Frostfeuer

von Kai Meyer 
3,8 Sterne bei301 Bewertungen
Frostfeuer
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (203):
BlueSunsets avatar

Die Zeichnungen sind echt super gelungen! Die Geschichte ist natürlich komprimiert, aber gut umgesetzt.

Kritisch (24):
Lucretia666s avatar

Schön geschrieben, aber ein seltsames Buch. Irgendwie hat sich mir der Inhalt nur bedingt erschlossen - sehe da einfach wenig interessantes.

Alle 301 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Frostfeuer"

Der Winter im Sankt Petersburg des Jahres 1893 ist der härteste seit Menschengedenken, denn ein Unbekannter hat den Herzzapfen der Schneekönigin gestohlen. Doch während vor den Türen des Grand Hotels Aurora Eis und Schnee regieren, hat das junge Mädchen Maus ganz andere Sorgen. Sie putzt Tag und Nacht die Schuhe der Gäste und hat das Gebäude noch nie verlassen. Erst als eine geheimnisvolle Frau in Weiß im Hotel einzieht, wird ihre triste Welt plötzlich aufregend und ziemlich gefährlich. Denn die Schneekönigin, die ohne den Herzzapfen nicht leben kann, ist in die Stadt gekommen, um den Dieb zu finden und zu bestrafen. Und Maus wird in Ereignisse verwickelt, die ihre kleine Welt völlig auf den Kopf stellen.Eine magische Adaption des Bestsellers von Kai Meyer (Seide & Schwert, Wellenläufer), in märchenhaften Bildern erzählt von Shooting Star Marie Sann.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783868692938
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:48 Seiten
Verlag:Splitter-Verlag
Erscheinungsdatum:24.08.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 10.08.2005 bei HÖRCOMPANY erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,8 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne76
  • 4 Sterne127
  • 3 Sterne74
  • 2 Sterne21
  • 1 Stern3
  • Sortieren:
    Emma.Woodhouses avatar
    Emma.Woodhousevor 5 Monaten
    Eine Mischung aus Geschichte und Märchen

    Inhalt:
    Die Schneekönigin regiert mit harter Hand bis zu dem Augenblick als ihr der Herzzapfen gestohlen wird. Er ist so etwas wie ihr Herz und ohne ihn verliert sie mehr und mehr ihre Macht. Also macht sie sich auf nach Sankt Petersburg um ihn zurück zu holen.
    Maus eine junge Angestellte im Hotel Aurora ahnt davon nichts. Sie hat ihre eigenen Probleme. Doch dann kommt die Schneekönigin in ihr Hotel und ab da beginnt ein Abenteuer mit dem sie nie gerechnet hätte ...

    Meinung:
    Das Cover ist eindrucksvoll und intensiv. Schon die Farben und das einzelne Mädchen lassen einen nicht mehr los und man kann schon fast die Kälte spüren. Sehr passend für die Geschichte.
    Zur Geschichte muss ich sagen das ich die Mischung zwischen dem Märchen und der Geschichte Russlands sehr spannend fand. Es hatte dadurch einerseits etwas sehr märchenhaftes und fantastisches aber andererseits auch etwas sehr reales durch die Ereignisse um den Zaren. Mein Problem lag aber leider in Maus. Sie ist einer der tragenden Charaktere und ich konnte sie oft nicht verstehen. Sie war so naiv und weltfremd. Natürlich war das passend für jemanden der in einem Hotel groß geworden ist und es niemals verlassen hatte. Für mich war es trotzdem sehr anstrengend es mit anzusehen. Tja und ausgerechnet Maus wird in einem Kampf zwischen Gut und Böse gezogen wobei die Grenzen immer wieder verwischten. Ist die Schneekönigin wirklich die Böse oder ist es doch eher Tamsin?
    Die ganze Geschichte wurde durch den Zeichenstil noch unterstrichen. Die Bilder wirkten immer etwas verwaschen und dann sind andere hingegen Bilder durchzogen mit klaren Linien. Der Kontrast ist in vielen Bildern sehr gelungen aber bei manchen war es mir etwas zu viel.
    Alles in allem ist ein sehr eindrucksvoller Comic mit starken Bildern.

