Jutta Ziegler Hunde würden länger leben, wenn ...

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Inhaltsangabe zu „Hunde würden länger leben, wenn ...“ von Jutta Ziegler

Ca. 8,2 Millionen Katzen und 5,4 Millionen Hunde leben derzeit in deutschen Haushalten. Nahezu all diese Vierbeiner werden regelmäßig mit sinnlosen Impfungen, chemischen Medikamentenkeulen und abstrusen Diätfuttermitteln traktiert und so regelrecht krank therapiert. Dieses Enthüllungsbuch zeigt die Missstände in unseren Tierarztpraxen und deckt die Verflechtungen zwischen Tierarzt- Geschäft und der Futtermittelindustrie auf. Die Tierärztin Jutta Ziegler informiert anhand von praktischen Fallbeispielen, wie unsere Hunde und Katzen eben nicht behandelt und ernährt werden sollten. Der verantwortungsbewusste Tierbesitzer erhält in diesem Buch Tipps und Ratschläge, wie er sein Tier und sich selbst vor korrupten und gewissenlosen Tierärzten schützen kann, die die Gesundheit der ihnen anvertrauten Tiere zugunsten ihrer eigenen Brieftasche in verantwortungsloser Weise aufs Spiel setzen. Dieses Buch sollte für jeden Tierhalter, dem das Wohl seines Tieres am Herzen liegt, Pflichtlektüre sein!

Lesetipp für alle Hundebesitzer! Ein gelungenes Buch welches nützliche Fakten und Hintergrundinfos liefert!

— Fabian_Siegler
Fabian_Siegler

Insiderinformationen über Futtermittelindustrie und Tierarztpfusch. Guter Ratgeber mit Panik- Potential.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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    Hunde würden länger leben, wenn ...
    WildRose

