K. P. Walter Sherlock Holmes und die Drachenlady

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Inhaltsangabe zu „Sherlock Holmes und die Drachenlady“ von K. P. Walter

Der verschwundene Diplomat von Peter Jackob - Das Glas mit dem Magenbitter von Wolfgang Schüler - Die zweiundvierzig Napoleons von Christian Endres - Schraubenflächen mit geneigter Erzeugungslinie von Klaus-Peter Walter - Dornröschenschlaf von Franziska Franke - Der Rheingauer Prinzenraub von Karsten Eichner - Die Drachenlady von Klaus-Peter Walter - Die Riesenratte von Sumatra von Franziska Franke - Acht bislang unbekannte Fälle aus dem Nachlass des Dr. Watson, aufgezeichnet von ausgewiesenen deutschsprachigen Sherlock-Holmes-Romanautorinnen und -autoren, zeigen den Meisterdetektiv aus der Baker Street 221B auf der Höhe seines Könnens und lassen ihn in die düsteren Abgründe des Verbrechens im Viktorianischen Zeitalter blicken.

hochwertige Pastiche-Sammlung, die liebevoll an das große Vorbild anknüpft

— derMichi
derMichi

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    Sherlock Holmes und die Drachenlady
    derMichi

    derMichi

    22. July 2016 um 15:57

    Würde nicht unter jeder Überschrift der Name des jeweiligen Autors erwähnt, der Leser könnte kaum einen stilistischen Unterschied zwischen den einzelnen Geschichten erkennen. Die Fälle beziehen sich oft auf Begebenheiten oder Randnotizen aus den Originalfällen, weshalb sich niemand schämen muss, diese Anthologie neben seine geliebten Doyle-Ausgaben zu stellen. An Komplexität mangelt es den meisten Fällen ebenfalls nicht. Wer die Romanveröffentlichungen der beteiligten Autoren schon kennt, stößt in deren Geschichten teils wieder auf die entsprechenden Fachgebiete, beispielsweise bezieht sich Franziksa Franke ähnlich wie in "Sherlock Holmes und der Ritter von Malta" in der hier abgedruckten Geschichte "Dornröschenschlaf" auf den Maler Caravaggio und wählt einmal mehr einen kunstgeschichtlichen Hintergrund als Anlass für den Kriminalfall.Sprachlich wurde stets ein dezent modernes Deutsch gewählt, das sich oft flüssiger liest, als viele der immer noch kursierenden älteren Übersetzungen der Originale. Nachdem Holmes sich in ähnlichen Anthologien bereits mit übernatürlichen Wesen, Parallelwelten und ähnlichem auseinandersetzen musste tut es gut, wieder einmal eine Handvoll traditionell geschriebene neue Fälle zu lesen. Der Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz, zur Parodie verkommen die Beiträge dennoch nicht. Und obwohl das Cover auf den ersten Blick ein wenig an Filmplakat und Buchumschlag von Stieg Larssons "Verblendung" erinnern, treffen Holmes und Watson hier nicht etwa auf eine zeitreisene Lisbeth Salander, die sich ins viktorianische Zeitalter verirrt hat. Die titelgebende "Drachenlady" hat eine ganz andere düstere Geschichte, die sich in der gleichnamigen und atmosphärisch überaus gelungenen vorletzten Episode dieses Bandes findet.Wer die Originalgeschichten kennt und schätzt und schon lange auf eine würdige Fortsetzung wartet, ist mit diesem Buch gut beraten. Mit Anthologien von englischsprachigen Autoren wie "Sherlock Holmes und der Fluch von Addleton" kann dieser Band allemal mithalten, die kleineren typografischen Schnitzer kann man meist verschmerzen. Leser, die Holmes-Geschichten mit anderen literarischen Figuren vertragen, sei zusätzlich die ebenfalls sehr gelungene Sammlung "Sherlock Holmes und Old Shatterhand" (vom selben Verlag und Herausgeber) empfohlen. Auch wenn Fernsehen und Buchmarkt Sherlock Holmes teilweise regelrecht ausschlachten, gibt es immer noch Hoffnung für Liebhaber seiner klassischen Abenteuer.

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