Kai Meyer Der Schattenesser

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Inhaltsangabe zu „Der Schattenesser“ von Kai Meyer

Prag im Dreißigjährigen Krieg: Das Heer der Katholischen Liga hält die Stadt besetzt. Doch in den finsteren Gassen und Hinterhöfen lauert eine noch viel größere Gefahr - ein geisterhafter Mörder, der den Menschen ihre Schatten stiehlt. Die junge Sarai wird zum Ziel seiner Wut, als sie dem Tod ihres Vaters nachspürt. Über die Brücken und durch die Paläste führt die Jagd in die Judenstadt. Während die Häuser um Sarai in Flammen aufgehen, blickt sie in den Abgrund - in das Gesicht des Schattenessers.

Eine düstere Geschichte voller Mythen und Legenden - sehr gut geschrieben.

— -nicole-
-nicole-

Für meinen Geschmack etwas zu wirr, was die verschiedenen Mythen angeht.

— PaulBurghardt
PaulBurghardt

Ich bin kein freund vom Zusammenmischen verschiedener Legenden und Religionen,aber dieses Buch hat mich doch überzeugt.

— Angelinchen
Angelinchen

Ein wunderbar fantastischer Roman mit allem, was in Märchen, Sagen und alten Geschichten Rang und Namen hat!

— kassandra1010
kassandra1010

Obwohl ich historische Romane nicht so gern lese, fand ich dieses Buch klasse. Die Wahnvorstellung von Baba Jaga im Hühnerhaus hauts raus.^^

— Bella233
Bella233

Düster, geheimnissvoll und brutal.

— Ardy
Ardy

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  • Eine düstere Geschichte volle Mythen und Legenden - sehr gut geschrieben

    Der Schattenesser
    -nicole-

    -nicole-

    07. April 2017 um 18:03

    Das Geheimnis der Schatten...Prag während des Dreißigjährigen Krieges: Im November des Jahres 1620 hält das Heer der Katholischen Liga die Stadt besetzt - überall herrscht Angst und Schrecken. Doch in dem dunklen Gassenlabyrinth lauert noch eine weitere, viel größere Gefahr: Ein mysteriöser Mörder, der seinen Opfern die Schatten stielt. Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters versucht die sechzehnjährige Sarai zusammen mit dem Mystiker und Alchimist Cassius den rätselhaften Schattenesser aufzuspüren. Was hat es damit auf sich? Noch ahnt sie nicht, wohin sie diese gefährliche Jagd tatsächlich führt.Zeitgleich steuern noch andere Gefahren auf die Stadt zu, jede mit eigenen, gefährlichen Plänen. Unter anderem auch eine uralte Legende, die sich in ihrem lebendigen Haus einen Weg durch die tiefen Wälder bahnt..."Das Skelett schwebte ihnen entgegen, als sie um die Wegkehre kamen. Erst als nur noch wenige Schritte sie davon trennten, erkannte Michal, dass es aus Papier war. Ein Westwind trug es mühelos vor sich her, denn es war federleicht, obgleich es die volle Größe eines Menschen hatte." -Seite 47"Der Schattenesser" ist einer der vier Romane, die im Blitz-Verlag mit neuem Cover als signierte und limitierte Sammlerausgabe erschienen ist. (Auf diese Ausgabe bezieht sich auch meine Rezension). Erstmals im Jahr 1996 veröffentlicht, gehört dieses Buch, das eine Mischung aus historischem Roman, mysteriösem Märchen und düsterem Krimi ist, zu Kai Meyers älteren Werken. Der Autor hat hier einiges zusammenfließen lassen: Historische Begebenheiten, religiöse Mythen und uralte Legenden - dieses Zusammenspiel ist ihm sehr gut gelungen.Zu Anfang geht es gleich spannend los: Eine Verfolgungsjagd quer durch das Gassenlabyrinth Prags. Neben detailliert beschriebenen, spannenden Schauplätzen tauchen hier auch viele unterschiedliche und sehr außergewöhnliche Charaktere auf - von einem rätselhaftem Papiermacher, über skurril verkleidete Frauen bis hin zu einem geheimnisvollen Spielmeister mit einem Schattentheater - es bleibt in jedem Fall interessant. Die Geschichte gefällt mir mit seiner düsteren Atmosphäre und den beiden Haupthandlungssträngen ganz gut, wobei mir die Abschnitte um das Mädchen Sarai besser gefallen haben als die von Michal, der zweiten Hauptfigur - dessen Geschichte war mir zeitweise etwas zu verworren, es war lange nicht klar wohin diese führt. Doch auch wenn mich Michals Weg nur teilweise überzeugen konnte, ist die überraschende Zusammenführung der Handlungsstränge wiederum sehr gelungen.Im Anhang des Buches findet man neben einem informativen Nachwort von Kai Meyer noch einen ausführlichen Bericht von Hanka Jobke, in dem sie den Mythen und Legenden des Golems und der Baba Jaga auf den Grund geht und diese mit Kai Meyers Figuren im Roman vergleicht. Sehr interessant zu lesen!Unbedingt erwähnenswert ist hier noch die neue Covergestaltung, die mir um einiges besser gefällt als die der bisher veröffentlichten Ausgaben des Romans. Wie auch bei der zeitgleich im Dezember 2016 erschienen Sonderausgabe des Romans "Loreley" stammt die Umschlaggestaltung aus der Feder von Mark Freier: Düster gehalten zeigt es das lebendige Hexenhaus der Baba Jaga auf den dünnen Hühnerbeinen - sehr gelungen."Der schwarze Umhang floss über ihren Körper und verwischte alle Umrisse. Die Nebelwand tat sein Übriges, den unheimlichen Verfolger zu verschleiern. Er wirkte bedrohlicher als alles, was Sarai bislang begegnet war." -Seite 202Mein Fazit: Dieser Roman ist eher düster gehalten und überrascht durch seine vielen Facetten. Es wird mal mysteriös und unheimlich in historischer Kulisse, aber auch spannend mit einigen, teils gruseligen Thriller-Elementen. Der Schreibstil hat mir, wie schon in vielen Meyer-Roman zuvor sehr gut gefallen - es liest sich flüssig, die Handlung bleibt trotz vieler Elemente sehr gut verständlich. Bis auf kleinere Schwächen im Mittelteil fesselnd, besonders zum Ende hin. Die Entwicklung der Geschichte hat mich wirklich überrascht... Sehr lesenswert!

