Kai Meyer Loreley, Audio-CDs

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Inhaltsangabe zu „Loreley, Audio-CDs“ von Kai Meyer

Auf einer Klippe hoch über dem Rhein ruft ein Mädchen aus einem vergitterten Brunnenschacht. Noch ahnt Ailis, die beim Burgschmied in die Lehre geht, nichts von dem dunklen Geheimnis der Gefangenen. Doch dann geraten Menschen in den Bann des Teufels in Kindsgestalt, und der magische Lockruf der Loreley droht, das Land ins Verderben zu reißen. Nur Ailis kann die Gefahr noch abwenden. Ihr Weg führt sie in das rätselhafte Reich des Spielmannszaubers ...

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  • Rezension zu "Loreley, Audio-CDs" von Kai Meyer

    Loreley, Audio-CDs

    hauptsachebunt

    Ailies wird vom Grafen dazu verdonnert ihm bei der Jagd behilflich zu sein. Der Grund dafür ist ihre Begabung, Dinge zu hören, die scheinbar niemand ausser ihr wahrnimmt. So ist sie für die Jagd eine große Hilfe, schließlich hört sie die Tiere schon lange bevor sie überhaupt nur jemand sehen kann. Aber an diesem Tag hört Ailies kein Tier, sondern ein kleines Mädchen. Doch ehe sie sich versieht, wir die Kleine vom Grafen und seinen Männern gefangen genommen und verschleppt. Der Graf nimmt Ailies das Versprechen ab, dass sie niemals über das spricht, was sie soeben miterlebt habt. Als Ailies dann beim Schmied in die Lehre geht, hört sie immer und immer wieder wundervollen Gesang und begibt sich auf die Suche. Sie findet das kleine Mädchen, hoch oben auf dem Lurlinberg, eingesperrt in einen Brunnenschacht. Alles was dieses Kind scheinbar von ihr möchte, ist der Schlüssel, der sie aus dem Schacht befreit. Aber Ailies spürt, dass hier irgendetwas nicht stimmt. Sie ahnt jedoch nicht, dass sie die einzige ist, die die Gefahr noch abwenden kann. Nachdem ich, im letzten Jahr, schon Asche und Phönix an nur einem Tag verschlungen habe, waren meine Ansprüche von Beginn an recht hoch, zumindest was Geschichte und Figuren anbelangt. Eine Hörspielproduktion von Zaubermond Audio kannte ich bisher jedoch nicht, und ich war gespannt, was mich erwartet. So habe ich dann, voller Vorfreude, die 4 CDs hochgeladen und “play” gedrückt. Ich bin es eigentlich gewohnt, meine Hörbücher während der Hausarbeit, Autofahrt und sonstigen Beschäftigungen zu hören, aber das war dieses Mal schlichtweg unmöglich. Schon das Intro hat mich völlig in seinen Bann gezogen, und ich ertappte mich ständig beim Innehalten um bloß keine Sekunde zu verpassen. Aber gut, dachte ich mir, jedes Hörbuch hat so seine Längen und dann kannst Du es so nebenbei hören, wie sonst auch. Pustekuchen! Die Rechnung ging nicht auf. Das Hörspiel hat eine Gesamtlaufzeit von 320 min. und ich habe durchgehend voller Begeisterung gelauscht. Das habe ich, soweit ich mich erinnern kann, bisher noch nicht erlebt. Ich wurde weder von Kai Meyer, noch von Marco Göllner enttäuscht, der als Regisseur ganze Arbeit geleistet hat. Sowohl die Auswahl der Sprecher/innen, wie beispielsweise Gertie Honeck, Sandra Schadt oder Johannes Steck (und viele, viele mehr), als auch die Musik, sind absolut gelungen. Die ganze Zeit über hat man nicht ein einziges Mal das Gefühl, als hätte auch nur einer der Mitwirkenden seine Hausaufgaben nicht gemacht. Die Figuren werden dem Hörer auf eine tolle Art und Weise näher gebracht, wirken so glaubhaft, fast schon zum Greifen nah. Und obwohl ich Musik während eines Hörspiels eigentlich nur bedingt mag, darf sie bei dieser Produktion keinesfalls fehlen. Die Musik trägt die Stimmung dieses Hörspiels – mal duster, dann wieder mystisch oder gar gruselig – und zieht den Hörer mit jeder Note immer weiter ins Geschehen hinein. Ein Sog, dem man sich schlichtweg nicht entziehen kann. Mit Loreley hatte ich endlich mal wieder ein Hörspiel, dass mir gezeigt hat, was Hörgenuss eigentlich ist. Jeder, der sich diesem Hörgenuss widmen möchte, empfehle ich allerdings, sich die CD (Link führt zu zaubermond) zu kaufen, da sowohl das Cover, als auch die Aufmachung der Box ein absoluter Hingucker sind – ich sehe es mir immer wieder gerne an! Loreley bekommt von mir volle 5 Sterne und ist definitiv eines meiner Highlights 2013.

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    • 2

    Kai Meyer

    18. March 2013 um 14:42
  • Rezension zu "Loreley, Audio-CDs" von Kai Meyer

    Loreley, Audio-CDs

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. February 2013 um 12:39

    A.D. 1320. Ailis hat eine besondere Gabe. Sie kann Geräusche hören, die kein anderer wahrnehmen kann. Eines Tages bittet sie der Graf, ihn auf die Jagd zu begleiten. Zu ihrem Entsetzen muss Ailis feststellen, dass die Beute ein kleines Mädchen ist. Doch der Graf und seine Männer töten es nicht, sondern werfen es in einen tiefen Schacht oben auf dem Loreleyberg und verschließen die Öffnung. Und man befiehlt Ailis, das Geschehene zu vergessen und sich für immer von diesem Ort fernzuhalten. Ein Jahr später wird Ailis, mittlerweile Gesellin des Schmiedes, durch einen Gesang, den nur sie hören kann, zurück auf den Felsen gelockt. Zu ihrer Verwunderung stellt sie fest, dass das kleine Mädchen immer noch lebt. Und es möchte, dass Ailis sie aus ihrem Gefängnis befreit. Sie kann widerstehen, doch dann geraten auch andere Menschen in den Bann des Lockrufs der Loreley. Und das Land droht ins Verderben zu stürzen. Ein magisches Mittelalter-Epos, unheimlich und fesselnd. Sehr gute Soundeffekte, ein atmospährischer Soundtrack und exzellente Sprecher (allen voran Gertie Honeck als Erzählerin) machen dieses Hörspiel zu einem perfekten Hörgenuss. Zwar hat die Geschichte nicht viel mit der ursprünglichen Sage zu tun, bedient sich aber doch der Grundthematik und schmückt sie weiter aus. Hören sollte man "Loreley" nachts im Bett. Auf jeden Fall im Dunkeln. Dann ist es still und es gruselt einen besonders schön. Ein Minuspunkt ist allerdings eine schlechte Abstimmung der Lautsärke bei einigen Kapiteln. Eine kleine Schwäche des Buches sind auch die Figuren der Druiden. Sie erinnern mich in ihrer Funktion ein wenig an die "Nazgûl". Nur weniger bedrohlich und ihre Bedeutung für die Geschichte hat sich mir nicht ganz erschlossen. Trotzdem, eines der besten Hörbücher, die ich je gehört habe.

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