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    -nicole-s avatar
    -nicole-vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Der Roman wurde mit wunderschönen Bildern perfekt umgesetzt. Eine sehr gelungene Comic-Adaption!
    Das Wintermärchen "Frostfeuer" in Bildern - sehr gelungen!

    "Wo Nacht und Norden enden, liegt über Nebeln die Feste der Schneekönigin."

    Im Jahr 1893 bricht ein besonders harter Winter über Sankt Petersburg herein. Eisige Winde und Schneemassen regieren in der Hauptstadt. Denn hoch im Norden ist es jemand Unbekanntem gelungen, den Herzzapfen der Schneekönigin zu stehlen. Niemand ist bisher so weit in ihr eisiges Reich vorgedrungen...
    Während Eis und Schnee draußen die Macht übernommen haben, geht die zwölfjährige Maus ihrer Arbeit in dem großen Hotel Aurora nach: Nacht für Nacht putzt sie die Schuhe der vielen Gäste und hat das Gebäude noch nie verlassen. Doch ihr bis dahin eher tristes Leben ändert sich schlagartig, als sie die bunte und geheimnisvolle Magierin Tamsin Spellwell kennenlernt. Und noch jemand besonderes ist in das Hotel eingezogen: Die mächtige Schneekönigin, die auf der Suche nach ihrem lebenswichtigen Herzzapfen und dessen Dieb ist. Plötzlich und zum ersten Mal in ihrem Leben muss Maus einige bedeutende Entscheidungen treffen...

    "Aus Wind und Frost und Zauber erbaute sie ihren Palast und noch heute winseln die Stürme um Gnade, wenn sie sich in den endlosen Gängen und Hallen verlieren." - Seite 3

    Da mich der Roman "Frostfeuer" zuvor schon so begeistert hat, war ich nun umso gespannter auf die Comic-Adaption des Wintermärchens. Diese ist einzigartig. Auf 160 Seiten taucht man nochmal in die Winterwelt und das Abenteuer um Maus und die Schneekönigin ein. Sehr gefallen hat mir hinten im Buch noch das ausführliche Interview mit Kai Meyer, Marie Sann und Yann Krehl über ihre Zusammenarbeit und die Entstehung des Comics.

    Mein Fazit: Die Umsetzung von Kai Meyers Wintermärchen in Bildern ist mehr als gelungen. Die detailreichen Zeichnungen von Marie Sann geben die Geschichte bildlich perfekt wieder. Die Charaktere sind sehr gut getroffen, besonders Tamsin Spellwell und Maus gefallen mir. Der hochwertige Comic lässt den Leser in die besondere und abenteuerliche Geschichte eintauchen, Zeichnung und Texte sind sehr gut aufeinander abgestimmt. Ein großes Leseerlebnis mit wundervollen Bildern!

    Ein großes Dankeschön abschließend noch an den Splitter-Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.

    Kommentieren0
    21
    Teilen
    -nicole-s avatar
    -nicole-vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wunderschönes Wintermärchen
    Ein sehr schönes Märchen!

    "Wo Nacht und Norden enden, liegt über Nebeln die Feste der Schneekönigin."

    Sankt Petersburg im Jahre 1893: In diesem Jahr steht den Menschen in der Hauptstadt ein besonders harter Winter bevor, denn jemand Unbekanntes hat das Unmögliche gewagt: Er ist in das eisige Reich der Schneekönigin eingedrungen und hat ihren Herzzapfen gestohlen - von dem ihr Leben abhängt.

