K. Westerbeck

 4.6 Sterne bei 9 Bewertungen
Autor von Guerilleras.

Lebenslauf von K. Westerbeck

Kerstin Westerbeck, Jahrgang 1968, geboren in Ostwestfalen. Studium der Romanistik, Lateinamerikanistik, Historische Ethnologie, Soziologie und Kulturmanagement in Mainz, Frankfurt am Main und Mexico D.F. Hotelausbildung und Tätigkeit im internationalen Tourismus. Nach Auslandsaufenthalten in Chile, Mexiko und Spanien, arbeitete sie in diversen Jobs, als Übersetzerin für Lateinamerikanachrichten und bildete sich zur Lektorin weiter. Die Autorin liebt ausgedehnte Reisen, verfügt über familiäre Verbindungen nach Lateinamerika und arbeitet bei einem Zeitschriftenverlag in Frankfurt am Main. Mit ihrer Familie lebt sie im Main-Kinzig-Kreis.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von K. Westerbeck

Cover des Buches Guerilleras (ISBN:9783748120711)

Guerilleras

 (9)
Erschienen am 02.05.2019

Neue Rezensionen zu K. Westerbeck

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Rezension zu "Guerilleras" von K. Westerbeck

Ein gut geschriebenes Buch
eseskaliertehvor 4 Monaten

Das Buch stand mir zur Verfügung und nun möchte ich darüber berichten.

Das Buch hat ein schönes Cover was einen einlädt den Klappentext zu lesen.
Der Klappentext verrät grob worum es geht.


Das Buch lässt sich schnell lesen da der Schreibstil echt super ist und die Geschichte einen auch einlädt mehr zu lesen. 

Die Story ist gut und geheimnisvoll geschrieben, das Buch ist wirklich top und ich kann es mit einem sehr guten Gewissen weiter empfehlen.

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Rezension zu "Guerilleras" von K. Westerbeck

Women - fight for your rights!
kingofmusicvor 5 Monaten

Als ich im Juni Kerstin Westerbeck´s neuen Krimi „Guerilleras“ (den zweiten Fall für Comisario Sergio Fabulos) zusammen mit dem ersten Teil (Wegkreuz in den Anden) erhielt, hatte ich mich wirklich darauf gefreut, bieten die Romane von Kerstin Westerbeck doch immer spannende sowie anspruchsvolle Themen vermengt mit Humor und einem Schuss Erotik.

 

Doch dann folgte zunächst die Ernüchterung – ich kam nicht in die Handlung, die Figuren agierten komisch. Kurzerhand brach ich die Lektüre ab und legte das Buch beiseite.

 

Anfang des Monats etwa fing ich dann mit „Wegkreuz in den Anden“ an, welches ich dann innerhalb kürzester Zeit beendet hatte, da ich das Buch unter anderen Gesichtspunkten gelesen habe, als man es normalerweise bei einem Krimi tut. Weil ich jetzt „im Thema“ (sprich: in Kolumbien im fiktiven Ort Callín und Umgebung) war, ich die handelnden Personen besser kannte und entsprechend zuordnen konnte, habe ich dann schnell „Guerilleras“ gelesen. Und siehe da: es funktionierte gut.

 

Comisario Sergio Fabulos und seine Freunde Jaimé und Arturo müssen dieses Mal mit zusehends selbständig agierenden Frauen, die gegen Prostitution etc. kämpfen, zurechtkommen – etwas, was den Männern zunächst gar nicht gefällt. Doch die Handlung erfordert es, dass sich ihre Ansichten im Laufe der Zeit ändern, was mir sehr gut gefallen hat. Überhaupt lässt Kerstin Westerbeck ihren Figuren wieder viel Platz zum Wachsen und entwickeln und man merkt, dass hinter dem raubeinigen Sergio ein durchaus zur (kritischen) Reflektion über sich und sein Handeln agierender, sensibler Mann steckt.

 

Ein Krimi wäre allerdings kein Krimi, wenn es keine Toten geben würde. Derer gibt es hier nach und nach aber genug *g*. Dazwischen erhält die Leserschaft wieder einen Einblick in die politische Situation in Kolumbien (dieser Roman entstand nach den Friedensverhandlungen mit den FARC 2016 in Havanna) und lernt etwas über die Lebensweise bzw. die Eigenarten der Kolumbianer kennen (die Autorin hat u. a. Lateinamerikanistik studiert).

