Jutta Wilke Holundermond

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Inhaltsangabe zu „Holundermond“ von Jutta Wilke

Wie verwunschen wirkt das alte Kloster im sanften Licht des Mondes. Doch Nele ahnt, dass hinter seinen dicken Mauern ein Geheimnis lauert, das eng mit dem plötzlichen Verschwinden ihres Vaters verknüpft ist. Entschlossen, das Rätsel zu lösen, stellt sie sich zusammen mit ihrem Freund Flavio den dunklen Kräften des Klosters entgegen.

Eine fesselnde Geschichte aber an manchen stellen etwas brutal für ein Kinderbuch.

— mimi_knm

Ein sehr tolles Jugendbuch, wunderschön erzählt. Man kann kaum glauben, dass es das erste Buch von Jutta Wilke ist.

— Jusy

Ein wirklich schönes Kinder/Jugendbuch. Toll zu lesen.

— Wolly

Hat mir sehr gut gefallen!

— Buechergeplauder

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  • Abenteuer in Mauerbach

    Holundermond

    Kerry

    01. August 2016 um 21:48

    Die 12-jährige Nele Wagner freut sich, wie jeder Schüler, unbändig auf die Sommerferien. Doch anstelle die freie Zeit mit ihrer Familie und ihren Freunden zu genießen, ereilt Nele eine schlechte Nachricht nach der anderen. So muss sie erfahren, dass ihre Eltern, Jan und Lilli, sich trennen werden und noch dazu muss ihr Vater, ein bekannter Historiker, dringend zu einem Auftrag nach Mauerbach abreisen. Vermehrt kam es in letzter Zeit zu Diebstählen wertvoller Kirchenreliquien, bei deren Aufklärung Jan helfen soll. Nele ist so richtig sauer auf ihre Eltern, sodass sie sich entschließt, mit ihrem Vater zu reisen, allerdings ohne das Wissen eines ihrer Elternteile. Sie versteckt sich kurzerhand auf dem Rücksitz des väterlichen Autos und es gelingt ihr lange Zeit unentdeckt zu bleiben. Erst kurz vor Wien (Mauerbach liegt in der Nähe von Wien) bemerkt ihr Vater seinen blinden Passagier und so beschließen sie, dass Nele ein paar Tage bei ihrem Vater bleiben darf, obwohl dieser anfänglich alles andere als begeistert von der Situation ist. Auch wenn das jetzt nicht die verquere Situation ihrer Eltern auflöst, so hat sich doch Nele etwas Zeit erkauft, bis sie sich mit diesen ernsten Themen auseinandersetzen muss. Vor Ort angekommen, wird Nele sofort herzlich von der Pensionsinhaberin Viviane empfangen und zu ihrer großen Freude ist es dort auch einen Jungen in ihrem Alter, mit dem sie sich sofort gut versteht: Flavio. Dieser lebt mit seinem Vater vor Ort, der das Eiscafé im naheliegenden Kloster betreibt. Im Rahmen der Arbeit ihres Vaters lernt sie auch dessen Kollegen Dr. Stephan Holzer kennen, ein Mann, der ihr auf den ersten Blick mehr als unsympathisch ist. Zusammen mit Flavio erkundet Nele die Abtei und erlebt so manches Abenteuer, immer auf der Hut vor den Erwachsenen, denen es so gar nicht recht ist, dass sich die Kinder dort aufhalten. Als jedoch Jan eines Tages verschwindet sind Neles und Flavios Spürsinn gefragt, um Licht hinter dessen Verschwinden zu bringen, denn womöglich hängt dieses mit den Diebstählen zusammen. Ist Jan dem Dieb zu nahe gekommen? Abenteuer in Mauerbach! Der Plot wurde kindgerecht und spannend erarbeitet. Besonders gut haben mir die Schilderungen der örtlichen Gegebenheiten gefallen. Ich hatte hier immer das Gefühl, direkt vor Ort zu sein. Die Figuren wurden authentisch erarbeitet. Nele ist ein sehr aufgewecktes Mädchen, das ihren eigenen Kopf hat und nicht bereit ist, die Dinge als gegeben hinzunehmen, die ihr als solche präsentiert werden. Flavio ist von beiden eher der gemäßigte Part, was jedoch nicht bedeutet, dass er nicht bereit wäre, Risiken einzugehen, wenn er der Meinung ist, dass diese es wert wären. Den Schreibstil kann ich nur als bildhaft beschreiben, sodass ich abschließend sagen kann, dass mir das Buch schöne Lesestunden bereitet hat.

