Hexenmacht

von Kai Meyer und Jens Maria Weber
4,3 Sterne bei59 Bewertungen
Hexenmacht
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Joe_Desiatos avatar

Gelungene Fortsetzung von Die Krone der Sterne. Spannende Space Opera mit starken Figuren. Teil 3 kann kommen!

Bella233s avatar

Mir war es einfach zu komplex. Die Grundidee ist aber gewaltig und eigentlich lesenswert. 3,5 Sterne

Alle 59 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Hexenmacht"

Der zweite Band der magischen Space Opera aus der Feder von Bestsellerautor Kai Meyer!

In jenen Tagen strahlten die Sterne heller. Könige herrschten über Sonnen, Adelshäuser regierten wie Götter im All. Wo Leidenschaften entbrannten, wurden gewaltige Schlachten geschlagen. Zivilisationen vergingen, Welten zerbrachen, Gestirne zerstoben zu Sternenstaub.

Am Ende des bekannten Universums, auf der Hexenwelt Empedeum, sucht der Orden der Gottkaiserin nach einem Zugang zum Pilgerkorridor, einer uralten Sternenstraße, von der keiner ahnt, wohin sie führt – oder was sich auf ihr nähert. In ihrer Verblendung rufen die Hexen ihren Götzen an, das Schwarze Loch Kamastraka, und ahnen nicht, welches Unheil sie damit heraufbeschwören.

Derweil sind Iniza und Glanis dem Orden entkommen und leben mit ihrer neugeborenen Tochter unter Piraten auf dem Planeten Noa. Doch auch dort sind sie alles andere als sicher: Verrat und Entführung, Hinterhalte und Meuchelmorde führen auf die Spur eines Komplotts, das einen galaktischen Krieg entfachen soll.

Um das Leben des Kindes zu retten, nimmt Iniza mit ihren Gefährten den Kampf auf – auch wenn das den Untergang ganzer Welten bedeutet.

Ein ungewöhnlicher Autor mit einer einzigartigen Serie.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596701742
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:FISCHER Tor
Erscheinungsdatum:22.02.2018

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Rezensionen und Bewertungen

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    LillianMcCarthys avatar
    LillianMcCarthyvor 2 Monaten
    Das Abenteuer geht weiter

    WARUM WOLLTE ICH ES LESEN? Bei Hexenmacht handelt es sich um den zweiten Teil der Die Krone der Sterne-Trilogie von Kai Meyer. Da mich das Weltraumabenteuer schon mit Teil 1 in den Bann gezogen hat, konnte ich Band 2 überhaupt nicht mehr abwarten. Das ist Grund genug oder?

    HAT ES MEINE ERWARTUNGEN ERFÜLLT? Ja und nein. Aber hauptsächlich ja! Ich hätte mich wahnsinnig gefreut, wenn es meine Erwartungen übertroffen hätte. Fakt war jedoch, dass es für mich ein solider zweiter Teil war, der zwar gut war, wie so oft jedoch an den Auftakt nicht heran reichte. Hatte ich erwartet, schön wäre aber gewesen, wenn meine Erwartungen übertroffen worden wären.

    WAS HAT MIR GUT GEFALLEN? Wie auch bei Band 1 bereits: Das Gesamtpaket des Buches. Hexenmacht ist auch wieder ein Weltraumabenteuer, das man durchaus mit Star Wars vergleichen kann und auch allen Fans gefallen sollte. Hier geht es nicht um politische Kontroversen, technischen Fortschritt etc. Das ist zwar alles da, aber es geht um das Abenteuer selbst. Um Spaß an der Sache und am Lesen. Es ist ein Buch, das man absolut gerne in die Hand nimmt und nicht mehr loslässt und es hinterlässt seinen Leser in absoluter Wohlfühlstimmung. Falls ihr mehr zum Setting und Co. erfahren wollt, empfehle ich euch meine Rezension zum ersten Teil. Übrigens gab es zu Beginn des Buches eine Zusammenfassung der Ereignisse aus Band 1. Kann das bitte jedes Buch haben?

    WAS HAT MICH GESTÖRT? Nichts so wirklich und doch: Das Sahnehäubchen hat mir gefehlt. Der Wow-Effekt, der das Buch an Band 1 heranreichen lässt. Das war es auch schon auch wenn es, zugegeben, Luxusprobleme sind, die ich hier anspreche. In der letzten Zeit konnten mich aber viele zweite Teile aus Trilogien sehr überzeugen, was mir wiederum beweist, dass hier mehr möglich gewesen wäre.

