Der Rattenzauber

von Kai Meyer 
3,7 Sterne bei65 Bewertungen
Der Rattenzauber
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (38):
Suhanis avatar

Eine Geschichte mit den Grausamkeiten des Mittelalters und die dem Leser zeigt, wo fanatischer Glaube hinführen kann.

Kritisch (5):
Bella233s avatar

Ich kann beim besten Willen keinen Sinn in dieser grausamen Geschichte erkennen. Für mich war es nichts!

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Inhaltsangabe zu "Der Rattenzauber"

Was geschah mit den Kindern von Hameln?1248. Ein beunruhigendes Gerücht hat den Hof zu Braunschweig erreicht: In Hameln sind auf unheimliche Weise einhundertdreißig Kinder verschwunden. Der junge Robert von Thalstein soll nun Licht in die Sache bringen. Doch er stellt fest, dass seine Vaterstadt einem religiösen Wahn verfallen scheint, vermeintliche Ketzer werden gefoltert und die geistlichen Herren kümmern sich nur ihre Eitelkeiten. Einzig der Italiener Dante Alighieri hilft Robert und berichtet ihm von einem Rattenzauber, der die Kinder in einen nahen Berg gelockt haben soll ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783404152650
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:365 Seiten
Verlag:Bastei Lübbe
Erscheinungsdatum:29.03.2005

Rezensionen und Bewertungen

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    Suhanis avatar
    Suhanivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Geschichte mit den Grausamkeiten des Mittelalters und die dem Leser zeigt, wo fanatischer Glaube hinführen kann.
    Was geschah mit den Kindern von Hameln?

    Den Rattenfänger von Hameln kennt wohl jeder, und diese Geschichte basiert darauf.
    In der Vorbemerkung und im Anhang des Autors wird erklärt, was von der Geschichte in Hameln wirklich stimmt, welche Personen es im realen Hameln gegeben hat und wie es dort in der Zeit ausgesehen und zugegangen ist. Vorne im Buch ist auch eine Skizze von Hameln der Geschichte.
    Auf diesen Fakten ist dann die fiktive Geschichte aufgebaut worden.

    Ich habe etwas gebraucht, um in die Geschichte rein zukommen, da ich durch den Prolog irgendwie eine andere Person und einen anderen Zusammenhang im Hinterkopf hatte, als die Geschichte in der Ich-Perspektive anfing.
    Auch fand ich den Anfang etwas .... hmm .... konfus ...? Irgendwie konnte ich die einzelnen Szenen und Geschehnisse erst nicht ganz folgen, dabei kann ich nicht mal wirklich erklären warum.
    Aber als ich in der Geschichte angekommen war, wollte ich nur noch wissen wie es weiter geht.

    Immer wieder kam was Neues zu Tage, ohne das man zu einem Ergebnis kam. Immer wenn ich dachte das es DAS nun gewesen ist, dauerte es nicht lange, bis sich rausstellte das man kein Stück weiter war.
    Ich wurde genau wie der Erzähler Robert von Thalstein immer wieder in die Irre geleitet.
    Dabei geht es in der Geschichte nicht nur um die verschwundenen Kinder, sondern auch von Thalstein steht hier genau so im Vordergrund. Die ganze Atmosphäre um ihn ist sehr düster, da auch seine eigene Vergangenheit sehr eng mit Hameln verknüpft ist.

    Eine nach allen Seiten wirklich dicht erzählte Geschichte, bei der ich immer wieder Angst um Thalstein und genauso viele Fragen hatte wie er.
    Eine Geschichte mit den Grausamkeiten des Mittelalters, mit denen hier auch nicht gespart wurden, und die dem Leser zeigt, wo fanatischer Glaube hinführen kann.

    Mein Fazit:
    Eine Geschichte, die mich trotz anfänglicher Probleme doch noch fesseln konnte. In der sich das grausige Mittelalter in voller Pracht zeigt.
    Zwar kennt man die Basis dieser Geschichte, aber der Verlauf dieser hat mir eine andere "Wahrheit" gezeigt.
    Außerdem mein erstes Buch von Kai Meyer, aber wohl nicht das Letzte.

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    Aleshanees avatar
    Aleshaneevor 3 Jahren
    Sehr düster mit einer bezwingenden Atmosphäre

    Klappentext

    Was geschah mit den Kindern von Hameln?

