Kai Meyer Göttin der Wüste

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Inhaltsangabe zu „Göttin der Wüste“ von Kai Meyer

ACHTUNG! Auf 666 Exemplare limitierte und vom Autor handsignierte Sammlerauflage Überarbeitete und erweiterte Neuausgabe Aus den Tiefen der Wüste ertönt ein Ruf vom Anbeginn der Menschheit In den deutschen Kolonien in Südwestafrika tritt die junge Cendrine Muck eine neue Stelle an. Auf dem herrschaftlichen Anwesen der Familie Kaskaden soll sie die Zwillingsschwestern Lucrecia und Salome unterrichten. Cendrine ist von ihrer neuen Umgebung und den Eingeborenen mit ihren bizarren Sitten und Riten beeindruckt. Wären da nicht die Visionen, die sie seit ihrer Ankunft quälen. Bilder einer düsteren Gestalt, die von einem gewaltigen Wirbelsturm durch die Wüste verfolgt wird. Welches Geheimnis schwebt über dem Gut der Familie Kaskaden, in dem vor Jahren der englische Lord Selkirk mitsamt seiner Familie Opfer eines Massakers wurde? Und was hat es mit Qabbo, dem Schamanen vom Volk der San, auf sich, der ein beunruhigendes Interesse an der jungen Frau zeigt? Cendrine gerät in einen Sog aus archaischen Mythen und Mächten, der sie geradewegs ins Glutherz der Kalahari führt. (Quelle:'Fester Einband/01.05.2014')

Zufallsentdeckung, die sich gelohnt hat! Schönes Wiedersehen mit den Kaskaden-Zwillingen, dazu ein Hauch Archäologie und Mythologie!

— Mono-chan
Mono-chan

Sehr unheimlich, magisch, spannend und lebendig!

— sternenwort
sternenwort

Wunderschön geschriebene Geschichte voll faszinierender Mythen!

— Ginger_owlet
Ginger_owlet

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  • Ein packender Roman mit beeindruckenden Schauplätzen

    Göttin der Wüste
    -nicole-

    -nicole-

    07. September 2017 um 18:15

    Die Mythen der Wüste...Südwestafrika im Jahr 1903: Die zweiundzwanzigjährige Cendrine Muck reist von Deutschland ins afrikanische Windhuk, um bei der deutschen Familie Kaskaden als Gouvernante zu arbeiten. Die beiden Zwillingsmädchen Lucrecia und Salome, die sie unterrichten soll, wachsen ihr schnell ans Herz. Doch an die Umgebung muss Cendrine sich erst gewöhnen: Das riesige Anwesen der Kaskadens, das sich über eine weite Fläche erstreckt und die verschiedenen Stämme der Eingeborenen, die mitunter bizarre Rituale pflegen, ist neu für sie. Doch je länger Cendrine in der deutschen Kolonie lebt, desto öfter begegnen ihr seltsame Visionen. Was hat es mit der düsteren Gestalt auf sich, die mitten in der Wüste von einem riesigen Wirbelsturm verfolgt wird? Auch das Anwesen der Familie, das einst von Lord Selkirk erbaut wurde, scheint ein düsteres Geheimnis zu bergen. Immer mehr Fragen umgeben Cendrine - ihr Weg führt sie schließlich mitten in die gefährliche Wüste..."Es kam ihr vor, als würde sie von allen Seiten beobachtet. Blicke, die ihr im Schatten breiter Hutkrempen folgten; Augen, die sich verstohlen verdrehten, um einen Blick auf sie zu erhaschen; schwarze Silhouetten im Sonnenlicht, die stehen blieben und in ihre Richtung starrten." - Seite 98Göttin der Wüste erschien erstmals im Jahr 1999 und wurde für die Sammlerausgabe, die 2014 im Blitz-Verlag erschien, vom Autor überarbeitet. Die signierte und auf 666 Exemplare limitierte Schmuckausgabe ist ein schöner Hingucker: Das Cover ist in dunklen, gedeckten Farben gehalten und passt perfekt zum Roman. Nun zum Inhalt: Hauptfigur hier ist die junge Frau Cendrine Muck, die nach Südwestafrika reist, um in der Deutsch-Südwestafrikanischen Hauptstadt Windhuk die Zwillingsmädchen der reichen Familie Kaskaden zu unterrichten. Neben den Töchtern spielen auch die beiden Söhne der Familie, ebenfalls Zwillinge, eine wichtige Nebenrolle. Vor Ort lernt sie auch die verschiedenen, ansässigen Völker kennen. Gerade die Mythen, die sich um die Stämme und besonders um die gefährlichen Wüsten ranken, sind hier sehr gut beschrieben. Man kann den Weg von Cendrine sehr gut verfolgen, wie ihr Leben sich nach und nach verändert, Visionen und Träume immer mehr ihr Leben bestimmen. Schon von Anfang an herrscht eine unheimliche Atmosphäre, die während der gesamten Geschichte bestehen bleibt. An manchen Stellen wird es sehr düster, auch Horror-Elemente tauchen auf.Die Handlung beginnt langsam und steigert sich nach und nach, mysteriöse Vorgänge und auch Geheimnisse werden aufgeklärt. Auch die Schauplätze sich bildgewaltig beschrieben - ob es das beeindruckende Anwesen der Familie Kaskaden ist oder auch die Weite der Wüste- man kann sich alles sehr gut vorstellen.Das Buch in drei Abschnitte unterteil, wovon mir die ersten beiden besonders gut gefallen haben. Im dritten Teil haben einzelne Stellen mich nicht ganz überzeugen können, es wurde mir etwas zu wirr. Doch dieses bezieht sich nur auf einzelne Kapitelabschnitte, das Finale wiederum hat mich ziemlich überrascht."Einen Moment lang war es Cendrine, als hörte sie eine Stimme. Die Stimme einer Frau, leblos wie der Wüstenwind. Es war kein lautes Rufen und tönte aus weiter Ferne, ein Flüstern, das mit dem Sand heran geweht wurde. Cendrine. Die Frau wisperte ihren Namen" - Seite 227Mein Fazit: Ein sehr gut recherchierter Roman, der mir mit seiner unheimlichen und etwas düster gehaltenen Atmosphäre gut gefallen hat. Die Handlung hat einiges zu bieten: Historische Fakten, gemischt mit afrikanischen Mythen und gut platzierten Fantasy- und auch Horror-Elementen. Das Buch lässt sich sehr gut lesen, der Schreibstil ist flüssig. Besonders die Schauplätze sind beeindruckend beschrieben. Von kleineren Schwächen mal abgesehen ein sehr gutes Buch, das ich gern weiterempfehle.

