Kai Meyer Die Geisterseher

(20)

Lovelybooks Bewertung

  • 17 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 6 Rezensionen
(14)
(0)
(4)
(1)
(1)

Inhaltsangabe zu „Die Geisterseher“ von Kai Meyer

Unruhige Zeiten im ehrwürdigen Weimar von 1805. Erst bricht ein Schauspieler tot zusammen, als Goethe seinen Faust aufführt, dann liegt Schiller sterbenskrank darnieder. Und mitten in der Szenerie die Brüder Grimm, die den beiden Dichterfürsten ihre Aufwartung machen wollen und stattdessen in ein finsteres Komplott um ein geheimnisvolles Manuskript geraten ...

Das Buch wurde hier klasse umgesetzt. Ein spannendes Hör-Abenteuer mit sehr gut gewählten Sprechern. Großes Kopfkino!

— -nicole-
-nicole-

Stöbern in Fantasy

Der Schwarze Thron - Die Schwestern

Alles in allem ist es ein spannender Auftakt mit einer ungewöhnlichen Geschichte

xxxSunniyxxx

Die Dreizehnte Fee - Entschlafen

Ich liebe diese Märchengeschichte, liest sich einfach klasse.

Uschi_Becker

Fireman

Nicht mit "Christmasland" oder "Blind" vergleichbar ...

Unzertrennlich

Die Dämonenakademie - Die Inquisition

es geht durchgehend spannend weiter!

smil3everyday

Nemesis

Leider eine Enttäuschung

vk_tairen

Der Galgen von Tyburn

Peter Grant ist nicht Harry Potter. Peter Grant ist etwas ganz anderes, das auf eine völlig abstruse Art und Weise großartig ist.

jaylinn

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein phantastisches (Hör-) Abenteuer!

    Die Geisterseher
    -nicole-

    -nicole-

    09. January 2016 um 12:08

    Im Jahr 1805 reisen die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm einer Einladung Goethes folgend nach Weimar. Als sie schließlich dessen Freund, dem todkranken Dichter Friedrich Schiller ihre Aufwartung machen wollen, geraten sie mitten hinein in ein finsteres Komplott um ein geheimnisvolles Manuskript. Von mysteriösen Unbekannten verfolgt, versuchen die beiden Brüder hinter das Geheimnis zu kommen und fragen sich einmal mehr, wem sie noch vertrauen können. Eine abenteuerliche Reise beginnt... "Ich strich über das Papier und spürte eine Ausbeulung an der Seite. Das musste das Siegel sein, mit dem das gebundene Manuskript versehen war. 'Gehen Sie jetzt!' befahl Schiller. 'Gehen Sie und geben sie acht. Auch auf sich selbst.' Sein rasselndes Lachen folgte uns bis auf die Straße. Wir gingen. Doch wie weit wir gehen würden, war keinem von uns auch nur annähernd klar." - (Zitat aus CD 1 und abgedruckt im Booklet) Erst vor kurzem habe ich das Buch "Die Geisterseher" gelesen, das mir sehr gut gefallen hat. Daher war ich umso mehr gespannt auf die Umsetzung als Hörspiel. Dieses besteht aus 6 CD's mit einer Gesamtlaufzeit von ca. 280 Minuten und entführt den Hörer mitten ins 19. Jahrhundert. Mein Fazit: Der Roman wurde hier wunderbar umgesetzt. Sehr gut besetzt ist hier die Rolle des Erzählers und altem Wilhelm Grimm, die von Hasso Zorn gesprochen wird. Die Stimme passt perfekt zu dem Flair der Geschichte. Auch die anderen Sprecher sind sehr gut gewählt. Zusammen mit den passenden Musikeinspielungen wird dieses Hörspiel dadurch zum großen Kopfkino. Auch die unheimliche Atmosphäre, die im Roman herrscht, kommt hier wirklich sehr gut zur Geltung. Man kann einfach nur gebannt zuhören. Ein phantastisches Abenteuer! Noch eine kleine Anmerkung: Das Hörspiel zu "Die Geisterseher ist eine eigene Geschichte und auch sehr gut verständlich, daher muss man den Roman vorher nicht zwingend gelesen haben.  Dennoch kann ich das Buch dazu auch sehr empfehlen. :)

