Kai Blum Hoffnung ist ein weites Feld (Auswanderer-Krimi)

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Inhaltsangabe zu „Hoffnung ist ein weites Feld (Auswanderer-Krimi)“ von Kai Blum

Ein Krimi genau mit dem richtigen Touch Hintergrundwissen aus der Vergangenheit.

— Traenenherz
Traenenherz

Spannend und interessant. Ein ungewöhnlicher Krimi für Jedermann. Lesen!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer
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  • Leserunde zu "Hoffnung ist ein weites Feld (Auswanderer-Krimi)" von Kai Blum

    Hoffnung ist ein weites Feld (Auswanderer-Krimi)
    KaiBlum

    KaiBlum

    Liebe Leser, ich möchte euch zur Lektüre meines E-Books "Hoffnung ist ein weites Feld" einladen.  Die Handlung dieses Krimis spielt in Nord-Dakota im Sommer 1881. Tausende deutschsprachige Einwanderer erhalten von der US-Regierung kostenloses Ackerland in der scheinbar endlosen Prärie. Geschäftsleute mit großen Träumen gründen mitten in den frisch besiedelten Landstrichen kleine Städte, die sich schon bald zu ländlichen Zentren des Wohlstands entwickeln sollen. Himmelsfeld ist einer dieser Orte. Doch der friedliche Name täuscht. Alte und neue Rechnungen, die es zu begleichen gilt, führen zu Mord und Totschlag. Da ich in den USA lebe und nur etwa einmal im Jahr nach Deutschland komme, um Lesungen durchzuführen, würde es mir viel Freude machen, hier bei LovelyBooks mit euch über dieses Buch zu sprechen. Ich vergebe 30 kostenlose Exemplare dieses E-Books fürs Amazon Kindle Lesegerät. Bitte teilt euer Interesse mit. Ich werde euch dann am Wochenende kontaktieren. Ich freue mich sehr auf diese Leserunde! Euer Kai

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  • Hoffnung ist ein weites Feld [1] von Kai Blum

