K.J. Charles

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Harry Vanes Vater war zwar Sohn einer adligen Familie, wurde aber enterbt als er eine demokratische, atheistische Bürgerliche heiratete. Nun sind Harrys Eltern Tod und sein Großvater möchte ihn als seinen Erben in die Gesellschaft einführen, aber Harry hat natürlich kein Benehmen da er wie ein armer Bürgerlicher aufgewachsen ist und in einem radikalen Buchladen arbeitet.
Daher erbittet Harrys Cousin die Hilfe des eleganten, aber sarkastisch-kühlen Dandys Julius, der Harry gesellschaftsfähig machen soll. Die beiden Männer fühlen sich schnell zueinander hingezogen, aber dann drohen Harrys radikale Wurzeln und seine unpassenden politischen Ansichten seine Aussichten als Gentleman zu gefährden.

Dieses Buch ist leider das Schwächste der Serie, aber kein schlechter Einstieg.

Harry ist ein sympathischer Junger man, trotz einer schweren Kindheit aus Flucht, Aufständen und Angst vor Bestrafung für die Volks-hetzerischen Arbeiten seiner Eltern ist er ein fröhlicher, umgänglicher Mann geworden, der sich eher wenig aus Politik macht und lieber ein sicheres, reiches Leben leben möchte. Julius sarkastisch-fiese Art fand ich teilweise sehr amüsant auch wenn er doch teilweise etwas überzogen wird.

Ich fand die Romanze geht etwas schnell von statten, ein Problem das bei KJ Charles oft auftritt, und die obligatorischen Probleme später wirken zuerst hohl und unzufriedenstellend, weil es nie um wirklich schwerwiegende Konsequenzen geht, aber alle so tun als wäre es eine Katastrophe. Es wirkt in diesem Teil mehr wie die typischen, leicht gezwungen Verwickelungen wie sie in allen Liebesromanen auftreten. Die anderen Teile bringen da meiner Meinung nach mehr Tiefe und Bedeutung rein.
Aber gegen Ende wird es auf jeden Fall doch noch mal spannend.

Die Sexszenen sind zahlreich und ansprechend, ohne besondere Kinks, einfacher, glücklicher Sex, aber wenig penetrativer Verkehr, für wen das relevant sein mag.
Die Sprache enthält einige viktorianische (oder pseudo-viktorianische, so gut kenne ich mich mit dem Thema nicht aus) Bezeichnungen, die ich doch etwas gewöhnungsbedürftig und wenig sexy fand.

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