Die Winterprinzessin

von Kai Meyer 
3,9 Sterne bei67 Bewertungen
Die Winterprinzessin
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nscho-tschis avatar

Verwirrt hat mich die Mischung aus Historischem und Fantasy, weshalb ich nie ganz reingekommen bin....

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Auch im 2. Band um die Brüder Grimm wird es wieder spannend und sehr mysteriös. Sehr Lesenswert!

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Inhaltsangabe zu "Die Winterprinzessin"

Phantastisch abenteuerlich

Dezember 1812. Wie ein Flüchtiger reist der vor Moskau geschlagene Napoleon durch Europa. In tiefer Nacht macht er in Weimar Station und sucht Goethe mit einem dringenden Anliegen auf … Wenige Tage später reisen die Brüder Grimm an den Hof zu Karlsruhe – mit einer Empfehlung Goethes. Der Herzog sucht einen Lehrer für sein neugeborenes Kind. Doch in Karlsruhe stoßen sie bald auf schaurige Warnungen. Wer drängt sie, von ihrem Auftrag abzulassen? Was hat es mit dem herzoglichen Sohn auf sich? Als die Brüder der Wahrheit auf den Grund gehen wollen, geraten sie selbst in tödliche Gefahr.

„Kai Meyer ist ein Zauberweltenerfinder.“ Focus

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746633190
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:341 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:11.04.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.10.2011 bei Zaubermond erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Jisbons avatar
    Jisbonvor 10 Monaten
    Sehr interessante Geschichte

    In "Die Winterprinzessin" werden die Gebrüder Grimm wieder in mysteriöse Ereignisse verwickelt, doch dieses Mal geht es um weit mehr als ein Manuskript eines großen Dichters - das neugeborene Kind, das in Gefahr schwebt, könnte eines Tages eine herausragende Rolle in der Geschichte spielen und verschiedene Akteure sind bereit, alles zu tun, um diese Pläne zu verhindern, und schrecken nicht davor zurück, Wilhelm Grimm zu bedrohen, um ihn daran zu hindern, seine Stelle anzutreten.

    Wie schon der erste Band ist dieses Buch von Anfang an atmosphärisch dicht und spannend. Der Autor beschreibt die etwas düstere Stimmung sehr gut und es gab erneut fantastisch anmutende Elemente und Momente, die durchaus unheimlich wirkten. Gut gefallen hat mir, dass die Märchen, die die Brüder zusammengetragen und kurz vor Beginn dieser Geschichte veröffentlicht haben, eine Rolle spielen und dass sich eine ganz bestimmte Erzählung, die sie am Anfang hören, durch die ganze Handlung zieht. Es war interessant zu sehen, wie die beiden davon beeinflusst wurden, und da man die Brüder weithin vor allem wegen ihrer Märchensammlung kennt, war es schön, dass diese hier recht wichtig war.

    Das Rätsel um das Kind und die damit einhergehende Bedrohung waren gut dargestellt und ich mochte, wie Meyer lange offen gehalten hat, was genau passiert ist und wem die Protagonisten eigentlich vertrauen können. Die Situation war komplex, aber nicht unübersichtlich und mir hat gefallen, wie alle Handlungsstränge am Ende zusammen gelaufen sind und dass der Autor den Leser noch einmal überraschen konnte. Wilhelm und sein Bruder müssen hier wieder einige Abenteuer durchstehen, allerdings muss ich sagen, dass Jacobs Rolle in diesem Band geringer war, als ich erwartet hätte und das war ein bisschen schade. Insgesamt wurde die brüderliche Beziehung der beiden aber sehr schön und komplex dargestellt und ich mochte, dass reale Probleme, die sie hatten, in das Buch eingearbeitet wurden. Die anderen historischen Figuren wurden ebenfalls glaubwürdig integriert.

    "Die Winterprinzessin" ist eine sehr interessante Geschichte, die mich von Anfang an fesseln konnte. Die Kritikpunkte, die ich beim ersten Band anzubringen hatte, trafen hier nicht zu, weshalb ich vier Sterne vergebe.

