K.j. Weiss Flickenteppich: Diagnose: Schizophrenie

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Inhaltsangabe zu „Flickenteppich: Diagnose: Schizophrenie“ von K.j. Weiss

Wer hat Sarah überfallen? Nicole Wellmann ist entsetzt, als sie erfährt, dass ihre Schwester schwer verletzt im Krankenhaus liegt. Denn eigentlich hatte diese sich gerade erst zu einem Urlaub gen Süden verabschiedet. Doch bald schon stellt sie fest, dass Sarah ein Leben geführt hat, das voller Widersprüche steckt. Nichts ist so, wie es zu sein scheint. Während ihre Schwester im künstlichen Koma liegt, versucht Nicole mühsam Stückchen für Stückchen dieses Lebens wieder zusammenzusetzen. Aber nichts passt zueinander. Erst nur ein leiser Verdacht wird es schließlich zur bitteren Gewissheit: Sarah leidet an paranoider Schizophrenie. Als einzige nahe Verwandte wird Nicole zur Pflegerin ihrer Schwester. Kann Sarah jemals wieder ein eigenbestimmtes, selbstständiges Leben führen?

Guter Einblick aus der Sicht der Schwester einer Betroffenen

— Sandrine1503
Sandrine1503
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    Flickenteppich: Diagnose: Schizophrenie
    Helene2014

    Helene2014

    03. October 2015 um 13:12

    Was passiert, wenn alles, was man bisher vom Leben seiner Schwester zu wissen glaubte, plötzlich falsch zu sein scheint? Nicole ist entsetzt, als sie erfährt, dass ihre ältere Schwester überfallen wurde und auf der Intensivstation liegt. Alles, was ihre Schwester Sarah ihr bisher über ihre Verhältnisse und ihr Leben erzählt hat, scheint auf einer Lüge zu basieren. Nicole versucht herauszufinden, was ist Wahrheit, was Lüge. Und langsam kristallisiert sich heraus, das Sarah seit langem unter Schizophrenie leidet. Nicole wird zur Betreuerin ihrer Schwester und versucht ihr auf alle mögliche Art und Weise zu helfen.  Als Angehöriger soll man sich zwar um alles kümmern (wohl dem, der eine solche Schwester wie Nicole hat!), aber andererseits wird man mit vielem sowohl von den Ärzten als auch den Behörden allein gelassen.  Die Autorin schildert den langen Weg der Diagnosestellung dieser Krankheit und den Versuch der Therapie, die Belastung für die Angehörigen und die Ängste des Patienten sehr einfühlsam. Auch der Rückzug von vorher angeblich guten Freunden wird thematisiert.  Das Buch mich sehr bewegt und auch erschüttert. Ich kann es nur weiterempfehlen, auch um vielleicht Ängste gegenüber Patienten mit dieser schweren Erkrankung abzubauen. Ich vergebe sehr verdiente 5 Sterne.

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