Kai Meyer Phantasmen

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Inhaltsangabe zu „Phantasmen“ von Kai Meyer

Eines Tages tauchten sie aus dem Nichts auf - die Geister der Toten. Millionen auf der ganzen Welt, und stündlich werden es mehr. Sie stehen da, bewegungslos, leuchtend, ungefährlich. An der Absturzstelle eines Flugzeugs, mitten in Europas einziger Wüste, warten zwei junge Frauen auf die Geister ihrer verunglückten Eltern. Rain hofft, die Begegnung wird ihrer jüngeren Schwester Emma helfen, Abschied zu nehmen. Auch Tyler, ein schweigsamer Norweger, ist auf seinem Motorrad nach Spanien gekommen, um ein letztes Mal seine große Liebe Flavie zu sehen. Dann erscheinen die Geister. Doch diesmal lächeln sie. Und es ist ein böses Lächeln.

düstere Zukunftsdystopie à la "Zombie-Light" mit leider eher flachen Charakteren. Aber mal eine andere Geschichte ;)

— suggar

Originelle und spannende Geschichte - hat mir gut gefallen!

— ConnyKathsBooks

als Nicht-Fantasy-Fan --> total begeistert

— dieFlo

Ganz gut...

— Peachl

Einfach wahnsinn. Fesselnd und spannend von der ersten Seite an. Klasse Werk!

— Lilith-die-Buecherhexe

Wieder ein toller Kai Meyer! Fesselnd bis zur letzten Seite und eine spannende Handlung!

— Paularisierend

Gelungenes Buch mit einer tollen Idee! Wie man es von Kai Meyer kennt!

— buecherwurmsophia

Ein Buch, das noch lange nach dem Lesen in Erinnerung bleibt.

— mysticcat

absolute Leseempfehlung

— Just-Art

Unfassbar gutes Buch!! Düster und sehr spannend, regt außerdem zum Nachdenken an - absolute Empfehlung!

— Angelin4ik

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  • Originelle und spannende Geistergeschichte

    Phantasmen

    ConnyKathsBooks

    13. June 2017 um 13:01

    "Alle Geister lächelten. Und es war das bösartigste Lächeln, das ich in meinem ganzen Leben gesehen hatte." (S. 40)18 Monate ist es her, seit die ersten Geister auf der Welt auftauchten. Substanzlos, unverrückbar und in Licht gehüllt stehen sie am Ort ihres Todes. Täglich werden es mehr, denn nach und nach erscheinen auch die Geister der früheren Toten. Die 19jährige Rain und ihre jüngere Schwester Emma reisen daher nach Spanien, um sich dort von ihren Eltern zu verabschieden, die vor 3 Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kamen. Auch Tyler aus Norwegen möchte seine große Liebe Flavie noch einmal sehen. Doch dann beginnen die Geister plötzlich zu lächeln, Rain, Emma und Tyler müssen fliehen und geraten bald in einen Strudel gefährlicher Ereignisse."Phantasmen" stammt aus der Feder von Kai Meyer. Die Idee mit den Geistern und ihrer sogenannten "Smilewave" hat mich auf Anhieb fasziniert und ich wurde nicht enttäuscht. Denn der deutsche Erfolgsautor liefert hier ein spannendes und mysteriöses Fantasy-Endzeit-Szenario, das mich durchweg gefesselt hat.Tolle Schauplätze, rasante Verfolgungsjagden, Verschwörungen, viel Action, einige Überraschungen und dazu ein wenig Grusel - das Buch bietet beste Unterhaltung. Die Emotionen bleiben zwar ab und an auf der Strecke und nicht alles erscheint logisch oder wird ausreichend erklärt, doch das Ganze macht einfach Spaß beim Lesen und ich hatte das Buch in einem Rutsch durch.Die Protagonisten fand ich ebenfalls sympathisch, allen voran Emma, die etwas "Besonderes" ist, und auch Ich-Erzählerin Rain, die unter einem Trauma leidet. Tyler wirkte auf mich allerdings ein wenig blass und seine bedingungslose Liebe zu Flavie konnte ich nicht nachvollziehen.Der Showdown in New York ist dann an Spannung kaum zu überbieten und es gibt noch einen größeren Schockmoment, bei dem ich schon das Schlimmste vermutete. Die berührenden und hoffnungsvollen letzten Kapitel schließen den Roman dann gelungen ab.Insgesamt kann ich "Phantasmen" empfehlen. Eine packende und originelle Geistergeschichte, die mir einige unterhaltsame Lesestunden bescherte. 4 Sterne von mir.

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  • Gute Idee, zu oberflächlich umgesetzt

    Phantasmen

    Schlehenfee

    13. February 2017 um 16:20

    Eines Tages waren sie da. Die Geister der Verstorbenen, und zwar nicht nur diejenigen, die seit Tag Null verstorben sind, sondern auch nach und nach diejenigen, die zuvor ums Leben kamen. Rain und ihre Schwester Emma haben ausgerechnet, wann die Geister ihrer Eltern wieder erscheinen werden. Sie kamen drei Jahre zuvor bei einem Flugzeugabsturz in Spanien ums Leben. An der Absturzstelle treffen sie den Norweger Tyler, der den Geist seiner Freundin Flavie sucht. Als die Geister erscheinen, lächeln sie. Mit schrecklichen Folgen für die Menschheit... Die Bücher, die ich bisher von Kai Meyer gelesen habe, konnten mich mich einer tollen Geschichte und gut ausgearbeiteten Charakteren begeistern, doch „Phantasmen“ schafft dies leider nur in einer Hinsicht. Die Idee, dass die Geister auftauchen und wie die Menschheit damit und mit dem Totenlicht, das sie verströmen, umgeht fand ich sehr gut und einige Aspekte waren zwar zynisch, aber ich kann mir vorstellen, dass es so sein könnte (Sterbehäuser). Auch das Endzeitszenario, dass durch die Smilewaves ausgelöst wird, war eine neuartige Idee. Die Auflösung rund um die Geister hat mich nicht hundertprozentig überzeugt, mehr kann ich dazu nicht sagen, ohne zu spoilern. Andererseits hätten zu viele Erklärungen vielleicht auch das mysteriöse Element zerstört. In negativer Hinsicht muss ich leider die Charaktere erwähnen. Phantasmen ist sehr actionlastig, so dass die Protagonisten ohne jegliche Tiefe dargestellt werden. Sie wirken wie Statisten und man baut überhaupt keine Beziehung zu Rain, Tyler und Emma auf. Zu Beginn erwähnt Emma ständig ein schreckliches Erlebnis, das ihr in Afrika widerfahren ist und wovon sie jetzt quasi eine posttraumatische Belastungsstörung hat. Ich habe mir etwas in Richtung Vergewaltigung vorgestellt. Als Rain dann endlich das Ereignis schildert, kam es mir ziemlich hanebüchen vor. Dass der Autor in Rain eine Erzählerin gewählt hat, die selbst nichts Wesentliches zur Handlung beiträgt, verstärkt das Gefühl der Distanz zu den Charakteren. Man erfährt halt alles aus zweiter Hand. Phantasmen lässt sich schnell lesen, wird mir aber wohl auch nicht nachhaltig in Erinnerung bleiben. Eine gute Idee wurde aufgrund der flachen Charaktere und der Erzählweise ins Mittelmaß gezogen.