    Hoffnung ist ein weites Feld (Auswanderer-Krimi)
    Traenenherz

    Traenenherz

    05. April 2013 um 07:57

    Klappentext: Nord-Dakota im Sommer 1881. Tausende deutschsprachige Einwanderer erhalten von der US-Regierung kostenloses Ackerland in der scheinbar endlosen Prärie. Geschäftsleute mit großen Träumen gründen mitten in den frisch besiedelten Landstrichen kleine Städte, die sich schon bald zu ländlichen Zentren des Wohlstands entwickeln sollen. Himmelsfeld ist einer dieser Orte. Doch der friedliche Name täuscht. Alte und neue Rechnungen, die es zu begleichen gilt, führen zu Mord und Totschlag. Ein historischer Krimi, dessen Hintergründe genau recherchiert wurden. Der Autor ist vor zwanzig Jahren in die USA ausgewandert und hat selbst in der Prärie gelebt. "Hoffnung ist ein weites Feld" ist der Auftakt einer Krimi-Reihe, die im Sommer 2013 fortgesetzt wird. Die Story: Onkel Karl ist vor ein paar Jahren ausgewandert in die USA, da er dort nicht mehr so allein sein möchte überredet er seinen Neffen Hans mit seiner Familie nachzukommen, und übernimmt die Kosten für ihn. Außerdem organisiert er ein gutes Stück Land im Voraus. Hans freut sich endlich von seinem Gutherren weg zu kommen, und nimmt daher gern an, allerdings merkt er, als er vor Ort ist, dass das Leben in North-Dakota gar nicht so einfach ist, wie er es sich vielleicht vorgestellt hätte. Grad für Kinder und Frau stellt Himmelsfeld, der Ort in den sie gezogen sind vor eine große Probe. Sein Onkel ist sich sicher, die Eisenbahnlinie wird spätestens im nächsten Jahr durch ihren Ort gehen, wenn da nicht dieser Konkurrenzkampf mit einer anderen Stadt wäre. Wie es weiter geht solltet ihr selbst lesen, deswegen verrate ich jetzt auch nicht mehr. Leseprobe: Kann man hier bekommen.   Covergestaltung: Der Hintergrund ist in einem Blau-Grau gehalten. Man sieht eine Strasse, Schnee bedeckt, ein Haus, und ich schätze eine Stromquelle, na auf jeden Fall ein Windrad. Mir gefällt es, so ähnlich werden dann auch mit Worten die Bilder im Buch gemalt. Meine Meinung: Das Buch ist super flüssig zu lesen, die Seiten fliegen nur so dahin. Meistens wird aus der Sicht von Hans erzählt. Der Inhalt beginnt in der Gegenwart und macht dann einen Sprung zurück um etwa ein halbes Jahr. Die Gliederung ist in Kapitel mit zeitlicher Überschrift, so kann man die aktuellen Geschehnisse besser einordnen. Was mir besonders gut gefällt sind die geschichtlichen Einstreuungen in dem Buch, es ist kein Krimi wie man ihn kennt, aber auch kein purer historischer Roman. Ich finde Kai Blum hat eine super Mischung zwischen beidem hinbekommen, und so lernt man einiges über Land und Leute, wie über die Gegebenheiten vor Ort, und trotzdem wird die Spannung stetig gesteigert, bis es schließlich zum Showdown kommt, mit Auflösung der Ereignisse. Was ich nicht ganz so schön finde, es gibt sehr viele Handlungsstränge die noch "offen" geblieben sind, in denen noch soviel zu erzählen gewesen wäre, allerdings bietet das die Chance schon genügend Stoff für den nachfolgen den Teil zu haben. Für nachfolgende Leser ist es deshalb später vermutlich von Nöten diesen Roman mit dem ersten Teil zu beginnen. Mein Fazit: Ein Buch das ich auf jeden Fall weiter empfehlen kann! Meine Bewertung:     Zum Autor: Kai Blum wurde 1969 in Rostock geboren und hat in Leipzig Germanistik, Geschichte und Amerikanistik studiert. Nebenher schrieb er dort für eine Lokalzeitung. 1994 wanderte er in die USA aus und wohnte anfangs in Washington, D.C. und später in Virginia sowie South Dakota. Seit Ende der Neunziger Jahre lebt er in Michigan. Beruflich war er bisher u.a. im Buchhandel, in einer Bibliothek und vor allem im Internet-Bereich tätig. Gegenwärtig leitet er bei einer großen PR-Agentur in Detroit den Bereich Suchmaschinen-Marketing. Kai Blum erhielt Anfang 2006 die amerikanische Staatsbürgerschaft.   Altersangabe: Ich denke für interessierte Jugendliche sicher ein schönes Buch, und natürlich für Erwachsene.   An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Kai bedanken, der mir das Buch zum Rezensieren zur Verfügung gestellt hat.

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  • Toller Auswanderer-Krimi

    Hoffnung ist ein weites Feld (Auswanderer-Krimi)
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    03. April 2013 um 19:05

    Spannend und interessant beschreibt Kai Blum das harte Leben der Auswanderer um 1881. Der Schreibstil und die Story haben mir sehr gut gefallen, auch waren die Personen sympathisch und glaubhaft. Das Buch ist etwas mehr ein historischer Roman als ein Krimi, aber das tut dem Lesespaß keinen Abbruch. Ich habe dieses eBook in einem Rutsch durchgelesen. Einziger Minuspunkt: Das abrupte Ende. Ich habe aber nachgelesen und erfahren, dass die Story als Trilogie angelegt ist und dass der nächste Teil bereits im Sommer 2013 erscheint. Da heisst es nur noch: abwarten. Fazit: Spannend und interessant. Ein ungewöhnlicher Krimi für Jedermann. Lesen!

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  • Krimi gepaart mit amerikanischer Geschichte - top!!!