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  • spannende Unterhaltung für Kinder und Erwachsene

    Holundermond

    Maerchenbuch

    24. August 2015 um 20:28

    Neles Vater Jan, ein angesehener Historiker, soll in einem geheimnisvollen Kloster in der Nähe von Wien, bei der Aufklärung einiger Diebstähle wertvoller Kirchenreliquien mithelfen. Zu diesem Zweck reist er in die Kartause Mauerbach um sich dort mit dem Kunsthistoriker Dr. Holzer zu treffen, von dem er sich wichtige Informationen zu den Kunstplündereien erhofft. Nele fasst den Entschluss ihren Vater heimlich zu begleiten und versteckt sich am Rücksitz des Autos. Erst kurz vor der Ankunft in Wien, entdeckt Jan seine Tochter und so darf Nele ein paar Tage ihrer Sommerferien mit ihrem Vater in einer Pension verbringen, in der sie Flavio kennenlernt, einen Jungen, dessen Vater ein Eiscafé im nahegelegenen Kloster betreibt. Nele freundet sich mit Flavio an und schon bald erleben die jungen Helden einige Abenteuer rund um die Abtei. Als plötzlich Neles Vater verschwindet begeben sich die Beiden auf Spurensuche in die Klosterkirche und stoßen auf ein spannendes Geheimnis. Jutta Wilke, hat einen tollen Abenteuerkrimi für Kinder und Jugendliche erschaffen und eine wunderbar mystische Atmosphäre rund um die alten Klostermauern aufgebaut. Obwohl das Buch sehr kindgerecht erzählt wird, hatte ich großen Spaß an der Lektüre und am Miträtseln. In lebendigem Schreibstil lässt die Autorin geschichtliche Hintergründe einfließen und weckt damit den Forschergeist der Jüngsten. Die Charaktere sind überzeugend ausgearbeitet und ich denke, dass sich Kinder mit Nele und Flavio gut identifizieren können. Die Mischung aus Abenteuergeschichte, Mysterie und Krimi sowie Vergangenheit und Gegenwart ist bestens gelungen und war auch für mich spannend bis zum Schluss. Mit viel Fantasie ausgestattet und einigen überraschenden Ideen, ist das Kinderbuch (ab 10 Jahren) für kleine Abenteurer und als Sommerferienlektüre bestens geeignet.

