Kader Abdolah Das Haus an der Moschee

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Inhaltsangabe zu „Das Haus an der Moschee“ von Kader Abdolah

Ein altes Haus in Senedjan. Seit 800 Jahren wohnt hier die Familie des Teppichhändlers Agha Djan. Unter seiner Obhut leben die Menschen in einträchtiger Harmonie – bis die von Teheran und den Aufständen gegen das korrupte Regime des Schahs ausgehende Unruhe auch sie erreicht. In seinem neuen Roman breitet Kader Abdolah das zutiefst menschliche Schicksal einer iranischen Großfamilie wie ein bunt schillerndes Geschichtengewebe vor uns aus.

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    Daniliesing

    Daniliesing

    Dieses Thema gehört zur Themen-Challenge 2014:

    Hier könnt ihr euch über eure gelesenen Bücher zu Thema 15 austauschen!

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  • Rezension zu "Das Haus an der Moschee" von Kader Abdolah

    Das Haus an der Moschee
    blueberry7

    blueberry7

    naja, zuviel Gebetsteppichatmosphäre und daher eines der wenigen Bücher, die ich aus der Hand legen musste..............

    • 2
  • Rezension zu "Das Haus an der Moschee" von Kader Abdolah

    Das Haus an der Moschee
    Ay73

    Ay73

    14. July 2011 um 15:21

    Eine Geschichte um eine Familie im Iran in den 60er Jahren. Aga Djan, Teppichhändler, angesehener Mann im Bazar, lebt mit seiner Großfamilie im Haus an der Moschee. Die Geschichte zu Zeiten von Reza Pahlevi, dem Schah von Iran spielt die Religiösität, Integrität und Realität. Aga Djan der im Haus an der Moschee alles regelt, dem Imam zur Seite steht und einen moderaten Glauben hat versucht den Familienzummenhalt immer gerecht zu werden, aber auch seiner Gemeinde gegenüber sowie auch dem Glauben gegenüber. Es wird über die Mondlandung der Amrikaner thematisiert, die islamische Hochburg der Fundamentalisten in Qom, die Großmütter die sich um den Haushalt kümmern. Doch die Zeiten sind schwer, Ayatollah Kohmeini versucht aus dem Exil den Schah zu stürzen Was natürlich gelingt, der Islamische Staat wird geschaffen. Sittenwächterinnen auserkoren die Frauen verhaften und misshandeln nur weil der Tschador nicht richtig sitzt. Alle linksorientierten werden vom islamischen Richter zum Tode veruteilt. Da fragt man sich, warum der Islam so beschmutzt wird. Und in dieser schweren Zeit ist Aga Djan ein wundervoller Mensch, religiös aber er sieht durchaus die Ungerechtigkeiten und Fehlinterpretationen der Mullahs. Ein tief beeindruckendes Buch über den Iran, seine Revolution, seinen Glauben. Fazit: UNBEDINGT LESEN!!!!!!

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  • Rezension zu "Das Haus an der Moschee" von Kader Abdolah

    Das Haus an der Moschee
    sabatayn76

    sabatayn76

    10. April 2011 um 19:02

    Azan, Ayat, Ayatollahs Inhalt: Bereits seit 800 Jahren bewohnt Agha Djans Familie das Haus an der Moschee in Senedjan. In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts leben hier neben dem Familienoberhaupt und Kaufmann Agha Djan dessen Frau und seine 3 Kinder sowie die Familien des Imams Alsaberi und die des Muezzins Agha Schodja. Kader Abdolah erzählt anhand dieser Familien von Ereignissen wie Nowruz, Hochzeiten und der Hadj sowie die Geschichte Irans. Mein Eindruck: Abdolah beschreibt nicht nur die Protagonisten, sondern auch die Handlungsorte seines Romans sehr authentisch und überzeugend. Auch wer noch nicht im Iran (oder überhaupt im Orient) war, wird sich den Basar, die Moschee, die Badehäuser und die Gebetsrufe hervorragend vorstellen können. Der Leser begleitet so nicht nur die Charaktere durch gute und schlechte Zeiten, sondern erlebt auch den politischen, religiösen und wirtschaftlichen Wandel zu Zeiten der islamischen Revolution mit. Dabei verleiht der Autor dem Buch durch den Gebrauch von Idiomen und durch zahlreiche Koran-Zitate (auch manche Kapitel tragen den Namen von Suren) Authentizität. Mein Resümee: Ein wunderbares Buch! Wer Familiengeschichten mag und nebenbei noch eine Menge über historische Hintergründe zu den Themen Iran, Ayatollah Khomeini, islamische Revolution und Iran-Irak-Krieg wissen möchte, ist hier goldrichtig.

