Kai Meyer Doktor Faustus Trilogie Band 1 und 2

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Inhaltsangabe zu „Doktor Faustus Trilogie Band 1 und 2“ von Kai Meyer

Teil 1 und 2 der Faustus-Trilogie! Spannend, abenteuerlich und einfach magisch gut!

— kassandra1010
kassandra1010

Durchweg spannende Story mit mittelalterlichem Holmes und Watson.

— Leuchtturmwaerterin
Leuchtturmwaerterin

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    Doktor Faustus Trilogie Band 1 und 2
    kassandra1010

    kassandra1010

    31. July 2016 um 20:53

    Christof Wagner berichtet in diesen beiden Bänden von seinem magischen Abenteuern. Doktor Faustus treibt sein magisches Unwesen und Christof ist sozusagen live dabei. Kai Meyer lässt in diesen beiden Bänden die alten Sagen aufleben und begibt damit den Leser auf einen magischen Tripp mit viel Spannung und Witz auf eine Lesereise, die abenteuerlicher nicht sein könnte.

  • Doktor Faustus mal anders erzählt.

    Doktor Faustus Trilogie Band 1 und 2
    Leuchtturmwaerterin

    Leuchtturmwaerterin

    Inhalt: Der Zauberlehrling Christof Wagner hat von vielen wundersamen Abenteuern zu berichten. Denn sein Meister ist der größte Schwarzkünstler des 16. Jahrhunderts: Dr. Faustus. Ob die beiden in Begleitung eines stummen Engels vor der Inquisition flüchten oder den geheimnisvollen Traumvater aufsuchen - Kai Meyer gelingt es, um historische Begebenheiten und Figuren eine phantastische Geschichte zu weben. Zwei Romane in einem Buch! Meine Meinung zum Buch: Auf knapp 450 Seiten hat Kai Meyer versucht zwei Geschichten um den berühmten Doktor Faustus zu spinnen. Zu Beginn erfährt man viel über den ICH-Erzähler, Christof Wagner. Er ist zunächst Schüler von Martin Luther und wird dann geschickt, um Faustus aus den Fängen der Inquisition zu befreien. Die Sprache ist wirklich toll und es macht Freude Wagner bei seinen Erzählungen "zuzuhören". Die ICH-Perspektive bringt Nähe zum Erzähler und man hat das Gefühl, die Geschichte aus erster Hand zu erfahren. Wagner spricht in seiner Erzählung immer wieder den Leser persönlich an und macht so das Gefühl der Verbundenheit noch stärker. Über Faustus selbst erfährt man im Laufe der beiden Geschichten eher wenig. Er bleibt mysteriös und unnahbar, was Wagner immer wieder auf die Palme bringt und mich als Leser oft an die typischen Sherlock Holmes Geschichten erinnert hat. Wagner als Watson des Mittelalters sozusagen. Auf ihrem Weg zur Wartburg treffen sie auf einen stummen Engel, der sie ab da begleitet. Mir persönlich hat die Figur der Angelina, wie sie von Faustus und Wagner genannt wurde, am besten gefallen. Sie überrascht immer wieder aufs Neue und ist einfach wunderbar. Immer wieder kommt es zu brenzlichen Situationen und die Spannung kommt gut voran, wenn auch mit kleinen Schwächen und ein paar Längen im Stoff. Gerade im zweiten Teil fehlte öfter die Spannung. Das Ende jedoch wird wieder richtig spannend und macht große Freude zu lesen. Die Nachworte von Kai Meyer waren sehr aufschlussreich. Mir war bis dato nicht bewusst, dass es die Figur des Faustus wirklich gegeben hat. Zwar nicht in dieser Form, aber doch als reale Person, um die sich jede Menge Legenden ranken. Ich dachte zu Schulzeiten, dass Faust eine Erfindung von Goethe sei. Hier und da haben sich kleine Perspektivfehler eingeschlichen, die man als Leser aber durchaus überlesen kann. Fazit: Eine durchweg spannende Fantasy-Story um den berühmten Doktor Faustus. Leider gerade im 2. Teil etwas schleppend in der Erzählung, aber mit fulminantem Ende. Durchaus lesenswert! Bewertung: 4 von 5 Sternen

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