Kai Psotta

 4.1 Sterne bei 27 Bewertungen
Autor von Sex auf dem Mond ist nicht genug, Die Paten der Liga und weiteren Büchern.
Kai Psotta

Lebenslauf von Kai Psotta

Kai Psotta hatte noch nie Sex auf dem Mond. Aber als kleiner Junge klebte ein phosphoreszierender Mondaufkleber an seiner Decke. Bisher hat sich der Journalist dem Sport verschrieben. Er arbeitete siebeneinhalb Jahre für SPORT BILD, von 2010 bis 2016 für BILD München als Bayern-Reporter. Inzwischen ist er bei Sky. Nebenher schrieb er die Biografien von Fabian Hambüchen, Dirk Bauermann und Béla Réthy. Mit Mesut Özil schrieb er dessen Autobiografie "Die Magie des Spiels", die sechs Wochen in den Bestseller-Listen stand und auch in China, Japan, Russland, Südkorea, Dänemark, Holland, England und in der Türkei erscheint. Sein jüngstes Werk heißt "Mythos Real Madrid".

Alle Bücher von Kai Psotta

Sex auf dem Mond ist nicht genug

Sex auf dem Mond ist nicht genug

 (23)
Erschienen am 15.04.2014
Die Paten der Liga

Die Paten der Liga

 (3)
Erschienen am 14.01.2016
Mythos Real Madrid

Mythos Real Madrid

 (1)
Erschienen am 01.06.2017
Real

Real

 (0)
Erschienen am 01.04.2016

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Neue Rezensionen zu Kai Psotta

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Rezension zu "Die Paten der Liga" von Kai Psotta

Fundierter Einblick hinter die Kulissen
michael_lehmann-papevor 4 Jahren

Fundierter Einblick hinter die Kulissen

Ein wenig dick aufgetragen kommt das Buch schon auf den ersten Blick daher.

„Paten der Liga“ erinnert an die Cosa Nostra, mafiöse Strukturen aber finden sich nun nicht als generelle „Arbeitsweise“ von Spielerberatern (auch wenn manch halbseidene, teilweise offiziell kriminelle Männer (wie bei einem von Ribberys Beratern) sich in dieser Szene mit tummeln).

Auch die Behandlung der Notizen und Gesprächsprotokolle unter äußerster Geheimhaltung in Tresoren, die an Watergate oder Snowden denken lässt, wirkt im Lauf der Lektüre doch ein wenig übertreiben (wenn auch nicht gänzlich unnötig).

Denn vieles, was Psotta flüssig und unterhaltsam zu erzählen weiß, hat der fußballinteressierte Leser schon geahnt. Im Groben zumindest.

So ist es vor allem der Wert dieses Buches, die groben Linien mit feinem Schliff und konkreten Details zu füllen. Zahlen zu nennen, angehangen an konkreten (wenn auch oft im Namen verfremdeten) Beispielen.

So lohnt die Lektüre allein schon in den Bereichen, in denen Psottta minutiös Vertragswerke auseinanderbaut und das jeweils dahinter stehende Einkommen beziffert. Mitsamt der dicken Scheibe für den Spielerberater und mitsamt den Tricks (verschwiegene Ausstiegsklauseln), um diese Scheibe noch dicker zu machen. Mitsamt auch jenen „Verbindungen“, bei denen still und heimlich der ein oder andere Manager der Bundesliga in Absprache mit einem Berater sich ganz allein auf Kosten von Spieler und Verein die Taschen gefüllt hat.

Wobei dies nicht die Regel ist, wie überhaupt überwiegend differenziert auch die Leistungen, die Funktion der Spielerberater mit herausgestellt wird. Schwarz oder Weiß gilt hier nicht, auch das eine Erkenntnis der Lektüre.

Hier und da irritierend in der Form wirkt die teils leicht assoziative Vorgehensweise des Autors, der doch nicht selten munter die Themen mitten im roten Faden wechselt.

Sicher wird im Kapitel „wenn Du eine Wahnsinnsposition hast, kannst Du auch Wahnsinn fordern“ (fast aber am Rande) erläutert, wie „Mondzahlen“ für Transfers zusammenkommen und warum sie sich dennoch rentieren für Top-Spieler.

Das aber nun gerade in diesem Kapitel seitenweise akribisch die Punktesummen für die Spieler einzelner Vereine ausgeführt werden verbindet der Leser nun aber nicht unbedingt mit dem Thema der 90 Millionen Transfersumme für einen Ronaldo oder Bale.

Und das Gerüchte ein wichtiger Bestandteil (auch aktiv gestreut“ dieses Metiers sind, dürfte jedem klar sein (es wird nirgends so viel gelogen wie in der Transferphase). Was das mit der „Sichtung „Guardiolas in einer Münchner S-Bahn nun genau zu tun hat erschli8eßt sich dabei aber ebenso wenig, wie die ausführliche Darstellung (und Werbung) für eine Transfer Internetpräsenz. Sicher informative Fakten; die nur nicht unbedingt zur Kapitelüberschrift passen und daher wie assoziative „Nebenbeigedanken“ mit einzufließen scheinen.

Alles in allem für den fußballinteressierten Leser dennoch ein profunder Blick hinter die Kulissen der Bundesliga, auf die Summen, um die es wirklich (gerade für den Spieler) insgesamt geht und auf die hektischen „Makler des Balles“, die alle Tricks versuchen, ihre Klienten gut unterzubringen und für sich nicht zu kurz zu kommen.

Weniger also Paten, eher ein komplexes Geschäft mit teils grenzwertigen Methoden.

