Kai Meyer Das zweite Gesicht

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Inhaltsangabe zu „Das zweite Gesicht“ von Kai Meyer

Als die Stummfilmdiva Jula Mondschein stirbt, übernimmt ihre Schwester Chiara eine ihrer Rollen und wird selbst zum gefeierten Star von Berlin. Chiara findet heraus, dass Julas Leben nicht nur von glanzvollen Festen, sondern auch von einer mysteriösen Gemeinschaft bestimmt war. "Sein Roman ist überaus packend." TV MOVIE "Überhaupt lässt dieser Roman erahnen, was die deutsche Filmindustrie an überquellender Fantasie und an schwarzer deutscher Romantik einfach so brach liegen lässt." DIE ZEIT "Kai Meyer ist einer der interessantesten und produktivsten deutschen Unterhaltungsliteraten." Mitteldeutsche Zeitung

Guter Beginn, interessante Geschichte, der paranormale Dreh am Ende war für mich aber etwas zu viel.

— ChubbChubb

Kai Meyer wie er lebt und schreibt!

— HansiJ90

Sehr gelungen ist hier die unheimliche Atmosphäre, die sich durch den gesamten Roman zieht. Dunkel und packend!

— -nicole-

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  • Das zweite Gesicht - unheimlich, düster und sehr packend

    Das zweite Gesicht

    -nicole-

    03. December 2016 um 12:15

    Die schildernde Welt der Schauspielerei - und ihre dunklen Seiten... Berlin in den 1920er Jahren: Die 24-jährige Chiara Mondschein reist zur Beerdigung ihrer Schwester Jula nach Berlin. Diese war einst eine gefeierte Schauspielern. Chiara, die viele Jahre keinen Kontakt zu Jula hatte, versucht nun, mehr über ihre ältere Schwester zu erfahren. Aufgrund der verblüffenden Ähnlichkeit wird ihr die Rolle in einem Film angeboten, für den zuvor Jula schon vor der Kamera gestanden hat. Zuerst unsicher, willigt Chiara schließlich ein. Schnell lernt sie neben der glänzenden Fassade auch die Schattenseiten der Schauspielwelt kennen. Schließlich gerät sie immer tiefer in eine gefährliche Spirale aus Drogen, Lügen und bizarren Veranstaltungen. Auch wenn sich ihr Leben immer mehr verändert, verliert sie eine Frage nicht aus den Augen: Was für ein Leben hat Jula wirklich geführt? Um dieses herauszufinden, lässt sie sich auf waghalsige Experimente ein. Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse: Ein Mensch verschwindet und mysteriöse Ereignisse häufen sich..."Als der Wagen sie vor der Pension absetzte, kam ihr ein schwarz gekleideter Pantomime entgegen. Auf sein weißes Gesicht war das Zifferblatt einer Uhr gezeichnet; die Zeiger standen auf kurz vor zwölf. Er tänzelte stumm um Chiara herum, betrachtete sie von allen Seiten mit ausdruckslosen Augen und lief dann auf spindeldürren Beinen weiter. Als er sich noch einmal zu ihr umschaute, war der große Zeiger auf Mitternacht vorgerückt." - Seite 53Das zweite Gesicht ist eine fesselnde und sehr unheimliche Geschichte, in der Autor Kai Meyer den Leser in das Berlin der 20er Jahre entführt und damit einen interessanten Einblick in die damalige Zeit der Stummfilm-Ära gewährt. Im Mittelpunkt steht die junge Frau Chiara Mondschein, die immer mehr zum Schatten ihrer verstorbenen Schwester wird und so die ihr bis dahin unbekannte schillernde Welt der Schauspielerei kennenlernt - und auch deren dunklen Seiten. Vieles wird immer rätselhafter und bald muss sie sich fragen: Was ist wahr und was nur Einbildung? Neben Chiara gibt es noch weitere besondere und auch sonderbare Charaktere, wie beispielsweise der Drehbuchautor und Filmproduzent Felix Masken, der Jula einst zum Star machte. Immer mehr wird klar, dass er das ein oder andere dunkle Geheimnis zu haben scheint. Klasse beschrieben sind hier auch die vielen verschiedenen Schauplätze - ob es nun Julas extravagante Villa, Maskens speziell eingerichtetes Haus oder auch die Ateliers und Kulissen sind - alles wird wunderbar detailreich beschrieben. Über all dieses schwebt eine sehr düstere Atmosphäre, die die mysteriösen Geschehnisse sehr gut in Szene setzt.Ich habe diesen besonderen Roman, der erstmals 2002 veröffentlicht wurde, nun zum zweiten Mal gelesen. Diesmal in der signierten und nummerierten Sonderausgabe, die 2013 im Blitz-Verlag erschienen ist, limitiert auf 666 Exemplare. Diese enthält auch noch umfangreiches Bonusmaterial: Neben einem aussagekräftigen Vorwort von Regisseur Dominik Graf gibt es im Anhang noch einen sehr interessanten und ausführlichen Bericht zu der Entstehung des Romans, verfasst von Hanka Joebke und einen kleinen Einblick in die Phantastik der 1920er Jahre."Jetzt aber, für einen Moment, wurde das ganze Gebäude aus Schein und falschen Träumen transparent, und was sie sah, flößte ihr solche Furcht ein, dass sie beinahe in die Knie ging." - Seite 125Mein Fazit: Ein ganz besonderer und außergewöhnlicher Roman, der eine gute Mischung aus Mystery-Thriller, etwas Horror und Phantastik ist. Sehr gelungen ist hier die unheimliche Atmosphäre, die sich schon von Beginn an durch den ganzen Roman zieht. Genau wie Asche und Phönix und Phantasmen gehört dieses Buch eher zu Kai Meyers düsteren Romanen. Das zweite Gesicht ist bisher das außergewöhnlichste Buch, was ich von dem Autor gelesen habe, eben weil es sich so von seinen anderen Romanen unterscheidet. Auch wenn manche Abschnitte nicht ohne sind, ist ihm hier ein sehr gutes Werk gelungen. Sehr packend und leseswert!