    Hoffnung ist ein weites Feld (Auswanderer-Krimi)
    Kitty411

    Kitty411

    23. March 2013 um 23:12

    Zum Buch: „Hoffnung ist ein weites Feld“ von Kai Blum ist ein historischer Krimi, der am 3.12.2012 erschienen ist, zu beziehen über Amazon. Klappentext: Nord-Dakota im Sommer 1881. Tausende deutschsprachige Einwanderer erhalten von der US-Regierung kostenloses Ackerland in der scheinbar endlosen Prärie. Geschäftsleute mit großen Träumen gründen mitten in den frisch besiedelten Landstrichen kleine Städte, die sich schon bald zu ländlichen Zentren des Wohlstands entwickeln sollen. Himmelsfeld ist einer dieser Orte. Doch der friedliche Name täuscht. Alte und neue Rechnungen, die es zu begleichen gilt, führen zu Mord und Totschlag. Die Story: Hans wandet mit seiner Frau und seinen drei Kindern nach Amerika aus, in ein Örtchen namens Himmelsfeld, in dem sein Onkel Karl  mit seiner Frau Clara und deren Tochter lebt. Dort erhält er, wie alle Einwanderer, ein Stück Land, auf dem er eine Hütte bauen und das er bewirtschaften kann. Er lernt seine hilfsbereiten Nachbarn kenne und bekommt mit, dass sein Onkel, der einen Laden betriebt, manchmal recht herrisch gegenüber der Umgebung ist. Karl ist in einer Art Konkurrenzkampf mit dem Hotelbesitzer, da beide das Sagen haben wollen in dem kleinen Städtchen, ausserdem gibt es mit einem Nachbarort einen Wettstreit darum, wohin die Eisenbahnlinie kommen soll. Anfangs geht es nur um die „üblichen“ Nachbarschaftsstreitigkeiten, dies ändert sich aber, als Claras ehemaliger Liebhaber und Vater ihrer Tochter auftaucht und ebenfalls dort in der Gegend siedelt, in der Nachbargemeinde brennt es und Karl wird verdächtigt… Als es im Hotel in Himmelsfeld einen Mord gibt zieht Hans mit seiner Familie vom Haus des Onkels in seine eigene inzwischen errichtete Hütte. Die Ereignisse spitzen sich zu und es endet in einem „Showdown“ an Heiligabend. Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Der Text ist flüssig geschrieben und in Abschnitte geteilt, die jeweils mit dem aktuellen Datum der Geschehnisse überschrieben sind. Covergestaltung: Das Cover zeigt eine typisch amerikanisch wirkende Farm mit einem Windrad und einen Mann, der mit dem Rücken zum Betrachter steht. Das Bild erweckt einen älteren Eindruck. Im oberen Bereich ist der Titel in hellgelbem Farbton zu sehen. Zum Autor: Kai Blum wurde 1969 in Rostock geboren und hat in Leipzig Germanistik, Geschichte und Amerikanistik studiert. Nebenher schrieb er dort für eine Lokalzeitung. 1994 wanderte er in die USA aus und wohnte anfangs in Washington, D.C. und später in Virginia sowie South Dakota.Seit Ende der Neunziger Jahre lebt er in Michigan. Beruflich war er bisher u.a. im Buchhandel, in einer Bibliothek und vor allem im Internet-Bereich tätig. Gegenwärtig leitet er bei einer großen PR-Agentur in Detroit den Bereich Suchmaschinen-Marketing. Kai Blum erhielt Anfang 2006 die amerikanische Staatsbürgerschaft. Meine Meinung: Ich bin absolut begeistert von diesem Buch. Der Leser bekommt im Prolog einen ersten Eindruck von der Spannung, die ihn erwartet, und als ich dann begann den Text zu lesen konnte ich nicht mehr aufhören… Die gesamte Story ist gut geschrieben und wird nicht langweilig, Spannung ist von Anfang an vorhanden und wird im Laufe der Story gesteigert. Die Thematik ist ungewöhnlich, da man ja nicht so oft Krimis in diesem Zeitrahmen hat, das finde ich gut. Historische Fakten über das Leben zur damaligen Zeit sind zwar vorhanden, werden aber nicht übertrieben betont, sie bilden sozusagen den Hintergrund, so dass auch Leser, die nicht so an Historischem interessiert sind, diesen Krimi hervorragend  lesen können ohne sich zu langweilen. Ich kann dieses Buch wirklich nur jedem empfehlen, der gerne Krimis liest, und ich freue mich auf den zweiten Teil, der im Sommer 2013 zu erwarten ist.