    FAZIT. Auch Hexenmacht ist wieder einmal ein tolles und durchweg gelungenes Sci-Fi-Weltraumabenteuer, das mich an seine Seiten gefesselt hat. Ich liebe die pure Unterhaltung, die dieses Buch vermittelt. Ebenso, wie den tollen Schreibstil von Kai Meyer! Mir hat das Krönchen gefehlt und so wird Hexenmacht zu einem typischen zweiten Teil, der mich dennoch großartig unterhalten konnte. | ★★★★☆

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    Skyline-Of-Bookss avatar
    Skyline-Of-Booksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Noch besser als sein Vorgänger!
    Noch besser als sein Vorgänger!

    Klappentext

    „In jenen Tagen strahlten die Sterne heller. Könige herrschten über Sonnen, Adelshäuser regierten wie Götter im All. Wo Leidenschaften entbrannten, wurden gewaltige Schlachten geschlagen. Zivilisationen vergingen, Welten zerbrachen, Gestirne zerstoben zu Sternenstaub.
    Am Ende des bekannten Universums, auf der Hexenwelt Empedeum, sucht der Orden der Gottkaiserin nach einem Zugang zum Pilgerkorridor, einer uralten Sternenstraße, von der keiner ahnt, wohin sie führt – oder was sich auf ihr nähert. In ihrer Verblendung rufen die Hexen ihren Götzen an, das Schwarze Loch Kamastraka, und ahnen nicht, welches Unheil sie damit heraufbeschwören.
    Derweil sind Iniza und Glanis dem Orden entkommen und leben mit ihrer neugeborenen Tochter unter Piraten auf dem Planeten Noa. Doch auch dort sind sie alles andere als sicher: Verrat und Entführung, Hinterhalte und Meuchelmorde führen auf die Spur eines Komplotts, das einen galaktischen Krieg entfachen soll.
    Um das Leben des Kindes zu retten, nimmt Iniza mit ihren Gefährten den Kampf auf – auch wenn das den Untergang ganzer Welten bedeutet.“

     

    Gestaltung

    Das Cover finde ich sehr faszinierend, denn obwohl es auf den ersten Blick so aussehen mag wie das des ersten Bandes, so kann man doch bei genauerem Hinsehen Unterschiede erkennen. Der Bildaufbau ist gleichgehalten, aber das bronzen/goldfarbene Element am oberen Bildrand ist aus anderen Figuren zusammengesetzt und zeigt eine andere Szenerie, was ich sehr gelungen finde. So gibt es auf dem Cover etwas zu entdecken. Auch passt die Farbgebung sehr gut zu dem Grünton. Mein Highlight ist aber nach wie vor das leicht metallische Schimmern des Covers.

     

    Meine Meinung

    Als der Postbote klingelte und mir mein Exemplar von „Die Krone der Sterne – Hexenmacht“ brachte, glich die Szene, die sich abspielte, doch stark der allseits bekannten Werbung für einen Onlinehändler, in der eine Frau vor Aufregung laut schreit. Nachdem mir der erste Band seiner neuen Buchreihe aufgrund der Mischung aus Fantasy und Science Fiction sehr gefallen hatte, war ich gespannt, wie der Autor die komplexe Geschichte weiterspinnen würde.

     

    Als sehr hilfreich empfand ich die kurze Zusammenfassung und der kurze rückblickende Überblick über die Geschehnisse aus Band eins und die Welt. Die Geschichte war sehr komplex im Vorgänger und es liegt auch schon einige Zeit zurück, dass ich das Buch gelesen hatte, sodass mir diese Zusammenfassung sehr geholfen hat. Auf diese Weise konnte ich mühelos in die Handlung von „Hexenmacht“ einsteigen und mich besser orientieren. Ebenfalls sind auch die tollen Illustrationen und Karten, die auch diesen Band wieder schmücken, eine großartige Ergänzung und Hilfe, um sich die Welt besser vorstellen zu können.

     

    Genial fand ich den Einstieg in die Handlung, denn die Geschichte beginnt sofort sehr rasant und actionreich: Shara und Kranit sind auf einer Mission unterwegs und werden dabei verraten. Aber auch die Erzählstränge rund um Iniza und Glanis nehmen schnell Fahrt auf, wodurch sich „Hexenmacht“ sehr rasant liest. Spannende Verfolgungsjagden, spektakuläre Kämpfe und Gefechte zwischen Raumschiffen stehen in diesem Band an der Tagesordnung, wodurch der Unterhaltungsfaktor immens ist. Manchmal hätte ich mir zwar auch etwas mehr Gefühle gewünscht, die mich erschüttern oder berühren, denn aufgrund des hohen Tempos und der vielen Action war dafür nicht ganz so viel Zeit. Das Ende des Buches glich dann einer Explosion an Überraschung, Spannung und Informationen, die mich unheimlich neugierig auf den finalen Band machen.

