KJ Weiss

 4,6 Sterne bei 60 Bewertungen
Autor*in von In ohnmächtiger Wut, Namenlose Angst und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Es gibt so vieles, worüber sich zu schreiben lohnt! Unter dem Pseudonym KJ Weiss veröffentlicht sie Einzelgeschichten, hauptsächlich in Romanform, aber mit kriminellen Aspekten, die im Vordergrund stehen. Dabei handelt es sich um in sich abgeschlossene Erzählungen. Die Karin-Franke-Bücher erscheinen als Krimireihen: Die Dortmund-Krimis: Zuerst als Student, später als Schriftsteller wird Alex ohne sein Zutun immer wieder in Verbrechen verwickelt. Die Ermittlungen führt er in seiner Heimatstadt. Die Richie-Krimis: Pastorenfrau Kathi und Geist Richie lösen gemeinsam Kriminalfälle. Sie wohnt mit ihrer Familie und Hund in Dortmund.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von KJ Weiss

Cover des Buches In ohnmächtiger Wut (ISBN: 9783741272875)

In ohnmächtiger Wut

 (24)
Erschienen am 28.09.2016
Cover des Buches Namenlose Angst (ISBN: 9783746030067)

Namenlose Angst

 (11)
Erschienen am 21.11.2017
Cover des Buches Nur ein schmaler Pfad (ISBN: 9783754374696)

Nur ein schmaler Pfad

 (6)
Erschienen am 07.10.2021
Cover des Buches Opfer-Leid (ISBN: 9783744883030)

Opfer-Leid

 (7)
Erschienen am 09.10.2017
Cover des Buches Im Schatten des Vergessens (ISBN: 9783741273452)

Im Schatten des Vergessens

 (3)
Erschienen am 28.09.2016
Cover des Buches Flickenteppich: Diagnose: Schizophrenie (ISBN: B01HX3EMVE)

Flickenteppich: Diagnose: Schizophrenie

 (2)
Erschienen am 02.07.2016
Cover des Buches tollkühn (ISBN: 9783748131595)

tollkühn

 (2)
Erschienen am 11.10.2018
Cover des Buches Die Opfer zählen nicht (ISBN: 9783757881252)

Die Opfer zählen nicht

 (1)
Erschienen am 19.09.2023

Neue Rezensionen zu KJ Weiss

Cover des Buches Die Opfer zählen nicht (ISBN: 9783757881252)
Sonne63s avatar

Rezension zu "Die Opfer zählen nicht" von KJ Weiss

Schockierendes Szenario
Sonne63vor 8 Monaten

Inhalt (Klappentext): 

Wird die Rattenpopulation vor Ort zunehmend aggressiver? Nach einem entsetzlichen Erlebnis befürchtet die Lehrerin Elora Keller Schlimmes. Getrieben von ihrer wachsenden Phobie beginnt sie auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen, doch werden ihr von öffentlicher Seite immer wieder Steine in den Weg gelegt. Als sich die Recherche zunehmend auf ihr Privatleben und sogar ihre Ehe auswirkt, muss sie entscheiden, ob sie den Weg zur Wahrheit weitergehen will.

 

 

Zuerst einmal ein paar Worte zum Cover:

Man sieht eine Maus oder auch eine kleine, niedlich erscheinende Ratte inmitten eines Lichtkegels. Das passt sehr gut zum Buch, denn dieses Tier steht im Handlungsstrang im Vordergrund, also quasi im „Rampenlicht“. Doch wir wissen alle, so niedlich diese Nager teilweise auch aussehen mögen, so gefährlich können sie trotzdem sein. Sie gelten als Überträger von Krankheiten, da sie sich von Abfall ernähren, sich in Müllbergen oder der Kanalisation aufhalten. Dazu sind sie sehr schlau. All das kommt in diesem Buch klar zum Ausdruck.

 

Meinung:

Dieses Buch wird mich mit Sicherheit noch eine ganze Weile beschäftigen. Zu viele Bilder und Gedanken schwirren in meinem Kopf herum. Sehr anschaulich und äußerst komplex spricht die Autorin Themen an, von denen wir alle schon gehört haben. Es sind Themen unserer Gesellschaft (eine Spezialität von K.J. Weiss, auf solche Missstände hinzuweisen!) und nicht immer wollen wir damit konfrontiert werden. Das liegt nicht nur an mangelndem Interesse. Oft spielt auch unser Umfeld eine große Rolle. Man will sich nicht einmischen, nicht aus der Menge hervorstechen oder gar als Querdenker betitelt werden. Doch tun wir uns damit einen Gefallen? 

Was ist besser: sich anpassen oder Missstände anmahnen? Sollen wir eingreifen, wenn etwas schief läuft? Dass die Antworten auf diese Fragen gar nicht so einfach sind wie es scheint, kein klares „Ja“ oder „Nein“ gegeben werden kann, zeigt die Autorin mit bemerkenswertem Feingefühl auf. Und das in aller Deutlichkeit. Es gibt mehr im Leben als das berühmte „Schwarz“ oder „Weiß“. Unendlich viele Graustufen liegen dazwischen. Es liegt am Ende an jedem Einzelnen, für welchen Weg er sich entscheidet. Und er muss bereit sein, die Konsequenzen zu tragen, auch wenn diese vielleicht nicht gerechtfertigt sind.

 

Fazit: 

Schockierend, nachdenklich stimmend und doch absolut nachvollziehbar. In viele fiktiven Situationen aus dem Buch erkannte ich die Realität wieder. Und so manche Sache sehe ich nach dieser Lektüre mit anderen Augen an.