    Während Eis und Schnee draußen die Macht übernommen haben, geht die zwölfjährige Maus ihrer Arbeit in dem großen Hotel Aurora nach: Nacht für Nacht putzt sie die Schuhe der vielen Gäste und hat das Gebäude noch nie verlassen. Doch ihr Leben ändert sich schlagartig, als sie die bunte und zugleich mystische Magierin Tamsin Spellwell kennenlernt. Und noch jemand ist in das Hotel eingezogen: Die Schneekönigin, die auf der Suche nach dem Dieb ihres für sie lebenswichtigen Herzzapfens ist. Plötzlich und zum ersten Mal in ihrem Leben muss Maus einige bedeutende Entscheidungen treffen...

    "Sie saß da und blickte zu der dunklen Kuppel hinauf. Schneekristalle rieselten ihr durch das zerbrochene Glas entgegen wie Sterne, so als fiele der Himmel auf sie hinab. Oder gar sie selbst in die Nacht hinein."
    (- aus dem 'Kapitel über die bunte Frau hinter Glas und einen Koffer voller Worte')

    Ein wirklich wunderschönes Wintermärchen aus der Feder von Autor Kai Meyer. Viele tolle und unterschiedliche Figuren treffen hier aufeinander. Das zuerst unscheinbare Mädchen Maus, die Magierin Tamsin und natürlich die mystische Schneekönigin. Auch die Schauplätze sind perfekt gewählt: Das große, etwas geheimnisvoll wirkende Hotel Aurora in tiefster winterlicher Kulisse. Mir hat dieses fantasievolle Märchen mit den schönen detailreichen Schilderungen sehr gefallen. Eine klare Leseempfehlung!

    (Noch eine kurze Anmerkung: Meine Rezension bezieht sich auf die Taschenbuchausgabe von "Frostfeuer". Diese konnte ich hier nicht finden)

    Kommentieren0
    20
    Teilen
    BeaSwissgirls avatar
    BeaSwissgirlvor 4 Jahren
    Frostfeuer

     

    Wie immer teile ich hier nur meine Leseeindrücke ( also rein subjektiv)

    Gerade jetzt in der kalten Jahreszeit hatte ich Lust auf dieses Buch, allerdings habe ich mich hier für die Hörbuchvariante entschieden.

    Katharina Thalbach ist die perfekte Sprecherin für dieses Buch sie liest sehr variantenreich, ausdrucksstark und fesselnd, auch die verschiedenen dezente Geräusche wie z.b. der Wind, die teilweise eingespielt wurden passten einwandfrei. Wirklich ein wahrer Hörgenuss....

    Kai Meyers Schreibstil ist intensiv, wortgewandt, detailliert und es ist ihm sehr gut gelungen diese frostige Atmosphäre rüberzubringen. Allerdings ging für mich die Ausarbeitung der Charaktere derweilen fast ein wenig unter, da hätte ich mir mehr Gefühl und Emotionen gewünscht.

    Die Geschichte beginnt märchenhaft und konnte mich direkt verzaubern, jedoch entwickelt sie sich teilweise in eine Richtung, die dann nicht mehr so ganz meinem Geschmack entsprach. Erst so gegen Ende versprühte sie wider die gewünschte Magie.

    Ein wirklich schönes, durchaus auch märchenhaftes Buch für winterliche Stunden vor dem Kamin...

    Ich vergebe hiermit vier Sterne.

     

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    splitterherzs avatar
    splitterherzvor 5 Jahren
    Ein magisches Abenteuer - 4,5 Sterne

    Inhalt:
    Als eine unbekannte Person den Herzzapfen der Schneekönigin stiehlt, wird der Winter des Jahres 1893 in Sankt Petersburg härter und kälter als jemals zuvor. Während vor den Türen des Grand Hotels Aurora eisige Schneestürme regieren, putzt die zwölfjährige Maus, die im Hotel geboren wurde und dort seitdem mutterlos wohnt und es nie zuvor verlassen hat, die Schuhe der Hotelgäste. Doch als schließlich zwei ungewöhnliche Gäste Zimmer in dem Hotel beziehen - einmal eine Frau in Weiß, die kalt wie der Winter ist und eine bunt gekleidete Frau, die Maus sofort in ihren Bann zieht - ändert sich ihr Leben auf der Stelle. Die Schneekönigin sucht nach ihrem Herzzapfen und sie weiß genau, dass sich dieser im Aurora befindet. Schon bald wird Maus in eine ihr völlig fremde Welt gezogen, in der sie bald lernen muss, sich der Welt zu stellen.