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  • Ein Muss für Fantasy und Science-Fiction Fans!

    Phantasmen

    Paularisierend

    11. February 2017 um 08:44

    Ich fand die komplette Handlung um die Geister beim ersten lesen des Klappentexts erst ein wenig befremdlich, aber Kai Meyer hat es geschafft eine unglaublich spannende und komplexe Handlung zu erschaffen. Außerdem waren die Charaktere auch sehr komplex und interessant aufgebaut und haben viel zu der Spannung beigetragen. Rains Geschichte hab ich so nicht kommen sehen und hat mich sehr mitgerissen und berührt. Ich war alles in allem sehr begeistert! Verdiente 5-Sterne von mir :-)

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  • Fesselnd und spannend! [Spoiler]

    Phantasmen

    buecherwurmsophia

    07. February 2017 um 20:14

    Kai Meyer hat es wieder einmal geschafft. Mein zweites Buch von ihm, Phantasmen, sprüht mal wieder von Action und Abenteuer. Zwischendurch hat man gar keine Luft zum atmen, so schnell folgen die Szenen aufeinander, was keinesfalls schlecht ist. Zu Anfang setzt die Handlung nicht direkt spannungsgeladen ein, sondern berichtet von Rain und Emma, zwei Schwestern, die sich auf eine lange Reise in die Wüste Spaniens begeben. Der Leser steigt unwissend in die Handlung ein und erfährt zunächst nur die groben Umstände: Die Geister der Verstorbenen kehren auf die Erde, doch sie tun nichts und starren einfach nur der Sonne hinterher. Deswegen sind die beiden Schwestern zu der Absturzstelle des Flugzeuges aufgebrochen, an dem ihre Eltern den Tod fanden und als Geister zurückkehren werden. Rain und Emma finden schließlich in der Geistermenge ihre Eltern, doch dann passiert etwas ungewöhnliches. Die Geister beginnen zu lächeln und löschen somit sämtliches Leben innerhalb eines gewissen Radius aus. Die beiden können sich gerade noch retten, als sich schon das nächste schreckliche Ereignis anbahnt: Männer in schwarzen Overalls und dunklen SUVs rasen direkt auf die Absturzstelle zu. Tyler, der seine große Liebe Flavie vergebens unter den Geistern sucht, kommt ihnen zur Hilfe und gemeinsam verlassen sie den Ort. Ab da nimmt das Abenteuer seinen Lauf! Der Leser erfährt, dass Tyler sich mit einem Wissenschaftler treffen wollte, der ihm Informationen über den Absturz, die Männer in den Overalls und Flavie geben wollte. Doch dieser ist bereits tot. Die Drei werden immer noch verfolgt und gelangen durch gesammelte Informationen zum „blauen Haus“. Dort treffen sie auf Theresa Salazar, die Frau des berühmten Hypnotiseurs Esteban Salazar. Diese bestätigt ihnen, dass der Flugzeugabsturz nur vorgetäuscht war und nur die Menschen gerettet wurden, die Nahtoderfahrungen besitzen. Kleine Erläuterung: Whitehead, der Anführer der Religion Tempel des liebenden Lichtes, versucht herauszufinden, was hinter dem Licht steckt. Die Menschen, die an der Schwelle des Todes stehen und sich dann durch das Licht für das Leben entscheiden, werden zu Versuchobjekten, indem man sie hypnotisiert und an diese Schwelle treibt. Die Wissenschaftler versuchen durch die Netzhäute mehr zu erfahren. Doch die Versuchspersonen entladen ihre Wut auf die Wissenschaftler, indem sie die Kammer zu den Geistern freisetzen. Die Theorie, die dahintersteckt erscheint mir logisch und da auch nicht zu sehr ins Detail gegangen wird bleibt diese auch konstant verständlich. Nachdem Theresa sich selbst erschossen hat, fliehen die drei in die Hot Suite, den Ort, an dem die Probanden behandelt und festgehalten wird. Die Smilewaves, die Wellen des Lächelns, finden in immer kürzeren Abständen statt und werden zunehmend gefährlicher. An diesem schrecklichen Ort erfahren Tyler, Rain und Emma, dass die Probanden teils schon in Amerika sind, darunter befindet sich auch Flavie. Die drei müssen abermals fliehen, da Tyler die Probanden freigelassen hat und die Männer von Whitehead sie entdeckt haben. Nach einer Flucht durch ein unterirdisches Sterbehaus wissen die Überlebenden, dass sie nach Amerika aufbrechen müssen, um Flavie zu retten. In den Zwischenkapiteln erfährt der Leser sehr viel über die Ereignisse, die Rain zugestoßen sind und ihre Charakterzüge prägen. Die Afrika-Phobie lässt sich erklären, da sie einen guten Freund verloren hat und fast von Löwen zerfleischt worden wäre. Da Rain dem Tod sehr nahe gekommen ist, denkt man zwischenzeitlich, dass sie eine dieser Versuchsopfer ist und sich das alles nur in ihrem Kopf abspielt. Dieser Gedanke wird über das ganze Buch fortgeführt und scheint immer im Bereich des möglichen zu liegen. Als die drei schließlich von Whiteheads Leuten gefangen genommen werden, befinden sie sich kurzer Hand mit den Probanden auf dem Weg nach Amerika. Haven, die treue Seele von Whitehead erklärt, dass sie Tyler schon eine Weile gesucht haben, da er wahrscheinlich mit Flavie in Kontakt treten kann. Rain und Emma kommen nur als Druckmittel mit. Doch auf dem Weg zum Hauptquatier stürzt der Helikopter ab. Rain und Emma überleben den Absturz aber nur durch Tomasz, einen der Probanden. Emma kann mit ihm kommunizieren und so gelangen sie zum Tempel des liebenden Lichtes. Auf dem Weg dorthin kriecht die Hoffnungslosigkeit und die blanke Angst nicht nur den Hauptcharakteren in die Knochen, sondern auch als Leser fiebert man mit. Man stellt sich selbst die Frage, was man in solch einem Fall tun würde. Ohne Elektrizität, ohne Internet, ohne Polizei, vollkommen auf sich allein gestellt. Man muss aufpassen, wo man hingeht ohne von der nächsten Smilewave getötet zu werden. Als es schließlich zum Showdown mit Whitehead kommt, stirbt dieser und sein Geist erscheint. Die Hoffnungslosigkeit erreicht seinen Höhepunkt, da auch Emma die einzige ist, die mit Flavie kommunizieren kann und sich in Whiteheads Radius befindet. Als der Geist dann plötzlich verschwindet wünscht sich der Leser nur noch, dass Emma es schafft. Sie findet wieder ins Leben zurück und Tyler verabschiedet sich von Flavie. Zum Schluss verlassen die drei, wie eine kleine Familie, das Labor und machen sich auf den Weg zu anderen Überlebenden. Ich behaupte, dass es ein sehr gelungenes Buch mit vielen neuen Elementen ist. Geister als die neue Ausrottung der Menschheit gibt es so noch nicht. Dazu ist die Theorie auch wirklich plausibel und nicht vollkommen ausgedacht. Auch die Unterteilung der verschiedenen Abschnitte ist ein gutes Vorgehen, damit die Leser wissen, in welchem Teil des Buches sie sich befinden. Desweiteren gibt es in diesem Buch, meiner Meinung nach, nicht wirklich DIE Person, die das alles verursacht hat, was vielleicht auch aus der Perspektive von Rain hervorgeht. Diese drei Gründe sind entscheidend für meine Behauptung: Der Tod ihrer Eltern geht ihr nicht direkt unter die Haut, also hat sie keinen Hass, den sie auf eine bestimmte Person projizieren kann. Nur durch die Wut der Probanden sind die Geister und die Smilewaves entstanden, obwohl Whitehead derjenige ist, der die Experimente durchführen will. Die Männer Whiteheads, vor allem Haven, werden sehr menschlich dargestellt und nicht einfach wie wahnsinnige Soldaten, denen man die Schuld zuweisen könnte. Interessant hätte ich es auch gefunden, wenn Flavie ihren letzten Atemzug an Emma übertragen hätte und sie somit gerettet hätte. So als Akt der Wiedergutmachung. Das Ende gefällt mir trotzdem  Puuuuh. Das war bis jetzt meine schwierigste Rezension, da es so viel gibt, was wirklich wichtig ist und man den komplexen Inhalt erstmal selber verstehen muss, um ihn dann anderen Leuten erklären zu können. Das Beste kommt zum Schluss, deswegen möchte ich dem CARLSEN Verlag danken, dass diese Rezension überhaupt zustande gekommen ist! Vielen Dank für das Leseexemplar!

