Amanda Sloane ist Scheidungsanwältin der Reichen in Chicago. Sie sorgt dafür, dass zukünftige Ex-Ehefrauen einen vernünftigen Teil vom Vermögen ihrer fremdgehenden Männer bekommen. Das schafft sie nur dadurch, dass sie knallhart auftritt und ihre Ziele gnadenlos in einer Männerdomäne durchsetzt.
Nach ihrer ungeliebten Stiefschwester in Cancun zu suchen ist das Letzte, was sie will – doch ihr Vater besteht darauf und Amanda fliegt mit Chad Turner runter, um bei der Such zu helfen.
Mal abgesehen davon, dass mir die Hauptfigur Amanda Sloane absolut unsympatisch ist, empfand ich die erste Buchhälfte einfach nur als Qual. Ständig wechselte der Ort und die Zeit. Nebendarsteller tauchten auf, ohne etwas wesentliches zur Geschichte beizutragen. Einfach nur nervig zu lesen, weil das Ganze oft innerhalb eines Absatzes geschah und man dann wieder mühsam mit dem E-Reader zurück musste, um noch mal genau nachzulesen wie der An- oder Abschluss der Situation war.
Im zweiten Teil beruhigte sich dann dieses Hin- und Hergespringe etwas, sodass mach sich besser auf die Geschichte konzentrieren konnte. Doch immer noch gab es für mich viel zu viele Nebenfiguren, die ich mir einfach nicht merken konnte. Zudem schienen mir die meisten von ihnen gar nicht für die Geschichte notwendig.
Was mir gar nicht gefallen hat - neben der unsympatischen Hauptfigur- ist das Ende, das keines ist.
Dazu werden kurz vorher auch noch Dinge, die man sicher zu wissen glaubte, komplett über den Haufen geworfen. So bleibt einfach fast alles offen. Letztlich bleibt es bei einem Cliffhanger, der wohl als Kaufgrund für die Nachfolgebände dienen soll.
zu viele Nebenfiguren- kein wirkliches Ende nur ein Cliffhanger