 

Dieses Buch ist meiner Meinung nach wahnsinnig facettenreich und sehr tiefgründig. Für mich absolut preisverdächtig. Schade, dass ich keine Ahnung habe, wo man solch ein Buch für einen Preis vorschlagen kann. Ich würde es sofort tun. 

Cover des Buches Laurie (ISBN: B0BG5NDF6N)
Sonne63s avatar

Rezension zu "Laurie" von KJ Weiss

Ein spannender und absolut fesselnder Pageturner
Sonne63vor 2 Jahren

Inhalt (Klappentext): 

Als Laurie nach dem Unfall ihrer Schwester ins Heim kommt, ist sie verzweifelt, denn dadurch reißt der Kontakt zu ihrem kleinen Bruder, den sie abgöttisch liebt, ab. Auch mit den Mitbewohnerinnen hat sie zu kämpfen, besonders mit ihrer Zimmergenossin Alisha. Als diese kurz darauf bei einer Kollision am Straßenrand stirbt, berührt sie das Unglück kaum. Aber dann gerät sie selbst ins Visier einer perfiden Verbrecherbande.

In ihrer Not wendet sie sich an ihre beiden neuen Freunde Tristan und Linus, die umgehend den Detektiv Oliver Speer einschalten. Dass Alishas Tod tatsächlich ein Unfall war, erscheint immer unwahrscheinlicher. Und nun ist Laurie selbst in Gefahr…

 

Meinung:

K.J. Weiss beweist mit diesem Buch einmal mehr, warum sie zu meinen Lieblingsautor:innen zählt. Dass ihre Bücher fesseln, wusste ich deshalb schon. Und trotzdem konnte sie mich mit „Laurie“ wieder einmal mehr überraschen. 

Von der ersten Seite an war ich in der Handlung gefangen, konnte das Buch einfach nur äußerst schwer aus der Hand legen. Zu fesselnd und spannend war die Story aufgebaut. Innerhalb von drei Tagen war ich regelrecht durch dieses Buch gerast. Dabei faszinierte mich nicht nur der absolut gekonnte Schreibstil. Die Handlung ließ mich erschauern, mitfühlen und leiden. Dabei ging es, grob ausgedrückt, um Heimkinder, mit einem kurzen Blick auf die verschiedensten Einrichtungen oder die Gründe, warum Kinder dort landen. Wer dafür verantwortlich ist, was schieflaufen kann und welches Engagement der ein oder andere an den Tag legt, um Situationen zu verbessern. 

Auch wurde angerissen, wie unterschiedlich die betroffenen Kinder/Jugendlichen damit umgehen, welche Hilfen es für sie gibt. Und es wurde darauf aufmerksam gemacht, dass nicht immer alles so sein muss, wie es auf den ersten Blick scheint. Alles verpackt in eine wahnsinnig kurzweilige, mitreißende und sehr spannende Geschichte. Ein wirklicher Thriller.

 

Fazit: 

Für mich das bisher beste Buch von K.J. Weiss, ein wahrer Thriller, der die Gefühle Achterbahn fahren lässt. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis wir diese Autorin in den oberen Rängen der Bestsellerlisten finden werden.

 

Anmerkung: 

Das Buch gehört zu einer Buchreihe um den Detektiv Oliver Speer. Jedes Buch beinhaltet eine abgeschlossene Handlung und kann für sich allein gut verständlich gelesen werden. Wenn man aber der Entwicklung Olivers und seines Umfeldes genau folgen möchte, dann sollte man sie am besten in chronologischer Reihenfolge lesen.

Cover des Buches Nur ein schmaler Pfad (ISBN: 9783754374696)
Goch9s avatar

Rezension zu "Nur ein schmaler Pfad" von KJ Weiss

Familiäre Abgründe
Goch9vor 2 Jahren

Drei Monate, nachdem ihr Vater auf brutalste Weise ermordet wurde, findet Jolanthe Büscher ihre Mutter erhängt in ihrem Elternhaus vor. 

Der Schreck, sie glaubt noch eine schwarze vermummte Gestalt neben ihrer Mutter zu sehen, lässt sie die Treppe herunterstürzen. Als sie im Krankenhaus erwacht ist sie fest davon überzeugt, dass ihre Mutter keinen Selbstmord begangen hat, sondern ermordet wurde.

Keiner glaubt ihr. Mit der Zeit zweifelt sie selbst an ihren Verstand.

 

Das Cover und den Titel finde ich spannend. Es hat in mir einige Erwartungen geweckt. Habe ich einen Psychokrimi gelesen? Jein.

Es ging immer wieder Richtung Psychokrimi, aber die Erzählstruktur und der stetige Wechsel der Berichterstatter haben viel von der Spannung und vor allem vom Gänsehautfeeling genommen. 

Den Ausdruck Berichterstatter habe ich bewusst gewählt, denn die Erzählweise der einzelnen Protagonisten kam mir wie Berichte ihrer Erlebnisse oder Arbeitsweisen vor. Es ging immer ins Detail. Es gab Wiederholungen, Beschreibungen von immer wiederkehrenden Abläufen, ungelenk oder unsicher formuliert. Für mich entstand einfach keine Psychokrimistimmung.

Die Fakten, was alles der Jola passierte, ihre Verunsicherung und ihre Selbstzweifel waren erkennbar, aber ich finde, die Spannung und das Grauen hätten von der Autorin stärker herausgearbeitet werden können, denn für mich war kein Spannungsbogen erkennbar.

Alles in Allem war es guter Plot, der eine bessere Darstellung verdient hätte.

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