K.L. Going

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K.L. GoingVoll daneben
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Voll daneben
Voll daneben
 (19)
Erschienen am 01.10.2010
K.L. GoingVoll daneben: Ein unmöglicher Roman
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Voll daneben: Ein unmöglicher Roman
Voll daneben: Ein unmöglicher Roman
 (0)
Erschienen am 21.06.2013

Neue Rezensionen zu K.L. Going

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Rezension zu "Voll daneben" von K.L. Going

Rezension zu "Voll daneben" von K.L. Going
Buchhandlung_Schmitz_Juniorvor 7 Jahren

Liam hat es wirklich nicht leicht: Nach einer Party erwischt ihn sein Vater, wie er betrunken mit einem Mädchen auf Vaters Schreibtisch rumknutscht. Dem Vater reicht es, Liam fliegt raus und soll zu seinem Onkel »Tante« Pete…

Pete ist schwul, spielt in einer Glam-Rock-Band und wohnt zudem in einer Wohnwagensiedlung. Nichts für den verwöhnten Liam, dem nur teure Klamotten und eine Menge Spaß wichtig sind. Doch Liam ist fest entschlossen, das Beste aus seiner Situation zu machen, schließlich will er seinem Vater beweisen, das mehr in ihm steckt. Das stellt sich allerdings als schwieriges Unterfangen heraus, Liam gerät von einer misslichen Situation in die nächste und bei allen Versuchen, seinem Vater gerecht zu werden, vergisst Liam, was er selbst vom Leben möchte.

Das will an Liams 18. Geburtstag der Vater für ihn entscheiden und ihn zur Army schicken. Aber da hat der Vater die Rechnung ohne Tante Pete, seine Freunde und letztendlich auch ohne Liam gemacht…

Auch wenn Liam anfangs als oberflächlicher und auch ziemlich unsympathischer »Held« daherkommt, leidet man bei all den Fettnäpfchen, in die er tritt, doch sehr schnell mit ihm. Locker, flockig und spannend geschriebener Roman um einen Jugendlichen, der erstmal seine eigenen Stärken kennenlernen muss.

Ab 14

(Sandra Rudel)

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Rezension zu "Voll daneben" von K.L. Going

Rezension zu "Voll daneben" von K.L. Going
Logosovor 7 Jahren

Das Buch ,,Voll Daneben- Ein unmöglicher Roman” von der Amerikanerin K.L. Going erschien 2010 beim Baumhaus Verlag. Die Autorin hat bereits Bücher wie ,,The Garden Of Eve”, ,,Saint Iggy” und ,,The Liberation of Gabriel King” veröffentlicht.

Der 17-jährige Liam Geller hat auf den ersten Blick alles, was so mancher sich wünscht. Seine Mutter war ein weltbekanntes Topmodel und sein Vater ist der Leiter einer der rentabelsten amerikanischen Unternehmen. Er ist bei allen beliebt und sieht attraktiv aus. Doch einem kann er es nie recht machen, seinem Vater. Liams Wunsch ist es, dass sein Allan Geller einmal stolz auf ihn ist. Aber dieser erzählt ihm wann immer er kann, dass aus ihm nichts werde, dass er durch seine Noten und sein Verhalten seine Zukunft verbaue.
Eines Tages wirft Allan Geller seinen Sohn raus. Liam zieht auf unbestimmte Zeit zu seinem Onkel Peter, welchen er seit vielem Jahren nicht mehr gesehen hat.
Er beschließt seine Zeit zu nutzen um sich zu einem strebsamen Schüler zu wandeln und so seinen Vater zu beeindrucken. Liam versucht außerdem uncool zu werden, damit er Darleen, welche neben ihm wohnt überzeugen kann, dass er nicht so ist, wie sie von ihm glaubt. Zudem ist sie, so glaubt er, genau die Art von Mädchen, die seinem Vater gefallen würde.
Doch er merkt bald, dass es weit aus schwerer ist, jemand sein zu wollen, der er nicht ist, als er angenommen hatte.
Wird Liam es schaffen seine eigenen Wünsche zu erkennen und sie gegenüber seinem Vaters zu verteidigen?