    Meine Meinung:
    "Frostfeuer" ist wie eine Versprechung, für einige Stunden aus der Realität in eine magische, verzauberte Welt zu fliehen und sich dort in Bildern, Worten und Atmosphäre zu verlieren. Ebendiese Versprechung, die einem bereits das Cover zuraunt und von pfeifenden Schneestürmen und Magie begleitet wird, weiß das Buch von der ersten bis zur letzten Seite einzuhalten und entführt den Leser in die ebenso graue, wie bunte, traurige, wie schöne und magische wie realistische Welt von Frostfeuer. Unterstrichen wird das Ganze durch die Tatsache, dass es sich bei dem Buch um eine Graphic Novel handelt, die den gleichnamigen Roman von Kai Meyer adaptiert (den ich im Übrigen noch nicht gelesen habe!) und kolorierte Bilder, der Zeichnerin Marie Sann enthält, die zum Träumen einladen. Für die verschneite und kalte Atmosphäre ist das Buch schlichtweg herzerwärmend und bietet wunderschön verträumte Stunden mit unglaublich faszinierenden und schönen Bildern.

    Vergleichbar mit einem geschriebenen Buch ist es dabei sicherlich nicht, dafür ist es viel zu kurz, aber der Vergleich hinkt ohnehin. "Frostfeuer" weiß mit wenigen Worten und viel Bildern sehr viele Emotionen und Atmosphäre zu übertragen, sodass man kaum merkt, wie wenig man in der Geschichte "drumherum" erfährt. Im Grunde ist sie nämlich schnell erzählt, dennoch schafft das Buch einen unheimlich angenehmen Lesefluss und erlaubt ein völliges Abdriften zwischen die Bilder. Das dabei einige Informationen viel zu kurz kommen, ist irrelevant, denn man versteht die Geschichte und schließt die Figuren trotz kurzer Seitenzahl in sein Herz, was ich anfangs tatsächlich nicht erwartet hätte. Dazu trägt sicherlich auch Marie Sanns Zeichenstil bei, der sehr weich und zauberhaft ist, dabei aber nicht zu abgehoben wirkt - diese besondere Mischung erlaubt es dem Leser, sich so zu fühlen, als sei er selbst mitten im Geschehen.

    Besonders gut gefallen haben mir die verschiedene Figuren - da ich Kai Meyers Romanvorlage nicht kenne, kann ich nur das sagen, was ich aus der Graphic Novel weiß und das ist im Grunde gar nicht mal so viel. Dennoch hat jede einzelne Figur ihren eigenen Kopf und ihren eigenen Charakter, was zum Teil wirklich stark herausgearbeitet wurde und unheimlich viel Spaß macht. Neben Maus, die ich sehr sympathisch und niedlich fand, ist vor allen Dingen Tamsin eine prägnante Persönlichkeit, die einen großen Teil der faszinierenden Atmosphäre ausmacht und durch ihre berechnende, aber gleichzeitig so verrückte und schrullige Art sofort realistisch und sympathisch wirkt. Ebenfalls sehr gut gefallen hat mir Kuku, der dem Buch - trotz der teilweise schon sehr düsteren Atmosphäre oftmals einiges an Wärme geschenkt hat.

    Eingebettet in dem Hotel Aurora, was einmal mehr für ein atmosphärisches Erlebnis sorgt, spielen aber auch viele phantastische Elemente eine Rolle, die mich begeistern konnten. Die Ideen und die Umsetzung ist wunderbar gelungen und lässt den Leser staunen und mitfiebern. "Frostfeuer" ist einfach ein magisches Abenteuer, das voller Überraschungen und Schönheit steckt und das ich gerne noch viel länger verfolgt hätte. Besonders schön stelle ich mir das Buch an einem Winterabend vor - inklusive einer heißen Tasse Tee und einer kuscheligen Decke, aber auch an jedem anderen Tag verfehlt die Geschichte seine Wirkung nicht.