     

    Gleichzeitig mochte ich es, dass die Handlung nicht nahtlos an den Geschehnissen aus dem Vorgängerband ansetzt, sondern dass ein Zeitsprung gemacht wurde. So wirkte die Geschichte auf mich sehr realistisch. Hinzukommt, dass in „Hexenmacht“ einige Informationen rund um die Figuren eingestreut werden, die dem Leser neu sind. So konnte ich Glanis, Shara oder auch Kranit besser kennen lernen, was mir sehr gefallen hat, da auf diese Weise neben all der sprudelnden Action auch die Figuren nicht zu kurz kamen!

     

    Fazit

    Mit „Die Krone der Sterne – Hexenmacht“ wird es nie langweilig, denn hier wechseln sich wilde Verfolgungsjagden, nervenaufreibende Kämpfe und Schlachten zwischen Raumschiffen dauerhaft ab. So wird die Fortsetzung von „Die Krone der Sterne“ unglaublich rasant und temporeich, wobei sie in einem explosionsartigen Finale gipfelt, das meine Neugier auf den letzten Band dieser Trilogie immens anfacht! Mir hat dieser Band noch besser gefallen als sein Vorgänger! An manch einer Stelle hätte für mich auch etwas mehr Zeit für tiefere Emotionen gelassen werden können, aber dafür wurden weitere Einblicke in das Leben der Figuren ermöglicht, was ich richtig super fand!

    Sehr gute 4 von 5 Sternen!

     

    Reihen-Infos

    1. Die Krone der Sterne

    2. Die Krone der Sterne - Hexenmacht

    3. ???

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    Letannas avatar
    Letannavor 4 Monaten
    wieder einfach nur genial

    Am Anfang der Geschichte gibt es eine Zusammenfassung der Ereignisse aus Teil 1, was ich richtig gut fand. Denn die Handlung ist doch recht komplex und nicht alles ist mir aus dem ersten Teil in Erinnerung geblieben.
    Seit den Ereignissen aus Teil 1 ist ein Jahr vergangen. Iniza und Glanis haben eine Tochter, die bereits ein halbes Jahr alt ist. Gemeinsam mit ihren Freunden Shara und Kranit verstecken sie sich auf dem Piratenplaneten Noa. So ruhig die Handlung am Anfang ist, so rasant geht es weiter.
    Die Geschichte wird wieder aus verschiedenen Perspektiven erzählt und wechselt zwischen den verschiedenen Charakteren und Handlungsorten hin und her. Dieses Mal sind die Freunde nicht gemeinsam unterwegs, sondern erleben getrennte Abenteuer.
    Die eigentliche Handlung fängt mit der Entführung von Inizas und Glanis Tochter an und wir unglaublich spannend erzählt. Ich habe mich keine Sekunde lang gelangweilt, es gibt Raumschlachten, Intrigen und jede Menge unglaubliche Ideen. Ich kann diese Reihe jeden Science Fiction-Fan mit gutem Gewissen empfehlen. Von mir gibt es auch für den 2. Teil der Space Opera die volle Punktzahl.


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    lesenbirgits avatar
    lesenbirgitvor 6 Monaten
    Der zweite Band von einem hervorragenden Schriftsteller

    Band 2 beginnt ein Jahr nach den Ereignissen des ersten Bandes. Die Besatzung der Nachtwärts ist noch immer auf Noa. Aber auch hier sind sie nicht in Sicherheit. Um ihre Tochter zu retten, nimmt Iniza einen Kampf auf, der den Untergang vieler Welten bedeuten kann. Aber auch die Hexen beschwören großes Unheil herauf, indem sie Kamastraka beschwören. Und alles, um einen Zugang zu dem Pilgerkorridor zu erlangen.

    Schon der erste Band war ganz gut geschrieben. Und genauso geht es auch weiter. Kai Meyer schaffte es auch diesmal mich hineinzuziehen in seinen Bann.
    Sehr gut finde ist die Einleitung zu diesem Band. Hier wird der Leser durch eine Zusammenfassung über die Welt und über die Geschehnisse des ersten Bandes sofort wieder mitten ins Geschehen versetzt.
    Auch die Figuren in der Geschichte entwickeln sich weiter. Einige zu ihrem Vorteil und andere wiederum werden noch unsympathischer, als sie schon im ersten Band waren.