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  • Rezension zu "Hoffnung ist ein weites Feld (Auswanderer-Krimi)" von Kai Blum

    Hoffnung ist ein weites Feld (Auswanderer-Krimi)
    irismaria

    irismaria

    24. February 2013 um 10:03

    „Hoffnung ist ein weites Feld“ von Kai Blum ist ein historischer Roman, der um 1880 in Dakota spielt und sich mit einer Gruppe deutscher Auswanderer befasst, die in Amerika Fuß fassen möchten. Der junge Hans Sievers steht im Mittelpunkt, er wurde von seinem Onkel Karl Wolter zur Auswanderung angestiftet. Wolter lebt schon einige Jahre in Himmelsfeld in Nord-Dakota und hofft, dass das Örtchen durch die Anbindung an die Eisenbahn zu einer richtigen Stadt werden kann, am besten mit ihm als Bürgermeister. Sein Neffe Hans erhält das von der Regierung an alle Neueinwanderer vergebene Land, das ihm nach einer dort verbrachten Zeitspanne ganz gehören wird. So kann Hans der Ausbeutung durch den Großgrundbesitzer in Deutschland entkommen, auch wenn die erste Zeit auf dem eigenen Land nicht leicht wird und die Deutschen mit dem rauen Klima kämpfen müssen. Der Untertitel von „Hoffnung ist ein weites Feld“ lautet Auswanderer-Krimi und die Geschichte beginnt auch mit einem Mord, doch steht das Leben der Menschen weit mehr im Mittelpunkt als die Mordermittlungen. Die Personen sind gut gestaltet und ich möchte gerne mehr von ihnen lesen – freue mich daher schon auf die Fortsetzung. Mein einziger Kritikpunkt ist daher auch, dass das Buch mit 110 Seiten viel zu kurz ist. Ich kann den Roman als flüssig lesbare Geschichte über Auswanderer in die USA sehr empfehlen

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  • Rezension zu "Hoffnung ist ein weites Feld (Auswanderer-Krimi)" von Kai Blum

    Hoffnung ist ein weites Feld (Auswanderer-Krimi)
    Schlehenfee

    Schlehenfee

    18. February 2013 um 22:33

    Heiligabend 1881, Himmelsfeld, Norddakota: Hans Sievers, der erst vor ein paar Monaten hierher ausgewandert ist, findet seinen Onkel tot in dessen brennendem Haus. Wie kam es dazu und wer hat ihn ermordet? Nach diesem Prolog macht Kai Blums Auswanderer-Krimi einen Zeitsprung zurück in den Juli 1881, als Hans Sievers mit seiner Frau und seinen drei Kindern in Himmelsfeld ankommt, einem kleinen Nest in Norddakota, das überwiegend von deutschen Auswanderern bewohnt wird. Hans wurde von seinem Onkel Karl Wolter, der sich schon vor ein paar Jahren aus Deutschland aufmachte, hierher gelockt, denn es gibt kostenloses Land und keine Fremdbestimmung durch Gutsherren. Doch schnell stellt sich heraus, dass nicht alles perfekt ist im gelobten Land. So einige Bewohner haben Dreck am Stecken. Hans' Onkel konkurriert mit dem Hotelbesitzer um die Vormachtstellung in Himmelsfeld und wird von einigen anderen Leuten wegen seiner herrischen Art nicht gemocht. Der Ort Himmelsfeld wiederum konkurriert mit dem Nachbarort Miller um den Eisenbahnanschluss, der wirtschaftliches Wohlergehen verspricht. Kommt der Anschluss nicht, wird die Stadt wohl wieder in der Versenkung verschwinden. Das Klima im Dakotagebiet ist ebenfalls hart, heiße Sommer und extrem kalte und schneereiche Winter. Das Leben der Auswanderer ist kein Zuckerschlecken, aus Mangel an Holz bauen sie sich Häuser aus Grassoden. Doch Hans sieht voller Hoffnung in sein neues Leben und kommt ganz gut zurecht, bis verhängnisvolle Ereignisse den kleinen Ort erschüttern. Soweit zum Inhalt. Mir gefiel es sehr gut, dass sich von Anfang an viele Verdächtige und Spuren entwickeln, so dass man die Identität des Mörders nicht erraten kann. Das Leben der Auswanderer in Norddakota ist gut recherchiert worden und realistisch dargestellt. Die Passage mit dem schweren Blizzard war richtig spannend. Ich habe es sehr genossen, auch mal etwas zu lesen, dass in dieser Region der USA spielt, da sticht "Hoffnung ist ein weites Feld" angenehm aus der Masse heraus. Das Ende kam viel zu schnell und noch längst ist nicht alles aufgeklärt. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen, bei der Fortsetzung möchte ich auf jeden Fall weiterlesen!