    Fazit:
    "Frostfeuer" ist meine erste, aber ganz sicher nicht meine letzte Grapic Novel, denn diese Geschichte rund um Maus, Tamsin und co. hat mich über Seiten so unglaublich faszinieren und unterhalten können, dass ich es sicherlich noch viele Male aufschlagen werde - und wenn auch nur um die wunderschönen Zeichnungen von Marie Sann zu bewundern. Magisch, abenteuerlich, phantastisch und herzerwärmend - so könnte man dieses Buch in Worte fassen und ich möchte es jedem ans Herz legen, der in einer bebilderten Geschichte versinken und sich für einige (leider wenige) Stunden fallen lassen und vergessen will. Ein wunderschönes Leseerlebnis, das man sich auf jeden Fall einmal anschauen sollte!

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    amidala24s avatar
    amidala24vor 5 Jahren
    Fluch oder Gabe

    Inhalt:
     Frost war schon eine Ewigkeit allein in der Wildnis unterwegs. Dieses Schicksal hat sie sich selbst auferlegt, denn sie ist eine Gefahr für jeden, der ihr begegnet. Sie ist fest davon überzeugt von einem Dämon besessen zu sein, der immer wenn sie bedroht wird ausbricht. Dadurch waren sie und ihre Mutter immer wieder gezwungen heimlich aus den Dörfern zu verschwinden. Frost wurde von allen gefürchtet und gehasst, sogar von der eigenen Mutter. Als sie bei ihrer Wanderung beobachtet, wie ein Hirte überfallen werden soll, greift sie, gegen ihren inneren Wunsch nicht zu kämpfen, ein, um dem Hirten zu helfen. Plötzlich überstürzen sich die Ereignisse, Frost glaubt selber in eine Falle geraten zu sein, und ihr Dämon erwacht.
    Fluch oder Gabe
    Frost erwacht gefesselt in einer Scheune, wodurch sie gegen die Ängste der Vergangenheit ankämpfen muss, denn in einer Scheune fing ihr Albtraum mit acht Jahren an. Damals übernahm das erste Mal der Dämon die Kontrolle über sie. Die zwei Männer, Luca und Arian, denen sie eigentlich helfen wollte, halten sie nun gefangen, und Frost kann und will nicht erzählen, warum sie in dieser Gegend unterwegs ist, denn eines hat sie sehr früh gelernt. "Vertraue Niemandem" Sie schafft es zu fliehen, wird aber von Luca wieder gefunden. Er möchte sie überreden in seine Berggarde einzutreten, denn er glaubt nicht an Flüche und Dämonen. Luca ist überzeugt davon, dass sie eine hervorragende Kämpferin werden kann. In Frost keimt zum ersten Mal ein Funken Hoffnung auf, vielleicht endlich einen Platz gefunden zu haben, an den sie gehören könnte, doch das Schicksal hält auch dort noch einige Prüfungen für sie bereit, wodurch sie immer wieder zwischen ihrem Fluch und ihrer Liebe hin und her gerissen wird.
     Fazit
    Das Buch ist in einem gut lesbaren Stil geschrieben, ist für meinen Geschmack aber immer wieder zu langatmig. Der Anfang und das Ende sind fesselnd, aber ein großer Mittelteil ist mir zu flach, da es sich immer wieder um dasselbe dreht. Für mich hätten es mehr Aktivitäten bei den Bergwächtern sein können. Die Charaktere sind ganz gut dargestellt, aber sehr leicht zu durchschauen. Mir hat der Gedanke mit dem Wolf in Frost sehr gut gefallen und auch die Lösung fand ich gelungen, sogar fast unerwartet. Nur der Weg dazwischen war mir zu eintönig. Andererseits ist es für viele Jugendliche ab 14 bestimmt ein schönes Buch. Das Cover ist auf jeden Fall sehr ansprechend und auffällig. weiterlesen

