Die Watson-Legende

von Kai Bliesener 
4,0 Sterne bei3 Bewertungen
Die Watson-Legende
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unterhaltsamer Agentenroman, erinnert ein wenig an James Bond

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Spannender Polit-Thriller, der in die Welt der Geheimdienste führt.

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Inhaltsangabe zu "Die Watson-Legende"

Verrat, Intrigen, Liebe und Tod.

Berlin 1964. Carl Janson, einer der besten Profikiller der Welt, wird von einem Geheimbund westlicher Geheimdienste in die geteilte Stadt geschickt. Sein Auftrag: Ein Agentenaustausch. Doch die junge Republik ist nicht nur zum Spielplatz der Spione und zur Frontstadt zwischen Ost und West zur Zeit des Kalten Krieges geworden, sondern sie hat auch mit ihrer braunen Vergangenheit zu kämpfen. So gerät Janson in einen wahren Sumpf und findet sich als Spielball verschiedenster Interessen wieder. Wer spielt welche Rolle im Spiel der Geheimdienste? Wer ist Freund und wer Feind? Und welche Rolle spielt die junge Frau, die überraschend in sein Leben tritt?

Mit seinem ersten Roman ist Kai Bliesener ein spannender Genre-Roman gelungen, der die besten Eigenschaften des klassischen Agententhrillers vereint. Gleichzeitig ist das Buch eine Verneigung vor Bond-Schöpfer Ian Fleming, vor Robert Ludlum, Jack Higgins oder Alistair MacLean. Eine Geschichte wie eine Reise zurück in eine Zeit, als die Welt nur einen Hauch vom Abgrund entfernt war.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746705880
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:272 Seiten
Verlag:epubli
Erscheinungsdatum:07.03.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Lesewunders avatar
    Lesewundervor einem Monat
    Kurzmeinung: unterhaltsamer Agentenroman, erinnert ein wenig an James Bond
    Ein Agentenrom aus den Zeiten des kalten Krieges

    Der deutschstämmige Carl Jansen verliert seine Eltern bei einem Flugzeugattentat. Marc Watson, ein enger Freund der Familie, nimmt den Jungen zu sich zieht ihn groß.  Erist auch dafür verantwortlich, dass Carl sich für die Tätigkeit des Geheimagenten und Profikillers entscheidet. Wir schreiben das Jahr 1964 und Carl soll im Auftrag der Organisation, einer geheimen Abteilung des MI6, einen Agentenaustausch  in Berlin durchführen. Dies soll Carls lertzter Auftrag sein, da er aus dem Metier aussteigen will. Doch nicht nur Russen, Engländer und Amerikaner haben ein Interesse an dem Vorhaben, sonder auch die DDr und die Organisation Adler, ein Zusammenschluß von Altnazis. Alle wollen den Tod der Austauschagenten und von Carl, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Carl weiß nicht, wem er trauen kann. Auch sein Mentor Watson scheint verdächtig. Carl ist es gewähnt ohne Emotionen zu agieren. Da läuft ihm die junge hübsche Martha Conrad über den Weg und Carl auf einmal einen wichtigen Grund, warum er überleben will.
    Der Beginn des Buches war für mich ein wenig langatmig, da der Autor ausführlich  die politischen Rahmenbedingungen schildert, in der sich der Roman bewegt. Für Leser, die sich in dieser Zeit  nicht vertraut sind, ist dies für das Verständnis sicher hilfreich. Auch die vielen Personen und zum Teil ungewohnte Namen waren zu Beginn verwirrend. Doch schnell nimmt das Geschehen Fahrt auf. Jeder versucht jeden zu betrügen und umzubringen. Obwohl Carl ein Profikiller ist, fand ich ihn sehr sympathisch. Er tötet nur, wenn es in seinen Augen notwenig oder gerechtfertigt scheint. Da die Gegenspieler mich nicht für sich einnehmen konnten, habe ich immer gehofft, dass Carls Ausstieg gelingt und die anderen ihre Strafe erhalten. Für mich nicht ganz nachvollziehbar war, dass Catl, ansonsten sehr misstrauisch, sich nach kurzer Zeit in martha verliebt und für sie sein Leben riskiert. Martha selbst fand ich trotz ihres Hintergrunds eher naiv. Das Frauenbild passt aber in die damalige Zeit.
    Insgesamt war das Buch spannend zu lesen. Der Autor hat die vielen verschiedenen Handlungsstränge stringent verfolgt und zu einem logischen Ende geführt. Auf jeden fall eine unterhaltsame Zeitreise in das Berlin das kalten Krieges.