    Mehr
  • Rezension zu "Die Geisterseher" von Kai Meyer

    Die Geisterseher
    Pongokater

    Pongokater

    26. January 2013 um 19:55

    Besonders fasziniert hat mich an diesem Hörspiel die Vielzahl an Anspielungen auf das Wirkliche und Verbürgte im Leben großer Literaten des 19. Jahrhundets, wie Goethe, Schiller und E.T.A. Hoffmann. Ohne Rücksicht auf Wahrscheinlichkeit hat Kai Meyer dieses Verbürgte mit der erfundenen Geschichte einerJagd nach Schillers Forsetzung des "Geistersehers" zu verbinden. Und in der Grundkonzeption nimmt Meyer damit vieles aus "Der Name der Rose" auf. Ein wirkliches Lesevergnügen!!!

    Mehr
  • Rezension zu "Die Geisterseher" von Kai Meyer

    Die Geisterseher
    tasen

    tasen

    11. December 2011 um 11:58

    Spannend geschrieben, interessantes Thema.

  • Rezension zu "Die Geisterseher" von Kai Meyer

    Die Geisterseher
    mairegen

    mairegen

    11. November 2011 um 09:53

    Mein erstes Hörspiel.

  • Rezension zu "Die Geisterseher" von Kai Meyer

    Die Geisterseher
    agent-I

    agent-I

    06. February 2011 um 15:51

    Hochkarätig besetzter Hörkrimi um die Ermordung Friedrich Schillers. Unruhige Zeiten im Weimar von 1805. Erst bricht ein Schauspieler tot zusammen, als Goethe seinen Faust aufführt, dann liegt Schiller sterbenskrank danieder. In diese Szenerie platzen die Brüder Grimm, die den beiden Dichterfürsten ihre Aufwartung machen wollen. Sie erhalten von Schiller ein letztes vollendetes und versiegeltes Manuskript, mit der Bitte, es seinem Freund Goethe zu überbringen. Am nächsten Morgen ist Schiller tot – offenbar vergiftet durch eine Medizin, die die Brüder Grimm ihm im Auftrag Goethes verabreichten. Eine spannende Suche nach einem verschwundenen Manuskript beginnt. – Historische Personen und Ereignisse mischen sich im Hörspiel mit Elementen aus der Welt der Mythen, Sagen und Märchen und lassen so einen spannenden, historischen Krimiplot entstehen. Die sechs CDs haben eine Spiellänge von zirka 300 Hörspielminuten, als Sprecher sind u. a. mit dabei Andreas Fröhlich ( Die drei ??? ), Marius Clarén (Synchronsprecher von Tobey Maguire), Markus Pfeiffer (Colin Farell) sowie Grimme-Preisträger Matthias Habich. Alle 4Cds lohen sich , denn nicht nur das es eine wirklich fantastische Stimmenbesetzung ist, das eigentlich Besondere ist, dass Kai Meyer als Charaktere hauptsächlich bekannte, historische Personen gewählt hat. So trifft man neben den Brüdern Grimm, Goethe und Schiller u.a. auch auf E.T.A.Hoffman – und damit wäre auch geklärt, das es wirklich kein Fantasyroman ist, sondern ein literarischer Krimi um die Gebrüder Grimm, bei dem sich jede Sekunde bezahlt macht!