    Neben einem guten Cover, das ganz im Stile des ersten Buches ist, gibt es auch hier auf den ersten Seiten wieder einige Illustrationen, welche mir sehr gut gefallen.
    Für mich ist „Die Krone der Sterne: Hexenmacht“ eine sehr gelungene Fortsetzung. Da ich sowohl Fantasy als auch Science Fiction sehr gerne lese, finde ich die Mischung aus beiden Genres sehr gut. Ich kann dieses Buch empfehlen. Aber bitte zunächst den ersten Band erst lesen.

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    Lilli33s avatar
    Lilli33vor 6 Monaten
    Rasante Fortsetzung

    Broschiert: 477 Seiten

    Verlag: FISCHER Tor (22. Februar 2018)

    ISBN-13: 978-3596701742

    Preis: 14,99€

    auch als E-Book und als Hörbuch-Download erhältlich


    ACHTUNG: Dies ist der 2. Band einer Reihe. Meine Rezension enthält SPOILER zu Band 1. Diesen sollte man unbedingt vorher gelesen haben, um der Handlung folgen zu können. 


    Rasante Fortsetzung


    Inhalt:

    Baroness Iniza Talantis hat eine Tochter geboren, Tanys. Zusammen mit Glanis und der Amme Gavanqe leben sie bei Inizas Onkel Fael auf dem Piratenplaneten Noa, wo Inizas leiblicher Vater Hadrath eingekerkert ist. Doch so bleibt es nicht allzu lange. Tanys wird entführt und eine wilde Jagd durchs All nimmt ihren Lauf. 


    Meine Meinung:

    Ein Jahr ist seit dem Ende des 1. Bandes vergangen. Es hat sich einiges getan bei unseren Protagonisten. Sie haben sich alle ein gutes Stück weiterentwickelt. Vor allem Iniza ist sehr viel erwachsener und tatkräftiger geworden. Der letzte Waffenmeister von Amun, Kranit, und die Alleshändlerin Shara Bitterstern, sind gute Freunde geworden, die für Iniza und Glanis kämpfen. Auch die Muse spielt eine große Rolle und ist eine unverzichtbare Hilfe für Iniza. 


    Hadrath ist ein Schurke wie eh und je. Für Macht tut er alles und schreckt vor nichts zurück. Auch sein Bruder Fael sucht die Macht und hofft dabei auf Inizas Hilfe. Doch es nie klar, wie jemand wirklich tickt, ob man jemandem trauen kann, sei es Mensch oder Maschine. Hier wartet Kai Meyer wieder mit einigen Überraschungen auf. 


    Der Schreibstil ist wie immer bei diesem Autor klasse. Man fliegt nur so durch die Seiten und kann sich die beschriebenen Szenen bildlich vorstellen. Kampfgetümmel und Verfolgungsjagden erscheinen in Farbe vor dem inneren Auge. Ich könnte mir hier gut eine Verfilmung vorstellen. 


    Die Erzählperspektive wechselt immer wieder. Mal begleiten wir Iniza und die Muse, mal Fael und Glanis, dann wieder Hadrath oder andere. So ist die Handlung sehr abwechslungsreich und spannend. Manchmal war mir das aber auch fast etwas zu viel. Da hätte ich lieber den aktuellen Strang weitergelesen, als immer wieder woandershin geschubst zu werden. 


    Fazit:

    Wer den 1. Band mochte, wird auch den 2. lieben und sich gut unterhalten fühlen. „Hexenmacht“ bringt die Handlung ein gutes Stück voran und macht neugierig darauf, was uns wohl im 3. Band noch erwartet. 


    Die Reihe:

    1. Die Krone der Sterne

    2. Hexenmacht

    3. ???