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    Bookiliciouss avatar
    Bookiliciousvor einem Jahr
    Ein fantastisch-historischer Meyer, den man gelesen haben sollte


    *Inhalt*
    "Dezember 1812. Wie ein Flüchtiger reist der vor Moskau geschlagene Napoleon durch Europa. In tiefer Nacht macht er in Weimar Station und sucht Goethe mit einem dringenden Anliegen auf … Wenige Tage später reisen die Brüder Grimm an den Hof zu Karlsruhe – mit einer Empfehlung Goethes. Der Herzog sucht einen Lehrer für sein neugeborenes Kind. Doch in Karlsruhe stoßen sie bald auf schaurige Warnungen. Wer drängt sie, von ihrem Auftrag abzulassen? Was hat es mit dem herzoglichen Sohn auf sich? Als die Brüder der Wahrheit auf den Grund gehen wollen, geraten sie selbst in tödliche Gefahr." (Quelle: Amazon)
      
    *Infos zum Buch*
    Seitenzahl: 341 Seiten
    Verlag: Aufbau Taschenbuch Verlag
    ISBN: 978-3746633190
    Preis: 12,99 € (Taschenbuch) / 6,99 € (E-Book)
    Reihe: Die Geisterseher
              Die Winterprinzessin


    *Infos zur Autorin*
    "Kai Meyer geboren 1969, studierte Film- und Theaterwissenschaften und arbeitete als Journalist, bevor er sich ganz auf das Schreiben von Büchern verlegte. Er hat inzwischen über fünfzig Titel veröffentlicht, darunter zahlreiche Bestseller, und gilt als einer der wichtigsten Phantastik-Autoren Deutschlands. Seine Werke erscheinen auch als Film-, Comic- und Hörspieladaptionen und wurden in dreißig Sprachen übersetzt.." (Quelle: Amazon)


    *Erster Satz des Buches*
    ">Warum?<, fragte die Dienstmagd Dorothea, als der Kaiser auf ihre Schwelle trat, denn sie wusste nicht, dass er der Kaiser war."


    *Fazit*
    -> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? Kai Meyer ist einer meiner liebsten Autoren und da ich mich an einige seiner Bücher nicht mehr erinnern kann (da das letzte lesen schon viel zu lange her ist), habe ich beschlossen, mal wieder ein paar seiner älteren Schätzchen auszugraben. 


    -> Cover: Das Cover finde ich wunderschön, auch wenn ich das Symbol auf der Vorderseite auch nach dem lesen nicht wirklich zuordnen kann. Es wurde farblich und optisch passend an "Die Geisterseher" angelehnt, den Roman, der ebenfalls von den Brüdern Grimm handelt. 


    -> Story + Charaktere: Wie schon im Vorgänger "Die Geisterseher" dreht sich die Geschichte hier um die Brüder Grimm, es ist jedoch nicht zwangsweise das Vorwissen daraus vonnöten, um das Buch zu verstehen. Dennoch sollte man "Die Geisterseher" vorher lesen, wenn man es denn lesen möchte, da man ansonsten zu sehr gespoilert wird. 


    Dieses Mal befinden sich die Brüder Grimm in Karlsruhe, da Wilhelm Grimm ein Angebot erhielt, welches er nicht ausschlagen konnte: er soll den Sohn Napoleons unterrichten! Doch irgendwie scheint das Angebot nicht ganz koscher, warum ist den beiden jedoch noch nicht so ganz klar... 


    Die Geschichten um die Brüder Grimm sind ein Stück Geschichte, gepaart mit jeder Menge Fantasie. Wer keinen Wert auf 100% korrekte, historische Ausführungen legt, der könnte mit diesem Buch durchaus eine spannende Lektüre gefunden haben, denn wenn "Die Winterprinzessin" eines bietet, dann ist es eine spannende Story. Altbekannte Charaktere aus den Vorgängerbänden sind ebenfalls anzutreffen, worüber ich mich ehrlich gesagt sehr gefreut habe. Auch wenn Goethe stets ein wenig merkwürdig anmutet, so ist er doch ein interessanter Zeitgenosse, den vermutlich viele von uns gerne kennengelernt hätten. Auch Jade, die Prinzessin, der die beiden Brüder begegnen, ist eine faszinierende, wenn auch etwas merkwürdige Persönlichkeit, die man gerade zu Beginn nicht recht einzuschätzen weiß. Jacob und Wilhelm Grimm zeigen sich in gewohnt Brüderlichem Zwist mit spielerischen Neckereien - und sind damit absolut sympathische Zeitgenossen, auch, wenn einem Wilhelm Grimm stets etwas näher ist.


