Kai Meyer Phantasmen

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Inhaltsangabe zu „Phantasmen“ von Kai Meyer

Eines Tages tauchten sie aus dem Nichts auf - die Geister der Toten. Millionen auf der ganzen Welt, und stündlich werden es mehr. Sie stehen da, bewegungslos, leuchtend, ungefährlich. An der Absturzstelle eines Flugzeugs, mitten in Europas einziger Wüste, warten zwei junge Frauen auf die Geister ihrer verunglückten Eltern. Rain hofft, die Begegnung wird ihrer jüngeren Schwester Emma helfen, Abschied zu nehmen. Auch Tyler, ein schweigsamer Norweger, ist auf seinem Motorrad nach Spanien gekommen, um ein letztes Mal seine große Liebe Flavie zu sehen. Dann erscheinen die Geister. Doch diesmal lächeln sie. Und es ist ein böses Lächeln.

Okay, aber nicht in allen Bereichen logisch.

— FabAusten
FabAusten

Eine interessante Idee, aber nicht komplett überzeugend

— Chronikskind
Chronikskind

Ein gut zu lesender kurzweiliger Jugendroman. Am Ende gibt es keinen Twist, es endet fast wie erwartet...

— apfelblau
apfelblau

Relativ unspektakulärer Anfang. Dann wird es doch spannend. Aber zum Ende hin sehr enttäuschend. Nicht sein bestes Buch.

— laurilein24
laurilein24

Leider nicht mein Fall. Konnte die Charaktere nicht leiden, die Handlungen nicht immer nachvollziehen und die letzten Kapitel... nicht meins

— janinakerry
janinakerry

Von Anfang an fesselnd!

— hplover
hplover

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  • Geister sind zwar tödlich, aber auch langweilig

    Phantasmen
    FabAusten

    FabAusten

    Überall auf der Welt erscheinen nach und nach die Geister der Toten. Sie leuchten, stehen einfach da und drehen sich im Lauf der Sonne um die eigene Achse. Rain und ihre Schwester erwarten in der spanischen Wüste die Geister ihrer Eltern, die dort bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen sind. Sie wollen sich verabschieden, die Trauer abschließen. Ein junger Amerikaner ist ebenfalls da. Vermutlich hat auch er jemanden an Bord verloren. Als sich die Geister zeigen, legt sich plötzlich ein Grinsen auf ihr Gesicht. Ein tödliches. Phantasmen zeichnet mal ein ganz anderes Szenario vom Weltuntergang. Es gibt weder eine nukleare Katastrophe, noch eine Pandemie oder eine Zombieapokalypse. Geister als reale todbringende Erscheinungen sind durchaus innovativ und erfrischend. Die Umsetzung ist es dann leider nicht, denn die Geister sind zwar tödlich, aber auch reichlich langweilig. Sie stehen tatsächlich nur herum und grinsen hin und wieder. Ein wenig mehr Aktion wäre mehr als wünschenswert gewesen. Leider ist das nur ein Beispiel für sehr vielversprechende Ansätze, die nicht gebührend weiterverfolgt werden und verpuffen. Letzteres betrifft auch die endgültige Auflösung. Im Vergleich zum zurückgelegten, strapazenreichen Weg der Figuren fällt sie zu simpel und fade aus. Die Geschichte spielt innerhalb weniger Tage und gleicht einem Wettrennen. Das ist insgesamt gut und mitunter auch spannend umgesetzt. Doch jetzt folgt das große ABER: Es gibt sehr viele Geschehnisse und Abläufe, die nicht schlüssig sind. Mancher wird jetzt einwerfen, dass Geister auch nicht existieren und ohnehin alles reine Fantasie ist. Okay, aber das heißt dennoch nicht, dass man innere Logik über Bord werfen sollte. Auch fantastische Zufälle und wundersame Rettungen am laufenden Band sind wenig glaubwürdig. Man muss schon ein Auge zudrücken, um sich nicht allzu sehr davon stören zu lassen. Rain fungiert als Erzählerin. Ihre Schwester Emma hat sich nach dem Tod der Eltern anscheinend emotional so eingekapselt, dass sie stark autistische Züge aufweist. Trotzdem agiert sie im rechten Moment mit Vernunft und gesundem Menschenverstand und bringt die Handlung dadurch immer wieder voran. Ihre Charakterisierung ist überzeugend, wenn auch auf Dauer recht vorhersehbar. Wie die zwei Schwestern miteinander umgehen und wie sie von ihrer Vergangenheit geprägt werden, ist nachvollziehbar. Die übrigen Figuren bleiben allerdings eindimensional und berühren wenig. Sprachlich stützt sich die Geschichte vor allem auf Beschreibungen. Das ist absolut nachvollziehbar, aber auf Dauer etwas ermüdend. Die immer neuen Gefahrensituationen bauen Spannung auf, die Beschreibungen dämpfen sie wieder. Abgesehen davon gibt es zwar wenige, aber dann sehr brutale Schilderungen. Alles in allem birgt Phantasmen großes Potential, nutzt es aber enttäuschend wenig. Die Geschichte ist zwar im Großen und Ganzen durchdacht, doch Teilaspekte sind es leider nicht. Dem Leser wird nichtsdestotrotz solide Unterhaltung geboten, die völlig auf Spannung ausgerichtet ist und bei der nicht alles auf die Goldwaage gelegt werden darf.