    ★★★★☆


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    Uwes-Leselounges avatar
    Uwes-Leseloungevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Was für eine geniale Fortsetzung voller Action, Intrigen und Kampf auf Leben und Tod.
    Absolut gelungene Fortsetzung dieses spektakulären Weltraumabenteuers

    STORYBOARD:
    Iniza und Glanis sind dem Orden der Hexen nur mit knapper Not entkommen und konnten sich gemeinsam mit ihrer Tochter sowie Shara, Kranit und der Muse in ihrem Schiff, der Nachtmahr, auf den Planeten Noa retten. Dort leben sie mitten unter den Piraten, doch wirklich sicher können sie sich nicht sein. Denn Verrat und Entführung, Hinterhalte und Meuchelmörder sind allgegenwärtig. Kein wirklich schöner Ort, um ein Kind groß zu ziehen. Währenddessen treiben die Hexen in ihrer Verblendung ihre Anbetung an das schwarze Loch von Kamastraka unverdrossen fort. Nichtsahnend, was für ein Unheil sie damit heraufbeschwören. Auf ihrer Suche nach einem Zugang zum Pilgerkorridor haben sie bereits ihre Heimatwelt Empedeum völlig zerstört und an ein Leben auf diesem Planeten ist nicht mehr zu denken. Und trotzdem setzt die oberste Hexe Setembra mit ihrer Raumkathedrale alles daran, diesen Zugang zu finden, egal wohin dieser führt oder was sich darin aufhält. Bei einer Mission der Alleshändlerin Shara, dem letzten Waffenmeister von Amun Kranit und einer Gruppe von Piraten, kommt es an Bord des Schiffes zu einem Kampf auf Leben und Tod. Als das Raumschiff schließlich aus dem Hyperraum fällt, landen sie direkt in den Armen von Virikaan-Jägern, die auf der Suche nach Kranit sind - eine Falle. Als dem Prediger der STILLE Hadrath Talantis die Flucht aus dem Gefängnis der Piraten gelingt, nimmt dieser die Tochter von Iniza und Glanis als Geisel und flieht durch ein Sprungtor mit unbekanntem Ziel. Zwar ist Glanis ihm dicht auf den Fersen, doch Iniza gelingt es nicht mehr, ebenfalls die Verfolgung aufzunehmen. Völlig verzweifelt und in Angst um ihre Tochter Tany bleibt ihr keine andere Wahl, als gemeinsam mit der Muse einen Weg zu finden, ihre Tochter zu befreien und das Schicksal des Universums zu verändern.

    MEINUNG:
    Bereits mit dem ersten Band Die Krone der Sterne konnte mich Kai Meyer mehr als begeistern. Ich bin/war fasziniert von diesem genialen und bombastischen Weltenentwurf und auch das Ende von Band 1 ließ mich mit voller Vorfreude dem zweiten Band entgegenfiebern.

    So nahm ich mit großer Freude und auch ebenso großen Erwartungen das Lesen von Die Krone der Sterne. Hexenmacht auf. Da im ersten Teil so viel passiert war, was ich mir nicht im Einzelnen merken konnte, hatte ich die Befürchtung, nicht mehr alles im Gedächtnis zu haben. Doch meine Sorge war unbegründet, da der Autor hier eine gute Zusammenfassung der Geschehnisse voran gestellt hat. So hatte ich die Zusammenhänge schnell wieder griffbereit und stürzte mich ins Abenteuer.

    Nach der Flucht der Freunde Shara, Kranit, Iniza, Glanis und der Muse vor der obersten Hexe Setembra und dem Hexenorden, ist mittlerweile ein Jahr vergangen. Iniza und Glanis leben mit ihrer gemeinsamen Tochter Tany mitten unter den Piraten und versuchen sie gut behütet aufzuziehen. Was alles andere als leicht ist, unter Mördern und Dieben. Auch Shara und Kranit haben sich eingelebt und unterstützen die Piraten auf ihren Missionen.

    Die Geschichte ist in drei Handlungsstränge aufgeteilt. So verfolgt der LeserIn den Kampf von Shara und Kranit gegen die Piraten und den Hexenorden, die Flucht von Hadrath, dem Priester der STILLE, und die Verfolgung durch Glanis sowie den verzweifelten Kampf von Iniza und der Muse auf dem Planeten Noa, um das Schicksal des Universums zu verändern.

    Die Story ist geprägt von Gewalt, Intrigen und Verrat, Verlust und Liebe, die der Autor hier mit einer immerwährenden Spannung vorantreibt. Fast atemlos und gebannt verfolgte ich die einzelnen Handlungsstränge. Fieberte mit Shara und Kranit während ihrer Auseinandersetzung mit den Piraten und Hexen, fühlte mit Iniza und Glanis, ob ihrer großen Sorge um ihre Tochter Tany und spürte den Hass, die Verbohrtheit und den Zorn auf Hadrath und dessen Verbündeten dem Haus Caudor.