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  • Historisches spannendes Prag

    Der Schattenesser
    pamN

    pamN

    08. February 2017 um 20:59

    Sarai verliert ihren Vater. Bei seinem Tod hatte er keinen Schatten mehr. Ohne Familie und umgeben von der Liga findet sie Unterschlupf bei Cassius, einem Alchimisten. Mit seiner Hilfe versucht sie das Wesen zu stoppen, dass die Schatten der Prager stiehlt. Zeitgleich macht sich Michal auf den Weg nach Prag. Jedoch wimmeln die Wälder von Soldaten und einem mystischen Wesen. Das Buch und der Schreibstil haben mir super gefallen. Am liebsten hätte ich es gar nicht aus der Hand gelegt und in einem Aufwasch gelesen.  Der Leser erfährt richtig viel über Prag und seine Geschichte.  Der Golem kommt vorbei und weitere interessante Dinge.  Die Charaktere sind jeder auf seine Weise interessant und individuell. Sarai ist ein toller und starker Hauptcharakter. Als Jüdin ist sie verbunden mit der Judenstadt und den Geschehnissen dort. Sie hat keine Angst ein Risiko einzugehen um ihre Mission zu beenden. Sie verbindet Menschlichkeit und Aktion in einem. Vor allem ihre Beziehung zu Cassius und dem Golem finde ich toll.  Die mystischen Charaktere (Schattenesser, Golem etc)  wurden auch super beschrieben und besonders interessant finde ich wie menschlich diese erscheinen. Denn dadurch stechen sie aus dem Chaos in Prag und deren Menschen nicht heraus und dadurch haut das Ende auch gut hin.  Zur Hälfte des Buches war ich mir nicht sicher, ob die Geschichte von Sarai und Michal ohne Probleme ineinander übergehen kann, aber meine Sorgwn waren  unbegründet. Das letzte Viertel des Buches hätte etwas mehr ausführlicher sein können aberabgesehen davon super.  Für mich eine perfekte und spannende Kombination von Geschichte, Fiktion und interessanten Charakteren. 