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  • Ein Buch, das noch lange nach dem Lesen in Erinnerung bleibt

    Phantasmen

    mysticcat

    29. January 2017 um 16:59

    Von Kai Meyer kannte ich bisher die Arkadien - Reihe die mich total gepackt hat. Als ich in der Bücherei dann dieses Buch über Geister von Kai Meyer entdeckt habe, wollte es unbedingt mit mir mit nach Hause kommen und ich war sehr gespannt.Worum geht es? Eines Tages tauchen sie aus dem Nichts auf – die Geister der Toten. Und stündlich werden es mehr. Sie stehen da, bewegungslos, leuchtend, ungefährlich. An der Absturzstelle eines Flugzeugs, mitten in der einzigen Wüste Europas, warten Rain und ihre Schwester Emma auf die Geister ihrer verunglückten Eltern. Auch Tyler, ein schweigsamer Norweger auf einem Motorrad, ist hierhergekommen, um seine große Liebe Flavie noch einmal zu sehen. Dann erscheinen die Geister. Doch diesmal lächeln sie. Und es ist ein böses Lächeln...Meine Meinung:Dieses Buch wird aus Rains Sicht erzählt. Rain hatte es schon bisher nicht leicht im Leben. Die Eltern hatten wenig Zeit für sie und ihre Schwester und Rain hatte gefühlt auch keinen hohen Stellenwert in ihrer Familie. Sie hat scheinbar Schreckliches in Afrika mitgemacht, was auch nach und nach aufgeklärt wird. Das Buch verwandelt sich in einen Roadtrip ums Überleben und das Auftauchen und die Verbreitung der Geister wird auch im Verlauf des Buches vollständig aufgeklärt, so dass die Handlung in sich völlig abgeschlossen ist, was mir gut gefallen hat.Rain, Tyler und Emma sind mir sehr sympathisch - und es werden nicht mehr Personen als unbedingt notwendig in die Geschichte eingeführt. Der Schreibstil war für mich packend, sowohl Spannung als auch Emotionen reihten sich dicht aneinander. Die Handlung ist phantastisch, aber innerhalb eines für  mich realistischen Rahmens, so dass ich mir ständig gedacht habe "das könnte genau so passieren".Fazit: Ein weiteres großartiges Werk dieses Autors!

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  • fesselnd bis zur letzten Seite

    Phantasmen

    Just-Art

    09. January 2017 um 09:50

    Inhalt/Klappentext: Fesselnder Einzelband vom Meister der deutschen Phantastik: Eines Tages tauchen sie aus dem Nichts auf – die Geister der Toten. Und stündlich werden es mehr. Sie stehen da, bewegungslos, leuchtend, ungefährlich. An der Absturzstelle eines Flugzeugs, mitten in der einzigen Wüste Europas, warten Rain und ihre Schwester Emma auf die Geister ihrer verunglückten Eltern. Auch Tyler, ein schweigsamer Norweger auf einem Motorrad, ist hierhergekommen, um seine große Liebe Flavie noch einmal zu sehen. Dann erscheinen die Geister. Doch diesmal lächeln sie. Und es ist ein böses Lächeln.Meine Meinung:Kai Mayer hat einen klasse Schreibstil, der einen mitreißt. Teilweise waren meine Nerven gespannt, weil ich nicht ahnen oder vermuten konnte, was nun als nächstes passiert. Aber genau das, hat mir sehr gefallen. Nicht gleich alles zu durchschauen, regelrecht mitzufiebern und mitzukämpfen.Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht der 19-jährigen Rain, in Form einer Ich-Erzählung.Was mich auch fasziniert hat, ist wie man teilweise im Kopf die Möglichkeiten abwägt, wie man den Spielraum für eigene Vorstellungen nutzen konnte, das Kopfkino also anschaltet, das hat für mich sehr für den Autor gesprochen, dass er hier was richtig gemacht hatDie Idee hinter diesem Buch ist einfach nur großartig und wurde super umgesetzt. Die Geschichte strotzt von Anfang bis Ende nur so vor Spannung. Dazu kommt eine riesige Portion Action und sogar ein paar gruselige Aspekte. Man wird förmlich gezwungen, das Buch in einem Rutsch durch zu lesen. Mich konnte es von der ersten Seite an mitnehmen und hat mich auch nicht wieder los gelassen. Hinzu kommen sehr außergewöhnliche und interessante Charaktere, abseits der Norm, die mir persönlich überaus gut gefallen haben. Rain ist eine liebevolle, sich sorgende große Schwester, ihre Schwester Emma, ein Charakter, der schwer zu greifen ist, aber dennoch ihren Charme hat. Gerade weil sie so außergewöhnlich ist und anders tickt. Tyler ist ein tougher junger Mann, der mir im Laufe der Geschichte immer sympathischer wurde. Bestechend war für mich auch die überaus tiefe Geschwisterliebe zwischen Rain und Emma, die die beiden noch liebenswerter machte und das ganze Buch hindurch spürbar war.Eine absolute Leseempfehlung.

