KJ Weiss Flickenteppich: Diagnose: Schizophrenie

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Inhaltsangabe zu „Flickenteppich: Diagnose: Schizophrenie“ von KJ Weiss

Wer hat Sarah überfallen? Nicole Wellmann ist entsetzt, als sie erfährt, dass ihre Schwester schwer verletzt im Krankenhaus liegt. Denn eigentlich hatte diese sich gerade erst zu einem Urlaub gen Süden verabschiedet. Doch bald schon stellt sie fest, dass Sarah ein Leben geführt hat, das voller Widersprüche steckt. Nichts ist so, wie es zu sein scheint. Während ihre Schwester im künstlichen Koma liegt, versucht Nicole, mühsam Stückchen für Stückchen dieses Lebens wieder zusammenzusetzen. Aber nichts passt zueinander. Erst nur ein leiser Verdacht wird es schließlich zur bitteren Gewissheit: Sarah leidet an paranoider Schizophrenie. Als einzige nahe Verwandte wird Nicole zur Pflegerin ihrer Schwester. Kann Sarah jemals wieder ein eigenbestimmtes, selbstständiges Leben führen?

Sehr gute Beschreibung der Situation. Erst jetzt kann ich mir wirklich vorstellen, was die Diagnose "Schizophrenie" bedeutet.

— Sonne63
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  • Die Wahrheit über Schizophrenie

    Flickenteppich: Diagnose: Schizophrenie

    Sonne63

    11. January 2018 um 16:05

    Inhalt (Klappentext): Wer hat Sarah überfallen? Nicole Wellmann ist entsetzt, als sie erfährt, dass ihre Schwester schwer verletzt im Krankenhaus liegt. Denn eigentlich hatte diese sich gerade erst zu einem Urlaub gen Süden verabschiedet. Doch bald schon stellt sie fest, dass Sarah ein Leben geführt hat, das voller Widersprüche steckt. Nichts ist so, wie es zu sein scheint. Während ihre Schwester im künstlichen Koma liegt, versucht Nicole, mühsam Stückchen für Stückchen dieses Lebens wieder zusammenzusetzen. Aber nichts passt zueinander. Erst nur ein leiser Verdacht wird es schließlich zur bitteren Gewissheit: Sarah leidet an paranoider Schizophrenie. Als einzige nahe Verwandte wird Nicole zur Pflegerin ihrer Schwester. Kann Sarah jemals wieder ein eigenbestimmtes, selbstständiges Leben führen?Meinung:Dieser Roman hat mich sehr nachdenklich zurückgelassen. Sehr einfühlsam, aber auch teilweise sehr spannend schildert die Autorin, wie schwierig es ist, die Diagnose „paranoide Schiziphrenie“ zu stellen. Das Umfeld der erkrankten Person merkt wohl gewisse Veränderungen, bis sie aber so stark ausgeprägt sind, dass man auf die Idee kommen könnte, eine psychische Erkrankung als Ursache zu sehen, ist es meistens für eine heilung zu spät. Doch mit der Diagnose fangen die Problem erst an.Angehörige bekommen kaum Unterstützung, müssen sich Anlaufstellen mühsam erarbeiten. Die erkrankte Person braucht oft, vor allem in de Anfangszeit, eine Rundumbetreuung. Es ist, als hätte man ein zusätzliches Kind bekommen. Dazu kommt, dass sich Freunde und Bekannte teilweise zurückziehen, da sie mit der Krankheit nicht klar kommen.Fazit: Ein Roman mit autobiographischen Zügen, der mich sehr nachdenklich zurücklässt. Ich persönlich werde die Krankheit „Schizophrenie“ nun aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten.

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