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  • Rezension zu "Hoffnung ist ein weites Feld (Auswanderer-Krimi)" von Kai Blum

    Hoffnung ist ein weites Feld (Auswanderer-Krimi)
    lesemaus

    lesemaus

    12. February 2013 um 09:21

    Hans und seine Familie werden von seinem Onkel nach Amerika geholt. Dort erhoffen sie sich ein besseres Leben als in Deutschland unter Obhut des Gutsherrn. Schnell wird deutlich so leicht wird es nicht, denn auch wenn die Einwadnerer Land zugeteilt bekommen, sie müssen dieses unter harter Arbeit bewirtschaften und den Winter überleben. Der Winter ist sehr hart in Dakoda. Karl, Hans Onkel, positioniert sich als Bügermeister in der kleinen Stadt und hat einen Widersacher im Ort und in der Umgebung. Der erste Mord geschickt an einem der Widersacher vor dem Einbruch eines Blizzards... Das Buch lässt sich schnell und leicht lesen. Es werden die einzelnen Bewohner kurz vorgestellt. Mich faszinierte das man Amerika auch mal anders sieht, sprich die ersten Einwanderer lebten nicht in Holzhäuser sondern in erdhügeln. Dies hatte ich nicht gewusst. Aber es wird auch schnell deutlich, die Menschen leben ihre Freiheit, auch wenn sie dabei einen Mord begehen. Sie fühlen sich im recht.

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  • Rezension zu "Hoffnung ist ein weites Feld (Auswanderer-Krimi)" von Kai Blum

    Hoffnung ist ein weites Feld (Auswanderer-Krimi)
    zauberblume

    zauberblume

    11. February 2013 um 23:00

    Mit "Hoffnung ist ein weites Feld" ist Kai Blum ein hervorragender Auswandererkrimi gelungen, der einen von der ersten Seite an in seinen Bann zieht. Im Jahr 1881 wandert Hans Sievers mit seiner Frau Marie und seinen drei Kindern von Mecklenburg nach Nord-Dakota aus. Sein Onkel Karl betreibt hier mit seinen Frau in Himmelsfeld einen Laden. Hans will seiner Familie ein besseres Leben als in der alten Heimat bieten. In Dakota bekommt jeder Einwanderer ein Stück Land zum Bewirtschaften. Doch es ist nicht alles so einfach wie Hans es sich vorgestellt hat. Das Leben ist hart, besonders im Winter.Sein Onkel ist in Himmelsfeld nicht beliebt und kämpft mit dem Hotelbesitzer um Macht und Anerkennung. Und bald gibt es in dem einst friedlichen Himmelsfeld Mord und Totschlag. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Man will das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen. Die Handlung wird von Seite zu Seite spannender. Es ist alles so toll beschrieben, man fühlte sich mitten im Geschehen. Ich kann das Buch nur bestens empfehlen und freue mich schon auf die Fortsetzung.