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  • Frage zu "The Complete Persepolis" von Marjane Satrapi

    The Complete Persepolis
    Rodrigez

    Rodrigez

    Hallo, hab vor kurzem den Film Persepolis gesehen und hat mir wirklich sehr gut gefallen. Der ist ja nach einem französischer Comic gedreht worden, zumindest war er Vorlage dazu. Wisst ihr einen Roman der auch im Iran spielt, der so in die Richtung wie Persepolis geht, und natürlich auch gut ist:-) Freu mich über jede Antwort..

    • 3
  • Rezension zu "Das Haus an der Moschee" von Kader Abdolah

    Das Haus an der Moschee
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. May 2009 um 19:22

    Eine berührende Familiengeschichte, die jeden Leser tief in die iranische Kultur entführt. Der im niederländischen Exil lebende Autor hat die fiktive Geschichte Agha Djans mit wahren Fakten aus der Zeit der Anti-Schah-Revolution zutiefst menschlich und bewegend verknüpft!
    Besonders die blumige und bildreiche Sprache hat mir große Lesefreude bereitet!

  • Rezension zu "Das Haus an der Moschee" von Kader Abdolah

    Das Haus an der Moschee
    asita

    asita

    18. January 2009 um 15:45

    der 1954 im iran geborene schriftsteller kader abdolah lebt seit 1988 in holland, wohin er als asylant gekommen und geblieben ist. er hat schon in seinem roman die geheime schrift die iranische geschichte der letzten jahrzehnte auf ein abgelegenes dorf reduziert. das haus an der moschee ist sein fünfter roman. darin beschreibt er das schicksal einer iranischen großfamilie von der zeit vor der revolution in den späten sechziger jahren bis in die frühen achtziger. es ist ein teil seiner eigenen geschichte. es ist eine bildhafte und filmreife geschichte, ähnlich dem buch der drachenläufer von khaled hosseini . der roman zeigt ebenfalls wie unterschiedlich sich menschen unter solchen extremen verhältnissen verhalten und entwickeln und wozu sie im guten wie im bösen fähig sind. im zentrum dieses romans steht ein uraltes haus. es ist teil einer moschee und die moschee ist ein teil des hauses. der chef des basars, der teppichhändler aga djan, ist familienoberhaupt der gemeinschaft aus frauen, kindern, geschäftsleuten. seit jahrhunderten hat seine familie einfluss auf die stadt. aga djan ist ein strenggläubiger muslim, der liebevoll und fürsorglich über haus und moschee wacht. unter seiner obhut leben die menschen in senedjan in harmonie und nach den regeln des korans. bis die von der schiitischen hochburg qom gegen das korrupte regime des schahs ausgehende unruhe im land auch sie erreicht. machtlos muss aga djan mit ansehen, wie um ihn herum familienmitglieder und freunde ermordet oder zu fundamentalisten werden. »Kader Abdolah erzählt eine orientalisch-poetisch verzierte, aber mit politisch interessiertem Blick geschriebene Familiengeschichte ...filmreif plastisch geschrieben.« NEUE WESTFÄLISCHE »Der Zusammenstoß zwischen Poesie und Politik, Modernität und Tradition, Identität und Verwestlichung ist packend ... ist ebenso kunstvoll geknüpft wie ein wertvoller orientalischer Teppich.« HANNOVERSCHE ALLGEMEINE

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  • Rezension zu "Das Haus an der Moschee" von Kader Abdolah

    Das Haus an der Moschee
    coimbra

    coimbra

    28. December 2008 um 16:19

    Iranische Grossfamilie in den Wirren der Ereignisse von der Anti-Schah-Revolution bis heute. In bilderreicher Sprache schildert der Autor,Exil-Iraner, der heute holländisch schreibt, das Drama, das sich in seinem Heimatland abspielt. Ergreifend die Figuren- Agha Djan, die Grossmütter, Gagal,Sinat, Eidechse,etc. Die poetischen Texte und die prägnanten Kapitelüberschriften , z.B. "Die Ameisen", "Die Heuschrecken",Opium", tragen zur Fazination des Buches bei. Und Sätze wie " Dann wurde es still. Und überall im Land nahm die Stille überhand." zeichnen die Lage des Landes beängstigend nach. Versöhnlich die Schlusskapitel: "Die Gärten der Wonne", und "Er ist das Licht.Licht über Licht". Wenn man sich für iranische Kultur interessiert, sehr lesenswert! So ist das Leben Kasem Chan ( aus dem Persischen) Es spielt mit dir Manchmal liebt es dich Manchmal erniedrigt es dich

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