    Kommentare: 1
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    mabuereles avatar
    mabuerelevor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender Polit-Thriller, der in die Welt der Geheimdienste führt.
    Im politischen Spiel zählt ein Menschenleben nichts

    „...Mordaufträge waren an sich heikle Angelegenheiten. Schlecht vorbereitet oder ausgeführt, konnten sie heftige diplomatische Verwicklungen auslösen...“


    Das Buch beginnt im Jahre 1947. Ein 17jähriger Junge nimmt am Flughafen in London Abschied von seinen Eltern. Wenige Minuten später explodiert deren Flugzeug in der Luft.

    Im Jahre 1964 lebt der mittlerweile 33jährige Carl Jansen in der Schweiz. Er hat sich zu einem Mann für besondere Fälle und endgültige Lösungen entwickelt. Seine Aufträge erhält er von der Organisation, einem unabhängigen westlicher Geheimdienst, der für heikle Angelegenheiten zuständig ist.

    Morrisson, deren Chef, beordert Carl in das geteilte Berlin. Schnell stellt Carl fest, dass die neue Aufgabe völlig anders ist als alle bisherigen. Er soll einen geheimen Austausch von Spionen zwischen Ost und West managen.

    Der Autor hat einen fesselnden Polit-Thriller geschrieben. Im Gegensatz zu Carl weiß ich eher, wer in diesem Fall Freund oder Feind ist. Das nimmt der Geschichte aber nichts von ihrer Spannung, denn die Akteure im Hintergrund haben alle ihre eigenen Vorstellungen, wie der Coup laufen soll. Carl, der am liebsten allein arbeitet, ist mit seinen Kontaktleuten nicht glücklich. Einige Feinde sehen in Berlin die große Chance, ihre Rechnungen mit Carl endlich zu begleichen. Alte Seilschaften werden aktiviert. Nichts läuft so, wie es sich Carl vorgestellt hat.

    Wie exakt Carl die politische Lage einschätzt, zeigt das folgende Zitat:


    „...Und wenn ich mich recht erinnere, waren es die Deutschen, die den Krieg angezettelt haben, der Millionen Menschen das Leben gekostet hat […] Nur deshalb sitzen wir hier mitten in einer geteilten Stadt und um uns herum tobt ein Krieg. Kein lauter, sondern ein leiser Krieg. Er ist kalt und vor allem eins: brandgefährlich...“


    Ihm gegenüber sitzt zu dem Zeitpunkt ein Mann des BND und gleichzeitig Mitglied der Operation Gehlen.

    Der Schriftstil sorgt für den rasanten Handlungsablauf. Ich darf nicht nur Carl bei einen Planungen über die Schulter schauen, sondern auch die Gedanken der verschiedenen Geheimdienstleute verfolgen, seien sie aus dem Osten oder aus dem Westen. Besonders intensiv sind alte Nazis in das Geschehen involviert. Sie klären Carl über die Verursacher des damaligen Flugzeugabsturzes auf und hoffen so auf seine Zusammenarbeit.

    Carl muss sich fragen, wem er wirklich vertrauen kann. Ein solcher Mann ist Jäger. Ihm lässt er einen Blick in sein Inneres werfen.


    „...Nein, ich möchte dich nicht in Schwierigkeiten bringen. Dich aufzusuchen, obwohl ich derzeit nicht sagen kann, wer Freund und Feind ist, war schon Risiko genug...“


    Von Anfang an hatte ich den Eindruck, dass Carl mit seinem Job auf Dauer nicht glücklich ist und für ein Leben danach plant. Verstärkt wurde das Ganze, als ich im Laufe der Handlung erfahren habe, wie die Entwicklung des Carl Jansen vonstatten ging.

    Die Geschichte wird konsequent und logisch zu Ende geführt, lässt aber die Frage offen, wie es mit Carls Leben weiter geht.

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Hier werden historische Zusammenhänge in einer spannenden Handlung wiedergegeben und aufgearbeitet. Deutlich wird außerdem, dass für die Geheimdienste ein Menschenleben durchaus verzichtbar ist.

    Kommentare: 5
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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein rasanter Agententhriller, der uns ins geteilte Berlin von 1964 führt...
    Leichen pflastern seinen Weg ...

    Für diesen Thriller begeben wir uns in das Jahr 1964 in das durch die Mauer geteilte Berlin. Es sollen heimlich jeweils ein Agent von Ost nach West ausgetauscht werden.  

    Der mit der Aktion beauftrage Carl Janson ist ein kühler Kopf, der keinen Lustgewinn am Töten findet. Dennoch ist er ein Spezialist in seinem Metier. Er tötet schnell, meist lautlos des schnöden Mammons zuliebe und, weil er nichts anderes gelernt hat. Immerhin sind seine Eltern ebenfalls Geheimagenten für die „Organisation“ gewesen und bei einem feigen Bombenanschlag, den man den Nazis zurechnet, ums Leben gekommen. Und Watson, der Mann, der den kleinen verwaisten Carl wie einen Sohn aufgezogen hat, ist ebenfalls Spion. Dummerweise steht dieser auf einer anderen Seite, nämlich nur auf seiner eigenen und hat deswegen die „Organisation“ für seine Zwecke unterwandert. Und so beginnt bei Carls aktuellem Auftrag in der geteilten Stadt Berlin ein Katz-und-Maus-Spiel, das Carls Weltbild gehörig ins Wanken bringt, muss er doch mit den verhassten Alt-Nazis zusammenarbeiten.   