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  • Holundermond

    Holundermond

    Buechergeplauder

    21. October 2014 um 15:02

    Neles Eltern wollen sich trennen. Ihr Vater ist durch seinen Job ständig unterwegs und nie für die Familie da. Ihr Vater, Jan, ist Kirchenhistoriker und soll, in Wien, der Polizei helfen, Diebstähle aufzuklären, die in den vergangen Monaten in Kirchen begangen wurden. Jan begibt sich nach Wien und Nele folgt ihm. Sie möchte Zeit mit ihrem Vater verbringen, obwohl dieser ihr verboten hat, mit ihm nach Wien zu kommen. Nun ist Nele in Wien mit Jan und er lässt sie bei sich. In der Pension, wo Jan und Nele untergekommen sind, lernt Nele Flavio kennen, einen jungen Italiener. Er lebt mit seinem Vater ebenfalls in der Pension.  Jan arbeitet mit einem Doktor Holzer zusammen. Dieser scheint aber nicht sehr besessen darauf zu sein, das Geheimnis der Diebstähle zu lüften. Es scheint so, als setzte er alles dran, diese zu vertuschen. Doch vielleicht bildet sich Jan das alles nur ein und Doktor Holzer möchte nur den Ruhm für sich alleine haben, wenn sie den Fall lösen. Als Jan plötzlich verschwindet, werden Flavio und Nele hellhörig. Jan würde niemals einfach so verschwinden ohne Nele Bescheid zu geben. Die beiden machen sich auf die Suche nach Jan und decken dabei ein Geheimnis auf, das lieber verborgen geblieben wäre. Denn dieses Geheminis bringt viele Gefahren mit sich. Die Autorin, Jutta Wilke, hat einen sehr schönen, flüssigen Schreibstil. Ohne große Probleme kommt man in die Geschichte rein, obwohl man mitten im Geschehen ist. Das Buch wird von Kapitel zu Kapitel spannender und man versucht gemeinsam mit Flavio und Nele ein großes Geheimnis zu lüften und natürlich versuchen wir gemeinsam mit ihnen Jan, Neles Vater zu finden. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Gehört habe ich von diesem Buch noch nicht viel, was ich aber nicht verstehe, da es wirklich toll ist. Spannend bis zum Schluss. Nur eine Sache hat mich etwas genervt und das war Nele. Sie war mir von Anfang an unsympathisch. Neben Flavio, der mutig und selbstbewusst war, ist Nele, die eigentliche Hauptperson, untergegangen. Ich konnte an Nele nichts abgewinnen und fand sie eher nervig, als hilfreich bei der Suche nach der Wahrheit. Alle andern Personen sind mir richtig ans Herz gewachsen. Zwar ist das Buch ein Kinder- / Jugendbuch, aber ich würde behaupten, dass auch Erwachsene Spaß an diesem Buch haben werden. Es war wirklich eine wundervolle Geschichte, die ich nur empfehlen kann.

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  • Jutta Wilke - Holundermond

    Holundermond

    franzisbookchase

    30. June 2014 um 18:48

    In Kürze: + ein Kinder- und Jugendroman + ein Abenteuerkrimi + spannend, fesselnd, informativ und lehrreich + bringt dem jungen Leser Fakten und Aspekte der Wiener Geschichte auf spannende Art & Weise bei + wunderbar flüssiger Schreibstil, liest sich sehr rasch weg Meine Meinung: „Holundermond“ ist das erste Buch der Autorin, dass ich gelesen habe. Es ist ein wunderbar spannender Abenteuerkrimi. Irgendwie klingt der Begriff an sich ein wenig komisch, aber ich kann es nicht anders oder besser ausdrücken. Es handelt sich bei diesem Buch nicht nur um einen Krimi, es ist auch ein Abenteuerroman und eine frühe Form der Coming of Age Story. Nele versteckt sich im Auto ihres Vaters als er sich nach Wien aufmacht um das mysteriöse Verschwinden kirchlicher Relikte zu untersuchen. Dabei läuft er in die Arme des Diebes und wird gefangen gehalten. Nun liegt es an seiner Tochter Nele und an ihrem neuen Freund Flavio Neles Vater zu finden, den Dieb zu stellen, die Schätze wiederzufinden und nebenbei noch die Welt zu retten. Auch wenn das alles ein wenig viel klingt, ist das Buch in keinem Fall überladen. Die Handlung ist stringent, schnell und spannend. Die geschichtlichen Fakten, die für das Buch und die Lösung wichtig sind, überwältigen nicht und bleiben trotz ihres lehrreichen Charakters sehr unterhaltsam. Der Schreibstil ist fließend und das Buch liest sich sehr schnell weg. Fazit: Ein tolles Buch, dass ich jedem kleinen Abenteurer ans Herz lege. Wirklich wunderbar.