    WildRose

    28. November 2015 um 20:36

    In "Hunde würden länger leben, wenn..." befasst sich Autorin Jutta Ziegler, selbst Tierärztin, die einen konsequent ganzheitlichen Ansatz vertritt, mit den Missständen in unseren Tierarztpraxen. Sie kritisiert, dass Hunde und Katzen viel zu häufig geimpt und mit chemischen Keulen gegen Würmer und Flöhe regelrecht gequält und krankgemacht werden. Ein weiteres wichtiges Thema in ihrem Buch ist die Ernährung unserer Hunde und Katzen - schonungslos zeigt sie auf, wie mies Tierfutter teilweise von der Zusammensetzung her ist und dass es den wahren Bedürfnissen unserer vierbeinigen Lieblinge oftmals überhaupt nicht angemessen ist und als überhaupt nicht artgerecht bezeichnet werden kann. Sie selbst spricht sich fürs "Barfen", also die Biologisch Artgerechte Rohfütterung, aus. Insbesondere kritisiert Jutta Ziegler, dass Tierärzte in ihren Praxen oftmals sogar minderwertiges Futter anbieten und keinerlei Interesse daran besteht, sich über artgerechte Haustierernährung fortzubilden oder die Halter aufzuklären. Insgesamt ist das Buch auf jeden Fall sehr informativ, wobei die Befürchtung bleibt, dass nur jene Hunde- und Katzenhalter dieses Buch lesen, denen ihre Haustiere ohnehin wichtig sind und die nie auf die Idee kämen, sie mit billigstem Supermarktfutter zu ernähren. Hinzu kommt, dass ich den Titel schon als etwas reißerisch empfindet - natürlich soll so ein Buch Aufmerksamkeit erregen und neugierig machen, aber genauso gut hätte Frau Ziegler ja auch primär gegen die Futtermittelindustrie wettern können - oder gegen uninformierte, bequeme Tierhalter. Denn was in dem Buch meiner Ansicht nach ein wenig zu kurz kommt, ist die Betonung der Eigenverantwortung. Wer sich ein Tier ins Haus holt, sollte reif, vernünftig und aufgeschlossen genug sein, sich zu den verschiedenen Themen eine eigene Meinung zu bilden und kritisch zu hinterfragen. Denn Informationen findet man heutzutage ohnehin schon zuhauf im Internet. Natürlich sollten auch Tierärzte Bescheid über Forschungsergebnisse wissen und sich fortwährend weiterbilden, aber man sollte schon auch die Halter zur Verantwortung ziehen. Ich glaube ja auch nicht alles, was meine Ärzte mir sagen - beispielsweise kann man sich als vegan lebender Mensch heutzutage auch von angesehenen Ärzten noch oft genug anhören, diese Ernährungsform sei schädlich und zu einseitig. Man kann sich dann aber gründlich informieren, recherchieren und selbst entscheiden, ob das, was einem manche Ärzte erzählen, auch tatsächlich schlüssig ist und Sinn ergibt. Oder hat Frau Ziegler Angst, potentielle Kunden zu vergraulen, wenn sie die Halter auch mal dazu auffordern würde, kritischer zu hinterfragen und nicht aus Bequemlichkeit alles genau so zu machen, wie es ein Tierarzt empfiehlt? Schade finde ich es auch ein wenig, dass Frau Ziegler in ihrem Buch recht wenige Hintergrundinformationen gibt, z.B. über die Verflechtung zwischen manchen Tierärzten und der Futtermittelindustrie. Mich hätte es interessiert, mehr darüber zu lesen. Das Literaturverzeichnis fand ich ehrlich gesagt ziemlich dürftig. Frau Ziegler bringt außerdem für einen Teil ihrer Behauptungen leider keine Quellen - was nicht bedeutet, dass ich ihr nicht glaube, ich finde es aber wichtig, in einem Sachbuch ganz genau für alle Behauptungen auch Quellen darzulegen. Geärgert haben mich dann auch noch ein paar Bemerkungen Frau Zieglers. Zitat Seite 110: "Es gibt eine nicht unbeträchtliche Zahl an Hunden (vor allem in der Stadt), die abgesehen von falscher Ernährung auch nicht artgerecht gehalten werden." Hier stellt sich mir die Frage: Warum sollten vor allem Stadthunde nicht artgerecht gehalten werden? Ein Hund ruht 18 bis 20 Stunden pro Tag und ob er in einem Herrenhaus auf dem Land ruht oder in einer 70-Quadratmeter-Stadtwohnung, ist dem Hund ziemlich egal. Wichtig ist die adäquate Auslastung des Hundes und diese hat nichts damit zu tun, wo man lebt. Es gibt zig Hunde auf dem Land, deren einzige Beschäftigung darin besteht, im Garten herumzutigern und es gibt zig Stadthunde, die ein glückliches Leben mit ausreichend Auslastung führen. Weiter geht's: "Wenn ein Hund täglich stundenlang alleine in einer kleinen Wohnung sitzt, das Gassigehen sich auf wenige Minuten Asphalttreten beschränkt, und längere Spaziergänge, wenn überhaupt, nur am Wochenende stattfinden [...]". Auch dieses Problem hat nichts damit zu tun, ob ein Hund auf dem platten Land oder in der Großstadt gehalten wird. Dass man Hunde nicht den ganzen Tag alleine lassen sollte, ist bekannt und dieser Hinweis wird sowohl von manchen Land- als auch von manchen Stadtmenschen überhört. Ich selbst wohne in der Großstadt und kenne viele Hundehalter, von denen die meisten ihre Hunde nicht länger als maximal 6 bis 7 Stunden pro Tag, meist kürzer, alleine lassen. Natürlich gibt es faule Hundehalter, die mit ihren Hunden nur dreimal täglich zum Gassigehen um den Block laufen - diese Halter findet man aber auch auf dem Land. Da wird der Hund dann teilweise sogar ausschließlich in den Garten gelassen und bekommt, wenn's hochkommt, alle paar Wochen mal einen richtigen Spaziergang. "Wurden die Hunde früher zur Jagd und Spurensuche oder zum Hüten von Herden etc. genommen, so fehlt ihnen heutzutage vor allem in den Großstädten jegliche Beschäftigung." Die meisten Hunde auf dem Land werden heutzutage, ebenso wie Stadthunde, vorrangig als Begleit- und Familienhunde gehalten. Nur wenige der auf dem Land lebenden Hunde werden wirklich jagdlich geführt oder zum Bewachen von Schafherden eingesetzt. Beschäftigungsmöglichkeiten für Hunde gibt es heutzutage zuhauf, oftmals gibt es in den Städten bzw. deren Umland sogar ein größeres Angebot als auf dem platten Land, da es immer mehr Hundeschulen und Hundesportvereine gibt, die Hundesportarten wie Obedience, Agility, Mantrailing oder Zielobjektsuche anbieten. Ob man auf dem Stadt oder auf dem Land lebt, hat rein gar nichts damit zu tun, ob man seinen Hund adäquat auslastet. Ein Problem sind natürlich jene Menschen, die sich einen Border Collie oder einen Viszla anschaffen, weil die Rasse ihnen optisch so gut gefällt, ohne sich über die Besonderheiten der jeweiligen Rasse zu informieren. Diese Menschen gibt es aber überall, sie sind nicht auf die Großstädte beschränkt. Darüber hinaus muss gesagt werden, dass es zwar auch Modehunde gibt, die wirklich nichts für Menschen sind, die sich einfach nur einen unkomplizierten Begleiter wünschen, dass sehr viele Menschen sich aber auch für Hunde entscheiden, die in der Auslastung weniger anspruchsvoll sind. Diese Aussagen stießen mir während der Lektüre dieses Buch, so informativ es stellenweise war, dann doch etwas sauer auf. Fazit: Das Buch ist durchaus interessant und lesenswert, allzu viel Neues erfährt man als einigermaßen gut informierter Tierhalter dann aber doch nicht.