 

All das vermengt mit einer spannenden Handlung, die immer wieder überraschende Wendungen nimmt, ergibt unterm Strich einen unterhaltsamen und interessanten Krimi, dem ich ohne schlechtes Gewissen wieder 4 verdiente Sterne gebe.

 

Ein Tipp zum Schluss: auch wenn sich „Guerilleras“ unabhängig lesen lässt: zum besseren Verständnis für die Figuren und die Erwähnung von Dingen, die sich auf „Wegkreuz in den Anden“ beziehen, sollten Interessent*innen zunächst selbigen Roman lesen!

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Rezension zu "Guerilleras" von K. Westerbeck

Mordermittlungen im modernen Kolumbien
utaechlvor 6 Monaten

Auch in Kolumbien wird gemordet und ermittelt. Und das mit atmosphärischen Einblicken in Land und Leute. Ein Krimi, der dem Leser viel über die aktuelle Situation in Kolumbien vermittelt, während sich die spannenden und fesselnde Kriminalhandlung rund um Sergio Fabulos und seine neue Assistentin Amanda entwickelt.

Inhalt:

Im fiktiven Dorf Callin wird Edwin Gallo ermordet. Sergio Fabulos übernimmt mit der Jurastudentin Amanda die Ermittlungen, die sie hinter die Fassade des Dorfes blicken lassen. Das Ende der FARC Rebellen bietet neue Herausforderungen, stellt alte Leitbilder in Frage und führt zu einer neuen Instabilität, die schon bald ein weiteres Opfer fordert. Die Frauen des Dorfes organisieren sich und versuchen den gesellschaftlichen Umbruch, eine Situation, die die Ermittlungen nicht unbedingt erleichtert.

Cover:

Das Gesicht einer Frau, das Auge umrahmt von Fingern, eine Heuschrecke ziert den Titel. Ein wirklich fesselndes Cover, das zur Beschäftigung mit dem Buch einlädt.

Setting und Stil:

Der Autorin gelingt es hervorragend, das kolumbianische Dorf und seine Einwohner für den Leser zum Leben zu erwecken. Man erfährt viel über das moderne Kolumbien und die Veränderungen, die durch das Ende der FARC-Rebellen angestoßen wurden, bzw. die Lücken, die deren Untertauchen hinterlassen haben. Aktuelle Probleme rund um Homosexualität und Emanzipierung werden perfekt in die Handlung eingeflochten, so dass man als Leser einen realistischen Einblick ins kolumbianische Leben erhält. Natürlich sind die Ermittlungen etwas anders, als sie bei uns ablaufen würden, trotzdem fehlt es nicht an Professionalität und dank der Jurastudentin Amanda an neuen Ansätzen.
Die Handlung wird aus unterschiedlichen Sichten erzählt, das Buch ist ein vier große Abschnitte mit Unterkapiteln eingeteilt.

Charaktere:

Sergio Fabulos ist ein erfahrener Ermittler, den so leicht nicht schockieren kann. Ihm zur Seite steht Amanda, die als junge Jurastudentin Schwung in ihn und seine Ermittlungen bringt. Für Sergio scheint ebenfalls eine neue Zeit angebrochen zu sein und so ist es toll, mitzuerleben, wie er sehr strukturiert mit Amanda ermittelt und dem Täter schließlich auf die Spur kommt.
Dabei gibt es viele Umwege, Sackgassen, falsche Spuren, die es zu klären gilt. Schon die Handlung rund um die Dorfprostituierte Flora Morales könnte ein eigenes Buch füllen.
Mir gefallen die Charaktere, sie passen zu der Region. Die Frauen, die sich organisieren, die vielen Freier, die Morde, deren möglicher homosexuellenfeindlicher Hintergrund für Zündstoff sorgt, all das ist eine gelungene Mischung, die Leben ins Dorf bringt.