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  • spannendes Abenteuer nicht nur für Kinder

    Holundermond

    Fia

    13. April 2013 um 00:16

    Was ich erwarte: Ich gebe zu, dass bei diesem Buch vor allem das Cover mich neugierig werden lassen hat. Es wirkt sehr geheimnisvoll und gemeinsam mit dem Klappentext hat es mich auf das Abenteuer von Nele und Flavio sehr gespannt gemacht. Meine Meinung: Neles Eltern trennen sich und eigentlich hatte ihr Vater versprochen, dass sie wenigstens die Ferien gemeinsam verbringen. Es kommt allerdings mal wieder seine Arbeit dazwischen und er will ohne Nele nach Wien fahren, um dort einen Kunstraub aufzudecken. Das lässt sich Nele aber nicht gefallen und schlüpft kurzerhand mit in das Auto ihres Vaters. Doch schon auf der Fahrt nach Wien geschieht etwas seltsames... Jutta Wilke zieht einen sofort mitten in das Geschehen und lässt einen mit Nele an einem spannenden Abenteuer teilnehmen. Der Schreibstil lässt sich einfach lesen und ist demnach perfekt für Kinder. Die Autorin kann einen aber auch mit ihren Beschreibungen fesseln, so dass man mit Nele, Flavio und Neles Vater Jan mitfiebert, ob sie es schaffen, das Geheimnis um den Kunstraub aus verschiedenen Kirchen in Wien zu lösen. Die Charaktere habe ich alle sehr schnell in mein Herz schließen können. Nele hat gerade die Trennung ihrer Eltern miterlebt und ist deshalb recht traurig. Sie lässt sich aber nicht unterkriegen und als ihr Vater verschwindet, nimmt sie sofort ihren ganzen Mut zusammen und versucht ihn zu finden. Dabei bekommt sie es immer mal wieder mit der Angst zu tun, aber zum Glück ist ja Flavio bei ihr. Flavio ist ein wirklich tapferer und mutiger Junge, der Nele bei ihrer Suche nach Jan tatkräftig zur Seite steht. Von Rückschlägen lässt er sich nicht entmutigen und Nele könnte bestimmt keinen besseren Freund als ihn finden.  Da "Holundermond" anders als erwartet nicht nur aus der personellen Er-Perspektive von Nele erzählt wird, bekommt man auch schöne Einblicke in die Gefühlswelt von Flavio, Jan und Dr. Holzer. Während ich Jan jedoch sehr gerne mochte, ist das bei Dr. Holzer unmöglich. Wer mehr über die Charaktere erfahren möchte, sollte aber einfach zum Buch greifen. Die Idee hinter der Geschichte fand ich wirklich interessant und spannend. Jutta Wilke setzt diese auch sehr gelungen um, so dass man die Seiten nur so verschlingt, um am Schluss zu erfahren, was es mit den ganzen Geheimnissen auf sich hat. Daher konnte mich die Handlung wirklich fesseln, auch wenn das Buch vor allem für Jüngerere gedacht ist. Erwähnenswert wäre auch noch, dass man ganz neben bei einiges über Kloster und die Vergangenheit erfährt. Da Neles Vater Historiker ist, spielen solche Dinge in seinem und Neles Leben natürlich eine große Rolle, so dass man auch als Leser mehr darüber kennen lernt. Fazit: Der Debütroman von Jutta Wilke hat mich mitten in das spannende Abenteuer rund um Nele und Flavio eintauchen lassen. Gespannt habe ich verfolgt, was es mit dem Kunstraub und dem Geheimnis rund um die Kartause (ein Kloster) auf sich hat. Zusammen mit den tollen Charakteren hat das Buch definitiv 5 Punkte verdient.

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  • Rezension zu "Holundermond" von Jutta Wilke

    Holundermond

    flaschengeist1962

    21. February 2013 um 15:59

    Ich war erst etwas skeptisch, ob mir dieses Jugendbuch gefällt, aber die Geschicht hat mich dann doch sehr gefesselt. Eine tolle Story um Nele, ihrem Vater und Flavio. Eine Zeitreise, die sehr spannend und auch lehrreich ist. Auch die Stadt Wien finde ich sehr passend. Tolles Buch und läßt sich gut und flüssig lesen.