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  • Als Mensch würde man das nicht mit sich machen lassen

    Hunde würden länger leben, wenn ...
    R_Manthey

    R_Manthey

    01. July 2015 um 15:22

    In gewisser Weise kann dieses etwas zu reißerisch aufgemachte Buch ein Augenöffner für all jene werden, die Ärzten, ob nun für Menschen oder Tiere, bisher mehr oder weniger blind vertraut haben. Ärzte müssen in Deutschland wie Unternehmer denken und geraten deshalb leicht immer wieder in ethische Konflikte, die sie dann für sich lösen müssen, gelegentlich entweder im Sinne der Patienten oder im Sinne ihres Geldbeutels. Was die Autorin den meisten ihrer Berufskollegen in diesem Buch vorwirft, lässt sich leicht zusammenfassen: Erstens wird eine grundsätzlich falsche Ernährung für Hunde und Katzen toleriert oder aktiv unterstützt. Dass diese Fehlernährung Krankheiten auslöst, wird kaum erkannt oder gar in Kauf genommen. In der Folge kommen teure diagnostische Verfahren zum Einsatz, um danach die Symptome, aber nicht die Ursache von Krankheiten zu behandeln. Anschließend beginnt nach temporärer Scheingesundung der Kreislauf von vorne. Zweitens zerstören unnötige Präventiv-Maßnahmen wie permanente Impfungen und Wurmkuren das Immunsystem der Tiere, was die vorher beschriebene Situation noch drastisch verschärfen kann. Die Autorin verleiht ihrer Botschaft dadurch Nachdruck, dass sie immer einen tragischen Krankheitsverlauf eines ihrer Patienten schildert und dabei die ganze Misere detailliert beschreibt. Menschen wie Tiere sind von der Evolution nur dafür geschaffen, alles, was sie zum Leben brauchen aus natürlicher und artgerechter Nahrung aufzunehmen. Selbst der Zusatz sogenannter Nahrungsergänzungsmittel stellt einen möglicherweise folgenschweren Eingriff in die natürliche Biochemie des Körpers dar, die bei allen Fortschritten der Wissenschaft bisher nur in Ansätzen verstanden wird. Wenn also beispielsweise das industriell hergestellte Trockenfutter für Katzen ein gepresstes Gemisch aus minderwertigem Restmüll toter Tiere und einem extrem hohen Getreideanteil ist, der dann noch mit synthetischen Vitaminen, anderen Chemikalien, Ölen und Geschmacksstoffen garniert wird, dann kann das einfach nicht gesund sein. Katzen sind reine Fleischfresser und würden folglich niemals nach Getreide verlangen, weil ihr Verdauungssystem damit nicht zurechtkommt. Man muss kein Mediziner sein, um zu begreifen, dass eine Dauerernährung mit diesem Zeug nicht besonders gesundheitsfördernd sein kann. Man stelle sich nur einmal eine analoge Ernährung für den Tierhalter vor. Die Autorin wird nicht müde, ihre beiden Botschaften immer wieder an den geschilderten Fällen zu verdeutlichen. Am Ende bleibt der Leser mit der Erkenntnis zurück, dass er sein Tier bisher vielleicht bequem und relativ kostengünstig ernährt hat, es aber dadurch eventuell krank macht. Möglicherweise wird er dann auch nicht mehr jährlich mit Hund oder Katze zur "Auffrischung" von Impfungen rennen, weil ihm durch ein wenig Nachdenken klar wird, dass er das ja selbst auch nicht mit sich machen lassen würde. Leider ist dann Schluss. Die Hinweise der Autorin auf eine bessere Ernährungswelt sind recht dürftig. So wird der eine oder andere ratlose Leser am Ende etwas verstört alleine gelassen. Fazit. Dieses Buch ist ein Augenöffner für all jene, die bisher gedankenlos der Futtermittelindustrie und manchen Tierärzten vertraut haben und nun vielleicht den einen oder anderen Hinweis auf mögliche Ursachen für die Krankheiten ihres Hundes oder ihrer Katze finden werden. Leider geht das Buch über die Beschreibung dieser beklagenswerten Zustände nicht wesentlich hinaus.