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  • Die Göttin der Wüste

    Göttin der Wüste
    sternenwort

    sternenwort

    09. December 2015 um 21:23

    Eigentlich wollte ich keine Rezension zu diesem Buch schreiben, aber nachdem ich einige Rezensionen gelesen hatte, musste ich einfach auch eine schreiben. Die Hauptfigur ist Cendrine, die im 20. Jahrhundert als Gouvernante nach Afrika in ein riesiges Anwesen kommt und sich mit der fremden Kultur, dem Klima und der Magie dieses Landes konfrontiert sieht. Ihre Schützlinge sind Zwillinge, beides Mädchen, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. (Übrigens tauchen diese beiden Mädchen in einem von Kai Meyer späteren Werken als Nebenfiguren auf.) Im Laufe des Buches wird klar, dass Cendrine schamanische Fähigkeiten hat und damit "zwischen den Welten" reisen kann. Diese Reisen sind teilweise etwas unheimlich und auch die gesamte Stimmung in dem Buch wirkt teilweise bedrohlich. Nicht im schlechten Sinne, das macht es erst spannend! Selbst das Alltagsleben auf dem Anwesen trägt magische Spuren und verführt zum Weiterlesen, obwohl ich anfangs etwas Schwierigkeiten hatte und nicht wusste, wohin es mich führen wird. Doch ich habe Cendrines Entwicklung miterlebt und wollte wissen, wohin ihre Reise durch Afrika führt. Bis ich am Ende völlig überrascht wurde. Die Verbindung zwischen Prolog und Epilog ist fantastisch geworden, alles ergibt einen Sinn und ich musste den Prolog nach dem Beenden des Buches noch einmal lesen, weil sich einfach alles gefügt hat. Der Schreibstil war – ich will jetzt nicht sagen, wie zu erwarten, aber doch... schon.... ein bisschen war es zu erwarten – sehr gut. Vor allem die Dialoge, die Reaktionen der Menschen, es war gut abgepasst. (Vorsicht, kurzer Spoiler: Dass Cendrine eine Liebschaft mit ihrem Bruder hat ist auch nachvollziehbar, weil beide alleine aufgewachsen sind, immer eng zusammen waren und nur einander hatten. Da kam zu den geschwisterlichen Gefühlen eine andere Art von Zuneigung hinzu. Ein Schock war es natürlich schon.) Alles in Allem kann ich sagen, ein sehr schönes Kai Meyer-Buch, dass ich, bei Gelegenheit, noch mal lesen werde. 