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  • Phantasmen

    Phantasmen

    fraeulein_lovingbooks

    17. December 2016 um 17:12

    Inhalt Eines Tages tauchen sie aus dem Nichts auf – die Geister der Toten. Und stündlich werden es mehr. Sie stehen da, bewegungslos, leuchtend, ungefährlich. An der Absturzstelle eines Flugzeugs, mitten in der einzigen Wüste Europas, warten Rain und ihre Schwester Emma auf die Geister ihrer verunglückten Eltern. Auch Tyler, ein schweigsamer Norweger auf einem Motorrad, ist hierhergekommen, um seine große Liebe Flavie noch einmal zu sehen. Dann erscheinen die Geister. Doch diesmal lächeln sie. Und es ist ein böses Lächeln…(Quelle: Klappentext) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Carlsen Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Zum Inhalt möchte ich dem Klappentext nichts hinzufügen, da dieser den Inhalt gut zusammenfasst und ich nur unnötig spoilern würde. Leider bin ich weder mit Rain oder Emma, noch mit Tyler warm geworden – sie waren für mich einfach zu oberflächlich dargestellt. Ich konnte zu keinem der drei Hauptcharaktere eine Bindung aufbauen, was bei mir wirklich selten der Fall ist.Rain fand ich unmöglich – ihre „Afrikaphobie“ und ihre Darstellung des Landes fand ich eine Frechheit. Als hätte sie das Land in der Kolonialzeit bereist, was ich mir nun aber zur heutigen Zeit nicht mehr ganz so schlimm vorstelle. Natürlich mag es noch einige Landstriche geben, die noch so leben, aber doch nicht ein kompletter Kontinent.Ihre Beziehung zu den Eltern ist ebenfalls sehr komisch und mich hätten die Hintergrunde dazu wirklich interessiert.Emma war in meinen Augen der nervigste Charakter in der Geschichte – ich bin mit ihrer Art und Weise einfach nicht klargekommen. Sie ist mir zu speziell.Tyler fand ich sehr undurchsichtig und man kann ihn schlecht einschätzen. Ich war mir nie ganz sicher, ob er wirklich einer der „Guten“ ist oder ob mehr hinter seinem Verhalten steckt. Das er sich in Rain „verliebt“ finde ich zu vorhersehbar – die zwei kann ich mir überhaupt nicht zusammen vorstellen. Ich fand den Schreib- und Erzählstil von Kai Meyer unglaublich ermüdend und langweilig. Seite um Seite, Kapitel um Kapitel musste ich mit mir kämpfen, um nicht abzubrechen. Stellenweise habe ich den Text auch nur überflogen, weil mich der Inhalt einfach nicht interessiert hat. Während der gesamten Lektüre habe ich mich gefragt, ob mich meine Erinnerung an den Autor trügt. Wo ist der fesselnde und interessante Stil von „Wellenläufer“ hin? Ich habe als Kind und junge Jugendliche die Wellenläufer-Trilogie mehrfach verschlungen und habe den Autor dann aus irgendeinen Grund aus den Augen verloren. Aber immer wenn ich den Namen hörte, erinnerte ich mich an wunderschöne Lesestunden.Also wurde es mal wieder Zeit für ein Werk von Kai Meyer: Phantasmen.Der Klappentext klang unglaublich interessant – auch  wenn ich normalerweise keine Bücher aus diesem Genre lese. Aber ich dachte mir nur: „Kai Meyer wird mich schon nicht enttäuschen, nicht nach den Wellenläufern.“ – tja, lief leider nicht so wie erhofft. Es war nicht mein Buch. Ich bin unglaublich schwer in die Geschichte reingekommen und fand die Umsetzung des Themas eine Katastrophe.Leuchtende Menschen, die lachen und Menschen dadurch umbringen…mittendrin drei junge Erwachsene, die versuchen die Menschheit zu retten. Pardon, der männliche Hauptcharakter möchte seine verlorene Freundin finden und die beiden anderen weiblichen Hauptcharaktere wollten nur ihre toten Eltern ein letztes Mal sehen.Nur kommt ihnen eine Organisation auf die Schliche und es kommt zum Kampf und am Ende folgt das Happy End…das für mich übrigens vollkommen unpassend war. Kai Meyer hat hier wirklich eine gute Idee gehabt, die mit Sicherheit mehr Sterne wert gewesen wäre, wenn das nicht die grauenvolle Umsetzung gegeben hätte.Leider keine Lese- oder Kaufempfehlung.  Sterne

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  • Mir hat das Gewisse etwas gefehlt