    Mehr
  • Rezension zu "Die Geisterseher" von Kai Meyer

    Die Geisterseher
    sabisteb

    sabisteb

    13. August 2010 um 12:01

    Weimar 1805: Die Studenten Wilhelm und Jakob Grimm sind große Fans von Goethe und erhalten nach langem Warten endlich eine Einladung von Goethe ihn in Weimar zu besuchen. Schiller, der zweite große Dichter der damaligen Zeit und ein guter Freund Goethes, ist schwer erkrankt und die beiden Brüder Grimm sollen ihm von Goethe eine Medizin überbringen, die ihm Erleichterung verschaffen soll. Im Gegenzug gibt Schiller den beiden Studenten sein neuestes Manuskript mit, welches sie Goethe übergeben sollen. Bei dieser Fortsetzung handelt es sich um das lange ersehnte Ende des Geistersehers. Auf dem Weg zu Goethes Haus jedoch werden die Brüder Grimm überfallen und das Manuskript gestohlen. Sie beschließen dies Goethe zunächst zu verschweigen als sie zu Zeugen eines seltsamen Rituals in Goethes Salon werden. Als sich am nächsten Morgen die Nachricht verbreitet Schiller wäre verstorben keimt das Misstrauen in den Brüdern Grimm. Hat Goethe etwas mit dem Diebstahl des Manuskripts zu tun und hat er Schiller ermordet? Das Buch und das Hörspiel erzählen die Ereignisse aus der sich von Wilhelm Grimm. Die Sprache ist wunderbar anachronistisch, so dass man sich wirklich in das Jahr 1805 zurückversetzt fühlt, aber nicht so verschroben, dass man Probleme mit dem Verständnis bekommen würde. Dem Hörer begegnen neben den Brüdern Grimm, Goethe und Schiller auch noch andere bekannte Gesichter, wie E.T.A. Hoffman, der den beiden Studenten bei ihren Nachforschungen in Warschau hilft. Das Buch ist voller wunderbarer, innovativer Ideen, wie Vogelöd, über das ich hier nichts verraten werde. Laut einem Interview auf dem blauen Sofa der Buchmesse 2009 schrieb Kai Meyer "Die Geisterseher" mit 24. Dieses Buch war sein erster Roman. Veröffentlicht wurde er zwei Jahre später bei Rütten & Loening in einer wirklich schönen Ausgabe mit einem durchsichtigen Schutzumschlag auf dem die Figuren gedruckt waren. Der Hintergrund der Szenerie war der eigentliche Einband des Buches und so konnte man mit dem Schutzumschlag die Figuren über den Hintergrund legen. Schwer zu beschreiben, aber wirklich schön und schon lange so nicht mehr gesehen. 2002 wurde das Buch bei Lübbe neu aufgelegt und dieses Jahr im Aufbau Taschenbuchverlag. Das Buch war 1995 die dritte Veröffentlichung des damals noch unbekannten Autors, aber schon in diesem Buch erkennt man wofür Kai Meyer noch heute bekannt ist: interessante Charaktere und spannende Plots. Eigentlich ist diese Geschichte fast besser als so manche aktuelle Bücher von Kai Meyer, denn damals hatte er seinen Stil noch nicht gefestigt, experimentierte und kam so mit unerwarteten und wirklich innovativen Ideen. Diese Geschichte ist keinem Genre zuordenbar. Sie ist weder reine Fantasy, so wie viele seiner heute so bekannten Geschichten und auch kein reiner Krimi oder historischer Roman, sondern eine Mischung aus allen drei Genres, sozusagen ein historischer Fantasykrimi mit klassischer Verschwörungstheorie in der Art von Dan Brown. Sie hat alles von erster Liebe, Mord, Verschwörung und natürlich auch die derzeitig so beliebten Illuminaten fehlen nicht. Die Umsetzung in ein Hörspiel ist exzellent gelungen. Der Zaubermondverlag, der für die Dorian Hunter Hörspiele bekannt ist und schon mehrere Preise gewonnen hat, so z. Bsp. den "Hörspiel-Award 2008", hat bei diesem Hörspiel in die vollen gegriffen. In Zusammenarbeit mit dem Autor schrieb der Regisseur Marco Göllner die Skripte und hat wirklich großartige Synchonsprecher für dieses Hörspiel engagiert. Unter anderem den Grimme-Preisträger Matthias Habich, Andreas Fröhlich (deutsche Stimme von Edward Norton), und Marius Clarén (deutsche Stimme von Tobey Maguire) und Gerlach Fiedler. Auf der Internetseite des Verlags gibt es eine 20 minütige Hörprobe, die einem die Kaufentscheidung abnimmt, denn da gibt es wirklich nichts zu entscheiden. Insgesamt hätte das Hörspiel mit einer Laufzeit: ca. 300 min auch auf 4-5 CDs gepasst, aber mit 6 CDs macht die Hülle natürlich einen deutlich ausgewogeneren Eindruck, auch wenn auf den letzen beiden CDs deutlich weniger Tracks zu finden sind als auf den ersten CDs. Die Tracks sind von sehr unterschiedlicher Länge, teils recht kurz teils 14 Minuten oder länger, was ich teilweise etwas ungeschickt fand. Besonders die langen Tracks hätte man noch in mehrere unterteilen sollen, damit man nach Hörpausen den Anschluss wieder besser findet. Eines meiner Hörspielehighlights des Jahres 2009.

    Mehr