Schon nach den ersten paar Seiten musste ich herzlich lachen. Der Schreibstil von K.L. Going ist einfach erfrischend und brachte mich oft unwillkürlich zum Schmunzeln. Vor allem in etwa der ersten Hälfte des Romans gibt es sehr viel Amüsantes. Die zweite Hälfte, so finde ich wirkt ernster, sie beschreibt mehr den Teil, als der Hauptperson klar wird, was sie wirklich gut kann, was sie sich für die Zukunft wünscht.
Die Geschichte dieses Buches hat mich persönlich angesprochen. Sie zeigt, dass Menschen sich oft zu schnell ein Urteil über jemanden bilden, den sie gar nicht kennen. Dass viele sich nicht die Mühe machen, die Person unter der Fassade kennenzulernen, sondern auf das beharren, was sie glauben zu wissen.
Mit diesem Problem hat unsere Hauptperson stark zu kämpfen, obwohl es hier vor allem darum geht, dass Liam selbst nicht erkennen möchte, dass er einen großen Wert hat und dass er seine eigenen Träume leben sollte.
Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Liam selbst, besticht durch seine außergewöhnliche Art, welcher er sich selbst nicht bewusst ist.
Sein Onkel Peter, ein homosexueller Radiosprecher und Glam-Rock-Fan glaubt nicht an seine Qualitäten als Erziehungsberechtigter und doch ist er es, dem Liam schlussendlich unsagbar viel verdankt. Er gibt sich viel Mühe und bietet Liam Halt, welchen er vorher nie erfahren hat.
Orlando, Peters Freund und Liams Englischlehrer versucht seinem neuen Schüler so gut er kann zu helfen und zeichnet sich durch seine zum Teil harte, aber immer gerechte Art aus.
Eddie und Dino, die zwei letzten der ,,Jungs”, begleiten Liam ebenso auf seinem Weg. Sie geben ihm dass Gefühl, dass sie ihm etwas zutrauen. Ein Gefühl, dass Liam braucht.
Und auch all die anderen, sind wichtig für den Verlauf der Geschichte.
Die Autorin hat einen nie auch nur kurz den Überblick verlieren lassen, ich konnte mich immer gut orientieren. Dieses empfinde ich immer als einen wichtigen Punkt.
Ich muss auch sagen, dass durch die bewegende Geschichte, welche K.L. Going kreiert hat, ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Die Hauptperson hat mich einfach für sich eingenommen und ich wollte unbedingt erfahren, wie seine Geschichte weitergeht.

Kurz: ,,Voll Daneben” ist ein vielversprechender Jugendroman, welchen ich nur allzu gerne weiterempfehlen möchte. Denn diese Geschichte, muss man einfach lieben!

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Cadizs avatar

Rezension zu "Voll daneben" von K.L. Going

Rezension zu "Voll daneben" von K.L. Going
Cadizvor 8 Jahren

Inhalt: Als Liams Vater seinen Sohn aus der Wohnung schmeißt, zieht dieser bei seinem schwulen Onkel ein und gelobt, sich von nun an vorbildlich zu verhalten, damit sein Vater wieder Stolz auf ihn sein kann. Denn Liam zieht das Unglück wie magnetisch an. Dabei ist er auch noch so unverschämt beliebt, was ein weiterer Punkt auf seiner Liste der Verbesserungen seines Lebensstils ist: wie werde ich endlich unbeliebt?
Nun setzt Liam alles daran, aus seiner Rolle zu schlüpfen und ein Vorzeige-Sohn zu werden. Und dabei lernt er mehr als er glauben mag…
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Zum Buch: Ein interessante Idee steckt hinter der Geschichte. Denn hier wird der umgekehrte Weg genommen: ein Außenseiter versucht nicht, mit allen Mitteln dazuzugehören, sondern ein beliebter, netter Typ bemüht sich hier ab, um unbeliebt zu werden. Doch was er auch tut, es misslingt ihm gnadenlos und diese Erlebnisse sind sehr unterhaltsam und auf eine lockere, frische Art erzählt, die einfach Spaß macht. „Voll daneben“ ist wirklich ein „unmöglicher Roman“ und hält sein Versprechen: die Hauptfigur ist sympathisch chaotisch, die Situationen skurril und banal wie komisch.
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Das Buch hat mich so gut unterhalten, dass ich es nur mit der Bestnote bewerten kann.
Gleich von den ersten Seiten an war ich begeistert von der Hauptfigur und seiner schön schrägen Welt. Top!

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