    Phantasmen

    Kathaaxd

    08. December 2016 um 18:58

    Ich muss sagen, das ich sehr schwer in die Geschichte reingekommen bin und mich durch das Buch durch kämpfen musste. Die ganze Geschichte wird von Rains Sicht erzählt. Sie ist ziemlich temperamentvoll und liebt ihre kleine Schwester Emma über alles. Emma sieht alles aus einem anderen Blickwinkel und macht die größte Entwicklung durch. Rain versucht so gut wie es ihr gelingt, ihre kleine Schwester Emma zu beschützen. Leider schien es mir so, als ob die das was in der Geschichte passiert, alltäglich erleben, den sie waren so ruhig und entspannt. Ich hab mir immer gedacht, würde mir sowas passieren, würde ich doch schon Panik und Angst bekommen. Tyler scheint mir am Anfang der absolute Bad Boy zu sein, doch da habe ich mich geirrt. Er möchte einfach nur seine Freundin finden und damit abschließen. Er schien mir der einzig vernünftige in der Geschichte.  Es ist Spannung in dem Buch vorhanden, doch zur Mitte hin wurde es wieder weniger. Was mich irritiert hat, die Protagonisten gerieten schnell von der einen brenzligen Situation in die nächsten, wo ich mir doch etwas Pause gewünscht hätte. Das die Geister der Toten zurück gekehrt sind, hat mir dann doch etwas an Gänsehaut feeling verschafft, wodurch ich doch etwas mehr Hoffnung auf das Buch bekam. Trotzdem ging mir einiges zu schnell vorbei.  Der Schreibstil war detailliert, wodurch man sich die meisten Sachen bildlich vorstellen konnte. Es war auch leicht zu lesen, aber die Geschichte konnte mich dann doch nicht so ganz umhauen. Mir hat dabei das Gewisse etwas gefehlt.http://kathaflauschi.blogspot.de/2016/12/rezension-phantasmen.html

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  • Wer hat den Teufel geweckt?

    Phantasmen

    Kerstin_KeJasBlog

    05. December 2016 um 10:14

    „Phantasmen“ wurde mir als Willkommensgeschenk für Blogger vom Carlsen Verlag zur Verfügung gestellt – ein herzliches Dankeschön dafür. "Die Geister schadeten nichts und niemandem." (Buch Seite 33) Ein Trugschluss, der kurz danach widerlegt wird – als die Geister anfangen zu lächeln und ich in eine unheimliche und gefährliche Welt abtauchte. Eine Geschichte mich trotz des hellen Scheins der Geister in die Dunkelheit der menschlichen Seelen führte. Seit langem wieder eine Fantasy Geschichte, die als Jugendbuch  genauso geeignet ist wie für Erwachsene, der ich mich nicht entziehen konnte, da der Klappentext so reizte, spätestens mit dessem letztem Satz „…und es ist ein böses Lächeln“ wollte ich wissen, was es mit diesen Geistern auf sich hatte. Aber erst einmal zur Story: Diese Geschichte wird aus der Sicht der jungen Rain erzählt, sie und ihre jüngere Schwester Emma sind auf dem Weg zu einem ganz bestimmtem Ort. Mitten in einer Wüste im Süden Spaniens ist vor ein paar Monaten ein Flugzeug abgestürzt. Seit diesem Tag sind Emma und Rain Waisen und nun wollen sie ihre Eltern wiedersehen, ein letztes Mal um Abschied zu nehmen. Aber etwas funkt dazwischen, die Geister, dieses Lächeln, der Typ auf dem Motorrad und eine Horde Söldner. Was geschieht dort in der Wüste und vor allem im Rest der Welt? „Nichts als Wüste und Geister. Wer soll denn verdammt noch mal glauben, dass so was real ist?“ (Buch Seite 225) Geister von Verstorbenen die zurückkehren an den Ort an dem sie starben? Echt jetzt? Also keine Zombies oder solch eklige Gestalten? Sondern einfach nur durchscheinende und transparente Hüllen die nichts tun als herumzustehen? Wie kann man das rüberbringen ohne das es überzogen wirkt? Der Autor Kai Meyer hat das durch Rain getan. Diese junge Frau, immer schon etwas aufmüpfig, hat eine herrlich erfrischende Erzählweise, die sich aber auch schnell mal umkehrt, wenn sie nämlich ihr Inneres preisgibt. Rain ist geplagt von Ängsten, ein Trauma dass zurückreicht in ihre Zeit in Afrika, lässt sie zu Panikattacken neigen und doch reisst sie sich zusammen. Schließlich ist da noch Emma, die kleine Schwester für die Rain alles tun würde. Mich hatten diese Geister fasziniert, die Erklärungen von Rain wie es angefangen hatte – Stunde Null – als der erste auftauchte, einfach so aus dem Nichts. Viele die folgten, immer mehr und mehr und von jedem einzelnen geht ein Leuchten aus, bis es so viele wurden dass dicht besiedelte Gebiete in gleißend helles Licht getaucht wurde. Störend vielleicht, aber irgendwann gefährlich, denn dieses plötzlich auftretende Lächeln bewirkt etwas und so kommt es dass immer mehr und mehr dieser Geister erscheinen. Eine fruchtbare Kettenreaktion mit katastrophalen Folgen für die Menschheit. Diese Geschichte ist eine sehr aktionreiche Angelegenheit, was mich sehr überraschte. Da geht es über Stock und Stein, die Fetzen fliegen und schwer bewaffnete Söldner machen Rain, Emma und diesem Motorradtypen Taylor das Leben noch schwerer als es eh schon ist. Warum? Die drei sind dem Ursprung der Geister auf der Spur. Experimente die dermaßen aus dem Ruder gelaufen sind und nun die ganzen Menschheit zerstören. Aus Größenwahn, aus Gier und Selbstsucht. Für mich war diese Vorstellung der unzähligen, leuchtenden Hüllen stellenweise richtig gruselig. Zu wissen dass man sich ihnen nur bis auf eine gewisse Entfernung nähern darf und wie soll man dass machen wenn sie überall sind, denn gestorben wird eben überall. Im Bett, auf der Straße, in Krankenhäuser, Einkaufszentren, einfach überall. Auf eine sehr eindringliche Art empfand ich die Schilderungen zu dem was Rain, Emma und Taylor in den unterirdischen Anlagen fanden. Wie verzweifelt und auch grausam agiert wurde als allen bewusst wurde was geschehen würde wenn der nächste Kranke oder Schwache stirbt. Der Weg der Dreien ist lang und es führt sie weit weg von Europa, dorthin wo diejenigen sind, mit denen alles anfing und mit denen auch alles beendet werden kann. Die Mischung hat es für mich hier ausgemacht, irgendwie von allem etwas. Viel Aktion, stellenweise auch Humor, die unheimliche Stimmung, die Gefahren und natürlich dieses ‚Übersinnliche‘. Dieses Wissen dass man niemals Gott spielen sollte, denn dadurch könnte der Teufel geweckt werden. c) K.B. 12/2016

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  • [Rezension] Kai Meyer - Phantasm