    1248. Ein beunruhigendes Gerücht hat den Hof zu Braunschweig erreicht: In Hameln sind auf unheimliche Weise einhundertdreißig Kinder verschwunden. Der junge Robert von Thalstein soll nun Licht in die Sache bringen. Doch er stellt fest, dass seine Vaterstadt einem religiösen Wahn verfallen scheint, vermeintliche Ketzer werden gefoltert und die geistlichen Herren kümmern sich nur ihre Eitelkeiten. Einzig der Italiener Dante Alighieri hilft Robert und berichtet ihm von einem Rattenzauber, der die Kinder in einen nahen Berg gelockt haben soll ...

    Meine Meinung

    Ich hab das Buch vor ca. 10 Jahren zum ersten Mal gelesen und ich war damals sehr begeistert!

    Die Atmosphäre hat Kai Meyer hier perfekt eingefangen: düster, bedrückend und nebulös, mit einer erstaunlich treffenden Wortwahl und vielen Metaphern, die dieses trostlose Bild abrunden ... Alles, was der Ritter Robert von Thalstein vorfindet, als er nach Hameln kommt, um das merkwürdige Verschwinden von 130 Kindern aufzuklären, ist eine verschworene Gemeinschaft, die ihm von Anfang an ablehnend gegenüber steht. Doch was hat es damit auf sich? Und warum wird er von allen so abweisend behandelt?

    Aber nicht nur die Stadt, auch Robert selbst hat ein dunkles Geheimnis, das ihm hier auf seiner Suche zum Verhängnis werden könnte. Er kann bald Illusion nicht mehr von Wirklichkeit unterscheiden und gerät in einen Sog aus Täuschung, der ihn auf heimtückische Weise im Griff hat.

    Aus der erzählten Ich-Perspektive erlebt man sehr eindringlich, wie sich Roberts Gedankengänge immer konfuser gestalten und man rätselt lange mit, was sich hinter diesem unergründlichen Rätsel verbirgt. Jetzt, beim zweiten Lesen, habe ich allerdings einen etwas anderen Eindruck gewonnen, was die mitreißende Stimmung betrifft. Die Aufklärung geht etwas langsam voran und im Fokus steht hauptsächlich der Protagonist, der sich nur mühsam durch die Verschwiegenheit der Bürger kämpfen kann. Es gibt viele Hinweise und Fallstricke, trotzdem hat mir etwas die Spannung gefehlt und ich hätte die Handlung gerne öfters mal angestubst.
    Vor allem das Ende war zwar stimmig, da hätte ich mir aber gerne noch einen "größeren Knall" gewünscht.

    Fazit

    Der sprachliche Effekt hat mich hier in eine sehr düstere, mittelalterliche Atmosphäre entführt, die mich von der Stimmung vollends eingenommen hat. Bei der Spannung und Entwicklung hätte man noch eine Schippe drauflegen können.

    © Aleshanee
    Weltenwanderer

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    YvetteHs avatar
    YvetteHvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Düster, mythisch, viel Aberglaube, aber weniger historisch!
    Ziemlich düster, viel Aberglaube!

    Klappentext:

    Was geschah mit den Kindern von Hameln?1248. Ein beunruhigendes Gerücht hat den Hof zu Braunschweig erreicht: In Hameln sind auf unheimliche Weise einhundertdreißig Kinder verschwunden. Der junge Robert von Thalstein soll nun Licht in die Sache bringen. Doch er stellt fest, dass seine Vaterstadt einem religiösen Wahn verfallen scheint, vermeintliche Ketzer werden gefoltert und die geistlichen Herren kümmern sich nur ihre Eitelkeiten. Einzig der Italiener Dante Alighieri hilft Robert und berichtet ihm von einem Rattenzauber, der die Kinder in einen nahen Berg gelockt haben soll ...

    Meine Meinung:

    Dies war mein erstes Buch von Kai Meyer und leider habe ich das Historische sehr vermisst.

    Für mich war es nicht leicht in die Geschichte einzusteigen, da der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig war. Auch die Handlung war nicht einfach nachzuvollziehen, da viele sprunghafte Wendungen, einige Mythen und ziemlich viel Aberglaube (teilweise sehr überspitzt und derb dargestellt) das Folgen erschwert hat.