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  • Öde Wüste

    Göttin der Wüste
    Arun

    Arun

    27. February 2014 um 17:51

    Der Vorsatz für dieses Jahr lautet zu jedem gelesenen Buch eine Rezension zu schreiben. Da bleibt es nicht aus auch mal ein Buch zu beschreiben von dem man nicht so begeistert ist. „Die Göttin der Wüste“ von Kai Meyer Das Buch lässt sich als historischer Roman an, eine junge Deutsche kommt Anfang der 20. Jahrhunderts von Bremen nach Südwestafrika um eine Stelle als Hauslehrerin anzutreten. Es ist die Zeit des deutschen Kolonialismus in Deutsch-Südwest mit Siedlern und Schutztruppen. Hatte mir vor diesem Hintergrund eine spannende Geschichte erwartet. Die historischen Ereignisse wie der Herero-Aufstand von 1904 werden leider nur minimal angerissen. Im ersten Drittel des Buches plätschert die Story in einer allzu züchtigen Form dahin. Der einzige Lichtblick für meinen Geschmack ist der Besuch von Cendrine der tragenden Figur bei ihrem Bruder an der Skelettküste welcher schon Jahre zuvor ausgewandert ist, dort wird kurz eine Inzestuöse Beziehung angedeutet. Doch richtig schlimm für mich wird es weil Schamanismus, übersinnliche Fähigkeiten wie Gedankenlesen und ähnliche Fertigkeiten ins Spiel kommen. Das Konstrukt angereichert mit biblischen Elementen aus dem Alten Testament und gepaart mit einer seltsamen Phantasie hat mir gar nicht gefallen. Da ich nur ungern Bücher abbreche habe ich mich bis zum Ende durch gequält.

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  • Rezension zu "Göttin der Wüste" von Kai Meyer

    Göttin der Wüste
    Speichergurke

    Speichergurke

    21. August 2012 um 17:57

    Insgesamt sehr schön geschriebenes Buch über Cendrine, eine weiße Schamanin, die die San retten soll, indem sie Eva ablöst und den Baum des Lebens wiedererweckt. Das Nachwort erklärt, dass die afrikanischen und orientalischen Mythen miteinander verbunden sind. Auch Cendrines Charakter hat Tiefe, die Geschichte wird fast ausschließlich aus ihrer Sicht erzählt. Die Herero-Aufstände sind auch historisch korrekt, die Geisterwelten und die Mythen sind natürlich nur ausgedacht, aber so gut umgesetzt, dass einen das nicht stört. Nicht klar geworden ist mir, warum Cendrine mit Elias schläft, es wird auch später nicht relevant und ich habe den Eindruck, damit wurde nur Lesezeit künstlich erschaffen. Vielleicht sollte es Cendrine auch dreidimensionaler gestalten, wenn sie irgendeine schmutzige Wäsche hat. Meines Erachtens unnötig. Der Peak kommt auf den letzten 100-150 Seiten, gut geschrieben, spannend bis zum Schluss. Sehr gefreut hat mich, dass Wilhelm Haupt nicht einfach nur so im Buch auftauchte, sondern auch eine Rolle erfüllt. Mir ist allerdings der Sinn von Prolog und Epilog, wo Cendrine einen mysteriösen Herrn in der Wüste aufsucht, noch nicht ganz klar geworden. Ist es Kain oder Valerian oder Qabbo? Vielleicht werde ich es noch verstehen, ich habe es gerade eben erst zu Ende gelesen. Fazit: Klare Kaufempfehlung, wenn man sich für Mythologie, bzw. afrikanische Mythen interessiert.

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  • Rezension zu "Göttin der Wüste" von Kai Meyer

    Göttin der Wüste
    samea

    samea

    Dieses Buch ist nicht nach meinem Geschmack. Ich empfand es als klischeehaft, da die Personen Stereotypen entsprachen. Die die Handlungen und Situationen waren meiner Meinung nach vorhersehbar und sie erinnerten mich an Romanheftchen. Die Sprache des Buches wirkte auf mich antiquiert. Ich habe dieses Buch nach dem ersten Kapitel abgebrochen.

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  • Rezension zu "Göttin der Wüste" von Kai Meyer

    Göttin der Wüste
    November

    November

    07. July 2007 um 17:52

    Dieses Buch erzählt in einer wunderbaren Geschichte von den Mythen der afrikanischen Völker.
    Ich fand das Buch sehr fließend geschrieben. Die Geschichte ist interessant aufgebaut. Besonders angesprochen hat mich die Sache, dass die Legenden verschiedener Völker erstaunlicher Weise oft den gleichen Ursprung haben.....lesenswert! ^^