Kai Meyer Giebelschatten

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  • Zwei wundervolle frühe Werke des Autors, die man als Fan lesen sollte

    Giebelschatten

    Bookilicious

    17. April 2017 um 12:44

    *Inhalt*"In GIEBELSCHATTEN wurden »zwei frühe unheimliche Novellen (1990–1991)« überarbeitet und neu aufgelegt: DAS HAUS DES KUCKUCKS und GRAND GUIGNOL 1899." (Quelle: Amazon)  *Infos zum Buch*Seitenzahl: 150 SeitenVerlag: Blitz VerlagPreis:  vergriffen, nur selten gebraucht erhältlich*Infos zum Autor*"Kai Meyer geboren 1969, studierte Film- und Theaterwissenschaften und arbeitete als Journalist, bevor er sich ganz auf das Schreiben von Büchern verlegte. Er hat inzwischen über fünfzig Titel veröffentlicht, darunter zahlreiche Bestseller, und gilt als einer der wichtigsten Phantastik-Autoren Deutschlands. Seine Werke erscheinen auch als Film-, Comic- und Hörspieladaptionen und wurden in dreißig Sprachen übersetzt.." (Quelle: Amazon)*Fazit*-> Wieso wollte ich dieses Buch lesen? Ich bin ein großer Kai Meyer Fan, weswegen ich natürlich sehr neugierig auf dieses Buch war. Die beiden Novellen stammen aus den Anfängen des Schriftstellers und wurden in dieser Form vorher nie veröffentlicht. Zwar wurden sie bereits einige Jahre zuvor als Heftroman herausgebracht, allerdings so stark verändert, sodass man ohne weiteres von einer Ersterscheinung sprechen kann. Da "Giebelschatten" nur in einer 500 Exemplare starken Auflage erschienen ist, ist es inzwischen nur noch selten gebraucht und wenn, dann zu horrenden Preisen erhältlich. Ich habe jedoch durch Zufall eines davon ergattert...und es war sogar halbwegs erschwinglich.-> Cover: Das Cover ist düster gestaltet und lässt auf den ersten Blick gar nicht so genau erkennen, um was es sich da eigentlich handelt. Genau aus diesem Grund passt es so perfekt zur Geschichte...düster, gruselig, faszinierend.-> Story: Das Buch ist aufgeteilt in 2 verschiedene Geschichten: "Das Haus des Kuckucks" und "Grand Guignol 1899". "Das Haus des Kuckucks" handelt davon, dass ein Waisenjunge in eine Familie aufgenommen wird und dort einiges auf den Kopf stellt, denn er will sich nicht nur den Reichtum der Familie aneignen, sondern auch noch die Tochter des Hauses, Gwendolyn, für sich gewinnen. Als er der merkwürdigen "Gewebefrau" im verlassenen Ostflügel des Hauses begegnet, gibt diese ihm Anweisungen, wie er das bekommt, was er will und dies sind wahrlich keine skrupellosen Wege...Diese erste Geschichte begeistert wohl jeden Leser Kai Meyers, denn es beinhaltet alle Komponenten einer klassischen Gruselgeschichte: ein großes Haus, inklusive verlassenem Ostflügel, einem gruseligen Butler und einem Waisenkind auf Abwegen. Ich für meinen Teil flog nur so durch die Geschichte und erfreute mich an gelungenen Charakteren, einer spannenden Atmosphäre und interessanten Ideen. Auch der aufgenommene Waisenjunge kommt einem als Leser etwas bekannt vor...zumindest dem, der "Die Alchimistin" gelesen hat. "Grand Guignol 1899" spielt 10 Jahre nach Jack the Rippers Machenschaften in London und genau darum gehts in dieser Geschichte - grauenvolle Morde an Huren passieren - ist Jack the Ripper wieder da, diesmal aber in Paris? Das Theater Grand Guignol (dass es übrigens Wirkloch gab, zu dieser Zeit) spielt hierbei eine große Rolle, denn die Hauptprotagonistin des Buches ist dort eine der Hauptdarstellerinnen.Auch die zweite Geschichte überzeugt auf ganzer Linie, denn Kai Meyer schafft es nicht nur, ein wenig Historie einzubauen, sondern thematisiert auch den wohl berühmt-berüchtigtesten Serienmörder aller Zeiten: Jack the Ripper. Mit wenigen Sätzen fesselt er den Leser und entführt ihn nicht nur ins Paris von 1899, wo er sich gemeinsam mit dem Inspektor Pascin auf Mörderjagd begibt, sondern auch auf die Theaterbühne. Die Einleitung, von Kai Meyer natürlich selbst verfasst, ist wirklich lesenswert und enthält noch einige spannende Zusatzinformationen zu den Geschichten.-> Schreibstil: Wer Kai Meyers Romane kennt, der erkennt in diesen frühen Werken des Autors durchaus seinen Stil wieder - wenn auch auf ganz andere Art und Weise. Wechselt er in "Das Haus des Kuckucks" noch wild zwischen den Perspektiven hin und her (die er dennoch aus Sicht eines Erzählers beschrieb) beschränkt er sich bei "Grand Guignol" nur noch auf wenige Charaktere und "begleitet" diese als Erzähler.-> Charaktere: Die Charaktere sind bei beiden Geschichten unglaublich faszinierend gestaltet, für eine Kurzgeschichte ausreichend durchleuchtet und vorgestellt. Als Leser fühlt man sich ihnen verbunden und kann ihr denken und handeln gut nachvollziehen.-> Gesamt: Insgesamt bin ich von "Giebelschatten" wirklich begeistert und kann euch nur empfehlen, die Chance zu nutzen, wenn ihr die Gelegenheit habt, eines der Bücher zu ergattern.Wertung: 5 von 5 Sterne!