    Dabei kann sich der Leser zu keinem Zeitpunkt sicher sein, was als nächstes passiert. Sehr geschickt und für mich an den absolut passenden Stellen, baute Kai Meyer hier Wendungen ein, mit denen ich nicht gerechnet habe. Ich klebte regelrecht an den Seiten und musste einfach wissen, ob es den Freunden gelingen würde, diese schier ausweglosen Situationen zu meistern. Und trotz dieser großen Action und Gewalt, schafft es der Autor, den Charakteren eine gewisse Tiefe zu geben.

    Iniza ist zu einer reifen und kampferprobten Frau heran gewachsen, die für Tany und Glanis alles tun würde. Ich bewundere ihren Mut und auch ihre Unerschrockenheit sich immer wieder an die Front zu stellen. Auch Glanis hat eine Entwicklung genommen, die ich ihm nicht zugetraut hätte. Zu Beginn mochte ich ihn nicht wirklich, doch mit vorschreiten der Geschichte, sah ich ihn in einem anderen Licht.

    Nach wie vor mein Favorit ist Kranit, der letzte Waffenmeister von Amun. Er ist geheimnisvoll und irgendwie umgibt ihn ein Vertrauen in seine Fähigkeiten, dass man glaubt, mit ihm jede Schlacht erfolgreich gestalten zu können. Ich war neugierig, was hinter diesem Mann steckt und war mehr als einmal überrascht, von dem, was ich erfahren habe. Kratzbürstig und jeder Zeit Schussbereit ist dagegen die Alleshändlerin Shara Bitterstern. Die Dialoge zwischen ihr und Kranit sind einfach genial und zeugen von gegenseitigem Respekt voreinander. Über Shara hat der LeserIn bereits im ersten Band einiges erfahren, aber längst noch nicht alles. Ihr Schicksal hat mich richtig bewegt und ich konnte ihre Beweggründe absolut nachvollziehen.

    Wo hingegen ich Hadrath nach wie vor nicht leiden kann. Er ist hier der sprichwörtliche Antagonist. Und trotzdem muss ich ihn für seine Hartnäckigkeit und absoluten Glauben an die STILLE bewundern. Das Ende hat einen so gemeinen Cliffhanger, dass ich am liebsten sofort zum nächsten Band gegriffen hätte.

    FAZIT & BEWERTUNG:
    Auch mit dem zweiten Teil seiner Science-Fiction Opera von Die Krone der Sterne. Hexenmacht (Fischer Tor) ist Kai Meyer wieder ein spektakuläres Weltraumabenteuer gelungen. Völlig gefesselt von den vielen Geschehnissen und den überraschenden Wendungen verschlang ich dieses 477 Seiten starke Buch innerhalb von zwei Tagen.

    Für dieses intergalaktische Weltraum Epos kann ich nur eine absolute Leseempfehlung aussprechen und 5 von 5 Nosinggläser vergeben.

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    Sirenes avatar
    Sirenevor 6 Monaten
    Gelungene Fortsetzung!

    Bei diesen Buch handelt es sich um den zweiten Teil einer Space Opera Trilogie von Kai Meyer. Zu Beginn des Buches gibt es einen langen Prolog, der die Ereignisse aus dem ersten Band komplett zusammenfasst, d.h. auch Neueinsteiger können das Buch zur Hand nehmen und für alle anderen ist es eine gute Auffrischung.
    Es ist etwas Zeit vergangen und Iniza hat bereits ihre Tochter Tanys zur Welt gebracht, die jetzt nun 6 Monate alt ist. Sie sind immer noch auf dem Piratenplaneten und sie möchten am liebsten runter vom dem Planeten. Auch ihr Onkel hat einige Pläne und als Handrath es gelingt zu fliehen, bricht eine lange Reihe von Ereignissen los.

    Wir treffen alle Charaktere aus dem ersten Band wieder und ein paar Neue kommen auch hinzu. Unter all den Personen ist mir Glanis am meisten aufgefallen, ich finde er hat sich stark verändert und ist weiter gewachsen, die anderen Personen verblassen dagegen. Das ist jetzt kein negativer Punkt, manche Charaktere müssen sich nicht zwingend weiter entwickeln oder verändern.
    Shara und Kranit haben sich gut miteinander angefreundet, ich denke das liegt daran, dass sie schwer den Piraten auf dem Planeten vertrauen können und führen gemeinsam Aufträge für Fael durch. Natürlich läuft es an der Stelle nicht immer ganz glatt ab für die beiden.

