K. A. Nuzum

 4.2 Sterne bei 51 Bewertungen
Autorin von Hundewinter, Hundewinter und weiteren Büchern.

Lebenslauf von K. A. Nuzum

K.A. Nuzum war zunächst Tänzerin, bevor sie am Vermont College das Schreiben für Kinder und Jugendliche studierte. Sie lebt auf einer kleinen Farm in Colorado und ist Anführerin ihres Rudels bestehend aus fünf Hunden, ihrem Mann und zwei Söhnen.

Alle Bücher von K. A. Nuzum

Hundewinter

Hundewinter

 (52)
Erschienen am 02.10.2015
Hundewinter

Hundewinter

 (2)
Erschienen am 28.09.2010
A Small White Scar

A Small White Scar

 (0)
Erschienen am 01.10.2008
The Leanin' Dog

The Leanin' Dog

 (0)
Erschienen am 28.09.2010

Neue Rezensionen zu K. A. Nuzum

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Rezension zu "Hundewinter" von K. A. Nuzum

Ein Hund als Therapie
Barbara62vor einem Jahr

Dessa Dean ist elf Jahre alt und lebt mit ihrem Vater fernab der Zivilisation in einem Häuschen im Wald. Seit ihre Mutter vor ihren Augen an Unterzuckerung im Schneesturm erfroren ist, ist das Mädchen traumatisiert. Während ihr Vater seine Tage als Jäger draußen verbringt, traut sich Dessa Dean nur noch bis auf die Terrasse, dann werden ihre Ohrenschmerzen so stark, dass sie umkehren muss. Erst als ein verletzter, einsamer Hund sie zu besuchen beginnt, der Angst vor geschlossenen Räumen hat, setzt allmählich ein Heilungsprozess ein. Die Erfahrung, gebraucht zu werden, beginnt das Trauma in den Hintergrund zu drängen, und Dessa Dean wächst über sich hinaus, als es darauf ankommt... 

Mit großen Erwartungen bin ich an dieses Buch gegangen, das 2011 für den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Kategorie Kinderbuch nominiert war. Nach der Lektüre bin ich zwiegespalten: Als Erwachsene finde ich den Titel rundherum beeindruckend, vo Cover über die Naturschilderungen, die ruhige, sensible Erzählweise und die Worte, die die US-amerikanische Autorin K. A. Nuzum für das Trauma und die beginnende Heilung von Dessa Dean findet. Aber ich das Buch meinen Töchtern mit elf Jahren hätte? Ehrlich gesagt eher nicht, denn dafür empfinde ich es als zu traurig und melancholisch, auch wenn das Ende hoffen lässt. Ich bin mir aber sicher, dass es ihnen heute, als junge Erwachsenen, genauso gut gefallen würde wie mir.

http://mit-büchern-um-die-welt.de/n-a-nuzum-hundewinter/

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Rezension zu "Hundewinter" von K. A. Nuzum

Ein Hund schenkt Selbstvertrauen
mabuerelevor 5 Jahren

Dessa ist 11 Jahre. Sie lebt mit ihrem Vater in einer Blockhütte im hohen Norden. Vor wenigen Wochen war Dessa dabei, als ihre Mutter bei einem Schneesturm starb. Seitdem kann sie die Hütte nicht mehr verlassen. Sie hat tags und nachts Albträume.

Es ist wenige Tage vor Weihnachten, als sie hört, wie jemand an der Tür der Hütte kratzt. Als sie öffnet, steht ein Hund mit einer verletzten Pfote vor ihr.

Die Geschichte wird von Dessa selbst erzählt. Als Leser erlebe ich, wie sie nach und nach die Aufgaben der Mutter übernimmt. Die Begegnung mit dem Hund geschieht sehr behutsam. Schritt für Schritt nähern sich die beiden einander an. Der Vater ist zwar nicht begeistert, doch die Liebe zu seiner Tochter lässt ihn die Unannehmlichkeiten ertragen.     

Emotional dicht und gut nachvollziehbar schildert Dessa, wie der Vater und sie die Trauer verarbeiten. Dazu bedarf es oft nur weniger Worte. Die Liebe zwischen beiden ist mit den Händen greifbar, auch wenn darüber kaum ein Wort fällt.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte ist berührend geschrieben, trotzdem gleitet sie nie ins Sentimentale ab. In der Kälte des Nordens steht das Überleben im Vordergrund. Und doch ist in jeder Zeile spürbar, wie sehr Dessa ihre Mutter vermisst. Es ist ein Buch der Hoffnung.

Das Cover mit den strahlenden Kinderaugen und dem Hund ist sehr schön gestaltet.

 

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Rezension zu "Hundewinter" von K. A. Nuzum

Einblick in das Seelenleben eines Kindes
gstvor 6 Jahren

Ein wundervolles Buch! Die Autorin schreibt in Ich-Form über das Leben eines Kindes mit dem Vater in einer Berghütte. Sie leidet an dem Verlust der Mutter, die an Insulinmangel in winterlicher Kälte erfroren ist. Seitdem traut sich Dessa Dean nicht mehr, die Hütte zu verlassen. Tagsüber, wenn der Vater auf der Jagd ist, müht sie sich mit ihren Schulaufgaben ab. Die stellt ihr der Vater, weil der Weg in die Schule im Tal wintertags unüberwindlich ist.

Eines Tages kommt ein Hund zur Hütte. Dessa Dean sehnt sich nach einem Freund, hofft ihn in dem Hund zu finden. Doch so einfach ist es nicht, denn der Hund ist scheu. Zudem hat der Vater Angst hat um seine Tochter und warnt sie vor den Gefahren, die der Hund mit sich bringt. Erst nach und nach entdeckt er, wie der Hund Dessa Dean hilft, den Verlust der Mutter zu verkraften.

Trotzdem ist er nicht mit allem einverstanden, was die Tochter tut. Und prompt behält er recht: Eines Tages dringt ein Bär durch die für den Hund offen gelassene Tür in die Hütte ein und bringt alles durcheinander...

Obwohl ich schon lange erwachsen bin, hat mich dieses für vielleicht Zehn- bis Zwölfjährige verfasste Buch vereinnahmt. Es ist teilweise so spannend geschrieben, dass es mir schwer fiel, es aus der Hand zu legen. Die Autorin lässt die Leser sehr intensiv am Seelenleben des Mädchens teilhaben. Kurze Kapitel machen die Abschnitte auch für weniger erfahrene Leser verdaulich.

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