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  • Hilft kritischer zu werden

    Hunde würden länger leben, wenn ...
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. August 2014 um 09:56

    Das Buch hat mich dazu gebracht das Futter für meinen Hund sorgfältiger auszuwählen und medikamentöse Behandlungen zu hinterfragen. Allerdings besitzt das Buch ein hohes Potential Panik zu verursachen und keinem Tieratzt mehr zu trauen, obwohl es nur um eine kritische Hinterfragung der Tierarztgilde und Futtermittelindustrie geht. Mir fehlten detailliertere Informationen zu den alternativen Behandlungsmethoden, aber hierzu dient das zweite Buch der Autorin.

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  • Rezension zu "Hunde würden länger leben, wenn ..." von Jutta Ziegler

    Hunde würden länger leben, wenn ...
    LindyBooks

    LindyBooks

    16. June 2012 um 03:15

    Hunde würden länger leben, wenn ... Schwarzbuch Tierarzt Totgeimpft Fehlernährt Medikamentenvergiftet Eine Insiderin packt aus! ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... ... Dieses Buch, der Tierärztin Dr. med. vet. Jutta Ziegler, die seit über 30 (!) Jahren in ihrem Beruf tätig ist, hat ein hochinteressantes und schockierendes Buch geschrieben, welches jeder Hunde- und Katzenhalter gelesen haben sollte. Es ist direkt an die Tierhalter gerichtet und somit wird alles leicht verständlich erklärt und es gibt sehr viele Informationen, an die man sonst nur schwer und vielleicht nur mit größter Mühe, wenn überhaupt, heran kommen würde. Zudem gibt es zu jedem Thema ein Beispiel zum Krankheitsverlauf einer Katze oder eines Hundes, da sind wirklich traurige, wahre Geschichten dabei. Ich bin wirklich froh, dass mir dieses Buch empfohlen wurde, zumal ich auch schon schlechte Erfahrungen mit Tierärzten gemacht habe und man alleine so da steht, als hätte man gar keine Ahnung. Es ist wirklich mutig von Frau Dr. med. vet. Ziegler, dieses Buch zu schreiben und damit an die Öffentlichkeit zu gehen, denn viele Tierärzte, die Pharmaindustrie und vor allem auch die Futterindustrie dürfte es nicht freuen! Dieses Buch hätte es verdient, noch viel bekannter zu sein und ich werde es definitiv weiter empfehlen! 100% lesenswert!

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