    Was die Story angeht, so erhalten wir nicht nur die oben erwähnte Spannung, sondern auch historische Einflüsse, die durchaus auf wahren Tatsachen beruhen - dies ist im Nachwort nachzulesen, was ich persönlich immer ganz gerne tue, denn man erhält eine Menge Fakten zum Roman. 


    -> Schreibstil: Geschrieben und erzählt aus der Sicht des Wilhelm Grimm, ein Grund, weswegen einem als Leser dieser Bruder wohl derjenige ist, der einem näher ist. Ein bildhafter und fesselnder Schreibstil macht die Lektüre zu einem Buch, welches man kaum noch aus der Hand legen mag. Gefällt!


    -> Gesamt: Insgesamt war ich von "Die Winterprinzessin" sehr angetan, sie gefiel mir fast sogar ein klein wenig besser, als der Geisterseher, auch, wenn ich nicht recht sagen kann, woran das liegt. Spannende Story, bildhafte Beschreibungen, interessante Charaktere und historische Elemente machen "Die Winterprinzessin" zu einem lesenswerten Roman, den man gerne noch ein zweites Mal in die Hand nimmt. 


    Wertung: 5 von 5 Sterne!

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    -nicole-s avatar
    -nicole-vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Auch im 2. Band um die Brüder Grimm wird es wieder spannend und sehr mysteriös. Sehr Lesenswert!
    Eine gelungene Mischung aus historischem Roman und Mystery-Krimi

    Band 2 um die Brüder Grimm

    Januar, im Jahr 1813: Im tiefsten Winter reisen die beiden Brüder Jacob und Wilhelm nach Karlsruhe. Mit einer Empfehlung von Goethe in der Tasche erhofft sich Wilhelm eine Anstellung am badischen Hof. Dort sucht der Herzog einen Lehrer für ein neugeborenes Kind, dem eine große Zukunft vorherbestimmt ist. Doch schon bald merken die Brüder, das eine Verschwörung im Gange ist: Um das Kind ranken sich geheimnisvolle Geschichten, unheimliche Gestalten ziehen durch die Stadt auf die Suche nach einem Opfer. Können Jacob und Wilhelm der geheimnisvollen, schönen indischen Prinzessin vertrauen, die sie bereits auf ihrem Reiseweg begegnet sind? Als die beiden sich schließlich auf die Suche nach der Wahrheit machen, ahnen sie noch nicht, dass sie bald in tödlicher Gefahr schweben. Bald stellt sich nur noch eine Frage: Wem können sie wirklich vertrauen?

    "Etwas stimmte nicht mit ihm. Er mochte den Anschein erwecken, als sei er ein wenig verrückt, doch irgendwie zweifelte ich daran. Vielmehr schien mir, als hätte er Angst. Aber Angst wovor?"
    -Seite 61

    Auch in Kai Meyers zweitem Roman um die Brüder Grimm wird es nochmal mysteriös und spannend. Die Geschichte spielt einige Jahre nach den Geschehnissen in Die Geisterseher. Obwohl in beiden Büchern die Brüder Jacob und Wilhelm Grimm die Hauptrolle spielen und in unheimliche Fälle verwickelt werden, kann man die Romane unabhängig voneinander lesen. Die Romane haben jeweils eine in sich abgeschlossene Geschichte. Es gibt hier zwar kleine Andeutungen zu den Geschehnissen in Die Geisterseher, welche aber vom Autor kurz und ausreichend erklärt werden.
    Diesmal erwartet die Brüder eine unheimliche Verschwörung und rätselhafte Vorgänge. Können sie Licht ins Dunkel bringen? Wie schon im ersten Band ist die Geschichte in der Ich-Perspektive geschrieben, aus Sicht von Wilhelm Grimm. In den ersten Kapiteln und besonders im Prolog ist die Schreibweise wieder leicht poetisch, was aber den Flair des 19. Jahrhunderts sehr gut wiedergibt. Sehr besonders ist, dass hier auch Grimms Werke erwähnt werden, u. a. ihr erster Märchenband.