    Die Charaktere sind gut beschrieben, allerdings sind sie nicht unbedingt sympatisch.

    Alles in Allem ein neuer und interessanter Erklärungsversuch des legendären Verschwindens der Kinder aus Hameln und durchaus lesenswert.

    Ich persönlich verbuche das jetzt mal als "Jugendsünde" von Kai Meyer, da das Buch ja auch schon 20 Jahre alt ist und gebe dem Autor noch eine Chance mit einem neueren Buch.

    Mein Fazit:

    In meinen Augen kein historscher Roman, aber empfehlenswert für alle, die es düster, mythisch und gruselig mögen.

    3 Sterne.

    Kommentare: 1
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    Manfred_SHs avatar
    Manfred_SHvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr gut, empfehlenswert
    Gutes Buch

    Im Sommer 2014 gab es bei Penny eine Sonderedition zu kaufen, wohl als Urlaubslektüre gedacht. Ich habe das Buch jetzt gelesen, obwohl die Geschichte aus Mitte der 90er ist, hat sie an Aktuallität nicht verloren. Das war so interessant, sodass ich nachlas, was es mit Alraunen und dem Kinderkreuzzug von 1212 auf sich hat. Viele Dinge u Lebensweisen im Mittelalter werden gut u spannend beschrieben.
    Nervig ist lediglich der oft beschriebene, meteorologisch nicht mögliche Daurregen. Überraschend sind die Charaktere der Figuren und die Handlungsstränge. Bei manchem Buch kann man die Geschicht schon voraussehen. Hier nicht.
    All in all ein gutes Buch.

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    illuniss avatar
    illunisvor 5 Jahren
    Kai Meyer...

    begeistert mich wirklich immer mehr und mehr.
    Ich hatte das Buch ja zusammen mit Loreley von Kai Meyer bestellt und beide verschlungen.
    Erst musste ich mich wieder daran gewöhnen das die Story nicht mit dem was ich von der Sage her kenne überein passt, aber genau das macht es auch wieder so interessant.
    Ich will (wie immer) gar nicht zu viel zu der Story sagen etc., sondern einfach das ich es total lesenswert finde. Den Plot den Meyer da aufgebaut hat ist in meinen Augen wirklich ausgesprochen rund und gelungen, eine wilde Achterbahnfahrt auf der Suche nach der Wahrheit! Wirklich ein Knaller! Ich werde heute Abend direkt mal gucken, was ich als nächstes von ihm lese.

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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor 5 Jahren
    Blutiger Anfang - Blutiges Ende

    Ein junger Ritter soll auf geheiß seines Herzogs die verschundenen 130 Kinder von Hameln suchen. Er selbst birgt ein altes Geheimnis über seine Herkunft in sich, doch die Hamelner Bürger erkennen ihn wieder. Ein Buch über Mythen, Dante Aligheries Tripp zur Hölle und von allem ist etwas dabei. Wer auf Blut steht, wird hier fündig, nicht schlecht, jedoch mir persönlich etwas zu viel gemetzel!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
    Rezension zu "Der Rattenzauber" von Kai Meyer

    Ein Krimi, der mit Mythen kombiniert nicht aus der Hand zu legen ist.

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    S
    Sabrina Dvor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Rattenzauber" von Kai Meyer

    Die Geschichte vom Rattenfänger von Hammeln mal ganz anders...

    Fazit: Eigentlich spannend erzählt, aber traf einfach nicht 100%ig meinen Geschmack

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    Novembers avatar
    Novembervor 11 Jahren
    Rezension zu "Der Rattenzauber" von Kai Meyer

    Am Anfang ist das Buch etwas schwer zu lesen, da es aus der Sicht eines jungen Ritters geschrieben ist und die Wortwahl daher entsprechend.
    Wenn man sich jedoch reingelesen hat, ist man in eine spannende Schauergeschichte mit vielen Irreführungen und überraschenden Wendungen verworben. ^^

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    SomeBodys avatar
    SomeBodyvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein schaurig-düsterer Roman, der sich zwar recht spannend liest, mich aber an keiner Stelle so wirklich fesseln konnte.
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