  • Rezension zu "Holundermond" von Jutta Wilke

    Holundermond

    The iron butterfly

    31. December 2012 um 14:43

    Die Sommerferien haben begonnen und die zwölfjährige Nele erlebt gerade jetzt die bitteren Tage der Trennung ihrer Eltern. Ihr Vater Jan zieht aus und selbst sitzen Nele und ihre Mutter Lilli auch schon auf gepackten Kisten, denn die gemeinsame Wohnung ist nun zu groß. Viele Veränderungen stehen an, dabei kann Nele noch nicht verstehen, was eigentlich schiefgelaufen sein soll. Gesteigert wird dieser Schock noch durch eine unverhoffte Geschäftsreise von Jan. Dabei wollten Nele und er doch die ersten Tage der Sommerferien gemeinsam verbringen. Nele packt kurz entschlossen ihren Rucksack und versteckt sich im Auto des Vaters, schließlich ist er Kunsthistoriker und warum soll sie ihn nicht nach Wien begleiten? Was soll dort schon passieren, wobei Nele stören könnte? Als Nele dann mit jedem Kilometer in ein regelrechtes Abenteuer steuert, wird ihr schnell klar, dass Jans Arbeit nicht nur aus der Dokumentation von kunsthistorischen Gegenständen besteht. Nele muss schnell feststellen, dass alles und jeder bedrohlich wirken kann, wenn die geliebten Menschen einem nicht beistehen. Wenigstens lernt sie in der Pension Holle den smarten Flavio kennen, der ihr nach anfänglicher Aufwärmphase doch noch den nötigen Rückhalt bietet, um das Geheimnis um die verschwundenen Gegenstände, den mysteriösen Dr. Holzer und das Verschwinden von Jan zu entschlüsseln. Alles in allem kann Jutta Wilke stolz sein auf die flotte Geschichte um Nele, Flavio und Jan, schließlich handelt es sich um ein Kinder- und Jugendbuch. Als Erwachsener stösst man schon an die eine oder andere Kante, aber durch kindliche Augen gesehen birgt die Geschichte alles was nötig ist, um ein Buch mit Spannung und Freude zu Ende zu lesen. Mit Nele und Flavio hat Wilke zwei Charaktere geschaffen, die symphatisch und sehr menschlich gezeichnet sind. Bemängeln würde ich die flach dargestellten Charaktere der Mutter Lilli oder Viviane, die Herbergsmutter. Aber auch Johanna, die aus der Vergangenheit kommt um ihren kleinen Bruder Samuel vor der Seuche zu retten, kommt viel zu selten zu Wort. In diese Richtung hätte dem Buch mehr Tiefe gut getan, trotzdem vergebe ich für die spannende Geschichte "Holundermond" vier Sterne.

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  • Rezension zu "Holundermond" von Jutta Wilke

    Holundermond

    Morgoth666

    08. November 2012 um 19:47

    Inhalt: Wie verwunschen wirkt das alte Kloster im sanften Licht des Mondes. Doch Nele ahnt, dass hinter seinen dicken Mauern ein Geheimnis lauert, das eng mit dem plötzlichen Verschwinden ihres Vaters verknüpft ist. Entschlossen, das Rätsel zu lösen, stellt sie sich zusammen mit ihrem Freund Flavio den dunklen Kräften des Klosters entgegen. Überraschend schöne und spannende Geschichte, die Spaß macht zu lesen!

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  • Rezension zu "Holundermond" von Jutta Wilke

