo vorher Clemens Freund Niklas gewohnt hatte, Rose und Jasmin. Aber da ist dann noch Erdal, der in dem Viertel wohnt, wo Clemens gar nicht hin darf. Denn Clemens Mutter ist sehr darauf bedacht, dass Clemens Klavier spielen lernt. Sie selbst hätte das gern als Kind gekonnt. Nunmehr stellt sich heraus, das Florentine ein entlaufenes Zirkusschwein ist, welches zum Schlachthof sollte. Erdal wird Clemens neuer Freund, der ihm auch seine große Familie näher bringt und was es heißt, Verantwortung zu übernehmen. Letztendlich landet Florentine in der Wohnung der türkischen Familie, wo das Schwein auf dem Balkon im siebten Stock versteckt wird. Doch wie kommt es in den Fahrstuhl? Für kurze Zeit gerät das Leben der Familien aus ihrem normalen Alltag. Clemens-Hubertus schwänzt selbst den Klavierunterricht bei dem alten Lehrer Alfons Birnsack, der am Ende der Geschichte eine wichtige Rolle des Abenteuers der Hauptdarsteller Clemens, Erdal und Florentine spielt. Was bitte spielen die Computerdiebstähle in der Firma von Clemens Vater eine Rolle bei dem Abenteuer? Wie sich dann alles noch zum Guten wendet, welche Rolle Erdals großer Bruder in der Geschichte spielt, was zum Schluss mit Florentine, dem dressierten Zirkusschwein passiert, lest selbst. Fazit: Welche Kriterien spielen eine wichtige Rolle beim Kauf eines Kinderbuches wie z. B. für „Florentine oder wie man ein Schwein in den Fahrstuhl kriegt“? Sicherlich zum einen der Geschmack bzw. das Interesse des Kindes – sowie der Eltern, zum anderen hängt es auch davon ab, wie weit der Entwicklungsstand des hier empfohlenen Lesealters – ab 9 Jahre – dem des Kindes entspricht. Sicherlich weckt der Titel schon die Neugier, das großartig illustrierte Cover tut sein übriges. Die Autorin Jutta Wilke, konnte in diesem Buch ihren persönlichen Erfahrungsschatz in der Umgangssprache mit Kindern einbringen. Dies ist natürlich zum Vorteil, um eben auch die gewünschte Zielgruppe auf das Buch zu lenken. Doch geht es hier wirklich nur um Florentine? Zum einen ja, aber mehr doch um Clemens-Hubertus. Denn er ist derjenige, der eine enorme Entwicklung in der ganzen Geschichte durchmacht. Kapitelweise immer mehr ein bisschen erwachsener, zu sehen und zu erleben, wie das Leben heute so ist. Freundschaft, Vorurteile, der kindliche Alltag, der Alltag gestresster Eltern, es gibt so viel mehr, was dieses Buch dem Leser vermittelt. Mit lebendigen Worten findet der Leser schnell Zugang zu der Geschichte, die genau im richtigen Moment ihren Abschluss findet. Das ansprechende Cover und die Zeichnungen innerhalb der Texte haben mir gut gefallen. „Das Kind im Manne“, könnte man zu dem Illustrator Patrick Wirbeleit sagen „Florentine – oder wie man ein Schwein in den Fahrstuhl kriegt, ein empfehlenswertes Kinderbuch, welches sich gut zum Vorlesen u. a. auch im Schulunterricht eignet. Es regt zum Nachdenken an, gerade auch bezgl. des Verhaltens zu Menschen / Kindern mit Migrationshintergrund. Bewertungshintergrund: Ausschlaggebend für die Bewertung meinerseits waren die Aussagen von Kindern, mit denen ich das Buch gelesen habe und das Ende kritisierten. Das fanden sie nicht so gut. Obwohl spannend geschrieben, war es ihnen eine zu einfache Lösung.

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  • Rezension zu "Florentine - oder wie man ein Schwein in den Fahrstuhl kriegt" von Jutta Wilke

    Florentine - oder wie man ein Schwein in den Fahrstuhl kriegt

    Buchhandlung_Schmitz_Junior

    18. February 2012 um 16:05

    »Das Schwein stand neben dem Blumenbeet. Es war groß und rosa und hatte ein paar schwarze Flecken.« Clemens-Hubertus traut seinen Augen kaum, als er beim Essen aus dem Fenster schaut und im Garten ein Schwein entdeckt, dass sich über Mamas Dahlien hermacht... Clemens-Hubertus' Eltern sind viel zu beschäftigt und hören ihm überhaupt nicht zu, als er sie auf das Schwein hinweist. Was soll er tun, im Garten kann es ja nicht bleiben? Bleibt es auch nicht! Als er am nächsten Tag zu Schule geht, läuft ihm das Schwein einfach hinterher. Was sein Problem nicht gerade verkleinert, denn ein Schwein in der Schule könnte Ärger geben... Nachdem das Schwein erst in einem alten Bauwagen zwischengeparkt und vor dem Klavierlehrer unter einem geblümten Laden versteckt wurde, hat Clemens-Hubertus' neuer Freund Erdal endlich die rettende Idee: Das Schwein muss auf den Balkon! Und zwar auf Erdals Balkon, der sich in einer Hochhaussiedlung im siebten Stock befindet... Mit all dem fängt das Abenteuer aber erst an, denn das Schwein ist nicht irgendein Schwein, sondern Florentine - ein altes Zirkusschwein, das geschlachtet werden sollte und einfach getürmt ist. Die Belohnung, die auf Florentine ausgesetzt wurde, will ausgerechnet Clemens-Hubertus' alter Klavierlehrer kassieren. Und seine Eltern sind ihm bei dem Schweineproblem auch keine Hilfe, die sind nämlich mit Papas Problemen auf der Arbeit beschäftigt. Dort verschwinden seit geraumer Zeit Computer und Clemens-Hubertus ist sich nicht sicher, ob da nicht vielleicht Erdals großer Bruder die Finger im Spiel hat... Mehr will ich gar nicht verraten, denn ob und wie sich alles aufklärt, müsst ihr schon selbst lesen! Jutta Wilke hat eine richtig vergnügliche und turbulente Freundschaftsgeschichte geschrieben, bei der auch die Spannung nicht zu kurz kommt. Großer Lesespaß für alle ab 9! (sandra rudel)

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