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Rezension zu "Sex auf dem Mond ist nicht genug" von Kai Psotta

Beziehung mit Internetproblemen
Estrelasvor 4 Jahren

Tom liest die privaten Facebook-Nachrichten seiner Freundin Victoria, um ihre Wünsche besser zu verstehen. So wird er der perfekte Freund für sie - bis die Sache auffliegt. Mit Hilfe desselben Mediums versucht er also, seine Beziehung zu retten. Der Zeichner des Cover-Mondes hat auch Illustrationen für die Kapitel beigesteuert, was für einen zusätzlichen Unterhaltungseffekt sorgt. Dabei handelt es sich durchaus um ein ernstzunehmendes Buch mit Niveau (was das Cover nicht vermuten lässt), das mit witzigen Fakten (daher Sex auf dem Mond) aufwartet und den Leser gut unterhält - eine Beziehungskomödie der heutigen Zeit, die Nutzen und Schaden durch das Internet als Aufhänger nimmt.

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Rezension zu "Sex auf dem Mond ist nicht genug" von Kai Psotta

Mücke wird zum Elefanten?!?
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

Inhalt: Tom und Viktoria führen eine etwas ausgelaugte Beziehung - der sogenannte Kick fehlt schon länger. Um ihre Verbindung zu retten, forscht Tom in Viktorias Facebookaccount nach und stößt auf einen interessanten Mailverkehr zwischen seiner Angebeteten und ihrer besten Freundin. Er erhält massenweise Tipps, wie er die Beziehung auffrischen kann und setzt diese auch sogleich in die Tat um. Doch plötzlich fliegt das ganze Geheimnis auf und alles droht den Bach runter zu gehen. Schafft es Tom doch noch alles ins Lot zu bringen?

Zum Buch: Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen - mir wurde es nie langweilig, ganz im Gegenteil, ich musste immer weiterlesen um zu wissen was danach passiert. Die Geschichte ist amüsant und einfallsreich beschrieben. Was mir auch gut gefallen hat ist, dass es sehr realitätsnah war. Man kann sich gut denken, dass das schon dem ein oder anderen Pärchen passiert ist. Auch die Einteilung in eher kürzere Kapitel gefällt mir gut und da ich ein Fan von Bildern bin (warum sollte es keine Bilder geben - auch in Erwachsenenbüchern?!) fand ich das super, dass zu jedem Kapitelanfang welche vorkamen.

Eigene Meinung: Die Geschichte hat mich vom Anfang bis zum Schluss hin amüsiert - ein gutes Buch für zwischendurch. Nichts anspruchsvolles aber durchaus mit viel Humor. Als Urlaubslektüre perfekt!

Kommentare: 3
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Gespräche aus der Community

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KaiPsottas avatar
Nach meinem letzten Ausflug als Roman-Autor habe ich mich nun wieder mit meiner Kernkompetenz befasst: dem Sport. Dabei herausgekommen: "Die Paten der Liga - Spielerberater und ihre Geschäfte". Ein Muss für alle Fußballfans - wie ich finde. Und was denkt ihr? Darüber möchte ich gerne mit euch diskutieren. Zehn Bücher stelle ich zur Verfügung. Wie ihr euch bewerbt? Ihr verratet mir einfach, welcher Spielertransfer euch persönlich am meisten gefreut oder verärgert hat (und warum). Ich wähle dann aus den besten Antworten aus, mit wem ich diskutieren möchte. Also: viel Spaß! Ich freue mich auf euch.
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KaiPsottas avatar
Hier sind nun meine Unterthemen für die Leserunde zu "Sex auf dem Mond ist nicht genug". Los gehts! Freu mich sehr
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Letzter Beitrag von  Estrelasvor 4 Jahren
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"Sex auf dem Mond ist nicht genug" hat es in den vergangenen Wochen bis nach Paris, Las Vegas und Abu Dhabi geschafft. Piloten haben es mit ins Cockpit genommen und selbst im Klassenzimmer war es kurzzeitig "Pflichtlektüre" (siehe Fotoalbum). Möpse haben es gelesen und Pferde. Nun kommt "Sex auf dem Mond ist nicht genug" auch zu Ihnen nach Haus. Der Autor verschenkt 20 Bücher! Alles was Sie dafür tun müssen: ihm verraten, wo Sie "Sex auf dem Mond ist nicht genug" unbedingt lesen wollen. Die kreativsten Plätze haben eine Zusendung sicher...
Julia_20s avatar
Letzter Beitrag von  Julia_20vor 4 Jahren
Spät aber doch (ich muss mich entschuldigen - war im Urlaub) habe ich nun meine Rezension fertig: http://www.lovelybooks.de/autor/Kai-Psotta/Sex-auf-dem-Mond-ist-nicht-genug-1101332225-w/rezension/1108819431/ Vielen lieben Dank für das tolle Buch! Es hat mir sehr viel Spaß gemacht dies zu lesen. Kurz noch meine Meinung intern dazu ACHTUNG Spoiler: Ich fand die Reaktion von Viktoria doch etwas übertrieben. Ja er hat ihren Facebookmailverkehr mit ihrer besten Freundin gelesen, aber er hat es doch aus Liebe zu ihr gemacht. Immerhin hat er sich im Gegensatz zu ihr Mühe gegeben, die Beziehung wieder auf Vordermann zu bringen und sein bestes gegeben um ihr jeden Wunsch zu erfüllen. Was hat sie gemacht? Na klar, es ist nicht in Ordnung in anderer Privatsphäre zu schnüffeln, doch gleich eine jahrelange Beziehung hinzuschmeißen wegen eines Fehlers ist doch etwas übertrieben. Der arme Tom...
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