    Holundermond

    Favole

    12. October 2012 um 14:28

    Abenteuer, Krimi, Fantasy und Familienroman in einem, nicht nur für Kinder. Inhalt: Die zwölfjährige Nele hat es gerade nicht leicht, obwohl gerade Sommerferien sind, denn ihre Eltern haben sich getrennt und ihr Vater ist ausgezogen. Alles fühlt sich so seltsam an. Als dann die gemeinsame Woche mit ihrem Vater platzt, weil der beruflich dringend zu einem Kloster nach Wien muss, hält Nele es nicht mehr aus. Sie schleicht sich in das Auto ihres Vaters und fährt mit. Aber schon auf der Fahrt passiert etwas Seltsames. Und in Wien angekommen, wird es immer mysteriöser, vor allem als Neles Vater plötzlich verschwunden ist. Mit Hilfe des 14jährigen Flavio und der Wirtin Viviane versuchen sie das Rätsel um das Kloster zu lösen. Meinung: Der Erstling von Jutta Wilke ist ein wirklich ein gelungenes Kinderbuch, von dem aber auch Erwachsene gut unterhalten werden können. Die Geschichte selbst ist sehr spannend geschrieben und obwohl ich einiges vorher erahnen konnte, war ich doch auch immer wieder überrascht von den Wendungen im Buch. Es ist eigentlich eine Art Krimi, der mit einigen fantastischen Elementen ergänzt wurde. Eingrahmt wird die Handlung von Neles Familienverhältnissen, die dann doch sehr realistisch sind. Vor allem die Gefühle des Mädchens, die Verwirrung, der Ärger, die Traurigkeit sind sehr gut und nachvollziehbar beschrieben. Der Schreibstil ist flüssig und für Kinder geeignet. Meist wird die Handlung aus Neles Sicht geschildert, aber ab und zu wechselt die Perspektive, was jedoch keineswegs stört, im Gegenteil. Die Charaktäre sind schön gezeichnet, wenn auch - abgesehen von Nele - mit nicht allzu viel Tiefe. Das Ende lässt kaum Fragen offen. Als Erwachsener kann ich zwar nicht direkt etwas bemängeln, aber es ist deutlich ein Buch für Kinder. Deswegen kann ich auch nicht die vollen Sterne geben. Aber wer Gefallen an märchenhaften, abenteuerlichen, aber auch sensiblen Geschichten hat, der wird dieses Buch ebenfalls mögen. Fazit: "Holundermond" ist ein rund um gelungenes Kinderbuch. Für Erwachsene ist es ebenfalls bedingt zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Holundermond" von Jutta Wilke

    Holundermond

    SharonBaker

    12. August 2012 um 11:43

    Nele hat es nicht leicht, ihr Vater zieht aus, da sich ihre Eltern getrennt haben und zu allem Übel kommt auch noch dazu das der Vater geschäftlich weg muss und somit nicht die zwei Wochen Vater-Tochter-Urlaub einhalten kann. Aber nicht mit Nele, sie versteckt sich im Auto und los geht es nach Wien. Damit hat ihr Vater nicht gerechnet und möchte sie eigentlich direkt wieder nach Hause schicken, aber sein Herz lässt sich überrumpeln. Auf den Weg nach Wien passiert fast noch ein Unfall, der schwer nach Absicht aussieht. In Wien angekommen erfährt Nele das ihr Vater „Jan“ herausbekommen soll, wohin die Kirchen-Artefakten verschwunden sind und hierzu soll er einen Kollegen unterstützen, Dr. Holzer. In der Pension lernt Nele auch gleich Flavio kennen und der mag Dr. Holzer gar nicht und stromert gern im alten Kloster rum, zum Missfallen von Herrn Dr. Holzer. Dieser ist auch von auftauchen von Nele‘s Vater nicht begeistert, denn er hat anderes vor und lässt Jan, der zuviel weiss, verschwinden. Das wieder rum weckt die Neugier von Flavio und er möchte wissen was Dr. Holzer zu verheimlichen hat und macht sich mit Nele auf die Suche nach dem Geheimnis. Dieses Buch ist das erste Kinderbuch von Frau Wilke und man merkt es. Wenn ich nämlich in nächster Zeit den Ausspruch „Tränen in die Augen schossen“ lesen muss, Schreie ich, denn das passiert in den Buch fast auf jeder Seite, na gut ich übertreibe, aber so oft das es mir auf die Nerven ging und soviel Tränen wie da flossen ist nicht normal. Zur Geschichte, die ist ganz nett und wird sicher Kindern gefallen, aber mehr auch nicht. Es sollte wohl sowas werden wie „Sakrileg“ für Kinder. Eine Schatzsuche in Kirchen und deren Geheimnisse, ein bisschen Zeittor und ein Bund der dieses beschützen soll, aber wirklich gelungen? Ich weiss noch nicht so recht, ich habe es schnell gelesen und es hat mich auch gut unterhalten, aber mehr als nett ist es nicht. Da hat mir ihr zweites Werk um längen besser gefallen.

