Inhalt:
Kerrigan ist eine lebt seit ihr Vater sie aufgesetzt hat im Haus der Drachen, hat es als Halb-Fae in einer Welt in der Fae regieren und Menschen sowie Halb-Fae diskriminiert werden nicht leicht. Als Drachenschülerin hilft sie bei dem Drachenturnier, welches alle 5 Jahre stattfindet. Diese Jahr sind 5 Drachen bereit sich zu binden so viele wie seit langer Zeit nicht mehr. Doch dann taucht Fordham, der Prinz des Hauses der Schatten auf und kämpft um einen Drachen um die Verbannung seines Hauses zu rächen.
Meine Meinung:
Die Charaktere mochte ich sehr gerne. Insbesondere die Protagonistin Kerrigan habe ich als sehr authentisch empfunden. Sie ist sehr mutig, etwas wild und kämpft für das was sie für richtig hält. Gleichzeitig kann sie aber auch Schwäche zeigen und fühlt sich sowohl in Kampfkleidung als auch in schönen Kleidern wohl, was sie für mich sehr sympathisch gemacht hat.
Auch die anderen Charaktere finde ich gut geschrieben. Sie sind alle sehr unterschiedlich und auf ihre eigene Art authentisch. Einige waren mir sehr sympathisch, andere habe ich verabscheut und wieder andere kenn ich immer noch nicht richtig einschätzen. Bezüglich der Charaktere hat mir besonders gut gefallen, dass viele Figuren im laufe der Geschichte eine deutliche Charakterentwicklung hatten und man das Gefühl bekommen hat die Personen immer besser zu kennen bzw. zu verstehen.
Die Welt an sich habe ich als sehr gut ausgearbeitet empfunden. Es gibt Menschen und Halb-Fae, die weniger Rechte haben sowie Fae, welche in verschiedenen Häusern in der Hohen Gesellschaft eingeteilt sind. Zusätzlich gibt es noch Drachen die sich alle Fünfjahre an die Sieger des Drachenturniers binden. Mir persönlich ist relativ schnell gelungen in die Welt einzutauchen und bis auf die ganzen unterschiedlichen Häuser der Fae habe ich auch alles gut verstanden.
Den Schreibstil habe ich ebenfalls als positiv empfunden. Die Geschichte ist aus der 3. Person geschrieben, woran ich mich erst einmal gewöhnen musste, mich aber nicht weiter gestört hat. Allgemein konnte ich mir alles sehr gut vorstellen und es gab einige Zitate die ich mir markiert habe. Besonders gut hat mir gefallen, dass es einige Kapitel gab, die aus der Schicht andere Charaktere geschrieben wurden, sodass man teilweise mehr über die Beweggründe dieser Charaktere erfahren hat.
Alles in allem hat mir das Buch wirklich super gut gefallen und ich bin gespannt wie die Reihe weiter gehen wird.
K.A. Linde
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
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Als Halb-Fae kämpft Kerrigan mit Verachtung und Hass in einer Welt der reinblütigen Fae. Sie absolviert eine Ausbildung im Haus der Drachen, hofft auf die Aufnahme in die Hohe Gesellschaft und wird stattdessen Zielscheibe von Intrigen und bösen Machenschaften. Ausgerechnet der Schattenprinz Fordham, selbst ein Außenseiter, kommt ihr näher …
Mit „Royal Houses“ habe ich sehr gehadert. Das Buch war weder schlecht noch gut, es war irgendwas dazwischen. Erstmal finde ich, dass der Klappentext irreführend ist, da sich die Handlung viel mehr mit Kerrigans Privatleben, sowie mit gesellschaftlichen Themen wie Diskriminierung, Freundschaft und Familie auseinandersetzt und das Turnier eine, meiner Meinung nach, untergeordnete Rolle spielt. Der Untertitel „Haus der Drachen“ ist ebenfalls irritierend, denn die Drachen treten als absolute Nebenrollen auf.