    "Das Knarren eine aufgerissenen Tür unterbrach ihn. Sonnenlicht zerschnitt die Dunkelheit, blendete mich. Instinktiv sprang ich zwei Schritte zurück, erwartete mit dem Rücken zur Wand einen Angriff." - Seite 236

    Mein Fazit: Ein packender Roman, dessen Mischung aus Historischem und Mystery-Krimi sehr gut gelungen ist. Schon anfangs geht es sehr spannend los mit einem rätselhaften Prolog. Der Schreibstil ist locker, die Geschichte lässt sich flüssig lesen. Bis auf einer kleinen Länge im Mittelteil bleibt die Handlung rasant, geheimnisvoll und hält einige Überraschungen bereit. Es ist hier unheimlich interessant zu verfolgen, wie sich schließlich die einzelnen Fäden der Geschichte zusammenfügen. Ich vergebe hierfür 4,5 Sterne, sehr lesenswert!

    Zum Schluss noch mein Gesamtfazit der beiden Bücher:
    Da mich als begeisterte Kai Meyer-Leserin auch die früheren Werke des Autors interessieren, war ich dementsprechend sehr gespannt auf die Geschichten um die Brüder Grimm. Die Nebenrollen sind mit besonderen Figuren besetzt, u.a. mit Schiller, Goethe und Napoleon. Jeweils am Ende des Buches gibt es noch ein kleines Nachwort, wo Meyer erklärt, welche Fakten historisch belegt und welche Fiktion sind. Beide Bücher sind sehr spannend, etwas unheimlich und eine gelungene Mischung aus historischem Roman und Mystery-Krimi. Etwas anders als die aktuellen Werke des Autors, doch sehr gut! Mir haben die Bücher sehr gefallen und kann die beiden Romane, die erstmals 1995 und 1997 erschienen sind, nur empfehlen.
    Die aktuellen Taschenbuchausgaben, die auch noch erhältlich sind, stammen aus dem Jahr 2009.

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    S
    SerenaSvor 3 Jahren
    Recht interessanter historischer Krimi.

    Ein doch recht interessanter historischer Krimi. Ich habe dabei keine Lieblingscharaktere gefunden, oder Personen die ich gar nicht leiden konnte. Ich fühlte mich als Beobachter des Geschehens und ließ einfach die Geschichte auf mich zukommen. natürlich rätsel ich bei jedem Krimi mit, doch hier wollte ich einfach nur wissen, wie sich alles auflöst und wurde am Ende doch überrascht. Schön war es, dass die Schreib-und Ausdrucksweise der Zeit, in welcher das Buch spielt, angepasst wurde. Irreführend fand ich den Titel. Gerade da es um die Gebrüder Grimm ging, habe ich mir alles etwas märchenhafter vorgestellt. Im Grunde hätten es auch andere Protagonisten wie die Gebrüder Grimm sein können, welche hier in ein Abenteuer verwickelt wurden.

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    Christin87vor 3 Jahren
    Gerbüder Grimm meets Goethe & Orient

    Fast eineinhalb Jahre darbte dieses Buch in meinem Regal vor sich hin, bevor es nun, inspiriert von einem Kurztrip nach Weimar, endlich den Weg heraus fand. Kai Meyer vermischt hier, wie er im Nachwort selbst schreibt, tatsächliche historische Fakten mit einem gehörigen Schuss Erfundenem. Er schickt die Gebrüder Grimm, auf Empfehlung des in Weimar wohnenden Dichters Goethe, ins tief verschneite Karlsruhe, wo dieser dem jüngeren, Wilhelm, eine Stellung als Lehrer des badischen Thronfolgers, keinem geringeren als Napoleons Enkel, verschafft hat.
    Das Probelm ist nur, offiziell ist der Erbprinz bereits gestorben. Doch schnell finden die Brüder heraus, dass in dieser Geschichte etwas nicht stimmt.
    Auf ihrem Weg begegnen ihnen die indische Prinzessin Jade, geheimnissvolle wie ebenso gefährliche indische Krieger, die Odiyan, sowie allerlei andere merkwürdige, zwielichtige Figuren.