Geschichte:

Es ist glaube ich das erste Mal, dass ich einen kolumbianischen Ermittler bei der Arbeit beobachten darf. Ich habe mich also gefreut, dass ich viel über ihn, das Land und die Leute erfahren habe. Gleichzeitig konnte ich hervorragend miträtseln und mich im Gewirr der vielen möglichen Täter verlieren. Ein Fall, der die Ermittler fordert, das Dorf bewegt und für Veränderungen sorgt, die nicht zurückzunehmen sind.

Fazit:

Mein erster Ausflug in ein kolumbianisches Dorf war ein echter Lesespaß. Ich habe gerne mitermittelt, mich mit den Charakteren angefreundet und freue mich schon auf eine Rückkehr zu Sergio Fabulos, wenn er wieder ermitteln darf. Ich kann das Buch jedem Krimifan empfehlen, der gerne neue Regionen für sich entdeckt und herausfinden will, wie in anderen Ecken der Welt ermittelt wird. Das Buch hat es geschafft, dass für mich ein Kolumbien jenseits der Drogenkartelle und FARC-Rebellen auf der Landkarte aufgetaucht ist.

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Guerilleras (ISBN:undefined)

Sommer-LESERUNDE! Ihr seid herzlich eingeladen!

Guerilleras“ ist der zweite Fall für Comisario Sergio Fabulos. Ich vergebe 10 Freiexemplare.

»Nieder mit dem Machísmo!«, brüllt Isabella, Kopf der frisch ins Leben gerufenen Frauenbewegung im (fiktven) Callín. Rebellierende Ehefrauen und kampfwillige Emanzen drängen auf Veränderung nach dem Ende des bewaffneten Konflikts in Kolumbien. Auslöser ihres Unmuts: Ein Schüler der Eliteschule San Antonio de Oviedo, ehemaliger Sitz der Drogenbarone, wurde bestialisch ermordet. Opfer ist ausgerechnet der Musterschüler Edwin Gallo, Sohn von Vorzeigeunternehmerin Maria Gallo, der sich erst kurz zuvor als Homosexueller outete.

Und Edwin bleibt nicht das einzige Opfer …

Während der (dörfliche) Teamgeist bei den Ermittlungen "hinkt" – Fabulos wird noch nicht warm mit Bürgermeister-Neuzugang Santorini – schlagen sich die alten Vertrauten gern auf seine Seite: Barbesitzerfreund Jaime und Journalist Arturo. Unverhofft stößt auch noch weibliche Unterstützung dazu: Jurastudentin Amanda.

Gelingt es der Frau im Team Brücken zu bauen und die angestrebten neuen sozialen Realitäten voranzutreiben? Beherzt, burschikos geht sie es an. Und die Chemie scheint zumindest zu stimmen …

Zur Amazon-Leseprobe geht es hier

Voraussetzungen zur Teilnahme an der Leserunde:

Es gelten die LovelyBooks-Richtlinien zur Teilnahme an Leserunden unter https://www.lovelybooks.de/info/richtlinien-lr-bv/.

Ihr braucht weder politisches (Vor-)Wissen über Kolumbien noch müsst ihr den ersten Teil „Wegkreuz in den Anden“ (s. u.) gelesen haben, um bei "Guerilleras" einzusteigen. Ihr solltet lediglich leidenschaftliche Krimileser sein.
Mehr über mich als Autorin unter www.kerstin-westerbeck.de

Bewerbungsfrage:

Kolumbien - ein mögliches Urlaubsziel? Oder wo fühlt ihr euch im Urlaub am wohlsten?

Ich freue mich auf die LESERUNDE mit euch!

+++ Als BONUS(!): Zusätzlich verlose ich 5 RezensionsexemplareWegkreuzung in den Anden“ (Teil 1 des Kolumbien-Krimis mit Sergio Fabulos)

Bewerbt euch ebenfalls hier.

Der Link zur Amazon-Leseprobe hier

Beide Krimis sind gerade erschienen (Teil 2) bzw. frisch neu aufgelegt (Teil 1).

Ps. Für alle politisch und/oder Kolumbien-Interessierte gibt es ein Glossar am Ende jedes der beiden Romane.

 

89 BeiträgeVerlosung beendet

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