    In diesem Band dreht es sich viel um die STILLE, als auch um die Hexen – in der Hinsicht passiert sehr viel und die Gruppe wird in die Ereignisse verstrickt. Auch von Shara und Kranit erfahren wir in diesem Band viel über ihre Vergangenheit und an sich kommen viele Dinge ans Licht. Wobei mir noch schwer fällt das alles irgendwie unterzuordnen, ich denke der dritte Band wird mit einer Überraschung nach der anderen kommen.

    Sonst läuft alles richtig rasant und mit vieler Action ab. Es sind deutlich mehr kämpferische Szenen als im ersten Band und das hat mich irgendwie gestört. Klar, wir befinden uns im Kampf und es wird chaotisch, aber was ist mit der Beziehung zwischen Iniza und Gladis? Oder was ist mit den Gefühlen von anderen Personen? Solche Dinge kamen, meiner Meinung nach, zu kurz und ich hab mir mehr Infos zu den Hintergründen und den Welten gewünscht.



    Mit “Die Krone der Sterne: Hexenmacht” hat der Autor einen spannenden zweiten Band geliefert, der Fragen aufwirft und auch beantwortet. Das Zwischenmenschliche hat mir aber leider gefehlt, daher ein kleiner Abzug.

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    meet_mes avatar
    meet_mevor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein zweiter Teil einer Trilogie, der auf den dritten Teil vorbereitet.
    Band 2 der Reihe " Die Krone der Sterne"

    Der zweite Teil der Trilogie setzt ein Jahr nach dem ersten Teil an. Für Neueinsteiger oder als Auffrischung wird das erste Buch zu Beginn nochmal zusammengefasst, bevor es kreuz und quer mit den Protagonisten durch die Galaxie geht. Diese  werden gleich zu Beginn getrennt und sind damit gezwungen, sich mit den neuen Situationen zu arrangieren oder Abenteuer zu bestehen. Dabei kommt es zu interessanten Twists im Plot.

    Das Buch ist gut geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Über weite Teile ist es etwas langatmig, was für mich aber nicht an der Geschichte, sondern an den vielen Handlungssträngen liegt. Weniger wäre da vielleicht mehr gewesen.

    Mir persönlich ging es beim zweiten wie bei ersten Teil: 

     Zu viel Anlehnung an andere Geschichten und nicht wirklich ein origineller Plot. Die Figuren befreien sich im 60-Seiten-Takt aus Situationen, die doch offensichtlich ins Verderben hätten führen müssen, die die Geschichte aber nicht wirklich voran bringen. Das ist mir zu sehr Jugendbuch. 

    Wer aber mit Mehrteilern etwas anfangen und sich darauf einlassen kann, dass ein zweiter Teil einer Trilogie auf den dritten Teil vorbereitet, wird hier gut bedient.

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    JustineWynneGacys avatar
    JustineWynneGacyvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Etwas langatmig aber mir vielen Drehungen die ich nicht erwartet habe und die mich etwas schwindelig gemacht haben ...
    Band Zwei der "Krone der Sterne" Reihe

    Die vielen Wechsel der Perspektiven machten es mir etwas schwer. 

    Ich kam nicht wirklich rein ins Buch und habe es zwischendurch sogar weggelegt. Durch das ganze Hin und Her wurde es für mich sehr langatmig. 
    Viele Fragen des ersten Bandes konnten beantwortet werden und einige neue sind dazu gekommen. Ich will niemanden spoilern daher sage ich zu den Figuren nur eines: 
    Niemand ist wie es scheint und keiner ist sicher. 
    Es gab viele Wendungen die ich nicht kommen sah und einen Tod der mich überraschte ...
    Alles in allem: Guter Zweiter Band, der Dritte muss mich jedoch richtig umhauen!

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    fin_fishs avatar
    fin_fishvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wirklich toller, starker zweiter Band. Absolute Leseempfehlung.
    Es geht in die zweite Runde

    Endlich war es soweit Band zwei von "Die Krone der Sterne".
    Es war ein tolles Leseerlebnis von Anfang bis Ende.
    Auch wenn ich am Anfang wirklich meine Problem mit dem Perspektivenwechsel hatte. Band 1 war schon ein bisschen her da
    hab ich ein paar Startschwierigkeiten gehabt.