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    FabAusten

    FabAusten

    01. September 2017 um 22:54
  • Phantasmen

    Phantasmen
    Chronikskind

    Chronikskind

    22. July 2017 um 12:09

    Klappentext: Eines Tages tauchen sie aus dem Nichts auf – die Geister der Toten. Und stündlich werden es mehr. Sie stehen da, bewegungslos, leuchtend, ungefährlich. An der Absturzstelle eines Flugzeugs, mitten in der einzigen Wüste Europas, warten Rain und ihre Schwester Emma auf die Geister ihrer verunglückten Eltern. Auch Tyler, ein schweigsamer Norweger auf einem Motorrad, ist hierhergekommen, um seine große Liebe Flavie noch einmal zu sehen. Dann erscheinen die Geister. Doch diesmal lächeln sie. Und es ist ein böses Lächeln.Meine Meinung:Das Buch habe ich auf einer Lesung von Kai Meyer kennengelernt und er hat mich neugierig darauf gemacht. Der Klappentext hat diese Neugier auch noch weiter geweckt.Anfangs hatte ich aber ein wenig Schwierigkeiten, in das Buch reinzufinden. Man wusste irgendwie nichts über die Welt und die Charaktere und wurde einfach in die Geschichte geworfen. Nach und nach habe ich mich aber zurecht gefunden und man konnte sich schnell einen Eindruck von der Lage machen. Ich fand das mit den Geistern irgendwie gruselig, andererseits war ich neugierig, wie es dazu gekommen ist und wer dahinter steckt.Schnell wird klar, dass da doch mehr dahinter steckt, immer wieder bekommt man ein paar Brocken, die einem die Lösung näher bringen. Manche davon fand ich einfach nur krass.Im Buch gibt es immer wieder spannende Stellen, dazwischen aber auch einige Passagen, die vor sich her dümpelten und in denen nichts so richtig passiert ist.Das Ende fand ich an sich spannend - es kommt zu einem Showdown, in dem auch noch etliches erklärt wird. Trotzdem hatte ich mir da irgendwie mehr erhofft. Das Ende selbst war dann irgendwie unspektakulär und es blieben doch noch einige Fragen ungeklärt. Eine der Protagonisten des Buches ist Rain, aus deren Sicht das Buch auch erzählt wird. Ich hatte anfangs ein bisschen meine Schwierigkeiten mit ihr. Ich kann gar nicht sagen, warum. Aber mit der Zeit habe ich durchaus angefangen, sie ein bisschen zu mögen.Mit ihrer Schwester Emma hatte ich da deutlich mehr Schwierigkeiten - ich habe sie einfach nicht verstanden. Manchmal habe ich mich gefragt, ob noch bei Sinnen ist. Ihre Handlungen (und ihre Aussagen) waren einfach nur komisch und teilweise unverständlich.Tyler ... tja, bei ihm weiß ich immer noch nicht, was ich sagen soll. Ich finde, er war irgendwie der normalste in dem Buch.Insgesamt muss ich aber leider sagen, dass die Charaktere sehr blass geblieben sind und ich nicht wirklich eine tiefgründige Verbindung zu ihnen aufbauen konnte.Den Schreibstil an sich fand ich ganz gut, wenn auch nicht so fesselnd wie bei manch anderen Büchern des Autors. Auch wenn mir zwischendurch manchmal der Reiz gefehlt hat, habe ich mich nie durch das Buch quälen müssen.Fazit? Eine interessante Story, die aber nicht gänzlich überzeugen konnte Zwischendurch fehlte mir die Spannung und ich konnte zu den Charakteren nicht wirklich eine Bindung aufbauen, da sie doch sehr blass geblieben sind. Ich muss auch sagen, dass ich das Ende dann ein wenig unspektakulär fand.