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    winter-chills avatar
    winter-chillvor 6 Jahren
    Rezension zu "Frostfeuer" von Kai Meyer

    „Die Schneekönigin“ ist eines meiner Lieblingsmärchen, schon alleine deswegen wollte ich „Frostfeuer“ unbedingt lesen – auch wenn es ein Jugend- bzw. Kinderbuch ist. Was mir beim Lesen sofort positiv aufgefallen ist: Kai Meyer hat durchaus ein Talent dafür, interessante Schauplätze zu schaffen und eine intensive Atmosphäre zu erzeugen. Nach und nach kreiert er eine einerseits historische, andererseits fantastische Welt aus Eis und Schnee, entführt den Leser vollkommen in das imposante, etwas geheimnisvolle Hotel Aurora mit seiner verschrobenen Belegschaft, mitten hinein in das verschneite, frostige Sankt Petersburg. Meyer erzählt sehr märchenhaft, mit ruhigem Tempo. Die Charaktere sind vielschichtig, hätten aber für meinen Geschmack noch besser ausgearbeitet werden können – so fehlt zum Beispiel ein Blick auf die Innenwelt der Figuren gänzlich. Während Meyer jedoch die Kulisse, in der die Geschichte spielt, bis ins kleinste Detail zeichnet und auch die Figuren noch recht gut beschreibt, wirkt die Geschichte an sich ein wenig verkümmert. Die Handlung hätte durchaus ein wenig mehr ausgeschmückt werden können. So wirkt die Geschichte ein wenig, als wäre sie zusammengestrichen worden. Im Großen und Ganzen ist „Frostfeuer“ ein nettes Jugendbuch für zwischendurch, das einen für den Moment in eine märchenhafte Welt entführt und zudem eine ganze schöne Botschaft hat. Lange im Gedächtnis hängenbleiben werden Geschichte und Charaktere aber nicht.

    Kommentieren0
    12
    Teilen
    sddsinas avatar
    sddsinavor 6 Jahren
    Rezension zu "Frostfeuer" von Kai Meyer

    "Frostfeuer" war für mich ein nettes Buch für Zwischendurch, dass eine gute, frostige Atmosphäre geschaffen hat, von den Charakteren her aber nicht lange im Gedächtnis bleiben wird.

    Zum Inhalt: Maus lebt in einem Hotel in der russischen Hauptstadt. Noch nie hat sie dieses Hotel verlassen, doch als eines Tages zwei sehr unterschiedliche, geheimnissvolle Frauen in das Hotel einziehen, beginnt für sie ein Abenteuer, bei dem sie sich bei einem alten Konflikt für eine Seite entscheiden muss...

    Die Geschichte konnte mich leider nicht vollkommen überzeugen. Das Buch ist sehr ruhig und verläuft meist langsam. Die Beschreibungen der Umgebung sind gut und die frostige, schneereiche Landschaft Russlands hat eine richtig stimmige Atmosphäre geschaffen. Spannung wurde es immer mal wieder, jedoch hatte ich leider nie das Gefühl, das Buch nicht zur Seite legen zu können.
    Die Charaktere waren für mich zu eindimensional und wurden nicht ausreichend ausgearbeitet. Mir fehlten ganz oft Gedanken und Gefühle der Personen um mich besser in sie hineinversetzen zu können. Dagegen wurde der Schauplatz des Romans wie gesagt sehr gut beschrieben, aber durch den fehlenden Bezug zu den Protagonisten konnte ich nicht richtig in die Geschichte eintauchen und mich darin verlieren.

    Kay Meyer bleibt in diesem Buch seinem üblichen Schreibstil treu. Er investiert unheimlich viel Zeit in die Beschreibungen von Nebensächlichem und dafür um so weniger in die Ausarbeitung von Dialogen. Wer schon andere Bücher von ihm gelesen hat, wird wissen ob ihm dieser Schreibstil gefällt.
    Man muss sich in jedem Fall darauf einlassen können, den das Erzähltempo ist oft sehr langsam, die Beschreibungen der Umgebung sind lang und das gefällt sicher nicht jedem Leser.