    Dann lief es und wie, die Geschichte raste förmlich wie ihrer Hyperschleusen o.o es waren teilweise so viele Infos. Band 2 hat vieles aus dem Ersten aufgenommen und schon einige Fragezeichen ausräumen können, vieles zwar nicht aber dafür hoffe ich ja auf min. noch einen weiteren Band ^^ 

    Inizia musst schnell Erwachsen werden auch wen sie im Ersten Band schon kein Kind mehr war, so hat ihr die Geschichte im zweiten Band doch einiges abverlangt. Das einzige was mich wirklich gestört hat war, so sie mir manchmal so gleichgütig vorkam. Tanys war entführt worden und nicht zum Tee ausgeflogen, da hat mir ihr Biss gefehlt. Da hätte ich mir mehr gewünscht, mehr Emotionen von ihr und Wut einfach ein bisschen mehr Mensch und Mutter. 

    Glanis konnte auch zulegen, endlich hat er auch ein bisschen Farbe bekommen und läuft nicht nur mit. Was über Shara aufgedeckt wurde ist mindestens genau so der Wahnsinn wie bei Kranit o.o am Ende ging es Schlag auf Schlag das man kaum wusste wohin man zuerst sollte ^^ 
    Für einen zweiten Band einer Reihe der sonst das Finale einleitet und die Fäden zusammenführt war das hier einen gigantische Leistung. Sonst sind 2 Bände deutlich blasser, aber dieser war wirklich stark. Ich habe mich super unterhalten gefühlt und mir ist nie langweilig geworden beim Lesen. Schade ist das ich alle wieder verlasse und mich frage wie es wohl weiter geht ^^ 

    Es wurden ja einige Hammer offen gelassen die es ordentlich in sich haben und auf deren Auflösung ich wirklich gespannt bin. 


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Marina_Nordbrezes avatar

    Verpasse nicht den zweiten Teil von Kai Meyers Space Opera!

    Der Großmeister phantastischer Geschichten, Kai Meyer, entführt uns in eine weit entfernte Galaxie. Die kleine Tanys, Tochter der jugendlichen Adeligen Iniza und ihres Leibwächters Glanis, schwebt in großer Gefahr. Können die beiden Liebenden gegen den finsteren Hexenorden bestehen? 

    Begleitet uns in die Weiten der Sterne und lest "Die Krone der Sterne – Hexenmacht" in unserer Leserunde. Seid ihr mit dabei? 

    Über das Buch     
    In jenen Tagen strahlten die Sterne heller. Könige herrschten über Sonnen, Adelshäuser regierten wie Götter im All. Wo Leidenschaften entbrannten, wurden gewaltige Schlachten geschlagen. Zivilisationen vergingen, Welten zerbrachen, Gestirne zerstoben zu Sternenstaub.
    Am Ende des bekannten Universums, auf der Hexenwelt Empedeum, sucht der Orden der Gottkaiserin nach einem Zugang zum Pilgerkorridor, einer uralten Sternenstraße, von der keiner ahnt, wohin sie führt – oder was sich auf ihr nähert. In ihrer Verblendung rufen die Hexen ihren Götzen an, das Schwarze Loch Kamastraka, und ahnen nicht, welches Unheil sie damit heraufbeschwören.
    Derweil sind Iniza und Glanis dem Orden entkommen und leben mit ihrer neugeborenen Tochter unter Piraten auf dem Planeten Noa. Doch auch dort sind sie alles andere als sicher: Verrat und Entführung, Hinterhalte und Meuchelmorde führen auf die Spur eines Komplotts, das einen galaktischen Krieg entfachen soll.
    Um das Leben des Kindes zu retten, nimmt Iniza mit ihren Gefährten den Kampf auf – auch wenn das den Untergang ganzer Welten bedeutet.

    >> Mehr Infos und eine Leseprobe gebt es auf www.tor-online.de!


    Über den Autor
         
    Kai Meyer, geboren 1969, ist einer der wichtigsten deutschen Phantastik-Autoren. Er hat über fünfzig Romane veröffentlicht, Übersetzungen erscheinen in dreißig Sprachen. Seine Geschichten wurden als Film, Hörspiel und Graphic Novel adaptiert und mit Preisen im In- und Ausland ausgezeichnet.

    Gemeinsam mit FISCHER TOR vergeben wir in unserer Leserunde 25 Exemplare von "Die Krone der Sterne – Hexenmacht"

    Was ihr tun müsst, um dabei zu sein? 
    Bewerbt euch bis einschließlich 25.02.2018über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage:   

    Auf welchen Planeten aus unserem Sonnensystem würdet ihr gerne reisen, wenn ihr die Möglichkeit dazu hättet?

    Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und drücke euch ganz fest die Daumen.         

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