    Phantasmen

    Flocke86

    30. November 2016 um 16:03

    Klappentext: Eines Tages sind sie einfach erschienen. Die Geister. Jeden Tag werden es mehr sie stehen da, bewegungslos, leuchtend, scheinbar ungefährlich. An der Absturzstelle eines Flugzeugs, mitten in Europas einziger Wüste, warten zwei junge Mädchen darauf, dass die Geister ihrer Eltern auftauchen. Die Ältere, Rain, hofft, diese Reise könnte ihrer Schwester Emma helfen, Abschied zu nehmen. Auch Tyler, ein schweigsamer Norweger auf einem Motorrad, ist hierhergekommen, um seine große Liebe Flavie noch einmal zu sehen. Dann erscheinen die Geister. Doch diesmal lächeln sie. Und es ist ein böses Lächeln. Meinung: Der Klappentext hörte sich viel versprechend an, so das ich es lesen wollte. Die ersten Seiten schaffte ich auch ganz gut, bis es für mich schwierig wurde, der Geschicht in irgendeiner Weise zu folgen und ansatzweise mit den Protagonisten warm zu werden. Die Geschichte ist an sich zu keinem Zeitpunkt langweilig oder langatmig. Das Finale war extrem spannend und gut umgesetzt und geschrieben. Dennoch ging mir das alles irgendwie fast ein wenig zu schnell. Die ganze Erzählweise und Story an sich war mir zu hektisch. Die Charaktere kamen eigentlich nie zur Ruhe, sie waren immer auf der Flucht vor irgendwem oder auf dem Weg irgendwohin. Dazwischen hatten sie kaum Ruhe um sich Gedanken über das Geschehene zu machen. Emotionale Szenen oder genauere Ausarbeitung der Charaktere fehlten mir hier ein wenig. Es war mein erstes buch von Kai Meyer und ich habe mir ehrlich ein wenig mehr erhofft. Ich musste mich manches Mal zwingen, das Buch irgendwie weiter zu lesen. Und das soll doch nicht Sinn und Zweck des ganzen sein oder? Fazit: Ich denke für die jenigen, die die Romane von Kai Meyer lieben, ist es ein gutes Buch. Für mich war es jetzt leider nur ein mittelmäßiges Lesevergnügen. Ich habe das Buch vom Carlsen Verlag als Rezensionsexemplar bekommen, danke noch mal dafür. 3,5 von 5 Sternen

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  • Phantasmen von Kai Meyer

    Phantasmen

    lisa_lovebooks

    25. November 2016 um 12:55

    Verlag: Carlsen Taschenbuch: 396 Seiten Inhalt: Der 17. Mai oder auch Tag 0, war der Tag, an dem sich alles änderte. Geister tauchten auf und mehrere Tausend kamen täglich dazu, doch daran hatten sich die Menschen schon gewöhnt, als Rain und ihre Schwester aufbrachen um in die Wüste an die Absturz stelle des Flugzeuges, in dem ihre Eltern saßen, zu fahren damit sich ihre Schwester verabschieden konnten. Als sie dort ankamen dauerte es nicht lange, als das nächste Unglück kam, die Smilewave. Nun begann ein Wettlauf gegen die Zeit, die auch noch viele andere Geheimnisse aufdecken sollte. Meine eigene Meinung: Ich fand das Buch sehr gut, es hat mich schon seit der ersten Seite in seinen Bann gezogen, und so kam ich das ich das Buch an zwei Tagen verschlugen hatte. Ich fand auch den Schreibstil sehr toll. Ich finde alles in allem ist es ein sehr gelungenes Buch Eine meiner liebsten Gespräche: >>Wir holen sie da raus! Wir -<< >>Du hast es doch vorhin selbst gesagt: Wir haben keine Chance, lebendig zum Flugzeug zu kommen. Und du hast noch was gesagt: dass es hier vielleicht enden muss.<< Ich beugte mich vor und hauchte ihm einen Kuss auf die Wange. >>Dann soll es eben so sein.<< Liebstes Zitat: Ich hatte immer angenommen, dass die ersten Anzeichen eines Weltuntergangs ein Flammenpilz am Horizont sein würde. Aber ein Lächeln?

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  • Phantasmen von Kai Meyer

    Phantasmen

    Arianes-Fantasy-Buecher

    02. November 2016 um 14:34

    Kurzbeschreibung: Vor 18 Monaten tauchte der erste Geist auf und seit dem werden es täglich mehr. Sie stehen an ihrem Todesort und starren regungslos vor sich hin. Bei einem Flugabsturz vor 3 Jahren in einer Wüste Europas starben die Eltern von Rain und Emma. Um seiner Schwester den Abschied zu erleichtern, reisen die Geschwister durch das ganze Land zum Absturzort. Normalerweise verhalten sich die Geister regungslos, doch bei ihren Eltern ist es anders - gefährlich anders und damit ändert sich alles. Auf ihrer Flucht finden Rain und Emma Verbündete und Freunde, doch können sie mit ihrer Hilfe die Geschehnisse aufhalten? Meine Meinung: Am Anfang des Buches bekommt man einen Einblick in das Leben von Rain und Emma. Schön ruhig sozusagen und dann tauchten die Geister auf... Ich muss sagen, dass das Buch "Phantasmen" nichts für zartbeseitete Gemüter ist, mir war es an einigen Stellen tatsächlich etwas zu gruselig, sodass mir die Haare zu Berge standen. Obwohl Horror und Gruseliges normalerweise gar nicht mein Fall ist, muss ich anerkennen, dass der Autor bei dem Buch ganze Arbeit geleistet hat. Es ist spannend, es kommt keine Langeweile auf, die Protagonisten sind schön gestaltet und es ist wirklich gut geschrieben. Daher vergebe ich 4 von 5 Sterne. Kann aber nur raten, dass Buch nicht zu lesen wenn man wie ich ein Angsthase und allein zuhause ist.