    Fazit: Die Geschichte war ganz nett für einmaliges Lesen. Da es sich um ein märchenähnliches Kinderbuch handelt, könnte ich es mir auch gut zum vorlesen vorstellen.
    Als erwachsener Leser würde ich aber nicht nochmal zu dem Buch greifen und so würde es nun wohl in meinem Bücherregal verstauben, hätte ich es nicht nur geliehen. Ich kann also nur empfehlen "Frostfeuer" am besten ersteinmal in einer Bücherei auszuleihen um einen eigenen Eindruck zu bekommen.

    Kommentieren0
    7
    Teilen
    SomeBodys avatar
    SomeBodyvor 7 Jahren
    Rezension zu "Frostfeuer" von Kai Meyer

    Väterchen Frost "saß auf einer Bank vor dem Winterpalais und fütterte die Schneeflocken …" - mit diesem Satz beginnt ein Wintermärchen, in dem ein eingeschüchtertes Waisenmädchen und eine skurrile Magierin gegen die böse Schneekönigin und eine Welt in ewiger Kälte ankämpfen müssen.

    „Frostfeuer“ ist eine fantastisch magische Geschichte in großen Bildern: mit viel Einfühlungsvermögen mitreißend, humorvoll und spannend geschrieben. Fazit: Ein Jugendbuch mit ganz eigenem Charme für stille zauberhafte Winterabende!

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    Blinded_Masquerades avatar
    Blinded_Masqueradevor 7 Jahren
    Rezension zu "Frostfeuer" von Kai Meyer

    Mir hat das Buch gefallen. Es ist schon Jahre her, dass ich die Merle - Trilogie von Kai Meyer gelesen hab und dies war nun das erste Buch, dass ich nach langer Zeit von ihm gelesen habe. Ich bereue, es so lange nicht getan zu haben.

    Kai Meyer ist ein wunderbarer Erzähler, er spinnt Geschichten, kleine Fäde um einen herum, die einen einspannen und zum Höhepunkt der Geschichte reißen, sobald sie alle aufeinander treffen.
    300 Seiten kurz ist das Buch und doch alles gesagt, Maus ist ein Kind aus dem sozialen Unterfeld, sie wird von ihren "Kollegen" gemobbt und ihr einziger Freund ist der erwachsene Kakuschka. Ihm hat Maus auch anvertraut, dass sie sich nicht raus in die Welt außerhalb des Hotels traut.
    Als sie dann auf die Schneekönigin und Tamsin Spellwell trifft, verändert sich alles für sie. Wunderbar spannt Kai Meyer eine Geschichte um die böse Gestalt des Zaren und verbindet diese mit der fantastischen Gestalt der Schneekönigin.
    Auch in nur 300 Seiten schafft man es, Geschichten eine Wendung zu geben, die selbst mich an Tamsin zweifeln ließ und für einen Moment denken ließ, dass vielleicht doch die Schneekönigin nicht die böse ist.

    Aber natürlich nur kurz ;)

    Die Charakter sind schön ausgebaut, die Ideen fantastisch. Vorallem die Ideen von kämpfenden Schirmen, sich wehrenden Worten und Hüten als Versteck, sowie die sieben Pforten machen das Buch zu einem Vergnügen. Mir hat es Spaß gemacht "Frostfeuer" zu lesen und ich kann es ruhigem Gewissen jedem für ein paar schöne, entspannte Lesestunden empfehlen. Die Sprache ist schön, die Charaktere symphatisch und verständlich, die Geschichte gut durchdacht und das Ende irgendwie schön :)

    Alles in allem ist es kein Buch, bei dem ich mir denke "Wow, nochmal lesen", sondern eher eine schöne Lektüre für zwischendurch, die nicht zu lang und nicht zu kurz ist.

    Kommentieren0
    5
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks