Kai Lange Wer hat zuerst Hurensohn gesagt?

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Inhaltsangabe zu „Wer hat zuerst Hurensohn gesagt?“ von Kai Lange

Obwohl die Schüler sein Nervenkostüm oft sehr strapazieren, gibt es für Kai Lange keinen schöneren Beruf, als Lehrer zu sein. Zwar gilt es, nicht zu verzweifeln, wenn man jede Pause erneut herausfinden soll, wer denn nun zuerst 'Hurensohn' gesagt hat. Oder wenn Schüler Akin nach vier Jahren Englischunterricht immer noch glaubt, "I would" heiße auf Deutsch "Ich bin wötend". Aber Kai Lange nimmt seinen Job mit Humor. Seit Jahren notiert er sich die ebenso aberwitzigen wie lustigen Geschichten, die er tagtäglich erlebt. So schafft er es nicht nur, im Chaos des Alltags einen kühlen Kopf zu bewahren, sondern auch, seinen Schülern tatsächlich etwas beizubringen.

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  • Humor als Blitzableiter

    Wer hat zuerst Hurensohn gesagt?

    Gospelsinger

    07. February 2014 um 20:53

    Geschichten aus der Hauptschule – das hätte bedeuten können, sich hemmungslos über die Schülerinnen und Schüler lustig zu machen. Viele dieser Geschichten aus dem Alltag eines Hauptschullehrers sind denn auch sehr witzig. Und manchmal kann man ob der Unwissenheit der Jugendlichen nur entsetzt und fassungslos den Kopf schütteln. Aber der Autor haut nicht auf die Schülerinnen und Schüler ein, er macht sie nicht lächerlich. Stattdessen berichtet er auch von positiven Erlebnissen, von Schülerinnen und Schülern, die es trotz der widrigen Umstände geschafft haben, etwas zu lernen und einen Abschluss zu erreichen. Auch über seine eigenen Unzulänglichkeiten macht sich der Autor lustig. Die Geschichte „Entgeistert“, in der es um seine vergeblichen Versuche, die Klasse auf einer Nachtwanderung zu erschrecken, geht, ist schreiend komisch. Vor allem aber macht sich der Autor auch Gedanken über die Gründe für das Schulversagen der Jugendlichen, das zu weiten Teilen auch ein Versagen der Schulpolitik und ein Versagen der Gesellschaft ist. Frustriert ist der Autor trotzdem nicht. Er nimmt den Humor als Blitzableiter und macht unbeirrt weiter. Manchmal gibt es eben doch Erfolgserlebnisse, dafür lohnt sich die Mühe.

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  • Wer hat zuerst Hurensohn gesagt? Fall gelöst!

    Wer hat zuerst Hurensohn gesagt?

    Sunshine_Books

    22. October 2013 um 09:14

    Kai Lange ist Hauptschullehrer. Ein Job mit dem man nicht unbedingt am Stammtisch prahlen kann. Aber lustig ist es doch allemal denn er erlebt Geschichten, bei denen man nicht weiß ob man Lachen oder die Hände über dem Kopf zusammenschlagen soll! "Auffallend häufig beschriften Fünftklässler ihre nagelneuen Schnellhefter mit "Deuch", "Deutch", "Mahte", "Englich", und Gesichte". Kann sich da bitte mal jemand drum kümmern?" (S.23) Mein Fazit: Das Cover erweckt den Eindruck, dass es sich nur um humorvolle bis hin zu wahnsinnige Erlebnisse handelt, aber dem ist nicht so. Herr Lange schildert sehr viele verschiedene Fälle und Erfahrungen aus seinem Leben als Hauptschullehrer. Viele sind sehr lustig, fast alle erschreckend und doch gibt es immer mal wieder eine die mich berührt hat. Dies sind vor allem die Schüler gewesen, die es trotz der ANfangsschwierigkeiten, des Umfelds und ihres gesellschaftlichen Stands aus diesem Chaos mit einem Real oder sogar Gymnasialabschull hervorzugehen. Und dann gibt es natürlich die lustigen Fälle, die es eigentlich gar nicht sind, sondern erschreckend. Erschreckend wie wenig die Eltern hinetr der Bildung ihrer Kinder her und wie maßlos überfordert die meisten doch sind! Und abschließend gab es noch die Fälle, die mich geschockt haben. Wie kann es bitte sein, dass Eltern ihre Kinder soweit abstürzen lassen, dass sie mit Handschellen aus der Klasse abgeführt werden? Neben all diesen Geschichten verdeutlicht er auch die absurden Theorien der Politik und des Schulamtes. Dinge, die in der Realität einfach nicht durchsetzbar sind und gerade von pubertierenden Schülern einfach nicht ernst genommen werden! Man merkt, gerade durch die Storys mit den Erfolgserlebnissen, dass der Autor seine Schüler nicht bloßstellen will. Im Gegenteil, ich hatte den Eindruck, er möchte die Bevölkerung aufwecken, denn so wie das Schulsystem momentan funktioniert endet es meistens in eienr Sackgasse!

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  • Humorvoll, kritisch und erschreckend

    Wer hat zuerst Hurensohn gesagt?

    Natalie77

    12. August 2013 um 20:48

    Inhalt: Kai Lange ein Alias für einen Hauptschullehrer. Er hat seine Anekdoten aus der Hauptschule zusammen getragen und aufgeschrieben. Meine Meinung: Viel mehr gibt es über den Inhalt gar nicht zu sagen. Das Buch beinhaltet ganz viele kurze und auch mal längere Anekdoten, die der Lehrer erlebt hat. Dabei kamen viele lustige Geschichten zusammen, aber auch trauriges und erschreckendes. Es gibt Geschichten von Schülern die trotz Lernschwierigkeiten noch einen Realschulabschluss schaffen aber eben auch genau das Gegenteil. Als Leser merkt man recht schnell das dieser Autor nicht auf den Schülern rumhacken möchte oder sie schlecht machen will, sondern einfach Begebenheiten aus dem Unterricht wieder gibt. Trotz einiger negativen Kapiteln empfand ich das Buch insgesamt als sehr positiv. Es ist nicht der erhobene Zeigefinger gegen die Schüler zu sehen, vielleicht ein wenig gegenüber der Eltern und höheren Schulstellen. Der Schreibstil ist recht locker und wenn Kai Lange auch so locker in der Schule war hätte ich ihn gerne als Lehrer gehabt. Ob die Schüler die ganz oft aus Problembezirken kamen das genauso sahen kann natürlich ich natürlich nicht sagen. Im Nachwort sagt er das er nun an der vierten Hauptschule ist, die drei davor haben schon dicht gemacht oder machen es noch. Die Hauptschule stirbt aus. Hier merke ich nichts davon, aber ich bin gerade letztes Jahr beim Schulwechsel meines Sohnes doch sehr überrascht gewesen wie viele Kinder aus Gymnasium gehen. Mein Fazit: Das Buch kann man muss man aber nicht kritisch sehen. Ich habe auch viel lachen dürfen zwischen den Stellen die ich teilweise auch nicht für möglich gehalten hätte.

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