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  • Rezension: Phantasmen

    Phantasmen

    getlostinbooks_

    31. October 2016 um 22:48

    KLAPPENTEXT: Eines Tages tauchen sie aus dem Nichts auf - die Geister der Toten. Und stündlich werden es mehr. Sie stehen da, bewegungslos, leuchtend, ungefährlich. An der Absturzstelle eines Flugzeugs, mitten in der einzigen Wüste Europas, warten Rain und ihre Schwester Emma auf die Geister ihrer verunglückten Eltern. Auch Tyler, ein schweigsamer Norweger auf einem Motorrad, ist hierhergekommen, um seine große Liebe Flavie noch einmal zu sehen. Dann erscheinen die Geister. Doch diesmal lächeln sie. Und es ist ein böses Lächeln... MEINE MEINUNG:  "Es ist eine Illusion, dass wir jemals gelebt haben." ~ Wallace Stevens. Was ist eine Illusion? Was ist überhaupt Leben? Ist es vielleicht doch nur Einbildung? Was macht uns so sicher, dass wir nirgends gefangen sind? Oder vegetieren wir am Schluss nur vor uns hin? Fragen über Fragen, welche während des Buches immer wieder in den Raum geworfen wurden, doch bevor ich abschweife, meine Meinung zum Buch "Phantasmen": Rain und Emma sind Schwestern mit einem Schicksal: Ihre Eltern starben bei einem Flugzeugabsturz über der spanischen Wüste und nun begeben sie sich auf die Reise zu eben genau dieser Absturzstelle, doch warum? Geister! Erst erschienen sie langsam und waren ein Phänomen, doch nach einiger Zeit gehörten sie zum Alltag wie Straßenlaternen an jeder Ecke. Es sind 3 Jahre nach Tag 0 vergangen, an dem Tag, an dem der erste Geist erschienen war, doch nach diesen 3 Jahren änderte sich das erste Mal etwas an der Erscheinung, sie waren nicht mehr nur ein Lichtbild der Verstorbenen, sie begannen zu lächeln und zwar ein tödliches Lächeln... Durch einen rasanten Einstieg begann das Abenteuer ziemlich schnell, dazu kam noch der mysteriöser Norweger Tyler, dessen Gründe zu Beginn genauso ungeklärt waren wie das Lächeln der Geister.  Doch, meine Euphorie wurde relativ schnell gedämpft, so ließ die actionreiche Handlung schnell nach und das Buch lag viel zu schnell wieder auf meinem Nachttisch.  Durch eine Überflutung an Informationen war die Handlung teilweise wie weggewischt, bis jetzt haben sich ein paar Fragen bei mir noch immer nicht geklärt, welche zwar nicht wesentlich zur Handlung beitragen, mich aber trotzdem in der Gesamtbetrachtung des Buches stören. So zog sich das erste Drittel des Buches ziemlich lange, potenziell-spannende Passagen wurden in diesem Teil oft nur angekratzt, uninteressantere Passagen dagegen wurden -mir persönlich- zu sehr ausformuliert, denn die Innenausstattung eines Hauses interessiert mich nicht mehr als die Verletzung eines Hauptprotagonisten, bis heute weiß ich nämlich nicht, was dem armen Teufel eigentlich genau zugestoßen ist. Erst als der Informationsfluss etwas -im positiven Sinne- ins Stocken geraten ist und die neuen Beweggründe der Charaktere klarer in Sicht traten, konnte mich das Buch wieder erreichen. Doch auch zu diesem Zeitpunkt konnte mich die Story nicht komplett packen, vorallem mit Rains Leidensgeschichte hatte ich meine persönlichen Schwierigkeiten, natürlich ist es schrecklich was sie erlebt hat, doch ihre Geschichte wirkte zu sehr aus den Ärmeln gezogen. Es hatte den Eindruck als würde ein Zauberlehrling einen Kartentrick versuchen, welcher gründlich in die Hose ging. Ich persönlich fand diesen Vorfall zu realitätsfern, obwohl es in dieser Geschichte um Geister geht, hätte ich mir gerade in dieser Passage vor dem Tag 0 eine etwas "normalere" Geschichte gewünscht.  Wenn man allerdings von dem persönlichen Dramen der Protagonisten weg geht, wurde die Handlung immer interessanter, die zwei gegnerischen Seiten trafen direkt aufeinander, es gab kein Katz-und-Maus-Spiel mehr, sozusagen David gegen Goliath.  Kurz vor Schluss hatte die Handlung ihren absoluten Höhepunkt und diese Seiten entpuppten sich als wahre Pageturner, ich wollte und konnte dieses Buch nicht mehr weglegen und hatte Hoffnung auf ein dramatisches Ende, aber ein gewisser Vorfall in New York, welcher eine direkte Verbindung zu Rains Erinnerungen an Afrika hat, war erneut ein Aspekt der mich störte, für mich war es absolut nicht nachvollziehbar wieso der Autor dieses Geschehen noch draufsetzte, alleine die Anwesehnheit der Geister wäre genug gewesen, durch die "Jäger" wurde mein Enthusiasmus erneut zurückgetrieben und die eigentlich spannenden Szenen verloren für mich ihren Reiz.  Zum Schluss hin sparte Kai Meyer drastisch an Informationen. Nur noch ungenau wurde das Ende beschrieben, eigentlich nur angeschnitten. Ich hätte kein Problem damit gehabt 50 Seiten mehr zu lesen um das Geschehen auf der Erde mitzubekommen.  Während des Buches wurde öfters von den Hauptcharakteren weggegangen, um ein allgemeines Bild von dem Geschehen weltweit erlangen zu können und dies fehlte mir am Schluss. Über 350 Seiten fanden innerhalb von -wenn überhaupt- 48 Stunden statt während das Ende einen Zeitraum von mehreren Monaten hatte, zumindest eine genauere definierte Zukunft hätte ich mir für das Ende des Buches gewünscht. Der Schreibstil war größtenteils flüssig und sehr verständlich, selbst als eine Person lebend in einer -wahrscheinlich- geistfreien Welt, konnte ich mich sehr gut in diese "neue" Art des Lebens hineinfühlen, abgesehen von ein paar inhaltlichen Fragen konnte man dem Geschehen meistens folgen. MEIN FAZIT:    Leser, welche auf düstere, fast gruselige Geschichten mit sehr viel Drama stehen, werden dieses Buch sicherlich lieben. Doch für Fantasyliebhaber die noch einen kleinen Bezug zur Realität möchten, sei es auch nur in der Vergangenheit, wird es wohl eher wie mir ergehen.  Mit manchen Ereignissen wurde für mich einfach übertrieben und das sonst wirklich positiv zu betrachtende Buch, in der Gesamtbetrachtung verschlechtert.