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  • Rezension zu "Holundermond" von Jutta Wilke

    Holundermond

    Mina - Das Irrlicht

    15. July 2012 um 20:41

    Soooo...nun habe ich dank Wanderbuch auch den "Holundermond" gelsen. Schönes Buch. Es war spannend und ich mochte das verwunsche Kloster und Nele. Es war ein netter Zeitvertreib, so auf dem Balkon, Katze kuschelnd, zu lesen.
    Allerdings merkte man schon, dass es für Kinder-/jugendliche geschrieben wurde.

  • Rezension zu "Holundermond" von Jutta Wilke

    Holundermond

    Susanne_Boeckle

    16. June 2012 um 22:06

    Neles Eltern leben getrennt und Jan, Neles Vater, ein bekannter Historiker, ist viel auf Achse. Zurzeit ist er einigen Diebstählen aus Kirchen in Wien auf der Spur. Nele schleicht sich heimlich in sein Auto, als er nach Wien fährt, um sich mit einem Kollegen in einem Kloster zu treffen. Unterwegs haben sie einen mysteriösen Unfall. Das Kloster, in dessen Nähe sie in einer Pension wohnen, birgt einige Geheimnisse, vor allem das große Altarbild. Flavio, der Sohn des Besitzers des Klostercafés, zeigt Nele die Räumlichkeiten. Jan trifft sich mit dem Wiener Historiker Holzer und ist plötzlich verschwunden. Nele entdeckt sein Notizbuch mit den Aufzeichnungen, die Jan über die Diebstähle in den Kirchen gesammelt hat. Er scheint irgendetwas Geheimnisvollem auf der Spur zu sein. Nele und Flavio suchen im Kloster nach Hinweisen. Könnte das Altarbild etwas damit zu tun haben? Aber Holzer scheint etwas dagegen zu haben, dass sich die Kinder im Kloster aufhalten. Er bedroht Flavios Vater und die Dinge spitzen sich zu. Aber Nele lässt sich nicht abschrecken, sie muss unbedingt Jan finden … So spannend wie die Beschreibung auf dem Buchrücken liest sich auch die gesamte Geschichte. Mir hat es gut gefallen, der sympathischen Nele auf ihrer Suche nach den verborgenen Mysterien des Altarbildes zu folgen und nach und nach die dunklen Geheimnisse um die Kirchendiebstähle aufzudecken. Vor allem im letzten Drittel ist die Handlung richtig spannend und ich habe den Schluss in einem Rutsch durchgelesen, weil ich wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht. Mir haben besonders die vielen Details im Plot gefallen, die nach und nach ein Gesamtbild ergeben haben und die Machenschaften Holzers in der Gegenwart und der Vergangenheit ans Licht brachten. Der Roman liest sich sehr gut und flüssig, ich konnte auch der Handlung jederzeit folgen. Insgesamt kann ich Holundermond von Jutta Wilke für Jugendliche, aber auch für Erwachsene, sehr empfehlen.

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  • Rezension zu "Holundermond" von Jutta Wilke