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  • Zwei spannende und düstere Geschichten - sehr lesenswert!

    Giebelschatten

    -nicole-

    27. March 2016 um 14:51

    Giebelschatten enthält die beiden frühen Novellen "Das Haus des Kuckucks" und "Grand Guignol 1899", die in den Jahren 1990/1991 in einer Heftromanreihe erschienen sind. In Das Haus des Kuckucks geht es um ein dunkles Geheimnis, das sich in dem leer stehenden Ostflügel des Hauses der Familie Muybridge befindet. Alle Bewohner meiden den Bereich des Hauses, der durch eine meterhohe, schwarze Tür abgeriegelt wird. Doch der neue Pflegesohn Christopher erkundet kurz nach seinem Einzug die verbotenen Gänge..."Dann schlug die Finsternis des Ostflügels über ihn zusammen wie die Oberfläche eines stillen Sees, und die Schwärze verschluckte ihn samt seiner Geheimnisse." - Kapitel 3Grand Guignol 1899 spielt in Paris um die Jahrhundertwende. Während die Menschen erst noch ausgelassen dem Jahreswechsel entgegenfiebern, schlägt die Stimmung plötzlich um: Ein brutaler Mörder treibt in der Stadt sein Unwesen."Vor ihr stand eine schwarze Gestalt, eingerahmt von Schnee und Eispartikeln, die der Wind hinter ihrem Rücken hervor peitschte; es sah aus Wände eines rasenden Tunnels, an dessen Ende der dunkle Umriss finster und dräuend stand - eine lauernde Spinne im Zentrum ihres Netzes" - Kapitel 4"Giebelschatten" erschien im Jahre 1998 als streng limitierte Sammlerausgabe (500 Paperbacks und 25 Hardcover) - eine echte Rarität, die es heute nur noch (selten) gebraucht zu kaufen gibt. 2012 erschien dann auch eine überarbeitete eBook-Version, auf die sich auch meine Rezension bezieht. Mein Fazit: Beide Novellen sind sehr spannende, unheimliche Geschichten und haben mich positiv überrascht. In "Das Haus des Kuckucks" gibt es einige Elemente, die auch im Roman "Die Alchimistin" zu finden sind. "Grand Guignol 1899" hat eine sehr düstere Atmosphäre und ist fast schon ein kleiner, historischer Krimi. Es ist unheimlich interessant, hier einen Einblick in Kai Meyers frühere Werke zu bekommen. Sein Schreibstil war damals schon packend. Hat mir sehr gut gefallen!

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