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  • Das Licht der Toten

    Phantasmen

    pailung

    31. October 2016 um 22:38

    Rain -19 und Emma -17 Jahre alt, möchten Abschied nehmen... von ihren Eltern, die 3 Jahre zuvor bei einem Flugzeugabsturz um's Leben kamen. Ihre Reise führt die beiden Mädchen deswegen an den Unglücksort mitten in der Wüste, um ihre Eltern noch einmal zu treffen. Auch wenn es im ersten Moment unglaublich erscheint, doch seit einigen Jahren tauchen die Geister der verstorbenen am Ort ihres Todes wieder auf... und es werden immer mehr. Vom Zeitpunkt des ersten Auftretens an, erscheinen nicht nur die neuen Verstorbenen, sondern auch rückwirkend die Geister des identischen Zeitraums vor dem Ereignis. Dadurch konnten die Mädchen berechnen, wann die Geister des Flugzeugabsturzes ihrer Eltern erscheinen werden. Die Erscheinungen leuchten vom Moment ihres Auftauchens im Geisterlicht, so dass es an manchen Orten mittlerweile ständig taghell ist... und sonst passiert normalerweise nichts. Doch als Emma und Rain endlich ihre Eltern als Geister wiedersehen, verändert sich etwas... die Geister, alle Geister, lächeln... und es ist ein böses Lächeln.Ein phantastischer Roman von Kay Meyer, der es in sich hat. Die mitreißende, etwas gruselige Story zieht den Leser in ihren Bann.Die Geschichte ist aus dem Blickwinkel von Rain verfasst, die nicht nur versucht, in einem Endzeitszenario mit ihrer Schwester zusammen zu überleben, sondern sich auch noch plötzlich auf der Suche nach dem Grund für die Geistererscheinungen befindet. Die beiden Protagonistinnen tragen beide diverse Lasten ihrer Vergangenheit mit sich herum. Während Rain ein Trauma von einer Reise in sich trägt, dass sie immer wieder verfolgt, ist ihre Schwester Emma schon immer etwas besonders gewesen und hat sich seit dem Tod der Eltern noch weiter zurückgezogen. Kai Meyer gelingt es sehr gut, die Geschichte und Interaktion der Jugendlichen miteinander und mit der besonderen Situation spannend zu erzählen. Der Plot ist, auch wenn er durch die Geister der Toten sehr phantastisch klingen mag, durchaus spannende Thriller-Lektüre für Leser, die sonst die Phantastik eher meiden. Natürlich ist es nicht nur der Gesichtsausdruck der Geister, der sich verändert sondern damit einher geht eine weitaus schwerwiegendere Veränderung, die ich aber nicht vorwegnehmen möchte. Die Handlung aber auch der tolle Schreibstil von Kai Meyer lohnen es, sich das Buch zu Gemüte zu führen!Das Titelbild des Hardcovers ist genial und hat mich in meiner Stammbuchhandlung sofort angesprochen. Die neuere lila-Version gefällt mir nicht mehr ganz so gut - aber zum Glück, hat das keinen Einfluss auf den großartigen Inhalt!Kai Meyer hat bereits mehr als 50 Titel veröffentlicht und zählt aktuell zu den bedeutendsten deutschen Phantastikautoren. Dies stellt er erneut mit "Phantasmen" unter Beweis. Völlig zurecht erhielt Kai Meyer den Seraph 2013 und 2015 für seine Bücher "Asche und Phönix" bzw. "Die Seiten der Welt" neben weiteren Preisen und unzähligen Nominierungen, unter anderem auch für den Deuschen Phantastikpreis... der ist sicher nur eine Frage der Zeit :) Der Roman ist uneingeschränkt zu empfehlen. Aus meiner Sicht eignet er sich dabei besonders ab einem Alter von 16 Jahren. Inhaltlich kann er aber problemlos schon ab 14 gelesen werden.

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  • Düster, ungewöhnlich und spannend!

    Phantasmen

    EmelyAurora

    30. October 2016 um 23:21

    Zunächst möchte ich mich bei Carlsen für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares bedanken! Kai Meyer ist einer meiner Lieblingsautoren und in meinem Bücherregal tummeln sich mittlerweile schon einige seiner Werke! Umso gespannter war ich natürlich auf dieses Buch, zumal es ein Einzelband ist, was ja bei Kai Meyer beinahe schon Seltenheitswert hat..! Rain ist eine ungewöhnliche Protagonistin, wie ich finde. Sie hat ein Trauma durchlitten und ihr Leben war bisher auch äußerst ungewöhnlich. Genaueres erfährt man leider nur an wenigen Stellen, aber das macht auch irgendwie den Charakter des Buches aus. Es gibt viele ungeklärte Dinge, Beweggründe bleiben doch ein wenig undurchsichtig und die gesamte Situation ist und bleibt düster, geheimnissvoll und erschreckend abwegig-real..! Ja, abwegig-real. Ihr habt richtig gelesen, denn so würde ich das Buch beschreiben. Zum Einen ist die komplette Geschichte recht abwegig, denn Geister, die plötzlich auftauchen, herumstehen uund irgendwann ihr tödliches Lächeln aufsetzen weil.. ja, warum eigentlich? Mysteriös und unrealistisch.. Eigentlich. Aber die erschreckend realitätsnahe Schreibweise des Autors, gepaart mit perfekt unperfekten Charakteren und der Weltuntergangsstimmung lässt einen dann mit dem Gefühl zurück, dass all das eben doch realer erschien, als es - rational betrachtet - ist. Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine! Die gesamte Atmosphäre war bedrückend und viele grausige Szenen (hallo?! Zwei Mädchen, die zwischen Geistern herumirren, die sie jederzeit töten können und dabei über Leichenberge klettern?!), die jedoch beinahe emotionslos und sehr distanziert beschrieben wurden, sorgten für ein mulmiges Gefühl beim Lesen. Das fand ich persönlich sehr reizvoll und interessant, weil sowas - meiner Meinung nach - schnell schief gehen kann. Ist es aber nicht, darum hat mir das Buch ja so gut gefallen. Das Buch fesselt den Leser, indem der Autor einem immer häppchenweise Informationen und eine Menge neuer Fragen seriert, die einen förmlich zum Weiterlesen drängen! Emma, Rains kleine Schwester, war mir super sympathisch, auch, wenn ich sie bis zum Schluss nicht richtig einschätzen konnte. Oder vielleicht auch gerade deswegen! Sie ist sehr distanziert und Gefühllos, super intelligent und scheint sich dennoch um ihre große Schwester zu sorgen, die sich wiederum sehr um sie sorgt. Insgesamt fand ich das Buch sehr gut und würde es jeden empfehlen, der ein wenig düstere Stimmung und mysteriöses Zeug gut vertragen kann :P Cover: Düster, man sieht Geister, die dem Sonnenlicht zugewandt sind.. Ja, passt super zum Buch! Schreibstil: Wie bereits erwähnt ist der Schreibstil sehr düster und kommt (soweit ich das überblicke) nahezu komplett ohne Wörter aus, die auch nur entfernt postitiv sind, wodurch diese mysteriöse und unheilvolle Endzeitstimmung besonders hervorsticht. Bewertung:  4 von 5, weil das Buch hält, was es verspricht und sich von vielen anderen abhebt.  Für die volle Punktzahl fehlte mir jedoch noch das gewisse Etwas im Vergleich zu anderen Büchern.

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