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  • Rezension zu "Hoffnung ist ein weites Feld (Auswanderer-Krimi)" von Kai Blum

    Hoffnung ist ein weites Feld (Auswanderer-Krimi)
    kira35

    kira35

    07. February 2013 um 10:36

    Hans Sievers und seine Familie zieht es 1881 von Deutschland nach Himmelsfeld in Nord-Dakota. Sein Onkel Karl Wolter lebt dort schon einige Jahre und die Regierung überlässt den Einwanderern, gegen eine geringe Verwaltungsgebühr, fruchtbares Land zur Bewirtschaftung. Hans will endlich sein eigener Herr sein, nicht mehr für ausbeuterische Großgrundbesitzer in Deutschland arbeiten. Der Anfang ist schwere,als es sich Hans, trotz Unterstützung seines Onkels, vorgestellt hat. Nicht nur neue Siedler finden den Weg ins "gelobte Land", auch einige zwielichtige Gestalten finden ihren Weg in das aufstrebende Städtchen..... Der Einstieg in die Geschichte fiel leicht, gleich zu Beginn stolpert man über den ersten Toten, am Heiligabend 1881. Dann beginnt die eigentliche Geschichte im Rückblick am 26. Juli 1881, dem Tag an dem Hans Sievers mit seiner Familie in Nord-Dakota ankommt. Die Geschichte ist flüssig geschrieben und gibt Einblicke über das Leben, die Menschen und die Unbillen der Natur. Auch die Protagonisten und ihre Handlungen sind bildhaft beschrieben und nehmen schnell in meinem Kopf Gestalt an. Spannung und Neugier bauen sich stetig auf und bleiben bis zum Ende bestehen. Da ich nicht wusste, dass es eine Fortsetzung des "Auswandererkrimis" gibt, war ich am Schluss zuerst etwas irritiert, wo war die Lösung? Auf alle Fälle werde ich die Fortsetzung auch lesen. Schließlich will ich wissen: Wer ist der Mörder? Und wie geht es weiter in Himmelsfeld ! Ein etwas anderer Krimi, mit historischem Hintergrund, lesenswert und spannend.

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  • Rezension zu "Hoffnung ist ein weites Feld (Auswanderer-Krimi)" von Kai Blum

    Hoffnung ist ein weites Feld (Auswanderer-Krimi)
    abuelita

    abuelita

    05. February 2013 um 19:57

    Neugierig gemacht hat mich der Untertitel „Ein Auswanderer-Krimi“. Nun, ums Auswandern geht es hier allemal – aber ein Krimi? Das sehe ich nicht ganz so. Das „bisschen“ was hier passiert – war das zu dieser Zeit nicht fast normal? Und zu einem Krimi gehört meiner Meinung nach auch einiges mehr. Trotzdem hat mir dieses Buch wirklich sehr gut gefallen – hab ich es doch eh mit dem Thema Auswandern…*g* . Hier sind wir dann in der Zeit von 1880, wo auch Deutsche in die „grosse Freiheit“ aufbrachen mit Hoffnung auf ein besseres Leben im amerikanischen Mittleren Westen. Das ist sehr kenntnisreich, detailliert und auch spannend geschildert. Wie hart das Leben war, wie die Lebensbedingungen waren und wie sich die Menschen zurecht fanden bzw. finden mussten und mit allerlei Dingen, mit denen sie zuvor nicht gerechnet hatten, fertig werden mussten. Und nicht jeder, der als Mister X in Dakota ankam, trug diesen Namen auch schon als er sich zur Überfahrt bereit machte….. Lügen, Betrug, Neid, Habsucht und Gier gab es auch damals … Als „Folge“ (?) davon – auch hier passiert ein Mord. Aber leider endet das Buch dann doch recht unvermittelt – und für mich zu früh. Ein bisschen mehr dazu hätte ich schon noch gerne erfahren; und zwar hier im ersten Teil noch…… es wurden einige Fährten gelegt, es „passiert „ auch noch etwas, das ich natürlich nicht verrate...aber trotzdem, ein Krimi hat in meinen Augen andere Elemente. Egal ..ich freue mich auf den zweiten Teil, den ich natürlich dann lesen werde ..und wenn der Autor seine Schilderungen so beibehält, dann gerne bitte sehr viel mehr von diesen ausgewanderten Menschen und ihrem Leben !

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