    Wie jedes von Kai Meyers Büchern, ist der Schreibstil einfach und flüssig, wenn hier auch (erfreulicherweise) sprachlich an die Zeit des frühen 19. Jahrhunderts angelehnt. Auf der anderen Seite macht genau das die Geschichte etwas sperrig.
    Auch wenn man, wie ich, nicht das erste Buch um die Gebrüder Grimm ("Die Geisterseher") gelesen hat, tut dies dem Verständnis der Handlung keinen Abbruch, zumal an einigen wenigen Stellen Herr Meyer die Fakten aus dem ersten Buch nochmal erklärend kurz und knackig zusammen fasst.

    Zwar war die Geschichte durchaus interessant inszeniert. Nur ist der letzte Funke bei mir bis zum Ende nicht richtig übergesprungen. Irgendetwas hat gefehlt, um wirkliche Begeisterung für das Buch zu entwickeln.

    Deshalb an dieser Stelle "nur" 3 von 5 Sternen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Die Winterprinzessin" von Kai Meyer

    Sehr schönes Buch.
    Sehr fesselnd.

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    Trinkt-aus-Piratens avatar
    Trinkt-aus-Piratenvor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Winterprinzessin" von Kai Meyer

    Ich finde das Buch eher schlecht, weil es sehr verwirrend und undurchsichtig ist.
    Es kommt einem mehr vor wie ein Märchen als wie ein Roman und stellenweise ist es richtig langweilig. Dazu kommt, dass mir einige Handlungsstränge unlogisch vorkamen und in meiner Ausgabe wirklich viele Rechtschreib- und Druckfehler waren.

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    Ann91s avatar
    Ann91vor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Winterprinzessin" von Kai Meyer

    "Die Winterprinzessin - ein unheimlicher Roman um die Brüder Grimm heißt es auf dem Cover dieses Romans. Zunächst war ich skeptisch, ob ich diesen Roman überhaupt lesen sollte, denn mit dne Brüdern Grimm verbinde ich Märchen und Sagengeschichten, welche mich persönlich nicht ansprechen, dennoch las ich dieses Buch, da es, dem Klappentext nach mehr Krimi als Märchen zu sein schien.
    Der Roman handelt von den Gebrüdern Grimm, die an den Hof des Großherzogs von Karlsruhe gerufen werden, um den badischen Thronfolger zu unterrichten. Am Hof angekommen, werden die beiden mit Mord und Erpressung konfrontiert und müssen schnell feststellen, dass mehr hinter ihrem Auftrag steckt, als zunächst gedacht. Bei der Wahrheitsfindung geraten die Brüder in einen Strudel von Intrigen, in die ein englischer Lord, indische Priester und eine exotische Prinzessin sowie Johann Wolfgang von Goethe verwickelt sind.
    Obwohl die Geschichte gut aufgebaut ist und es an Spannung, aufgrund der lebhaften, bildhaften Sprache und dem Erzähltempo, nicht mangelt, konnte mich dieser Roman nicht vollends überzeugen, da er in meinen Augen an manchen Stellen zu sehr ins Fantastische, ins Märchenhafte abdriftete.
    In seinem Nachwort schreibt der Autor: "Der historische Roman ist erstens ein Roman und zweitens keine Historie". Es würde historische Wirklichkeit mit einer gehörigen Portion Erdachtem gemischt. Und als solches ist dieser Roman zu sehen: Als ein Roman, der zwar auf historischem Hintergrund basiert, aber sich so nie tatsächlich zugetragen haben kann.
    Dennoch: wer nach einem leicht zu lesendem Roman für graue, verregnete Tage sucht únd nicht zu sehr auf historische Fakten achtet, kann unbesorgt zu diesem Roman greifen.

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    nscho-tschis avatar
    nscho-tschivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Verwirrt hat mich die Mischung aus Historischem und Fantasy, weshalb ich nie ganz reingekommen bin....
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    rainybookss avatar
    rainybooksvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: die Figuren und die Story waren klasse. Nur der Schreibstil war mir teils zu wirr.
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