    Holundermond

    PrinzessinAnne

    15. June 2012 um 19:02

    Worum geht es: Das ist mal wieder typisch für Jan, Neles Vater. Der Auszug nach der Scheidung ist noch keine 24h vorbei und schon fährt er wieder weg, dieses Mal nach Österreich, um dort als Historiker tätig zu werden, ohne Rücksicht auf die geplanten Sommerferien mit Nele. Aber gekränkt und verletzt beschließt diese einfach mit zu fahren, und versteckt sich in Jans Auto. Doch auch als sie dort angekommen sind hat Jan nicht wirklich Zeit für seine Tochter und verschwindet plötzlich. Die anfängliche Wut weicht der Sorge um Jan, denn Nele und ihr neuer Freund Flavio sind sich sicher, dass der Historiker und Lehrer Holzer was damit zu tun hat, und beginnen zu ermitteln. Denn eines ist klar, es hat irgendwas mit dem Gemälde in dem Kloster zu tun. Meine Meinung: Hätte ich schon Kinder, die in dem Alter von Nele und Flavio wäre, würde ich ihnen dieses Buch garantiert schenken, denn ich bin mir absolut sicher, dass Kinder und jüngere Jugendliche dieses Buch lieben werden. Für Erwachsene ist das Buch aber ebenfalls sehr schön, nicht ganz so spannend wie erhofft und auch nicht ganz so überraschend wie erwartet aber doch sehr schön. Die Charaktere gefallen mir unheimlich gut, sind liebenswert gezeichnet und stehen so richtig für mutige Kinder, die Abenteuer erleben und sich nicht alles von einem alten Historiker gefallen lassen. Dennoch hatte ich einige Schwierigkeiten mich mit 12jährigen zu identifizieren. Ich finde Nele und Falvio unheimlich cool, bezweifel aber ein wenig, dass Kinder dieses Alters schon so selbstbewusst und eigenständig handeln. Alles in allem gefällt mir das Buch wirklich sehr gut, ich ziehe dennoch einen Stern ab. Denn mit dem Lösen des Rätsels um das Gemälde wurde es mir dann ein wenig zu verworren und eben auch zu unreal um ihm jetzt wirklich volle Punktzahl geben zu können. Mir hätte es deutlich besser gefallen, hätte man vorher entweder gewusst dass das Buch eben auch einen übernatürlichen Teil hat oder es einfach weggelassen und die Geschichte anders gelöst. Denn so wurden z.T. Fragen aufgeworfen die ich am Ende nicht eindeutig hätte beantworten können.

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  • Rezension zu "Holundermond" von Jutta Wilke

    Holundermond

    Booksmypassion

    28. May 2012 um 10:55

    Nele begleitet ihren Vater nach Wien. Dort hat der Historiker und Spezialist für Kirchengeschichte einen geheimen Auftrag zu erfüllen. In Österreich angekommen, kann sich Nele an dem alten Kloster nicht satt sehen. Geheimnisvoll und verwunschen liegt es vor ihren Augen. Nele ahnt, dass dieses Kloster ein Geheimnis zu verbergen hat. Als dann auch noch ihr Vater spurlos verschwindet, ist sie wild entschlossen, dieses Geheimnis zu lösen. Zusammen mit ihrem neuen Freund Flavio versucht sie, den dunklen Kräften des Klosters entgegenzutreten. Nachdem ich schon von "Wie ein Flügelschlag" so begeistert war, durfte natürlich Holundermond in meiner Sammlung nicht fehlen. Das dieses Buch eigentlich ein Kinder/Jugendbuch ist, hat mich in keinster Weise gestört. Von Anfag an war ich total begesteitert von dieser Geschichte. Jutta Wilke schafft es in kürzester Zeit, ihre Leser mit den Charakteren in ihren Bann zu ziehen. Unbedingt wollte ich wissen, wie die Geschichte weitergeht und welches Geheimnis das alte Kloster zu verbergen hat. Besonders toll fand ich die Beziehung zwischen Nele und Flavio, die gemeinsam als Freunde zusammenhalten und nach und nach dem Geheminis auf die Spur kommen. Mit tollen Informationen und einer gut recherchierten Geschichte wird dieses Buch zu einem absoluten Lesevergnügen. Auch die Fantasyelemente kommen dabei nicht zu kurz. Somit eine perfekte Mischung für Kinder im Alter von 10-12 Jahren.

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  • Rezension zu "Holundermond" von Jutta Wilke

    Holundermond

    Eternity

    29. April 2012 um 12:55

    "Sakrileg" für Kinder trifft auf Mystery-Zeitreise: Eine spannende Geschichte für (junge) Teenager, die mitfiebern und sich auf eine geheimnisvolle Reise durch die Zeit begeben wollen. Das Buch ist in einer angenehmen, flüssigen Weise geschrieben, die Charaktere deutlich und sympathisch gezeichnet. Ein kurzweiliges Erlebnis, das den Leser packt :) Besonders schön, wenn man Wien kennt oder die Stadt gerade besucht :)

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