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  • Phantasmen

    Phantasmen
    elchi

    elchi

    22. January 2017 um 23:29

    Inhaltsangabe: Vor 18 Monaten hat sich die Welt verändert. Überall tauchen die Geister der Verstorbenen auf. Rains und Emmas Eltern kamen bei einem Flugzeugabsturz in der Wüste Spaniens ums Leben. Da die beiden jungen Frauen sich den Tag des Erscheinens der Geister ihrer Eltern genau ausrechnen konnten, machen sie sich auf den Weg dorthin. 94 Menschen sollen damals bei dem Absturz ums Leben gekommen sein, also sollten sie auch 94 Geister vorfinden.  Allerdings fehlen 12 Stück. Was ist also wirklich geschehen? Noch dazu hat sich etwas verändert. Die Geister lächeln plötzlich. Und dieses Lächeln bringt den Tod! Rain und Emma können dem nur knapp entgehen und sind dadurch ständig auf der Flucht.   Meine Meinung: „Phantasmen“ von Kai Mayer ist eine etwas andere Art von Weltuntergangsgeschichte. Die Idee dahinter ist wahrlich gut ausgedacht, jedoch mangelt es für mein Empfinden extrem an der Umsetzung, denn diese ist total miserabel und im Vergleich zu sonstigen Büchern von Kai Mayer einfach grauenhaft. Eigentlich sollte die Atmosphäre düster und bedrohlich auf den Leser wirken, denn Geister, die den Tod bringen und das ständige Davonlaufen tragen ja nicht zu einer entspannten Situation bei – jedoch wollte die düstere Atmosphäre beim Lesen nicht auf mich überspringen und von Spannung war nicht viel zu spüren. Stattdessen war ich eher relativ schnell von den vielen lächelnden Geistern genervt und habe mich eher durch das Buch geschleppt. Ebenso fehlte die sonst so bildhafte Sprache des Autors. Stattdessen kamen mir die Formulierungen teils unpassend und äußerst lieblos vor. (Okay lieblos, passt ja wieder zu düster… Aber es war einfach nur merkwürdig!) Auch die Charaktere waren eher unscheinbar. Eine wirkliche Entwicklung ihrerseits konnte ich dabei auch nicht ausmachen. Rain, die immer nur auf ihre kleine Schwester Emma Acht geben will / muss, da sie sich seit dem Tod der Eltern für sie verantwortlich fühlt. Emma ist in der Gruppe das kleine Supergenie! Aber auch sie konnte mich nicht für sich gewinnen. Und Tyler bleibt eher blass und undurchsichtig. Zudem scheint er eh stets auf der Flucht zu sein. Leider hat mir in diesem Buch so einiges gefehlt… Wo sind die Emotionen? Wo bleibt die Spannung? Alles wirkte irgendwie eintönig auf mich und kam mir vor, als seien wir in einem Dauerlauf durch die Geschichte gerannt ohne irgendwelche Höhen und Tiefen. Auch konnte ich die meisten Beweggründe und Entscheidungen der Protagonisten oftmals nicht nachvollziehen und fand diese sehr unlogisch. Allen in allem wurde ich einfach nicht warm mit der Geschichte und den Charakteren. Zwar klingt die Idee mit den urplötzlich auftretenden Geistern, die den Tod bringen sehr interessant, war für mein Empfinden jedoch nicht aussagekräftig genug niedergeschrieben und wirkte für mich daher unausgereift. Hier wurde das vorhandene Potenzial leider nicht vollständig ausgeschöpft.   Fazit: „Phantasmen“ von Kai Mayer ist eine etwas andere Art von Weltuntergangsgeschichte mit großartiger Idee und miserabler Umsetzung. Die eigentlich düstere Atmosphäre wollte leider nicht auf mich überspringen und ich habe mich eher durch das Buch geschleppt. Ich bin leider enttäuscht, da meine Erwartungen an die Geschichte höher lagen...