Kerrigan mochte ich mal mehr, mal weniger. Sie hat mit Vorurteilen und Ausgrenzung zu kämpfen, das aber immer und immer wieder zu betonen, ist auch irgendwann ermüdend. Die Handlung hatte durchaus ihre Höhen, außerdem mochte ich den Schreibstil von K.A. Linde sehr gern, aber insgesamt war die Story nicht überzeugend, da sie sich in Nebenschauplätzen verlor. Ich hätte mir mehr klare Linie und ausgefeiltere Charaktere, sowie eine greifbarere Romance gewünscht. Schade, hier wurde viel Potenzial verschenkt.
Rezension zu Royal Houses – Haus der Drachen 🐉
Inhalt 📖
Die Geschichte spielt in einer Welt voller rivalisierender Königshäuser, Intrigen und Drachenmagie. Im Mittelpunkt steht Kerrigan, die plötzlich in Machtspiele hineingezogen wird, die weit größer sind, als sie zunächst ahnt. Zwischen politischen Konflikten, Geheimnissen der Häuser und gefährlichen Prüfungen versucht sie, ihren eigenen Platz in dieser Welt zu finden.
Nach dem Klappentext hatte ich allerdings etwas andere Erwartungen an die Handlung. Ich bin davon ausgegangen, dass Kerrigan relativ schnell die Möglichkeit bekommt, am Drachenturnier teilzunehmen. Tatsächlich spielt dieser Aspekt aber erst sehr spät eine größere Rolle. Dadurch wirkte die Geschichte auf mich stellenweise anders aufgebaut, als ich es erwartet hatte.
Außerdem habe ich während des Lesens gemerkt, dass mir die gewählte Erzählperspektive nicht ganz zugesagt hat. Persönlich hätte ich mir die Geschichte eher aus der Ich-Perspektive gewünscht, weil dadurch vermutlich mehr Nähe zu Kerrigan entstanden wäre.
Die Grundidee der Story fand ich dennoch wirklich spannend. Gerade die Kombination aus royalen Machtkämpfen, Magie und Drachen bietet eigentlich unglaublich viel Potenzial. Leider verlor sich die Handlung für mich zwischendurch etwas in den vielen Schauplätzen und Perspektiven, wodurch der rote Faden teilweise fehlte. Vor allem der Mittelteil zog sich dadurch für mich spürbar.
Kerrigan 👧
Kerrigan war für mich eine interessante Protagonistin mit nachvollziehbarer Entwicklung. Besonders ihre innere Zerrissenheit und der Druck, ihren Platz zwischen den verschiedenen Häusern zu finden, waren spannend dargestellt. Trotzdem konnte ich emotional nicht komplett mit ihr mitfühlen, da sie auf mich stellenweise etwas distanziert wirkte. Dadurch fehlte mir manchmal die emotionale Tiefe, um wirklich komplett mitzufiebern.
Die Drachen 🐉
Die Drachen waren definitiv mein persönliches Highlight des Buches. Immer wenn sie stärker in den Fokus gerückt sind, wurde die Geschichte direkt interessanter. Die Atmosphäre rund um sie war mystisch und faszinierend, und ich hätte mir insgesamt sogar noch mehr Szenen mit ihnen gewünscht. Besonders die Verbindung zwischen den Drachen und den Häusern hätte meiner Meinung nach noch stärker ausgearbeitet werden können, weil genau darin für mich das größte Potenzial der Geschichte lag.
Schreibstil & Atmosphäre ✍️
Der Schreibstil ließ sich angenehm lesen und die Welt wirkte atmosphärisch sowie detailreich gestaltet. Vor allem das royale Fantasy-Setting mit Magie, Intrigen und Drachen konnte mich optisch und atmosphärisch überzeugen. Inhaltlich fehlte mir allerdings stellenweise die Spannung, um dauerhaft komplett gefesselt zu bleiben.
Fazit 💭
Leider konnte mich das Buch insgesamt nicht ganz überzeugen, obwohl die Idee wirklich vielversprechend war. Der Anfang hat neugierig gemacht und das Ende wurde nochmal spannender, allerdings war der Mittelteil für mich etwas zu langatmig und durch die vielen Schauplätze teilweise unübersichtlich.
Insgesamt vergebe ich daher 3/5 ⭐️
Ob ich die Reihe weiterverfolgen werde, weiß ich aktuell eher nicht.
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