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  • Ein wunderbar fantastischer Roman

    Der Schattenesser
    kassandra1010

    kassandra1010

    01. August 2016 um 23:08

    In Prag geht ein Mörder um. Doch er tötet keine Menschen, nein er raubt ihre Seelen. Während der Krieg tobt und kein Ende findet, hat der Killer leichtes Spiel. Kai Meyer trumpft in diesem Roman mit Golems, Engeln, Alchimisten und einem mystischen Mädchen Sarai auf, die den Seelenräuber so ganz aus der Fassung bringt.Ein wunderbar fantastischer Roman mit allem, was in Märchen, Sagen und alten Geschichten Rang und Namen hat!

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  • es ist nicht übel geschrieben

    Der Schattenesser
    fladdy

    fladdy

    11. November 2013 um 15:34

    Saria lebt mit ihrem vater in prag. sie sind juden. Regelmäßig besucht sie den Alchemisten, welcher ihr auch nach dem mysteriösen tod ihres vater zur seite steht. ihr vater hatte wie so viele seinen schatten verloren. sie beginnen zu forschen und es beginnt eine jagd durch prag. es werden viele historische und relgiöse elemente mit eingebaut...was interessant ist...teilweise kommt einem der roman jedoch sehr weit hergeholt vor. an sich ist er nicht schlecht geschrieben...einfach mal reinlesen :-)

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  • Rezension zu "Der Schattenesser" von Kai Meyer

    Der Schattenesser
    Fisch

    Fisch

    Hat der Autor Drogen genommen, während er das Buch schrieb? Das dürfte mit Abstand das schlechteste Buch sein, das ich je in meinem Leben gelesen habe. Ich habe ständig nach dem Sinn dieses Werkes gesucht und gehofft, er würde sich mir irgendwann noch erschließen (deshalb hab ich bis zum Ende durchgehalten). Aber ich erkenne keinen Sinn in diesem Werk. Viele Ideen und Gedanken miteinander zu vermischen machen ein Buch keineswegs zu einem bedeutenden Werk. In diesem Fall sind sie abstrus und hirnrissig. Wer dafür Geld ausgibt, begeht definitiv einen Fehler. Dieses Buch ist eines der absolut wenigen, die ich im Müllcontainer entsorgt habe.

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  • Rezension zu "Der Schattenesser" von Kai Meyer

    Der Schattenesser
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. November 2012 um 10:52

    SEhr schön geschrieben.

  • Rezension zu "Der Schattenesser" von Kai Meyer

    Der Schattenesser
    itazura

    itazura

    01. April 2008 um 17:02

    Ein düsterer Fantasy-Krimi. Eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Warum? Ein Feuerwerk der Phantasie. Die schiere Anzahl an Elementen, die der Autor in diese Geschichte mit einbindet ist erstaunlich. Von der Geschichte des 30ig-Jährigen Krieges und des Judentums, der Glaube vom Golem bis hin zur Hexe Baba Jaga in ihrem auf einem Hühnerbein hüpfenden Haus. Man denkt, das alles zusammen geht nicht gut. Aber es geht. Mein Dank dem Autor :) Das faszinierendste aber ist, wie nicht einer, sondern mehrere Erzählstränge nebeneinander her erzählt werden, die erstmal scheinbar gar nichts miteinander zu tun haben. Und wie der Autor es schafft, die einzelnen Stränge, die einzelnen Charaktere dann nach und nach zusammenzuführen, bis sie im großen Showdown dann alle vereint sind. Und als Leser merkt man erst dann, was für eine großartige Leistung es gewesen sein muss, das alles richtig zu timen. Der chronologische Ablauf, die benötigte Zeit - keine Lücken in der Abfolge. Hervorragend vorrausschauend geschrieben. Eine logistische Meisterleistung! Das haut mich auch beim 4ten mal Lesen noch um. Wer es unheimlich mag und sich für die Mythen des Judentums interessiert, ist hier genau richtig.

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