„A First Time for Everything“ hat mich schon ab der ersten Seite komplett in seinen Bann gezogen. Die Mischung aus lockerem Sommerfeeling, Familienchaos, peinlichen ersten Erfahrungen und diesem typischen Teenager Herzklopfen hat sich unglaublich leicht und gleichzeitig emotional gelesen. Besonders mochte ich, dass sich die Geschichte nicht nur um Romance dreht, sondern auch um Familie, Freundschaften und darum, sich selbst besser kennenzulernen.
Mads war für mich eine Protagonistin, mit der ich schnell mitgefühlt habe. Ihre Unsicherheiten, ihre Gedanken und auch diese Mischung aus Überforderung und Vorfreude bei all ihren „ersten Malen“ wirkten authentisch auf mich. Ich fand es schön, dass sie nicht perfekt war und manche Situationen auch einfach unangenehm oder chaotisch wurden. Genau das hat die Geschichte für mich lebendig gemacht.
Am meisten gefallen haben mir die Dynamik innerhalb der Familie und die Entwicklung zwischen Mads und Katie. Anfangs war da so viel Spannung zwischen den beiden, aber gerade diese Entwicklung fand ich überraschend emotional. Gleichzeitig gab es viele süße, witzige und auch richtig herzerwärmende Momente, bei denen ich einfach grinsen musste.
Die romantischen Entwicklungen haben mir ebenfalls gut gefallen, auch wenn ich an manchen Stellen das Gefühl hatte, dass sich die Geschichte etwas gezogen hat. Vor allem im Mittelteil gab es ein paar Passagen, die für mich etwas langsamer waren. Trotzdem wollte ich immer weiterlesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie sich alles entwickelt.
K. L. Walther schafft es einfach, dieses Gefühl von Jugend, Sommer und ersten großen Emotionen einzufangen, ohne dass es übertrieben wirkt. Für mich war das eine richtig schöne Coming of Age Geschichte mit viel Herz, charmanten Momenten und Figuren, die sich echt angefühlt haben.




