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  • Spannend von Anfang bis Ende - super!

    Phantasmen
    hplover

    hplover

    23. April 2015 um 15:32

    Inhalt: "Eines Tages tauchten sie aus dem Nichts auf - die Geister der Toten. Millionen auf der ganzen Welt, und stündlich werden es mehr. Sie stehen da, bewegungslos, leuchtend, ungefährlich. An der Absturzstelle eines Flugzeugs, mitten in Europas einziger Wüste, warten zwei junge Frauen auf die Geister ihrer verunglückten Eltern. Rain hofft, die Begegnung wird ihrer jüngeren Schwester Emma helfen, Abschied zu nehmen. Auch Tyler, ein schweigsamer Norweger, ist auf seinem Motorrad nach Spanien gekommen, um ein letztes Mal seine große Liebe Flavie zu sehen. Dann erscheinen die Geister. Doch diesmal lächeln sie. Und es ist ein böses Lächeln." Rain ist 19, Emma 17 und ihre kleine Schwester. Sie verloren vor drei Jahren bei einem Flugzeugunglück ihre Eltern. Heute kommen sie zur Absturzstelle und warten auf ihre Geister. Doch sie sind nicht allein, denn auch ein Amerikaner scheint auf sie zu warten. Dann erscheinen sie und plötzlich versinkt die ganze Welt im Chaos... Cover:Ich mag das Cover. Es ist recht schlicht gehalten und hat etwas mystisches. Es kommt einem vor, als ob die Geister in Nebel getaucht sind, was mir im Hinblick auf den Inhalt der Geschichte sehr gefällt. Farblich dominieren blau-grau Töne, die sich auch in der Schrift wiederfinden, sodass das ganze sehr stimmig wirkt. Meine Meinung: Das Buch hat mir wirklich gut gefallen! Es war mein erstes von Kai Meyer und mir wurde gesagt, dass es im Vergleich zu seinen anderen Büchern nicht so gut sein soll.Aber mich hat es von der ersten Seite an gefesselt; ich fand die Vorstellung einer Art Endzeit-/Apokalypsengeschichte sehr interessant und der Aspekt mit den Geistern ist für mich etwas sehr neues gewesen. Teilweise hatte ich echt Gänsehaut! Ich konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzen und habe wirklich mitgefühlt, insbesondere zum Ende hin. Was mir jedoch nicht so gut gefallen hat, war, dass es doch teilweise Widersprüche gab oder ich mir gedacht habe "Hä?". Insgesamt ist die Geschichte aber sehr spannend und gut erzählt, den Verlauf hätte ich so auch nicht erwartet.

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