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  • Der Anfang sehr gut, das Ende gewöhnungsbedürftig

    Das zweite Gesicht

    ChubbChubb

    30. March 2016 um 13:01

    Kai Meyer entführt den Leser in "Das zweite Gesicht" in die Stummfilmzeit der 1920er Jahre in Berlin. Chiara kommt zur Beerdigung ihrer Schwester Jula, einer gefeierten Filmdiva, in die Stadt.  Da sie eine große Ähnlichkeit mit Jula aufweißt, engagiert sie schon bald der Produzent Felix Masken für das letzte unvollendete Filmprojekt ihrer Schwester. Chiara merkt schnell, dass die Branche und besonders Masken etwas zu verbergen hat, was über die üblichen Koks-Absinth-Sexorgien hinausgeht. Am Anfang war ich von dem Buch begeistert. Meyer schafft es, das vergangene mondäne Berlin und die dortige Filmszene bestens einzufangen. Auch die Charaktere sind nachvollziehbar und Chiaras Nachforschungen richtig spannend. Dann erhält die Geschichte allerdings einen paranormalen Dreh, der zur Lösung des Mysteriums führt. Dieser ist für mich nicht verständlich und auch einfach zu sehr weggeholt. Daher ein Punkt Abzug.

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  • Traumhafte Atmosphäre in der Weimarer Republik

    Das zweite Gesicht

    HansiJ90

    13. February 2016 um 17:30

    Der Mystery-Roman 'Das zweite Gesicht' ist ein erstklassiges Werk, welches den Leser unmittelbar in die Weimarer Republik eintauchen lässt. Assoziiert habe ich das direkt mit den deutlich später erschienenen Gereon-Rath-Romanen von Volker Kutscher - nur, dass das Zweite Gesicht das Weimarer Berlin noch besser spürbar macht! Die aufgeladene Handlungsatmosphäre, die Meyer so geschickt zu formen versteht prägt den Roman im Umfeld des frühen Film-Buisness. Es gelingt dem Autor wunderbar mit seinen Lesern und ihren Eindrücken zu spielen. Dadurch entsteht ein wirklich fesselndes Werk! Man kann sich also von Kai Meyer wünschen, er möge sich mal wieder zu seinen Genre-Ursprüngen zurückbesinnen, da diese RICHTIG gute Literatur sind (wie allerdings auch viele andere, aktuelle Meyer-Werke!)

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  • Rezension zu "Das zweite Gesicht" von Kai Meyer

    Das zweite Gesicht

    Suselpi

    11. February 2013 um 00:10

    Das zweite Gesicht von Kai Meyer handelt von der jungen Chiara Mondschein die zu der Beerdigung ihrer Schwester Jula nach Berlin fährt. Jula ist nach Berlin gegangen um Schauspielerin zu werden und durch die Ähnlichkeit zwischen ihr und Chiara soll diese ihren Platz einnehmen. Im Laufe der Geschichte nähert sich Chiara immer mehr dem Verhalten an, dass sie zuvor von Jula so verurteilt hatte. Zum Ende hin wird das Buch immer spannender. Nachdem man sich an den Schreibstil gewöhnt hat liest sich dieser sehr einfach und fesselt einen. So wirklich weiß ich nicht in welchen Bereich man dieses Buch einordnen soll. Aber es ist zu empfehlen. Es ist spannend und zu gleich teilweise erschreckend wie die Personen handeln.

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  • Rezension zu "Das zweite Gesicht" von Kai Meyer

    Das zweite Gesicht

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. November 2012 um 17:39

    Echter Krimi, gewürzt mit einem Schuß Fantasy. Sehr schön und sehr schwer aus der Hand zu legen.

  • Frage zu "Das zweite Gesicht" von Kai Meyer

    Das zweite Gesicht

    Cory

    Guten Morgen! Ich habe gestern "das zweite Gesicht" zu Ende gelesen! Hab nun gar keine Ahnung was ich als nächstes Lesen soll! Habt ihr eine Empfehlung für mich.

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  • Rezension zu "Das zweite Gesicht" von Kai Meyer

    Das zweite Gesicht

    Fern

    02. September 2008 um 18:40

    Mir persönlich hat dieses Buch überhaupt nicht gefallen. Aufgrund des Titels hatte ich etwas völlig anderes erwartet und während der ganzen Handlung fiel es mir sehr schwer, mich irgendwie mit Chiara anzufreunden.

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