    Meine Meinung: 

    Der Agententhriller ist, wie für das Genre üblich, rasant geschrieben. Von einer Verfolgungsjagd in die andere, Kugel pfeifen den Protagonisten und dem Leser um die Ohren. Man prügelt sich und Dutzende Menschen sterben. Ich höre förmlich die Wirbelsäulen knacken, wenn dem Gegner das Genick gebrochen wird und habe den metallischen Geschmack von Blut auf den Lippen.

    Natürlich dürfen schöne Frauen nicht fehlen. Die Venusfalle - ein Trick, der so alt ist wie die Geheimdienste selbst. Und es zeigt sich, jeder Mensch ist erpressbar. 

    Im Dunstkreis der unterschiedlichen Geheimdienstorganisationen ist Carl ein richtiger Sympathieträger. Er behandelt Frauen respektvoll, schreckt aber vor konsequentem Handeln nicht zurück. Die anderen Agenten von West und Ost handeln recht vorhersehbar und stereotyp. Aber wahrscheinlich sind die unteren Chargen wirklich einfach gestrickt und haben Lust am Foltern und Töten. 

    Da einem Teil der Bösewichte die Flucht gelingt, ist ein Nachfolger zu erwarten. 

    Der Schreibstil ist dem Genre angepasst. Feine Ironie ist hier vergeudete Liebesmüh‘. Wenn fein, dann eine feine, aber scharfe Klinge.

    Gut gefällt mir, dass historische Personen sowie Zahlen, Daten, Fakten ihren Niederschlag finden. Wer Berlin kennt, wird die eine oder andere Straße wiedererkennen. Der „Kalte Krieg“ hat auf allen Seiten viele Opfer gefordert.

     Fazit:

     Ein rasanter Agententhriller, der mit einem Cliffhänger endet, sodass ein Nachfolgeband wohl in absehbarer Zeit zu erhalten sein wird.


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Kblieseners avatar

    Hallo, für meinen Anfang März veröffentlichten Agenten-Thriller DIE WATSON-LEGENDE suche ich noch Rezensionen und würde dafür insgesamt 10 Exemplare (5 Taschenbücher und 5 als ebook) zur Verfügung stellen. Wer hat Lust das Buch zu lesen und mit dem Autor zu diskutieren und anschließend eine oder mehrere Rezension(en) zu schreiben? Dann beantwortet doch bitte kurz folgende Fragen:

    • Warum würdet ihr das Buch lesen wollen?
    • Wo würde eure Besprechung und Bewertung erscheinen?
    • Welche Bücher habt ihr sonst schon bewerten (höchstens 5 Stück)?


    Um was geht es in dem Buch?

    Verrat, Intrigen, Liebe und Tod. Berlin 1964. Carl Janson, einer der besten Profikiller der Welt, wird von Der Organisation, einer geheimen Vereinigung westlicher Geheimdienste, in die geteilte Stadt entsandt. Sein Auftrag: Ein streng geheimer Agentenaustausch. Doch die junge Republik ist nach dem Krieg nicht nur zum Spielplatz der Spione und zur Frontstadt zwischen Ost und West zur Zeit des Kalten Krieges geworden, sondern sie hat auch mit ihrer braunen Vergangenheit zu kämpfen. So gerät Janson in einen wahren Sumpf von Intrigen und findet sich als Spielball verschiedenster Interessen wieder. Wer spielt welche Rolle in den Drehbüchern der Geheimdienste? Wer ist Freund und wer Feind? Und welche Rolle hat die junge Frau, die überraschend in sein Leben tritt?



    DIE WATSON-LEGENDE ist über neobooks/ebubli als Taschenbuch und als ebook für den Kindle verfügbar.



    Weitere Infos zu Buch und Autor unter http://www.kaibliesener.de


    So, jetzt seid ihr dran. Die ersten 10, die überzeugend klingen, sind dabei. Bitte mit Namen und E-Mail melden und wer die Taschenbuchversion möchte, der bitte Postadresse nicht vergessen.


    Ich freue mich auf eure Zuschriften und bin gespannt auf die Bewertungen. Meine Kontaktadresse: kai.bliesener@posteo.de oder über Forum.

    Grüße Kai

    Gina1627s avatar
    Letzter Beitrag von  Gina1627vor 18 Tagen
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